@in Zweiter Transport russischer Schweine wurde
Beuthener Schlacht-
Hause getöbtet.
auch mit ansehen können, wie die Fäden ihres Gewebes
He6re^e^U?sent.““/ den fremden Sprachen zu erstreben ranMW,6 eir« Behandlung der neueren Vater-
Drxck u. Vertag der Fuldaer «ctieadruckerei M. Dillman«).
wart, und alle ihnen gewährte Rechte und Gnaden.
„Dieses unser Schreiben, schließt der hl. Bater Leo LUI., möge ein Zeichen der Liebe sein, welche
Bierletzchrlicher LbouuementSprei» offne Bringer- lohn und Bestellgeld eit der belletristisch« Sonntagsbeilage,Sterne und Blumen' « Kuwa und auswärts 1 Mark 50 Pfennig.
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Herren an der Resolutions- Wahnsinn seine Orgien Schippel würdm unter
Sie erschien sogar viel schöner, als sie dieselbe in der Erinnerung gehabt. Das nicht mehr neue, aber gut sitzende schwarzseidene Kleid schloß sich knapp an ihre
ein indianerartiges Geheul desien Gegner Wille nieder- stimmte. Dann komme daS ~ ' —
Guillotine, als ob der hei... feiert. Opponenten wie Herr
werden in Falleu gelockt, verbebelt und verpöbelt, per „Masse abgethan oder sonstwie an die Wand gedrückt, bezw. exmlttirt. Der ganze Kongreß in Halle sei nichts als eine Fraktionsmaschinerie gewesen, als ein Konven- tlkel von oben herab behufs Komödienspiels heranae- zogener Zeloten und Ja-Brüder. Da sich Bebel jetzt mcht entblodete, „für seinen Mitpapst Liebknecht alle schmutzige Arbeit zu verrichten, den Großinquisitor und Ketzer-Schmorbrater zu spielen, ja für jede Hundsfötterei, Lumperei und sonstige Parteiversauung einzutreten, darf man wohl annehmen, daß jener Dema- gogenrmg genannt Reichstags-Fraktion) welcher aeaen- Ä^te. sozial-demokratische Partei, bezw. neue Fort- schnttsblase, förmlich feudalistisch oder per Hirarchie beherrscht, durch und durch verrottet und besserungsun-
Der Mutter Grab.,
aSXen Friedhof geh' ich einsam her, Die Sonne wirst schon matten Schein;
\_S£> Der Mutter Grab — wie öd und leer, Kein Todtenkranz, kein Leichenstein.
O fand' ich Gold im tiefen Schacht, , O hätt' ich Erz und Diamant, Zu schaffen eines Denkmals Pracht, Wie keins noch auf dem Friedhof stand.
Ich kann mit Diamant und Gold Nicht schmücken meiner Mutter Grab, Der Himmel aber war mir hold. Der mir den Trost der Lieder gab.
Kein Kreuz, vor dem der Wandrer kniet, Kem Bild von Erz und Marmorstein, Der tobten Mutter soll mein Lied Ctn unvergänglich Denkmal sein.
^ic^schichtsunterricht zugewiesenen Stundenzahl zu «7 3" Berliner D«»k«v»,rlegr»rtit hat der Kaiser entschieden, daß em Dom als Predigt-und Gruftkirche mit einem Kostenaufwand von etwa 10 Millionen Mark erbaut werden soll. De« mit dem betrauten Architekten Geheimrach Raschdorff ist die Bearbeitung emeS diesem Plane entsprechenden Projektes aufgetragen worden.
«rbzr-ßherz-, »snLuxewbiirg kommt heute r - , an' um dem Kaffer die Thronbesteigung seines Vaters zu notifiziren. a a
K'ch ist von seiner
volle Gestalt; ihr brünetter Teint mit dem leuchtend warmen Kolorit wurde durch einen Schmuck blaßrother Korallen wirkungsvoll gehoben. Das schwarze Haar hing tote früher m langen, schweren Locken über Kopf und Schultern, die , hohe, schön gebildete Stirn frei« ^end- Illa war eme eigenartige Schönheit, ganz an die heißblütigen Südländerinnen erinnernd und wie diese von lebhafter, leidenschaftlicher Gemüthsart.
