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Beilage zu Nr. 188 der „Fuldaer Zeitung".

Für die Redaction verantwortlich: Ludwig Deibel in Fulda. Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei (A. Dillmann).

* Ueber die Probleme der Zukunst

hat im Wissenschaftlichen Verein zu Lynn in Massa- chussetts Professor E. Thomson unlängst gesprochen. Er meint, daß vor Allem auf dem Gebiete der Elek­trizität die größten Fortschritte zu erwarten sind, im öffentlichen wie im privaten Leben. Heute bietet es keine besonderen Schwierigkeiten mehr, elektrische Maschinen von 300 und 500 Pferdekraft zu konstruiren, während vor noch nicht langer Zeit 50—60 Pferde­kraft die Grenze des Erreichbaren bezeichneten. Der Tag wird kommen, wo derartige Maschinen von mehreren Tausend Pferdekraft verlangt werden, um bewegende Kraft in großem Maße zu übermitteln und die aus­gedehntesten elektrischen Beleuchtungsanlagen von einer einzigen Centralstation aus zu speisen. Das Ideal, dessen Erreichung anzustreben bleibt, ist die Versorgung alles dessen, was der Mensch bedarf an Licht, Wärme und Arbeitskraft durch einen einzigen Kanal und aus derselben Quelle. Zukünftig werden die Schienengeleise der Fortbewegung durch elektrische Kraft dienen, und zwar nicht nur die Bahnen in den Städten und den Nebenlinien, sondern nicht minder die Haupteisenstraßen. Mit stationären Maschinen und elektrischen Lokomobilen wird es dabei möglich sein, Geschwindigkeiten von 160 Kilometer in der Stunde zu erreichen, ja, bei Anwendung genügender Vorsichts­maßregeln dürfte sich sogar eine Schnelligkeit von 240 Kilometer in der Stunde erzielen lassen. (Jetzige Ge­schwindigkeit 60 bis 80 Kilometer in der Stunde.) Ich bin überzeugt, betont Professor Thomson, daß diese Ziffer die Geschwindigkeit der Eisenbahn­züge nach hundert Jahren bezeichnen wird. Ein anderes, nicht minder aussichtsvolles Gebiet ist dasjenige der elektro-chemischen Anwendungen. Man kennt die Dienste, welche die Elektrizität bereits bei Ausscheidung der Metalle und deren Reindarstellung leistet. Auf diesem Felde harren noch zahlreiche Unter­suchungen der Ausführung, allein es ist eben sehr selten, einem Forscher zu begegnen, welcher zugleich vollkom­mener Chemiker und vollendeter Elektriker ist. „Ich gehe", fährt Profesfor Thomson fort, „noch weiter und wage zu sagen, daß, da alle Operationen, das Wachs- thum der Pflanzen einaefchlossen, auf chemischen Reaktionen beruhen, unsere Nahrungsmittel dereinst mit Hülfe der Elektrizität erzeugt werden können." Das sind allerdings weite Perspektiven, und es ist von In­teresse, sich den Zustand der menschlichen Gesellschaft auszumalen in einem Stadium der Kultur, welches durch die künstliche Herstellung von Nahrungsstoffen mittelst des elektrischen Stroms charakterisirt wird. Gut aber dürfte es sein, sich dabei zu erinnern, daß gegenwärtig auch noch nicht die Spur einer Anleitung gefunden ist, um die Verbindungen in der organischen Natur, um die es sich hier handelt, herzustellen. Auf der 59. Versammlung deutscher Naturforscher in Berlin meinte Professor Cohen: an dem Tage, wo es der Chemie gelingen wird, was die einfachsten Alpen- und Moospflänzchen verstehen, aus Kohlensäure und Wasser Stärkemehl darzustellen, werde die Brodfrage gelöst sein und das goldene Zeitalter anbrechen. Schon Wislicenus hat auf der Heidelberger Versammlung darauf entgegnet, daß er keinen Segen erwarte in einem Zeitalter, in welchem die Erzeugung von Nahrung durch den Feldbau, ersetzt sein würde durch die künst­liche Darstellung der Nährstoffe in Fabriken. Diesem letztem stimmen wir vollkommen zu und ebenso, als Naturforscher, den gleichzeitigen Worten von Quincke:

d Aus Nordamerika.

