tu tionären Zündstoff unter das Volk zu Wersen. Es könnte daher nicht schaden, wenn die Regierung gegen einen Mißbrauch des Versammlungsrechtes einschreiten würde.
* Paris, 21. Ang. Der gestrige Wirbelsturm hat in Saint-Claude (Jura) 6 Todtc und zahlreiche Verwundete hinterlassen; 6000 Arbeiter sind arbeitslos.
* Die Irländer haben in jüngster Zeit mehrere Meetings abgehalten und darin die Forderung eines eigenen Parlaments für die grüne Insel neuerlich betont.___________________________________
Aus Stadt, Provinz und Nachbargebiet.
Fulda, 22. August.
* Die Konferenz der preußischen Bischöfe ging heute Vormittag mit einer um V28 Uhr in der Bonifatius-Gruft gehaltenen Schluß-Andacht zu Ende. Der Fürstbischof von Breslau begab sich um 9 Uhr auf die Reise nach seinem Geburtsorte Dnderstadt. Die übrigen Konferenz-Theilnehmer verlassen Fulda im Laufe des heutigen Tages. Ueber den Inhalt der zweitägigen Berathungen wird vollständiges Schweigen bewahrt, und ist man deshalb auch in hiesigen Kreisen auf bloße Vermnthungen angewiesen, von bereit Aufzeichnung wir Abstand nehmen.
* Posteleve Stöcker, z. Z. in Adolfs eck, besuchte gestern mit seinem Bruder die Milseburg, stürzte an der sogen. Schneidersruhe ab und zog sich sehr schwere Verletzungen zu.
* Der Bezirksausschuß in Kassel hat laut Bekanntmachung im Amtsblatt den Beginn der diesjährigen Jagd auf Hafen auf den 15. September d. I. festgesetzt.
* Gefälschte Zins sch eine zur vierprozentigen Preußischen konsolidierten Staatsanleihe, Reihe 1 Nr. 20 über 6 Mk., mit her No. 219,583 vom 6. Juli 1880 sind im Umlauf. Vorsicht bei solcher Annahme ist geboten, Kennzeichen ist der fehlende Trockenstempel. Die Falschstücke tragen anscheinend alle die Nr. 219,583.
* Auf kriegsministerielle Anordnung dürfen in diesem Jahre keine Soldaten zur Hilfe bei den Ernte- Arbeiten an die Landwirthe abgegeben werden.
* Zahlreiche Ohren - Erkrankungen find während der letzten Wochen sowohl in den Kliniken als auch bei verschiedenen Aerzten zur Beobachtung und ärztlichen Behandlung gelangt. Die Ursache der Erkrankung war in den meisten Fällen die gleiche, die Patienten hatten beim Baden Wasser in die Ohren bekommen und unterlassen, dasselbe in geeigneter Weise zu entfernen. Das Wasser, welches von der Ohrmuschel aus zunächst in die tiefer liegenden Theile des Gehörganges läuft, verursacht hier gewöhnlich zunächst nur ein unbequemes drückendes Gefühl, zieht sich dann aber leicht in die inneren Theile des Gehörganges und kann hier zur Ursache von Gehörstörungeii werden, welche einen schmerzhaften und langwierigen Verlauf nehmen. Kommt hierzu noch eine unzweckmäßige Behandlung mit fogenannten Hausmitteln, wie sie bei derartigen Erkrankungen, die der Patient gewöhnlich für ungefährlich hält, oftmals angewendet zu werden pflegen, so entwickeln sich leicht folgenschwere Erkrankungen des Gehörganges. Also Vorsicht beim Baden und namentlich beim Tauchen und Schwimmen.
* Marburg, 21. Aug. Den Hagelbeschädigten des diesseitigen Kreises, — schreibt die .Oberh. Ztg.', — können wir die erftenliche Mittheilung machen, daß seitens des Kgl. Oberpräsidiums zu Kassel ausnahmsweise gestattet worden ist, zum Besten der durch das Unwetter vom 2. d. M. geschädigten Bewohner des Ebsdorfer Grundes im Lause des Monats August und September d. I. eine einmalige Sammlung freiwilliger Beiträge mittelst Sammellisten im Kreise Marburg zu veranstalten. — Bekanntlich wird, auf Grund eines Erlasses des Herrn Oberpräsidenten vom 28. Februar 1878, die Abhaltung von Hauskollekten für solche (Feuer- und Hagel-) Schäden, gegen welche sich die Betroffenen durch rechtzeitige Versicherimg schützen konnten, in der Regel versagt.
