Einzelbild herunterladen
 

vom 2. bis

5. Dezember

leien die beschämendsten

und die

welche

beamteten Aerzten

Vestechungsvevsuche

Heimfinden! Herbert von Freidorf umfaßt die zart Gestalt an feiner Seite und sagt voll tiefer Bewegung

Druck u. Verlag der Fuldaer Acnenoruüerei (A. Mammi),

Für die Redaction verantwortlich: Ludwig Deibel in Fulda.

»erlitt habe im Moabiter Barackenlazareth 150 Betten jur Krankenbehandlung zur Verfügung gestellt, diese sollen für arme Kranke verwendet werden. Von einem ungenannten Privatmann sei Koch eine Million Mark

Entwerthung und Vernichtung ..._____... „

Vorübergehende Dienstleistungen sind als eine die Ver- stcheruugspflicht begründende Beschäftigung u. A. nicht

Bietteljührlicher Abonnementspreis ohne Bringer, lohn und Bestellgeld mit der belletristischen Wochenbeilage .Sterne und Blumen' in Fulda und auswärts 1 Mark 50 Pfennig.

cher die Beruhigung der Gemüther in den polnischen Landestheilen erhoffen läßt.

* Der .Reichsanzeiger' veröffentlicht die Ausfüh­rungsbestimmungen zum Znvaliditäts - «nd Alters- ^rslcherungsgeseh, welche die Befieiung vorübergehender

-„ ’ ' , , . I------IT”"’"*»*»» WvlVtUi

jPr "le Thiertuberkulose werde es verwendbar sein, hum Koch'S, und den

Sonnenstwhl! ~ W f<€ Derftfjeu^t' Du mein m„,^E dlrme öffnen sich und sie liegt an seiner Brust weinend und erschauernd unter den stürmischen Liebkosungen mit welchen er ihr Gesicht und chre Sorte in^iirr2016 ^neI1 tooren Pfarrer Werner's -iyorte m Erfüllung gegangen.

„®ie wahre, echte Frühlingssonne dringt durch "

Zwei, ^hre und ihr Mühen war belohnt, die starre Rinde um das arme, verhärtete Herz gelöst! War das nicht Freude und Glück genug? O, Dorothe

Du Ä

®e#bie Bäume dazu rauschen! Wie der Mond

aus dem Amte scheide, das schönste Bewußtsein sein, mit einem Manne wie Koch habe zusammen wirken °unen- Eine Besprechung der Interpellation fand nicht statt. Dann wurde in die 1. Berathung der Land­gemeinde-Ordnung eingetreten. Minister des Innern Herrfurth begründete die Vorlage mit der llcothwendlgkelt, ine Gemeinden in die Lage zu bringen die Forderungen zu erfüllen, welche die neue Gesetz­gebung an sie stellt. Abg. von Meyer-Arnswalde äußerte eine Anzahl Bedenken gegen die Vorlage, doch werde es schließlich auch mit dieser gehen. Abg. Barth ^^A^lurwortete die weitergehende Berücksichtigung der Verschiedenartigkeit der Verhältnisse in den ein-

;ST' das Unwetter steigt h^us und diesen, schweren Tropfen fallen; dort hinten aber geht es leife, auf dem füllen Weg zwischen den Beeten ent­lang —

Sie haben sich wieder geküßt, das war ja ihr

Aufwendungen aus Staatsmitteln zu ßeftreiten. Die Zusammensetzung des Mittels werde auf seinen (des Ministers) Rath geheim gehalten, da eine Au- wmsung zur nötigen Herstellung von Koch nicht ge- en. werden könne und eine chemische Untersuchung ^.er die Reinheit und Wirksamkeit des Mittels nicht möglich sei Die diagnostische Bedeutung des Mittels sei schon über allen Zweifel erhaben, als Heilmittel

berufsmäßig Lohnarbeit überhaupt nicht verrichten, bllentlich, insbesondere zu gelegentlicher Aus- hnffe, b) zwar in regelmäßiger Wiederkehr, aber nur nebenher und gegen ein geringfügiges Entgelt, welches zum Lebensunterhalt, nicht ausreicht und zu den Ver­sicherungsbeiträgen nicht in entsprechendem Verhältniß steht, c) zur Hülfsleistnng bei Unglücksfällen ober Ver­heerungen durch Naturereignisse verrichtet werden; ferner, wenn sie von solchen Berufsarbeitern, die in einem regelmäßigen, die Verficherungspflicht begrün- denden Arbeits- oder Dimftverhältniß zu einem be- u^a^ten Arbeitgeber stehen, ohne Unterbrechung dieses Verhältnisses bei anderen Arbeitgebern nebenher sei es nur gelegentlich zur Aushülfe, sei es regelmäßig, verrichtet werden.