Bon Karl May. _ : ", •:

(4. Fortsetzung.) • '

Wenn das Wild über die Savanne saust oder durch den stillen Busch schleicht, so hinterläßt auch der kleinste, leiseste Huf eine Spur, welcher der Jäger zu folgen vermag, das wißt Ihr Alle, Gentlemen. Und wenn die Tage, Monate und Jahre wie im Sturme über den Menschen dahinfliegen oder langsam und heim­tückisch durch sein innerstes Leben schleichen, so gibt es Fährten im Gesicht und Fährten im Herzen, denen man nur nachzugehen braucht, um die Ereignisse auf­zustöbern, welche ein Menschenkind gerade zu dem machen, was es geworden ist.

Ich wollte ein fleißiger Farmer sein und ein fleißiger Farmer bleiben, aber mein Stecken war doch nach einer andern Richtung hin geschwommen. Mary war tobt, der Vater war tobt; die Mutter nahm sich das so sehr zu Herzen, baß sie bald zu kränkeln begann und sich dann zum Sterben hinlegte; ich konnte es nicht länger da aushalten, wo ich früher so glücklich gewesen war, verkaufte die Farm um ein Billiges an Fred Hammer, der sie an die seine zog, warf die Büchse über die Schulter und ging nach dem Westen, gerade eine Woche vorher, ehe die Betty Hammer einen Mulatten hei-

Sonntag, den 17. August 1890.

„Wir verzichten darauf, den Stein der Weisen zu suchen, Gold zu machen ober Arbeit mit nichts zu leisten, Ge- sunbheit unb ewige Jugenb zu schaffen. Wir streben nur barnach, bie Weiche richtig zu stellen, damit der Zug der Zeit die irdischen Güter und die seit Jahr- hundertm aufgespeicherten Kräfte des Weltalls zum richtigen Ziele führe, den Wohlstand der Menschen fördere und Muße schaffe für freie Gedanken, ideale Bestrebungen und friedliche Arbeit."

Vermischtes.

* Für die gejammte Straßenreinigung in Berlin, die von 699 Personen besorgt wird, sind im Jahre 1889 ver­wendet worden 1,495,549 Mk. Davon entfielen aus die Be­sprengung 224,700 Mk., auf die Abfuhr des Kehrichts 378,160 Mk. und auf die Schneeabfuhr 58,118 Mk. (gegen 379,869 Mk. im Jahre 1888).

