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Beilage zu Nr. 102 der „Fuldaer Zeitung".

Für die Redaction verantwortlich: Ludwig Deibel in Fulda. Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei (A. Dillmann).

Sonntag, den 4. Mai 1890.

Dfarrer Kneipp.

(Aus dem Münchener Fremdenblatt'.)

München, den 30. April.

Der gestrige zweite Vortrag des Herrn Pfarrer Kneipp aus Wörishofen, welcher diesmal im großen Saale des .Münchener Kindl-Keller" stattfand, erfreute sich wieder eines kolossalen Besuches. Der große weite Saal war ausverkauft, so daß nicht Wenige sich mit Stehplätzen begnügen mußten und man von Glück sagen durfte, wenn man einen „Krug" eroberte, um den durch die im Saale herrschende afrikanische Hitze erzeugten Durst zu löschen. Es mochten sich ca. 5000 Personen (Männer und Frauen) aus allen Ständen nnd jeden Alters eingefunden haben, um den Worten des „Wasserapostels" zu lauschen.

Von einem Comite-Mitgliede der Versammlung vor­gestellt und lebhaftes! akklamirt, begann der greise Pfarrherr von Wörishofen etwas nach 8 Uhr seinen Vortrag, welcher mit Einrechnung einer zweimal 5 Minuten dauernden Pause drei Stunden währte. An­knüpfend an seinen ersten Vortrag und denselben rekapitulirend sprach Herr Pfarrer Kneipp mit kräftiger, den ganzen weiten Raum beherrschender Stimme über Kindererziehung, Ernährung und Kleidung, über Bleich­sucht, Epilepsie, Nervosität, verurtheilte das bekannte Wollregime und empfahl statt dessen reine, nicht zu feine Leinwand, wie sie unsere Vorfahren fertigten und getragen. Er stocht in seinen Vortrag eine Menge von drastischen Vergleichen und Beispielen und ließ nicht selten dem Humor die Zügel schießen. Aus dem Vortrage selbst heben wir hervor, daß Herr Pfarrer Kneipp das Hauptgewicht auf die Nahrung legt, fo- wohl bei Kindern als Erwachsenen, und dann auf Reinlichkeit, Lust und Licht und natürlich zu oberst auf das Wasser als bestes Heilmittel gegen die meisten Krankheiten. Wenn man so viele Mütter frage, was sie den Kindern für Nahrung geben, dann heißt es zuerst: „Ja, Bier hat mein Kind freilich bekommen, es mag gar kein anderes Getränk mehr." Aber Bier, Wein, Kaffee seien für unsere Jugend geradezu Gift, darum seien die Kinder armer Leute am gesündesten, weil die Eltern keine Mittel haben, die Mägen ihrer Kinder mit solchen Reizmitteln zu ruiniren.

Die Iindererzichung sollte aus Abhärjmrg basiren, damit der kleine Körper widerstandsfähiger' bleibt gegen die Einflüsse der Witterung und gegen Krankheitskeime. Barfußgehen sei für die Jugend besonders gut, die Kinder fühlen dies instinktiv und entledigen sich, wo sie können und dürfen, der Schuhe und Strümpfe. Ebenso sei es mit der Kost, und wenn auch das Kind anfänglich die Brennsuppe zurückweise, es kommt schon der Appetit, wenn es nichts anderes bekömmt. Und dann soll die Mutter das Kind häufig und kalt waschen, auch wenn es sich dagegen sträubt. In der Kleidung darf das Kind nicht verzärtelt werden und vor allem muß es recht oft an die frische Luft kommen. Und wie bei den Kindern, so empfiehlt sich auch bei den Er­wachsenen möglichste Einfachheit, Nüchternheit, Abhärt­ung. Alle Welt leidet heute an Nervosität, klagt über seine Nerven.