* Marburg, 20. Aug. Der hiesige Gartenbau- Verein veranstaltet Mitte September eine große Obst-, Blumen- und Gemüse-Ausstellung.
.* Kassel, 21. August. Heute beginnt die Leber - messe, die Zufuhr wurde schon gestern als eine erhebliche wahrgenommen. Montag nimmt die diesjährige Herbstmeffe ihren Anfang.
* Kassel, 20. August. Gestern war der Zeitraum eines Vierteljahrhunderts verfloffen, seitdem man in Kaffel zum letzten Male den Vorabend des Geburtstages des letzten Kurfürsten von Heffen durch den herkömmlichen großen Zapfenstreich, ausgeführt von sämmtlichen Musikkorps der hier garnifonirenben Truppen, begehen hörte. Dasselbe war heute Morgen hinsichtlich der Militärmusik-Reveille, welche ben landesherrlichen Geburtstag selbst schon früh um 4 Uhr in allen Hauptstraßen ber Resibenz zu verkünden pflegte, der Fall.
* Hanau, 21. Aug. Das sogen. Altstädter Schloß nebst Park, dem Landgrafen Ernst von Heffen-Philipps- thal gehörig, ist für den Preis von 320,000 Mk. in den Besitz der Stadt übergegangen. Der Vertrag, der bereits von fämmtlichen Agnaten genehmigt und heute
von Herrn Oberbürgermeister Westerburg im Namen der Stadt unterzeichnet wurde, bedarf noch der Zustimmung des Oberpräsidenten.
* Im Kreise Rinteln ist die Influenza wieder ausgebrochen. Bisher sind acht schwere Fälle mit einem Todesfall vorgekommen.
* Die Kreiswundarztstelle des Kreises Kirchhain mit dem Wohnsitz zu Amöneburg und mit einem Jahresgehalt von 600 Mark ist erledigt.
* Brückenau, 20. Aug. Gestern Abend brachte die Bürgerschaft dem Staatsminister Frhrn. v. Crailsheim im Bade Brückenau einen Fackelzug.
* Vom unteren Mainthal schreibt man dem ,Fränk. Vbl.: Die Kneipp'sche Kur, über welche schon so viel gesprochen, noch mehr aber geschrieben wurde, beginnt ihrer unleugbaren Erfolge halber in den weitesten Kreisen sich Eingang zu verschaffen. Es läßt sich nicht verkennen, daß diese Kur in den Händen eines Arztes die größte Wohlthäterin ber teibenben Menschheit wird. Hat Herr Pfarrer Kneipp, ein Laie in ber ärztlichen Wissenschaft, schon so große Erfolge gehabt, wie viel mehr wird bies ber Fall sein, wenn Aerzte biese Kurmethobe sich zu ber ihrigen machen und sie mit ihren Erfahrungen unterstützen. Dies scheint sich nun auch reaüfiren zu wollen, da nunmehr ein junger, strebsamer Arzt eine solche Anstalt an ber westlichen Grenze Unterfrankens, in bem hessischen Stäbtchen Seligenstabt ins Leben ruft. Dieser Arzt, Herr Dr. Kleeblatt, begab sich zu biesem Zwecke selbst nach Wörishofen, um bort bie Kneipp'sche Kur zu ftubiren unb zu beobachten. In ben Hänben dieses erprobten, an Erfahrungen reichen Arztes, bem bie ausgezeichnetsten Erfolge zur Seite stehen, muß bie Kneipp'sche Wasserkur zum größten Segen ber leiben« ben Menschheit werben. Die Patienten haben nicht mehr nöthig, bie weite Reise nach Wörishofen zu unternehmen, ba sie nunmehr in ber Anstalt des Herrn Dr. Kleeblatt sich behandeln lassen können; aus diesem Grunde können auch Unbemittelte sich dieser Kur ohne großen Kostenaufwand unterziehen. Seligenstadt eignet sich auch ganz vorzüglich zum Sommeraufenthalt ; das Städtchen ist reizend gelegen, unmittelbar am herrlichen Mainufer mir prachtvoller Fernsicht auf die Bergkette des Hahnenkamms im Osten, ein beliebter Ausflugsort. Im Norden