* lieber die Bienenzucht bei den Negern macht ein französischer Afrikareisender in seinem Reisewerke folgende Mit­theilungen: „Am Ufer des Niger entdeckte ich einen prächtigen Riesenbaum, Parinarium excelsum, wohl 35 bis 40 Meter hoch. Wie groß war mein Erstaunen, als ich die Aeste dieses Baumes mit Bienenkörben besetzt sah. Seitdem habe ich solche als Bienen­stände dienende Bäume zu Tausenden beobachtet. Dieser Riesen­baum ist das ganze Jahr hindurch mit einer enormen Menge von kleinen weißen Blüthentrauben besetzt, deren lieblicher Geruch die Bienen in zahllosen Schaaren anzieht. Die Neger befestigen nun auf den Aesten des Baumes ihre ziemlich gut gefertigten Strohkörbe, die sie, um andere Insekten fernzuhaltcn, ganz mit Kuhmist bestreichen und überkleben. Hierin siedeln sich die Bienen an und bauen die Körbe aus, was bei der unmittelbaren Nähe der Honigtracht und dem großen Reichthum der Blüthen an schönem Honig verhältnißmäßig rasch geschieht. Die Honigernte wird folgendermaßen vorgenommen: Abends, wenn die Bienen ruhen, klettert ein Neger mit Lumpen zum Verstopfen der Flucht­löcher und einem Seil versehen, auf den Baum, verstopft die Körbe, löst sie von ihrem Standort vorsichtig los, umschlingt sie mit dem Seil und läßt sie sanft und sorgfältig zur Erde niedergleiten, wo seine Helfer ihm den Korb abnehmen. So holt man eine Reihe von Körben vom Baume herunter, trägt sie beiseite und zündet den trockenen Kuhmist an, der einen starken Rauch ver­breitet, den man in die Körbe hineinziehen läßt. Die gegen Rauch empfindlichen Bienen verlassen zum großen Theil den Korb und stürzen zum geöffneten Fluchtloch heraus oder werden betäubt. Ein geübter Neger schneidet nun beim Feuer die Honigwaben mit einem Messer heraus, reicht sie seinem Helfer, der sie von den betäubten Bienen reinigt und in ein großes Gefäß über dem Feuer wirft. Ein anderer Neger unterhält das Feuer und den Rauch. Bei dieser Arbeitseintheilung geht die Honigernte rasch von Statten. Der gewonnene Honig wird sofort in die Hütten getragen, die geleerten Körbe werden dann wieder mit Kuhmist bestrichen und auf dem Baume befestigt; die Bienen, die nicht getödtet, sondern nur betäubt wurden, ziehen am nächsten Morgen wieder in ihre gewohnten Wohnungen ein, um dieselbe aufs neue auszubauen und mit Honig zu füllen."

* (Was ist ein Gastwirth?) Ein Gastwirth ist ein Mann, der es Niemanden recht machen kann. Denn steht er morgens früh auf, so thut er Unrecht gegen sich selbst, weil er seinem Körper, den er erst sehr spät zu Bette gebracht hat, die nöthige Ruhe raubt; steht er aber zu spät aus, so nennt man ihn einen Faulenzer. Geht er zeitig auf den Markt, so muß er alles theuer bezahlen, weil noch alles in bester Auswahl vor­handen ist; geht er aber spät hin, so ist das Beste vergriffen. Geht er vom Markt direkt nach Hause, so schimpfen seine Kol­legen, die er auf dem Markte traf, denn sie wollen gerne noch gemeinsam einen Morgenschoppen trinken, geht er aber mit ihnen in eine fremde Kneipe, so heißt's: „Aha, Sie kommen wohl hierher, um auch mal ein Glas gutes Bier zu trinken?" Be­kommt an seinem sonst guten Tische ein Fremder einmal zufällig ein nicht recht gerathenes Gericht, oder für seinen Löwenhunger nicht genug, so heißt's überall: „Bei dem ist das Essen schauer­lich !"; gibt er aber viel und gut, so sagen die Leute: „Auf diese Weise muß ja der Mann platte gehen!" Spielt er schlecht Billard, so verliert er sein Geld, denn alle Gäste wollen nur mit ihm spielen, spielt er aber gut, verschlägt er sich die Kunden. Hat er viel Soldaten als Gäste, so gibt's Streit zwischen Mi­litär und Zivilisten; hat er nur Zivilisten, so zanken sich diese untereinander. Duldet er Hazardspiele, kann er die Konzession verlieren, duldet er keine, so gehen seine Gäste, wenn sie einmal „eine Flasche Wein trinken wollen", in ein anderes Lokal. Ver- heirathet er seine Tochter, so räsonniren diejenigen Gäste, die er eingeladen hat, weil sie ein Geschenk machen müssen und die

rathete, ber ein sehr hübscher Kerl war unb braver, als bie Farbigen gewöhnlich zu sein pflegen.