Mit den nervösen Leuten sei es heute ein wahres Elend, alles steigt ihnen zu Kopf, Essen, Trinken, Wärme, Kälte. Redner weiß nichts von Nervosität, er war in seinem Leben noch keine Minute nervös. Dort wo Schmalhans Küchenmeister ist, kämmt keine Nervo­sität vor. Wo man die Kinder aufzieht bei saurer oder süßer Milch, je nach der Jahreszeit, da gibt es keine Nervosität. Aber wenn man an Nahrung hängt, die keinen Gehalt hat, wie am Bier, dann ist es kein Wunder, wenn die Nervenleiden zunehmen. Wir sollten in Bezug auf Nahrung und Kleidung wieder zu der Lebensweise der Vorfahren zurückkehren, so verschwinden die Nervenkrankheiten wieder. Welche Kleidung soll der Mensch wählen? Der unendliche Schöpfer hat für die Thiere gesorgt und kleidet sie im Winter und Sommer anders, den Menschen aber gab er Verstand, daß sie selbst das Beste und Zuträgliche wählen. Redner hatte früher kein Urtheil über die passendste Kleidung, aber die Hunderte von Leidenden, welche ihn darüber kon- sultirten, brachten ihn darauf, diese Frage zu studiren und da sei er zu dem Schluffe gekommen, daß die Wolle ein Missethäter sei an der menschlichen Natur, weil sie den Körper verweichliche. Es fei nicht einmal wahr, daß Wolle die Wärme länger halte als Lein­wand. Ein Experiment, das er vornahm, erhärtete das Gegentheil. Auf dem bloßen Leibe fei die Leinwand jeder anderen Hülle vorzuziehen, im Uebrigen kleide man sich im Sommer wie Winter möglichst einfach. Es sei unglaublich, mit wie wenig Kleidern der Mensch auskommen könne, wenn er wolle.

Redner selbst trägt im Sommer, wie Winter die gleiche Kleidung, und es hat ihn im Winter nie ge­froren, ohne daß er zur Wärme-Erzeugung zu Schnaps, Bier oder Wein re. seine Zuflucht nehmen mußte. Am Schlimmsten sei es in Bezug auf Kleiderfülle bei den Frauen bestellt, vorne und hinten müßten Berge sein,

die Aermsten wissen aber nicht, wie sie sich dadurch schaden. Redner verwirft natürlich den cul de Paris, das Schnürmieder, und sonstige Beengungen des Körpers und warnt auch vor zu straffen Strumpfbändern. Es muß stets für freie Blutcirculation gesorgt sein, sonst ziehe man sich ein ganzes Heer von Uebeln heran.

Besonders warnt Redner auch noch vor dem Shlips, durch den sich so viele Menschen alle möglichen Hals­krankheiten selbst zuziehen. Ein einfaches Kleid im Sommer, ein Ueberrock im Winter genüge allen An­sprüchen. Am Schlimmsten aber sehe es um die Er­nährung der Menfchen aus, Kaffee und Bier seien Menschenmörder, es gehe ihnen gerade das Wichtigste ab, was sie zu Nahrungsmitteln geeigenschaftet machen könnte. Aber auch vom Wasser solle man nicht mehr trinken, als zur Stillung des Durstes erforderlich sei.

Redner wendet sich schließlich noch gegen die An­griffe Seitens der Aerzte und eines Theiles der Presse, letztere genire ihn gar nicht, weil er bei seiner Thätig- keit fast nie eine Zeitung lese. Von den Aerzten haben sich fchon viele zu seiner Methode bekehrt und es ent­stünden vielerorten Wasserheilanstalten. Er mache nicht den geringsten Anspruch darauf, ein Arzt zu sein oder zu heißen, und er wäre nur froh, wenn er keine Be­suche mehr zu empfangen bräuchte. Es kommen aber nicht gerade die Dummen nach Wörishofen, denn sonst müsse es auch hier recht viele dumme Leute geben, welche dabei die schönsten Stellen im Staate ein­nehmen.