sieht man auf flacher Ebene verschiedene große Dörfer ausgebreitet; im Westen ganz in unmittelbarer Nähe Seligenstadts dehnen sich die herrlichsten Wälder aus, die zu Spaziergängen ganz vortrefflich geeignet sind. Seligenstadt ist Eisenbahnstation, von wo aus man leicht in einer halben, bezw. einer Stunde in die Städte Aschaffenburg, Hanau, Frankfurt und Darmstadt gelangen kann außerdem sind Logis und Lebensrnittel im Vergleich zu anderen derartigen Plätzen äußerst billig; es kann sohin ein Leidender sich der Wasserkur unterziehen, ohne zu tief in feine Kasse greifen zu müffen. Darum ihr Patienten: „Auf nach Seligenstadt!"
* Würzb urg, 21. August. Der unheilvolle Marsch des 9. Jnf.-Regiments bildet noch immer den ständigen Gesprächsstoff in allen Kreisen der Bürgerschaft. Die Erbitterung über den Vorfall hat sich trotz aller Beschwichtigungsartikel gewisser hiesiger Blätter nicht gelegt. Die Schuld an bem ganzen Unglück trügt ber späte Abmarsch unb das str enge Festh alten an der reglementmäßigen Marschorbnung. Die an ber Tete befinblichen Kompagnien marschieren naturgemäß, weil sie voin Staube weniger behelligt finb, leichter unb darum auch rascher, während die nachfolgenden Mannschaften mit Athemnoth zu kämpfen haben und nur mühsam nachkommen. Der Abstand zwischen den einzelnen Kompagnien und Zügen wird immer größer. Wenn das Regiment einer Ortschaft sich nähert, fo wird im Laufschritt aufgeschlossen und für bie letzte Kompagnie beträgt jetzt ber Abstand oft 5 Minuten, ber bann im Laufschritt zurückgelegt werden muß. Das öfters wiederholt, erschöpft den feldmäßig ausgerüsteten Mann mehr, als ein Marsch, der vielleicht eine Stunde länger dauert. Das muß auch ein Regimentskommandeur wiffen. Als schon in Sommerhausen aber eine unverhältnißmäßig hohe Zahl mit allen Symptomen des Hitzschlages austrat, durfte unter keinen Umständen weiter maschirt werden, denn, daß sich die Zahl der Erkrankten mit jedem Schritte mehren würden, war doch leicht vorauszusehen. Ob die drei beim Regiment befindlichen Aerzte, ein Stabsarzt, ein Assistenzarzt und Einjährig-Freiwilliger Arzt, ben Obersten aufmerksam gemacht Haden, wird nach bem ,Fränk. Volksblatt' be- ! zweifelt, bas war aber auch nicht nöthig, beim ber । Kommandeur muß das selbst bemerken unb die nöthigen ; Anordnungen treffen. Die Namen ber Schwer erkrankten ! finb: Johann ©teffner von Kailberg bei Aschaffenburg, 8. Kompagnie; Hch. Möhler von Wallzell bei Roth, 10. Komp.; Valtin Gern er von Aschaffenburg, 4. Kompagnie; Franz Nißner von Aschaffenburg, 10. Kompagnie; Anton Nickel von Rieneck, 5. Komp, unb I. König von Unterpleichfeld, 9. Komp. Die beiden Tobten würben gestern in Marktbreit be- eerdigt. An dem Leichenbegräbniffe nahm der Bürgermeister, der Oberst u. fämmtliche Offiziere Theil. Ein Bataillon mit der Regimentsmusik war zur Trauerparabe ausgerückt. — Mit einer großartigen militärischen Leichenfeier unb vielleicht einem in warmem Ton gehaltenen Schreiben des Regimentskommandos an die
unglücklichen Eltern kann ber V orfall aber nicht b- gethan fein. Es ist jetzt Pflicht ber Militärbehörve die Angehörigen der beiden Verstorbenen in entsprechender Weise zu uv rstützen, eine Untersuchung über bas Vorkvmimuß einzuleiten und den Schuldigen zur Rechenschaft zu z. ben.
