geben. Der Lissaboner,Standard'-Kvrrespvndent fürch- tet, die republikanische Partei werde den Versuch machen, die Monarchie in Portugal abzuschaffen, weil die Regierung dem englischen Ultimatum Folge geleistet habe. Wir wollen hoffen, daß diese Befürchtung sich als grundlos erweist. Die in Lissabon herrschende Gähr- ung ist indessen schon ein Faktor, mit dem bei Lösung des Konfliktes mit England wird gerechnet werden müssen.
Aus Stadt, Provinz und Nachbargebiet.
Fulda, 15. Januar.
* Die seit Wochen fast den ganzen Erdkreis heimsuchende Grippen-Epidemie hat anch unter dem Klerus hiesiger Stadt ein Opfer gefordert. Der als Nachfolger des sel. Herrn Pfarrers Lauer erst vor Kurzem zum Hospitalspfarrer dahier bestellte hochw. Herr Jakob Ludwig Mühl hause ist dieser heimtückischen Krankheit vorgestern Abend unerwartet schnell in Folge Schlaganfalls erlegen. Derselbe wurde geboren am 7. Juli 1840 in Fritzlar, zum Priester geweiht am 20. Februar 1864 und nachdem er zunächst als Kaplan in Neuhof, Hofbieber, Allendorf, sowie als Kooperator in Oberuffhausen gewirkt hatte, im Jahre 1872 zum Pfarrer von Hauswurz ernannt. Ein starkes Gichtleiden nöthigte ihn, diese Stellung nach mehrjähriger, segensvoller Thätigkeit aufzugeben und sich in den Ruhestand versetzen zu lassen. Nur der empfindliche Priestermangel veranlaßte ihn, trotz seiner zerrütteten Gesundheit, in der hiesigen Hospitalspfarrei, deren Verwaltung weniger große Anstrengungen fordert, wieder seelsorgerisch thätig zu sein. Trotz seines unerwartet schnellen Ablebens konnte ihm doch die hl. Oelung und die Generalabsolution noch gespendet werden. So hat denn das kaum begonnene neue Jahr die Diözese Fulda wiederum eines treuen, pflichteifrigen Priesters beraubt. Groß ist die Arbeit im Weinberge des Herrn und gar zu klein die Zahl der apostolischen Arbeiter. Möge dieser abermalige Verlust die Diözesanen aneifern, Gott, den Herrn, zu bitten, daß er recht vielen braven Jünglingen den Beruf zum hl. Priesterstande verleihe. Dem Verstorbenen aber möge der Lohn Gottes für sein priesterliches und aufopferndes Wirken reichlich zu Theil werden. Er ruhe in Frieden. — (Wenn vorstehende Trauernachricht in der gestrigen Nummer unserer Zeitung vermißt wurde, so hatte dies lediglich darin seinen Grund, daß der Sterbfall in keinerlei Weife zur Kenntniß der Redaktion gelangt warch
* Wie uns mitgetheilt wird, geht die „Harmonie" durch Verkauf in die Hände einer Aktiengesellschaft über, welche die Bewirthschaftnng in der seitherigen Weise weiterführen wird und sich die Aufgabe gestellt hat, einen allen Anforderungen der Neuzeit entsprechenden Saal in dem geräumigen Garten zu erbauen. Der den jetzigen baupolizeilichen Vorschriften nicht mehr genügende große Saal in der ersten Etage soll zu Gesellschaftsräumen umgebaut werden, für welche sich bereits Miether gefunden haben.
? Der Gesangverein „ Cäcilia" hat wegen der z. Z. ungünstigen Gesundheitsverhältnisse in hiesiger Stadt die für Sonntag den 19. ds. mit dem Orchester der Meininger Regimentsmusik in Aussicht genommenen Aufführung von Schumanu's „Paradies und Peri" verschieben müssen. In der Fastenzeit wird der Verein eine geistliche Musikaufführung unter Mitwirkung des Herrn Franz Waßmuth von Hanau veranstalten, in welcher Kompositionen von Bach, Beethoven, Mozart, Mendelssohn rc. zum Vortrage kommen.