Man solle über nichts urtheilen, das man nicht genau kenne, zu seinen Gegnern aber zählten meist Leute, welche fein System nicht kännteu, oder sich nicht die Mühe nähmen, es kennen zu lernen. Ungekünstelt, wie seine ganze Rede, war auch deren Schluß, worauf­hin die Versammlung dem Redner frenetischen Bei­fall zollte.

Ein Herr vom Comits dankte dem Redner und der Versammlung, und brachte auf Herrn Pfarrer Kneipp ein dreifaches Hoch aus, in welches die Tausende von Anwesenden einstimmten. Damit schloß die Versamm­lung wenige Minuten vor 11 Uhr. Es dauerte lange, bis sich der dichtgefüllte Saal lichtete.

u, Vermischtes.

* Jetzt bei Wiederbeginn der Reisezeit wollen wir Geschäftsreisende, sowie Touristen, welche Süddeutsch­land besuchen auf einen Vortheil aufmerksam machen, wie man den in der Presse wiederholt besprochenen Unannnehmlichkeiten hinsichtlich der Gültigkeit der ver­schiedenen Postwerthzeichen ausweichen kann. Bekanntlich wurden deutsche Postkarten, in Bayern oder Württem­berg aufgeben, früher gar nicht, jetzt unter Austaxirung eines Portos von 10 Pf. befördert. Diesen Uebelstand kann man dadurch umgehen, daß man bei der Abreise sich eine Anzahl Postkarten mit Rückantwort kauft, die eine Hälfte abschneidet und die Antwortsformulare mitnimmt. Diefe Formulare sind in allen deutschen Stenten gültig und müssen ohne Strafporto befördert werden. Man kann diese Postkarten z. B. auf einer Fahrt von Wien bis Straßburg überall aufliefern, ebenso wie Süddeutsche ihre heimatlichen Antworts­karten in Norddeutschland verwenden können. Ein Gleiches ist der Fall bei Reisen nach dem Auslande mit den Antwortsformularen (reponse) von Weltpost­karten.

* In der königlichen Turnlehrer-Bildungsanstalt zu Berlin wird zu Anfang Oktober ds. Js. wiederum ein sechsmonatlicher Kursus zur Ausbildung von Turnlehrern eröffnet werden. Nach den Bestim­mungen des Herrn Ministers der geistlichen rc. Ange­legenheiten ist Bedingung für den Eintritt, daß der Aufzunehmende bereits Lehrer einer öffentlichen Unter­richtsanstalt, oder daß er Kandidat des höheren Schul­amts ist. Hinsichtlich der Volksschullehrer wird Werth darauf gelegt, daß sie die zweite Lehrerprüfung be­standen haben, und daß sie nach ihrer Stellung geeig­net erscheinen, neben Erlangung einer größeren Be- säPgung zur Ertheilung des Turnunterrichts an ihrer Schule zugleich für die Ausbreitung dieses Unterrichts in weiteren Kreisen des Schulwesens thätig zu sein. Anmeldungen sind bis spätestens 10. Jnni d. I. unmittelbar bei der Königlichen Regierung, Abtheilung für Kirchen- und Schulsachen in Kassel einzureichen.

* Nachstehenden Erlaß des Fürstbischofs und Churfürsten von Köln, - Clemens August vom 12. Mai 1747 wird ge- ratfc von vielen Lesern mit Interesse gelesen werden. Nicht nur im Interesse der Jagd-, sondern auch des Vogelschutzes ist neuerdings wieder die darin angeordnete, allerdings etwas bar­barische Maßregel gegen die Katzen von verschiedenen Seiten empfohlen worden. Der Errlaß lautet wortgetreu:

Von Gottes Gnaden Wir CLEMENT AUGUST Erzbischof zu Cöln, des Heil. Römischen Reichs durch Italien Ertz-Canzler und Chursürst, Lagatus Nalus des Heil. Apostolischen Stuhles zu Rom, Administrator des Hochineisterthumbs in Preußen, Meister Deutschen Ordens in Deutsch- und Welschen Landen, Bischoff zu Hildesheim, Paderborn, Münster und Osnabrück, in Ob- und Niederen Bayern, auch der Oberen Pfaltz in Westfalen und zu Engeren Hertzog, Pfaltzgraff bey Rhein, Landgraff zu Leuchtenberg, Burggraf zu Stromberg, Graf zu Pyrmont, Herr

zu Borckekohe, Werth Freudenthal und Eulenberg rc. rc. Thuen kund und Jedermänniglichen hiemit zu wissen; Nachdem Uns die unterthänigste Anzeig geschehen, es auch die tägliche Erfahr- nüs gibt, was maßen durch das beständiges Auslauffen deren Katzen in Felder und Wiesen die junge Feldhühner und Haasen, so dau außfallende junge Fasanen zu nicht geringem Verderb der Jagt von selbigen weggefangen, und aufgefressen werden, zu Vor­biegung dessen aber Wir gnädigst wollen, daß allen in Unserem Ertzstifft bey Unseren Unterthanen, ohne Ausnahm deren Ver­söhnen, befindlichen Katzen die Ohren, und zwarn platt am Kopf abgefchnitten werden sollen, damit dieselbe beym Thau- oder Regen-Weller in die Felder- und Wiesen nicht mehr außlauffen, denen Fasanen und sonstigem kleinen Wildpretl aufpassen und selbiges wegfressen mögen ; So befehlen Wir allen und jeden, wes Standes und Wesens sie immer setzen, ohne Unterscheid gnädigst, nnd ernstlich hiermit, gestalten alsofort nach beschehener Publioir- und Affigirung gegenwärtiger Verordnung, denen bey ihnen befindlichen Katzen die Ohren platt am Kopf abschneiden zu lassen, widrigenfalls zu gewärtigen, daß ein jeder hierunter saumselig erscheinender bey Monatlich vornehmender Visitirang für jedere mit Ohren befindliche Katze jedesmahl in eine Straff eines Viertentheil Goltgülden verfallen seyn, und dafür unnach­lässig exequiret werden, des Ends auch jederen Orths Bearnbter die Visitirung durch den Bollen, bei dessen Abgang aber durch einen anderen auß der Gemeinden, welche für eine jedere mit Ohren befindliche Katz sechs Stüber auß obgerneldter eingehender Straff zn etwahiger Belohnung für ihre Mühe zu geniessen haben, bey Vermeidung Unserer höchsten Ungnad Monatlich vor­nehmen und damit beständig continuiren, fort über die mit Ohren befindende Katzen eine ordentiche Verzeichnüs mit Benen­nung deren Personen sich zustellen lasten solle, umb selbigr zu Abführung obgemelter Straff anzuhalten, und damit auch nie­mand sich unterm Vorwand seiner Unwissenheit gegenwärtigen Verbotts zu entschuldigen Ursach haben möge, so solle solches zu jedermänniglichen Wissenschaft ordentlich publiciret, und gehörigen Orths affigiret werden. Urkund dieses, Signatum Bonn, den 12. May 1747.

(L. 8.) CLEMENT AUGUST Churfürst

Vt. J. C. Lapp. J. F. Cieffe.

* Hessisches Soldatenstücklein. Im Juni sind es 75 Jahre, daß die große Schlacht bei Waterloo geschlagen wurde, die unter anderen Erinnerungen auch folgende in uns wachruft: Einige Zeit nach dem Pariser Frieden gelangt da auf dem Amte zu Rauschenberg ein großer Brief an, der sich weit in Deutsch­land Herumgetrieben halte und mit Roth- und Blaustift-Bemer­kungen bunt verziert war, Aus Hohdorf wird nun ein einfacher schlichter Bauer — wenn ich nicht irre, Schmeck mit Namen — citirt. Auf die Frage, ob er sich denn bei Waterloo besonders hervorgethan habe, machte er ein verdutztes Gesicht und ant­wortet: „Davu weeß aich naut."

„Nun, Ihr müßt doch ganz besonders tapfer gewesen sein. In dem Schreiben hier steht es doch!"