* D^e Koch'schen Versuche, ein Heilmittel gegen Diphtherie zu gewinnen, nehmen, wie der ,Rh. Cour' meldet, einen überraschend günstigen Fortgang.

An den bevorstehenden miutärärztlichen Demon-

Zounenried.

Roman von Marga Brechten.

(26. Fortsetzung.)

Klar und deutlich kamen die Worte aus ihrem Munde, ernst und feierlich wie ein Gelöbniß. Er sog sie von ihren Lippen, vorgebeugt, athemlos und angst- voll auf das Ende wartend. Als sie jetzt langsam neben ihm niederglitt und die thränenfeuchte Wange an seinen Knieen bergen wollte, richtete er sie empor und bat:

„Noch einen Augenblick laß mich Dich gerade vor mir sehen, Du lichter Engel, den mein Geständniß alfo rühren konnte! Noch weißt Du ja nicht, daß ich kein Anrecht hatte auf das Glück, daß ich die Liebe, den Götterfunken, welcher das Erdenleben versüßt, nicht kennen durste! Meine Hand sollte sich nicht verlangend darnach ausstrecken und doch kam ich zu Dir und warb um Dich, Du süße Blume. Du hast mich bald bezwungen, ^ch wehrte mich gegen die Liebe, doch ich war zu weit gegangen und konnte ihr den Einzug

5er5 wcht länger verschließen. Ob es ein w»"' daß ich das einsame Leben nicht mehr Ä br.ein, diese Stunde sagt mir, daß es kem Unrecht gewesen, wie könnte ich sonst so ganz —empfinden, Dich mein zu nennen? | D v Nacht ist vorüber, die Schatten meines Da- |

Deutsches Keich.

Berlin, 29. November.

* Zur Posener Bischofsfrage schreibt man der ,Kol. Vztg.': Vor längerer Zeit schon deutete ich Ihnen an, daß die Domkapitel von Posen und Gnesen vor­aussichtlich eine neue Kandidatenliste nicht aufstellen vielmehr die Entscheidung dem Papst überlassen wür­den. Diese Andeutung wird jetzt durch die Mitthellunqen der polnischen Blätter über ben Verlauf der jüngsten Sitzung der Bereinigten Domkapitel bestätigt. So be­dauerlich es ist, daß das Wahlrecht der Kapitel auch i« diesem Falle nicht voll zur Geltung gelangen konnte, so war doch em solcher Schritt mit einiger Sicherheit vorauszusehen. Die Domkapitel würden nach Lage der Verhältnisse nicht wohl eine andere Liste als eine solch- mit Kandidaten polnischer Nationalität haben aufstellen können. Wurde auch diese Liste zurück- aewiesen, wie es mit der ganzen ersten Liste geschehen ist, so hätte sich der ganz vorwiegend polnischen Be­völkerung der beiden Diözesen eine hochgradige Ver­stimmung bemächtigt. Indem die Domkapitel daher von der erneuten Geltendmachung ihres Wahlrechtes Ab­stand nahmen, haben dieselben einen Akt des Entgegen­kommens geübt. Man kann nur wünschen, daß das entsprechende Entgegenkommen auf der andern Seite nicht fehlen wird. Wie ich höre, glaubt man denn auch in den Domkapiteln annehmen zu dürfen daß die Bischofsfrage demnächst durch die Jnittative des Apostolischen Stuhles eine Lösung finden werde, welche die vitalen Intereffen deS wichtigen SprengelS wahrt, indem sie der Erzdiözese ein Oberhaupt gibt I von welchem man sich versehen darf, daß daffelbe allen Zurnuthungen einseitig nationaler Bestrebun- gen von vornherein ablchnend gegenübertritt, mögen Meißen von der Regierungsseite ober von national- polnischer Seite kommen. Es ist so viel Zündstoff allenthalben bei uns angehäuft, daß wir der nationalen I Reibungen wahrlich entbehren können. Jedenfalls wird die schließliche Erledigung der Posener Bischofsfraqe emen ziemlich sichern Schluß darauf zulaffen, in wel-