* Im Rundreiseverkehr zusammenstellbare Fahrscheine für dieselbe Strecke zur Hin- und Rückfahrt werden vom 1. Mai d. Jhs. ausgegebeu.
* Bekantlich ist die Herstellung des Antipyrins jenes Heilmittels, welches sich noch neuerdings bei der herrschenden Jnfluenzaepidemie bewährt hat, durch Patent geschützt. Es knrsirt nun in Apotheker- und Droguistenkreisen vielfach das Gerücht, daß mit Januar oder Februar dieses Jahres das Antipyrinpatent ablaufe. Dieses Gerücht ist indessen der ,Apotheker- Ztgck zufolge gänzlich unbegründet. Das betreffende Patent ist im Jahre 1883 der Firma „Farbwerke vorm. Meister, Lucius und Brüning" in Höchst a.M. auf die Dauer von fünfzehn Jahren ertheilt worden, erlischt mithin erst im Jahre 1898. Auch ist die Patentinhaberin nicht gewillt, ihren Patentrechten irgend etwas zu vergeben, wird vielmehr auf das strengste über die Aufrechterhaltung ihres Patentes wachen.
* Marburg, 13. Jan. Für die Dauer der Theil- nahme des Herrn Amtsgerichtsraths v. Stiernberg Hierselbst an den bevorstehenden Sitzungen des Landtags der Monarchie ist Herr Gerichts-Assessor Driessen in Lichtenau mit der Verwaltung einer Richterstelle bei hiesigem Amtsgericht beauftragt worden.
Frankenberg a. d. Eder, 14. Jan. Gar manchem Leser ist vielleicht schon aus Erfahrung bekannt, in welch' oft betrübter und trauriger Sage sich viele feiner Glaubensgenossen in der Diaspora befinden. Einsender dieses möchte da besonders die zur Diözese Fulda gehörige Missionsstelle Frankenberg a. d. Eder in Erinnerung bringen. Während die Lutherischen
und Resormirten allda ein geräumiges Gotteshaus besitzen, auch den Israeliten ein eigenes Gebäude zur Verfügung steht, sind die Katholiken angewiesen, ihren leider bislang^, noch selten ftattfinbenben Gottesbienst in einem, meist profanen Zwecken bienenben oberen Saale eines Wirthshauses abzuhalten. Wenn auch bie Anzahl ber bort ansässigen Katholiken im Vergleich zu anbereit Orten immerhin nicht gerabe sehr bebeutenb ist, so wirb man doch in nicht allzu ferner Zeit bem Gebauten unb Plane, in Frankenberg ein eigenes Kapellchen für ben kath. Gottesdienst zu. errichten, näher treten müssen. Ehedem brachte ein geistlicher Herr alldort nur jährlich, sodann vierteljährlich das hl. Meßopfer dar, feit etwa 2 Jahren ermöglicht es trotz der ungünstigen örtlichen Verhältniffe der hochw. Herr Diasporapfarrer von Biedenkopf a. L. dem Bedürfnisse entsprechend, in Frankenberg alle 4—5 Wochen einmal Gottesdienst zu halten. Schon der seit Jahresfrist im Gange befindliche Eifenbahn-Nenbau brachte vorübergehend" eine Anzahl kathol. Beamte und Arbeiter nach Frankenberg und Umgegend, auch durch die bei diesem Städtchen erbaute große Fabrik steht ein Zugang von Arbeitern aus kath. Gegenden zu erwarten. Zudem ist der nächste Ort mit regelmäßigem kathol. Gottesdienste (Hallenberg) saft 4 Stunden, Biedenkopf gar 7 Stunden entfernt. Die wenigen, etwa zu gedachtem Zwecke vorhandenen Mittel lasten jedoch an einen, sei es auch schlichten, einfachen Bau, sobald noch nicht denken. Sollte daher einer der wohlwollenden Leser noch über die Art der Verwendung eines Almosens Zweifel hegen, oder ein solches diesem Zwecke widmen wollen, der sende auch die kleinste Gabe für ein Mntter- Gottes-Kapellchen in Frankenberg an ben hochw. Diasporapfarrer Herrn W. G. Brühl in Biebenkopf a. L., ber biefelbe banfenb annehmen wirb.