Vermischtes.
* Das Wiener Sängerfest ergab einen Reingewinn von 30,000 Gulden. Derselbe soll zu einem Fonds für ein ein Sängerheim dienen.
♦ (Gefährlichkeit eines Katzenbisses.) Von einem bemerkenswerthcn Unglücksfall ist in Berlin ein sechsjähriges Mädchen betroffen worden. Die kleine L. in der Reichenbergerstraße spielte mit einer Katze, als das Thier in plötzlicher Wuth auf das Kind zusprang und es in die Finger der rechten Hand biß. Anfangs schenkten die Eltern der unbedeutenden Verletzung keine Beachtung. Nach Verlauf dreier Tage waren aber zwei der verletzten Finger so bösartig angeschwollen, daß sie nunmehr einen Arzt zu Rathe zogen. Derselbe erkannte sofort die Gefährlichkeit der Wunden, die deutlich Spuren einer Blutvergiftung zeigten. Nachdem sich andere dagegen angewandte Mittel als vergeblich erwiesen, die Gefahr sich sogar noch vermehrte, blieb nichts Anderes übrig, als zu einer Operation zu schreiten. Der Arzt hat dem Kinde die beiden Finger abgenommen, da ohne diese Amputation das Leben der Kleinen bedroht erschien. Die Beobachtung, daß der Biß einer gereizten Katze schwere Folgen nach sich ziehen kann, ist übrigens schon häufiger gemacht worden.
* Es dürfte im Vaterlande nur wenig bekannt sein, daß das Lied „Deutschland, Deutschland überAlles!" auf Helgoland entstanden ist. Der Dichter desselben, Hoffmann von Fallersleben, weilte int August des Jahres 1841 mit mehreren Freunden, unter diesen sein damaliger Verleger, der Buchhändler Campe aus Hamburg, auf der Insel Helgoland. In seinen Aufzeichnungen und Erinnerungen „Mein Leben" berichtet er Folgendes: „Am 23. August kehrten die meisten Hannoveraner heim. Ich fühlte mich sehr verwaist. Und doch that mir bald die Einsamkeit wohl; ich freute mich, daß ich nach den unruhigen Tagen tvieder einmal auch mir gehören durfte. Wenn ich dann so wandelte, einsam auf der Klippe, nichts als Meer und Himmel nm mich sah, da ward mir so eigen zu Muthe; ich mußte dichten, auch wenn ich es nicht gewollt hätte. So entstand am 26. August das Lied: „Deutschland, Deutschland über Alles!" Am 20. August spaziere ich mit Campe am Strande. „Ich habe ein Lied gemacht, das kostet aber vier Louisd'or." Wir gehen in das Erholungszimmer. Ich lese ihm: „Deutschland, Deutschland über Alles!" und ehe ich damit zu Ende bin, legt er mir vier Louisd'or auf meine Briefe. Wir berathschlagen, in welcher Art das Lied am besten zu veröffentlichen sei. Cantpe schmunzelt: „Wenn es einschlägt, so kann es ein Rheinlied werden ; Erhalten Sie drei Becher, muß mir einer zukommen." Ich schreibe es unter bem Lärm der jämmerlichsten Tanzmusik ab. Campe steckt es ein und wir scheiden. Am 4. September bringt mir Campe „Das Lied der Deutschen" mit der Haydn'schen Melodie in Noten, zugleich mein Bildniß, gezeichnet von C. A. Lill. An letzterem nichts gut, als der gute Wille. Hoffentlich werden meine Freunde ein besseres Bild von mir in der Er- innerung behalten haben.