Preis dn: Einspritzung jetzt nur noch auf v Psg /kelle. Es finden Unterhandlungen statt, um die Herstellung des Mittels auf den preußischen Staat zu übertragen (Beifall). Wenn das geschehen, dann werde es an der Zeit sein, daß auch die übrigen «nyt}0?6” befähigte Vertreter hierher senden, um das Etel behufs sachgemäßer Verwerchung in Empfang ju nehmen. Auf dem Chariteterrain in Berlin werde em neues Institut für die Behandlung Tuberkelkranker und zur Herstellung des Mittels eingerichtet, was eine Ausgabe von circa 500,000 M. erheische. Die Stadt

Der Centrums-Abgeordnete Freiherr v.Huene, welcher der Vorlage an sich nicht widerstrebt, vermißt aber gerade m den wichtigsten Punkten bei vielen Bestim- mungen die Elasttcität. Er verlangte, daß bei der Budung von größeren Verbänden und der Zusammen­legung von Gemeinden und Gutsbezirken den Selbst­verwaltungskörpern entscheidende Mitwirkung einqe- raumt werde, damtt nicht etwa durch unberechtigten ! Zwang Unzufriedenheit bei den Betheiliqtm enegt weiche. Mit der Verleihung des Gemeinderechts an Rlchtangefessene war er einverstanden, hielt aber ge- wiffe Cautelen für nothwendig, etwa die Abhängiq- machung der Aufnahme von dem Anttag der Bechn- llgten oder einem Beschlüsse der Gemeinde. Die Aus­schließung der kleinen angesessenen Leute von den Gememderechtm könne sozialpolitisch nur ungünstig wirken. vjR Bezug auf die Gemeindevertretung möge

Bisherigen belassen, wonach die Gemein­den selbst bestimmen, ob sie eine solche für zweckmäßig halten wollen ober nicht. Der Zweck der Vorlage, so betont der Redner am Schluß, solle sein, die Liebe ^r G«nemde zu wecken und zu kräftigen. Von diesem Gesichtspunkte möge man sich in der Kommission alle Bestimmungen ansehen. Abg. v. Gneist (nl.) sprach fi^h sympathisch zu der vorgeschlagenen Steuerregelunq ans Abg. So mb art (nl.) erklärte sich gegen die Erhaltung der Gemeindebezirke in ihrem bisherigen Umfange. Welterberathung Montag. 9 9

♦ Die .Kolonialzeitung' theilt einen Bericht Emin Paschas aus Tabora vom 18. Aug. 1890 mit Er empfiehlt darin die Schaffung eines festen Stützpunktes für die deutsche Macht im Innern Ostafrikas und

! elend, einmal lächelt ihm das Glück, hold und be­zaubernd, voll und rückhaltlos, und wäre es auch nur eine Stunde lang! — Du, meine Felicitas, mein Alles, wie'st mein Leben fortan so reich, mein Glück so groß — wer sollte sich mir entgegenstellen?"

Sie lehnt an seiner Brust, lächelnd und doch wie ^schreckt aufhorchend, denn ihr war, als knirsche der Gartenkies unter einem näher kommenden Schritt Und tote ste nach der Thüre blickt, erscheint in der grunumranften Einfassung ein von Beiden gekannter aber jetzt nicht erwarteter Gast. Man sieht es ihm an, er ,st müde und weit gereist; seine Augen sind ftagend auf die Gruppe gerichtet, auf die lichte Frauen­gestalt in dem Arme ihres Gatten. In demselben Moment tönt ihm ein zweifacher Gruß entgegen:

»Mem Sohn!“ von des Vaters Lippen und .Jhno!" aus Felilitas Munde.

Der Name, der von ihrer Seite herübergeklunqen ward von dem fteudigen Rufe: Mein Sohn" über­tont. Wirr und erschreckt, wie sie war, hat sie den-' noch die volle Bedeutung dieser beiden Worte gefaßt — sie weiß, wen sie vor sich sieht, des Gatten und auch chren Sohn, und doch ist es derselbe hünenhafte

Die ,Fuldaer Zeitiurg' erscheint täglich. Sonn- und Feiertage ausgenommen.

Inserate kosten die einspaltige Zeile oder deren Raum 15 Psg., bei Wiederholungen e^vr-ckender Rabatt.

sächsischen, bayrischen und württembergischen Armee­korps theilnehrnen.

. * Lm Abgeordnetenhause beantwortete KultuS- mtnister Dr. v. Goßler die Grafische Interpellation über die weitere Nutzbarmachung des Koch'schen Heil-

cymsch lächelnd! Lenz, Lieb' uich Lied Ade! 'flüsteri es im Busch, wo die Elsen zum nächsten Tanz an- S'L Dreckt inne hatten. Warum

nur. haben die zwei denn da drinnen? Ach es sie vermeinen so glücklich zu sein — 'das