Das war bamals ein reges, munteres Leben ba hinten in ben dark and bloody grounds, besser, viel besser als jetzt; bas sage ich Euch, unb darum könnt Jhr's glauben. Die Rothhänte kamen um ein Be­trächtliches weiter in das Land herein als heutzutage, unb man mußte bie Augen offen halten, wenn man sich nicht eines Abenbs zum Schlafe hinlegen unb bann des Morgens ohne Skalp in ben ewigen Jagdgründen erwachen wollte. Doch, bas war nicht so schlimm, benn etliche bret, vier unb auch mehr Jnbsmen kann man sich schon noch vom Leibe halten; aber es trieb sich neben ben Rothen auch allerlei weißes Gesindel bort herum, so etwa was man in Osten Rnnners unb Loafers nennt, ober wie bie Tramps, bie in neuerer Zeit bem orbentlichen Manne so viel zu schaffen machen, unb biese Kerls waren bösartig unb durchtrieben genug, unb mehr zu fürchten, als alle Indianer zwischen bem Mississippi unb bem großen Meere zusammen genommen.

Emer besonbers machte viel von sich reben, ber ein so verwegener Satan war, baß sein Ruf sogar bis hinüber in bie ßönber des europäischen Kontinentes gedrungen ist. Ihr werdet errathen, wen ich meine, nämlich ben Canada-Bill. Wißt Ihr denn aber auch, baß er von Geburt nichts Anberes ist, als ein eng-

anderen räsonniren, weil sie nicht cingeladen sind. Hat er gute Zigarren, so sind sie den Leuten zu theuer und hat er schlechte, sind sie ihnen nicht gut genug. Widmet er einem Gaste ein Stammseidel, so schimpft dieser, weit er jetzt an die Kneipe quasi gebunden ist, und widmet er ihm keins, so geht der Gast lieber dorthin, wo er schon eins hat. Gibt er mal eine Flasche Wein zum besten, so zanken die Gäste, weil sie sich revanchiren müssen, und thut er's nicht, so nennt man ihn unkulant. Führt er Pschorrbräu, so wollen die Gäste Pilsener, und schafft er sich Pilsener an, so wollen sie Pschorrbräu. Unter dem Vorwande, ein ganzes Seidel sei ihm zu viel, läßt sich der Gast einen Schnitt geben, und ist der Schnitt nicht so voll wie ein Ganzes, so schickt er ihn zurück. Hat er eine große Speisekarte, so stu- dirt man sie eine halbe Stunde lang und bestellt schließlich Schnitzel oder Beefsteak: ist die Karte klein, so klagt man über zu wenig Auswahl. Läßt er abends seine Gäste sitzen, so lange sie wollen, so zanken die Frauen, daß die Männer so spät nach Hause kommen, und macht er zeitig Feierabend, so zanken die Männer, daß sie erst noch in ein anderes Lokal müssen, ehe sie heimgehen. Setzt er sich mit an den Stammtisch, so klagen die andern Gäste über Vernachlässigung und die Stammgäste räson­niren darüber, daß seine Anwesenheit am Tische sie hindert, über ihn zu räsonniren. Hält er keine Zeitungen, so klagen die Gäste über Langeweile, hält er viel Zeitungen, so vergessen sie über dem Lesen das Trinken. Will Jemand von ihm Geld borgen und er gibt ihm keins, so bleibt der betreffende Gast weg; borgt er ihm aber, so bleibt er erst recht weg. Kurz: der Gastwirth ist ein Mann, der es Niemanden recht machen kann.

(Auch eine Beleidigung.) Ein Reisender aus Bres­lau, der kürzlich in Tost zu Nacht blieb, hatte in dem polizei­lichen Fremden-Meldezettel die Rubrik „Besondere Bemerkungen" mit der Versicherung „Ein guter Mensch" ausgefüllt. Da­raufhin ist jetzt gegen denselben Strafantrag wegen Beleidigung bezw. Verhöhnung der Taster Polizei gestellt worden.

(Beim Schützenfest in Berlin) saß ein guter Pfälzer neben einem echten Berliner an der Tafel. Es gab Krebse. Der Berliner fragte den Pfälzer Schützen: „Sind sie jute?" (gute, die Krebse nämlich.) — „Nee, ich bin protestantisch", war die Antwort des Pfälzers.