* Alleuborf, 13. Jan. Seit etlichen Tagen finbet bie Verwiegung des Tabaks statt; dadurch daß nicht Käufer allein aus Eschwege, sonder auch von anderwärts denselben angekauft haben, sind bie Preise höher als im Vorjahre, es werben für Sanbblätter 18 Mk. unb für gute Qualität 23 bis 24 Mark pro Zentner bezahlt.
* Wabern, 14. Januar. Nachdem der bisherige Bürgermeister Witzel sein Amt niedergelegt hat, wurde der Gemeinderath Ludolf, früher Gelderheber, zum Bürgermeister gewählt.
* Paderborn, 13. Jan. Unser hochw. Domkapitel hat einen neuen herben Verlust zu beklagen: der hochw. Helft Domkapitular Karl Mellmann ist gestern (Sonntag) früh 3 Uhr in Folge einer Gehirnerschütterung, welche er sich durch einen unglücklichen Fall auf der Treppe Nachmittags zuvor zugezogen hatte, sauft im Herrn entschlafen. Der Verstörbene/ geboren zu Großeneder (Kr. Warburg) am 19. Novbr. 1816 und zum Priester geweiht am 4. Sept. 1850, fungirte, wie das ,Westf. Vbl.' mittheilt, 4 Jahre als Prokurator (Rendant) am hiesigen Priesterseminar, wirkte darauf höchst fegensreich 13 Jahre als Pfarrer ad sct. Wigbertum in Erfurt und wurde 1882 als Domkapitular installirt.
* Arnstadt, 14. Jan. Eine merkwürdige Erscheinung trauriger Art trat bei einem Jnfluenzakranken eines benachbarten Ortes auf. Derselbe glaubte von der Seuche nach mehrtägiger Krankheit befreit zu fein, hatte nur noch Kopfschmerzen, die sich durch empfindliche Stiche in der Schläfengegend fühlbar machten und besuchte trotz Warnung den Wochenmarkt. Er war sehr ermattet und schleppte sich mühsam seiner eine Stunde entfernten Heimath zu. Andern Tages früh vermeinte er- noch schlafen zu müßen, weil es ja noch finster fei, behauptete auch später, daß es immer noch Nacht sei und es erwies sich nun der traurige Zustand, daß der Mann erblindet war. Ob diese Erblindung nur momentan und als eine Folge der Influenza anzusehen ist, wird die ärztliche Behandlung ergeben.
Vermischtes.
* Von verschiedenen Seiten wird eine Abnahme der Influenza gemeldet. Au anderen Orten greift dieselbe aber weiter um sich. In Hermannstadt in Siebenbürgen ist fast keine Familie davon verschont geblieben. Die Eröffnung des kroatischen Landtags in Agram mußte wegen der Influenza um 4 Wochen hinaus geschoben werden. Der jugendliche König Alexander von Serbien ist an der Influenza erkrankt.
* In China hat jeder Beamte, und überhaupt auch jeder besser situirte Einwohner seinen Hausarzt, welcher für seine Hülseleistung einen bestimmten Jahresgehalt bekommt. Für jeden Tag aber, an welchem er oder eines seiner Familienglieder krank ist, wird dem Arzt von seinem Jahresgehalt eine entsprechende Summe abgezogen, so daß jeder Arzt das eigenste Interesse daran hat, die Familien seiner Klienten stets gesund zu erhalten.
* [Segen bie Mitgist.) In den armenischen Kirchen Konstantinopels wurde ein Hirtenbrief verlesen, in welchem der Patriarch die in neuerer Zeit sich verbreitende Unsitte, den Töchtern eine Aussteuer zu geben, wenn dieselben heirathen, scharf verurtheilt und diesen Umstand — nicht mit Unrecht — als Quelle vielen Unheils bezeichnet.
[Ein humorvoller Amtmann.) Folgende drastische Bekanntmachung veröffentlicht der Amtmann des Amtes Eiser- feld in dem amtlichen Kreisblatt zu Niederschelden: „Ich habe schon so manchmal gewarnt, daß der Fußtritt der Provinzialstraße von Eiserfeld nach Niederschelden nicht verunreinigt werden möchte. Trotzdem geschieht es aber noch immer. Ich mache daher nochmals darauf aufmerksam, daß scharf ausgepaßt wird,
die Nase über Wasser halten.