Felicitas hörte in diesem Augenblicke, wie ihr Gemahl von ihrer Heimath sprach und die entzückende Lage der Stadt rühmte.
„Du müßtest wirklich einmal dort sein," sagte er zu dem Kapitän, „und diese kernige und doch so ftoh-
s ber Anarchist, hat den entarteten
. ffchkn Sozial-Demokraten, denen der große Mann ernst selbst angehörte, einen großen Strauß - Schimpf- wbrter gewidmet Die Sozial-Demokraten, schreibt Most, saßen rn ihrer Froschsteiheit im Sumpfe und Igelten em ewiges Quak, quak" von Stimmkaste«, Achtstundentag und Jnvalidenschutz. Das könne jeder sthen, der keinen moralischen Stiefelabsatz auf den Augendeckeln sitzen hat. Ein zahlreiches Mamelucken- thum sei von der Sozial-Demokratie großqezogen worden, welches m der reinsten Affen-Komödie unauf- bei jedem Gemeinplatz, jeder
Ergebenheit gegen unsere Vorgänger und Uns an den Tag gelegt, so viele durch Heiligkett und Weisheit ausgezeichnete Männer hervorgebracht, eine so gediegene und gesunde Wissenschaft gepflegt nnd trotz der schweren, um der Gerechtigkeit willen erduldeten Verfolgungen, niemals unterlaffen hat, im Weinberge des Herrn mit freudigem, unbeugsamen Muthe zu arbeiten."
Dieses eine Wort des hl. Vaters Leo XIII. wiegt all die infamen Verleumdungen auf, welche gegen die Jesuiten auSgesprudelt werden. Dieses eine Wort des Oberhauptes unserer Kirche bezeugt auch, daß der Jesuitenorden eine besonders gute und beliebte Einrichtung der katholischen Kirche ist. Die maßlos fana- tischen Angriffe gegen die Jesuiten sind darum auch Angriffe gegen die katholische Kirche und müssen, vermöge ihrer Verlogenheit und Gemeinheit auch öffentlich fanatisirend wirken, zum schweren Nach- theil der Moral, Ruhe und Ordnung.
sich auszuspinnen begannen, weiter und weiter areifend, immer fester sich schürzend, bis zu dem Endpunkte, den Gottes Hand ihnen anwies. Zum ersten ^a.e ^°8te sie sich, ob sie auch recht daran gethan, " mtt der bewußten Absicht in Jhno's Nähe £ 2816 konnte Jene paffen zu ihm, der
durch edle Naturanlagen und die sorgfältigste Erziehung zu dem geworden, was er war: ein in jeder Hinsicht Ö ausgezeichneter Mann! Aber sie hatte ja über- haupt noch nicht an eine Verbindung der Beiden ge- T tl)re§ Stiefsohnes Aufmerksamkeit »on sich ablenken, kurz, eine vierte Person in den allzu kleinen für sie gefährlichen Kreis bringen. Wenn eine ÄbUa9-^§ enfrb * nun denn, vLcht y.te /s chr die ersehnte Heilung. Dennoch hatte s oberflächliches Geplauder ihr Erstaunen erregt.
S 'r?JtUler a.uch s° gewesen? Wahrscheinlich, aber ^^ngste, hatte m Jener nur die ältere Schwester gesehen, der eben Alles gut stand: Leicbt- ®wetfeit unb E gewisse 'egoistische
§ ^ wi Verkehr mit Anderen. Damals hatte sie diese Elgeiffchaften für Vorrechte der Schönsten unter den
benlese! Tagsüber hallen die Berge wieder von den fröhlichen Liedern der fleißigen Leser. Gegen Abend rufen die Glocken zum Schluß, dann kommen die Win- zer und Winzerinnen herab, singend und jodelnd, und manchen Kranz von Reblaub schwingend. Da ist doch noch ein Zug, ein letzter Rest von Volks-Poesie inmitten von rastlosem, strebsamem Schaffen. Jst's nicht so, liebe Schwägerin? Du mußt später einmal so eine kleine Rheinfahrt nach K. machen, Jhno, schon um uus-re neuen Verwandten kennen zu lernen. Einstweilen erzählt Dir unser lieber Besuch davon."