Nach längerem Besinnen folgt die Antwort: „Ja, dos mißt mit däi Kanune geweeßt sei!"

„Seht, da haben wir es ja. Erzählt uns doch einmal die Geschichte 1“ _—

„Ae:ch wor Kanunier un mer horre schu lang oprendlich druf gehale un ahls dichtig geschusse. Un rofti dv immer mehr fälle, do wulll äich mer emo! roärre Kurage houle un hun so en rächtge Schluck genumme, dos äich haft' enschleif. Aeich roorn ganz caput. Wäi äich ewer ufwach, do sehn äich vun mimte Komerrore kän mih, Hern ewer e Geles un e Säwelgerassel un rappele mäich hinner de Kanune efiir. Do jahle däi Franzuse uf änser Batterie zou un härre se gewiß genumme. Do fpreng äich ewer hi un nomm däi Lont, däi noch gout wor un feuer uf se. Un so gihts vu der ene Kamin zur ahnern un se roorn all noch gelorre. A heillos Berroirring gits do, däi Franzuse dreh» säich äm un däi Kanune roorn gerett'." So die schlichte Erzählung des Mannes! Wellington hat gewiß von dieser Thal gehört und dem unerschrockenen Hessen einen Orden nebst einem Geldgeschenk ausgewirkt. Beides erhielt er auf dem Amte zn- gestellt und hat nun öfter noch an die „Kanune" gedacht.

Concertregeln:

Wer ein Concert besuchen will, Sei pünktlich da und sitze still. Tret auch den Takt nicht voll Gefühl Und laß unnützes Fächerspiel;

Und steh nicht auf und lauf nicht fort, Bevor erklang der Schlußakkord.

Wer dazu sich nicht kann versteh'n, Der mag zur Wachtparade geh'n.

Im übrigen kommt man siir's Haus Mit folgendem Recepte aus: Boll Mark ist Händel, Bach urtief, Mozart voll Reiz, Haydn naiv, Beethoven einzig, kolossal, Schubert graziös, Schumann genial. Bruch, Rubinstein und Mendelssohn, Brahm's und so weiter: epigon.

Literarisches.

* Oberammergau. Von hohem Interesse für den Besucher des Oberammergauer Paffionsspieles ist der bei Ru- dolf A b t, Buchhandlung in Passau, erschienene „Führer zum Oberammergauer Pafsionsspiel 1890 mit S child eru ng en de s Spiel textes" von Professor Carl von Brentano, Beuefiziat in O b erammergau. Mit einem Plan des neuen Theaters. Preis 50 Pfg. Dieser Führer ist äußerst zweckdienlich, indem er den Besuchern außer allem Uebrigen von Bedeutung auch die Handlungen vom Passionsspiele in Kürze darstellt, und unterscheidet sich derselbe (außer der beispiellosen Billigkeit) auch dadurch vo r- theilhaft von anderen Führern, daß er auch vorzüglich zum Gebrauche wäh rend des Spieles dient; ein Orientimngs- blick in dieses Buch genügt, und hindert nicht, mit ganz er Aufmerksa mkeit dem Spiele zu folgen, während andere Führer aber und das eigentliche Textbuch mit dem umfang- reichen Spieltexte den Lesenden von der Anschau­ung des Spieles abhalten und sind diese Führer daher — soll der Genuß an der Aufführung nicht beeinträchtigt wer­den - während des Spieles nicht zu benützen. Außerdem bürgt für die hohe Brauchbarkeit dieses praktischen Führers der Name des Autors, welcher schon dreimal in verschiedenen Jahren den Aufführungen des Passionsspieles beiwohnte, und, in Ober- ammergau domicilirend, dieses Jahr die beste Gelegenheit hatte, auch den Proben und sonstigen Vorbereitungen beizuwohnen' Dieser Führer ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen und in Oberammergau selbst käuflich. Bei Massenbezug bedeutend billiger; besonders werden auch Arrangeure von Extra­zügen auf diese Offerte aufmerksam gemacht.