(U e b e r t r u m p f t.) Erster Reisender: „Unser Haus richtet jetzt in allen Hauptplätzen der Welt Filialen ein." — Zweiter Reisender: „Pah! Was will das sagen? Unser Haus hat eine solche Unmenge von Filialen in allen Weltgegenden, daß wir immer erst an der Inventur merken, wenn ein Paar davon ein­gegangen sind!"

(Der Schreck.) Tante (Märchen erzählend): „Die junge Königstochter hatte im Keller einen Schatz vergraben" — Anna (zehnjährige „höhere Tochter" wirft erschreckt ein): „Lebendig?"

Haus- und Larrdwirthschaft.

* (Vertreibung der Blattläuse.) Ein billiges und wirksames Mittel, um Blattläuse von Gurken und Melonen in Treibräumen zu vertilgen, ist das Ausstreuen von gepulvertem Tabak unter Blätter und Ranken. Der feuchtwerdende Tabakstaub verbreitet einen so starken Geruch, daß sich die an den Blättern und Ranken sitzenden Blattläuse bald entfernen oder zu Grunde gehen. Stellen sich deren doch wieder ein, so muß das Verfahren wiederholt werden.

* Das Unkra ut in den Wegen ist sehr häßlich und verunziert den Garten Also weg damit! Wenn der Garten zu groß ist, um es herauszuzupfen, löst man 10 Kilo ungelöschten Kalk in 50—60 Liter Wasser und gießt 1 Kilo Schwefelsäure dazu. Diese Mischung lasse man in einem Kessel gut aufbrausen und bebrause damit die Wege. Die Wirkung erstreckt sich auf mehrere Jahre.___________

Der Postdampfer „ Rhyul and " der ,Red Star Line', in Antwerpen, ist laut Telegramm am 14. Ang. wohlbehalten in New-Uork angekommen.

Deutsch-Äullralifche Dampfschiffs-Gesellschaft in Hamburg.

D. „Barme n" von Australien nach Hamburg hat am 19. Juli die Rückreise von Sydney angetreten.

D. „Chemnitz" von Hamburg nach Australien am 18. Juli von Suez weitergegangen.

D. „Elberfeld" von Hamburg nach Australien am 22. Juli in Adelaide angekommen.

D. „Erlangen" von Australien nach Hamburg, am 24. Juli von Colombo weitcrgegangen.

D. „Essen" von Australien nach Hamburg, am 21. Juli von Port Said weitergegangcn.

D. „Solingen" von Hamburg nach Australien, am 30. Juli von Antwerpen weitergegangen.

D. „Sommerfeld" von Hamburg nach Australien, wird am 20. August die Reise antreten.

lischer Zigeuner? Er kam zuerst nach Canada und trieb bort einen ganz leiblichen Pferdehandel, bis er ge­wahrte, baß mit ber Karte doch ein Merkliches mehr zu verdienen fei. Er legte sich auf das „three carde monte“ und machte mit demselben zunächst bie briti­schen Kolonien unsicher, bis er es zu einer solchen Meisterschaft gebracht hatte, daß er sich auch über bie Grenze herüber zu den offenkvpsigeren Iankee's wagen konnte. Nun trieb er sein Wesen zunächst im Norden und Osten, beutelte die pfiffigsten Gentlemen bis aus den letzten Penny aus und suchte dann den Westen auf, wo er außer dem Spiele noch allerhand Allotria trieb, die ihn zehnmal an den Strick gebracht hätten, wenn er nicht so schlau gewesen wäre, stets den rich­tigen Beweis abzuschneiden. Hatte er's nicht auch bei mir grab ebenso gemacht? Ich wußte, wer der Mörder Mary's und des Vaters war; ich konnte tausend Eide auf ihn schwören, aber hatte ich ihn gesehen, als er schoß? Nein, und darum war es unmöglich, eine regel­rechte Jury über ihn zusammen zu bringen. Aber ge­schenkt war ihm nichts, darauf könnt Ihr Euch ver­lassen ; eine gute Büchse ist die beste Jury, und ich wartete bloß darauf, daß mich mein Weg einmal mit ihm zusammenführen werde.

(Fortsetzung folgt.)