Ueber das Gesicht des Kapitäns ging ein Zug von
Deutsches Keich.
* Berlin, 13. Dezember.
. „ * 3n der Konferenz zur Berathung von Fragen, das höhere Schulwesen betreffend, sprach sich bezüglich der Beibehaltung der bestehenden Schularten die Mehrheit der Versammlung für folgende Sätze auS: 1) ES flnbK^^"ft,nur 2 Arten von höheren Schulen grundsätzlich beizubehalten, nämlich Gymnasien mit den beiben alten Sprachen und lateinlose Schulen (Ober- Realschule und höhere Bürgerschule). 2) ES ist iudeß M wünschen, daß für Städte, deren Realgymnasien m SÄ uTen' \ "ach örtlichen Verhältnissen schonende UebergangSformen gefunden und gestattet to"ben- H. 1) (Jtn gemeinsamer Unterbau für Gym-
Unter-Sekunda find.) auszudehnen, während von Ober- Sekunda aufwärts der Lehrplan der Oberrealfchule nnttitt; b) oder da- Latein an dem Realgvmnasium bis zur Unter-Tertia hinaufzuschieben und die 3 latein- I lnDle"Ä““tetea Klaffen zu einer höheren Bürgerschule aufwärts zu ergänzen III. 1) Es ist wünschenSwerth, die Gesammtzahl der Unterrichtsstunden in den Gym- nafien zu vermindern. 2) Eine diesem Zwecke entsprechende Herabsetzung der Unterrichtsstunden in den
Sprachen ist möglich, wenn als das Hauptziel die Tmsiihrung m die klassischen Schriftsteller allge- mem erstrebt wird, und die grammatischen Uebunaen wesmtlich als Mittel dazu dienen. — Die Vernnn- bmng der Gesammtstundenzahl soll zum Theil aus die alten Sprach«!, zum Theil auf andere Fächer ent= faHen. 3) Der lateinische Auffatz kommt als Biel- Miuiig rn Wegfall. 4) Die griechische schriftliche Ber- setzungsarbelt für Prima kommt in Wegfall. 5) Die Einführung des Englischen in den Gymnasien ist zu empfehlen iakultattv ober obligatorisch, je nach den örtlichen Verhältnissen. 6) Es empfiehlt sich, daS Zeichnen in den Gymnasien über Quarta hinaus (bis T . obligatorisch zu machen. 5
. Es empfiehlt sich das Zeichnen in Sexta wegfallen zu lasten. 8) Auf den Unterricht im Deutschen ist unter allen Umständen der größte Nachdruck zu legen,
Ehren der Jesuiten.
* Bor einigen Jahren begonnen die Jesuiten eine neue und vollständige Ausgabe ihres „Inetitatum“. 68 ist daS «ne Sammlung aller für die Jesuiten erlassener kirchlicher Bestimmung«!. In der Bulle des Papstes PiuS VII., in welcher die Aufhebung des Jesuitenordens gurfitfgenommen wurde, war incht ausdrücklich gesagt, ob bie Jesuiten auch alle, vor dies« ungerechten Aufhebung ihnen verliehene Privilegien zurückerhalten sollten. Die Zweifel darüber wurden durch den jetzigen Papst Leo XIII. beseitigt durch ein Breve vom 13. Juli 1886, worin der bl Vater sagt: y
"^r glaubten diese Gelegenheit ergreifen zu sollen, nm der Gesellschaft Jesu wegen ihrer ausgezeichneten Verdienste nm die katholische Kirche Mnb b" bürgerliche Gesellschaft, ein Zengniß unsnes Wohlwollens auszustellen."
Zu diesem Zwecke erthettte der hl. Vater dem „In- stltutum feine Bestätigung und spendete ihm seine Anerkennung. Zugleich erneuerte Er alle päpstlichen Aktenstücke, welche zu Gunsten der Errichtung und
Sonnenried.
Roman von M a r g a B r e ch t e n.
(38. Fortsetzung.)
Für bie Retraktion verantwortlich: Ludwig Deibel in Fulda