Auszug aus den Registern des Standesamts Fulda vom 15. bis 21. August 1890.
Aufgebote.
18. Aug. Kgl. Regierungs-Baumeister August Benfer von Mollseifen, Krs. Wittgenstein und Johanna Emmeline Marie Antonie Wettläufer von hier. 19. Schreiner Adam Damian Reuß von hier und Anna Katharina Elisabeth Schmitt von Neukirchen, Krs. Ziegenhain.
Eheschließungen.
18. Aug. Fabrikarbeiter Wilhelm Bug von Harmerz und Maria Isabella Herget von Poppenhausen. 20. Schieferdecker Witwer Carl Keller von Ulm, Krs. Wetzlar und Ernestine Luise Gluth von Kassel. 20. Taglöhner Nikolaus Wilhelm Hohmann genannt Weißmüller und Anna Margretha Höhl von hier, Geburten.
13. Aug. Carl Friedrich Wilhelm, S. des Schreiners Johann Lorenz Halbleib.. 14. Maria Theresia Juliane, T. des Spenglers Georg Heinrich Adolph Roth. 14. Bertha, T. des Lokomotivhilfsführers Justus Ries. 14. Johann Valentin, S. des Steinrichters Johannes Dreifürst zu Horas. 14. Friedrich Hermann, S. des Bahnarbeiters Jakob Schneider. 15. Albin Ludwig, S. des Schreiners Ludwig Uebelacker. 15. Elisabeth Johanna Maria, T. des verstorbenen Schreiners und Kleinhändlers Ambrosius Müller. 16. Joseph, S. des Taglöhners Johann Georg Schneider. 16. Elisabetha Sabina, T. des Maurers Martin Joseph Bursche!. 16. Sarah, S. des Kaufmanns Abraham Gottlieb. 17. Maria Theresia, T. des Holzwaarenhändlers Andreas Baier. 19. Maria, T. des Bierbrauers Adam Joseph Ruppert. 20. Fritz August Hermann, S. des Fußgendarms der 11. Gend.-Brig. Gustav Friedrich Gehlhoff.
Sterbefälle.
14. Aug. Maria Elisabeth Stein, Taglöhnerin, led. St., von Eiterfeld, 72 I. 2 M. 13 T. 18. Gustav Eduard Heinrich Höfling, Kaufmann, verh., 54 I. 5 M. 1 T. 18. Margaretha Theresia geb. Krieger, Ehefrau des Magaziuiers Franz Joseph Rübsam, 68 I. 11 M. 23 T. 19. Franz Aul, Müller, verh., von Ellers, 51 I. 7 M. 10 T.
Wasserwärme der Fulda.
Gestern Abend 7 Uhr 14'/-0 R. Heute Morgen 6 Uhr 13'/,° k.
Meteorologische Beobachtungen der hiesigen Wetterwarte.
E
21
13,0
21,6
13,2
742,5
22
21,6
14,0
Temperatur- extreme. Max. s Mi»
_
2 , 743,9
9 742,9
7 1 742,0 i3,z 1 -W4 ; bedeckt
ßuftbruä bei sübwestl. Luftströmung um ein Geringes (1,5 Millimeter) gefallen. Die Temperatur noch im Sinken. Die gestrige Mitteltemperatur lag 0,8°
Wind- ! ridjtuiiß i bener
ir.Stärkt '
SW6 , z. heiter WSW1 v. heiter
®atom.
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Millim.
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unter ber normalen.
Ein barometrisches Maximum von etwa 770 Millim. liegt über dem Biscayischen Busen. Bei meist schwacher südwestlicher und westlicher Luftbewegung und nahezu normalen Warmever- hältniffen ist in Ceutraleuropa das Wetter im Nordwesten trübe, im übrigen heiter. In Deutschland fanden zahlreiche Gewitter statt. (Seewarte.j
Letzte Beobachtung 101 » Uhr Morgens.
Luftdruck — 742,2 mm. — Lufttemperatur — 14,6» b'. —.
Lustkeuchtigkeit — 936'». — Wolkenzug (Nimbus) aus SW. — Windrichtung — SW4. — Himmelsanficht — bedeckt.