Aber über's Bierglas hälft
e
Wetter.
Min.
Max.
SSW3 heiter
bedeckt
1,4
6,5
743,4
15
Temperatur- extreme.
S1
SW1
Wer Und Wer Und Wer
Windrichtung U.Stärtc.
Und frisch an seine Arbeit geht;
Am Sonntag ruht und Herz und Geist Mit Früchten edler Geister speist; Wer sich an Ordnung, Reinlichkeit In Haus und Hof und Stall erfreut; Wer Habsucht und Verschwendung flieht Und seine Kinder brav erzieht;
Wer Mäßigkeit liebt in guter Zeit Und gern entbehrt in Noch und Leid; Wer auch in dem geringsten treu In Wort und Werk von Falschheit frei; Mit dem wirds güt im Hause stehen, Wie es auch kommen mag und gehn.
seinen Viehstand sorgsam pflegt Futter stets in Borrath legt; jeden Handel baar besorgt nicht leichtsinnig kaust und borgt; mit der Sonne früh aufsteht
und diejenigen, welche dabei abgefaßt werden, strenge Strafe trifft. Vorläufig aber bitte ich alle diejenigen, welche die Straße verunreinigt haben, sich gefälligst vor sich selber schämen zu wollen."
[Ein guter Einfall ist einen Thaler werth.) Ein alter Mann sand auf der Straße einen Thaler und hob ihn auf. „He, Alter!" rief ein hinter ihm gehender Mann, „gebt mir den Thaler, ich habe ihn verloren/' — „Hat Ihr Thaler ein Loch?" fragte der Alte. — „Jawohl," war die Antwort. — „Dann ist er nicht Euer," erroicberte freunblich ber glückliche Finder, „beim ber Thaler, ben ich ausgehoben habe, hat kein Loch. Ein auberes Mal müßt Ihr bie Sache ein Bischen klüger anstellen."
[Der s ch ö n st e Punkt.) Assessor : „Heute, meine Herren, habe ich den schönsten Punkt in der Umgegend des Ortes entdeckt !" — Mehrere Honoratioren: „Ah! — finden Sie endlich auch etwas schön an unserm Städtchen! Und welchen Punkt halten Sie für den schönsten?" — Assessor: „Jenseits des Bahndammes — da ist eine Stelle, wo man das Nest nicht sieht!"
[Ausdauernd.) Gerichtsdiener (zu einer älteren Frau): „Ich bemerke nun bereits seit Jahr und Tag, daß Sie jeder Gerichtsverhandlung beiwohnen unb bie Angeklagten so genau betrachten — intereffiren Sie sich denn für diese Leute?" — Frau: „Ja, sehen Sie, vor vielen Jahren hat mir Einer 5 M. gestohlen, endlich muß dieser Kerl doch auch einmal Vorkommen."
[Friedliche Stimmung.) (Frei nach Goethe.) lieber allen Gipfeln — Ist Ruh'; — Diplomaten und Prinzen — Fliegen ab, fliegen zu; — An Festungen bauet — Ohne Rast man und Ruh', — Und die Armeen — Wachsen dazu. — Warte nur, bald — Hauen sie zu.
[Gut parirt.) Eine Frau bat ihren Gatten um ein neues Kleid und erhielt den Bescheid: „Du mußt Dich einschränken, liebes Kind, bei den schlechten Zeiten kann ich kaum
kündig. Die mittlere
Letzte Beobachtung 10»', Uhr Morgens.
Luftdruck = 748.0 mrn. (steigt wieder.) - Lufttemperatur 7,40 6. — Luftfeuchtigkeit — 98 o/,. — Wolkenzug aus WNWL
— Windrichtung — SW4 — Himmelsansicht — trüb.
Du sie fast den ganzen Tag", erwiderte das flinke Zünglein der besseren Hälfte.
[Vorsichtig.) „Sagen Sie nur, weshalb geben Sie denn Ihrem Jungen so viele Vornamen?" — „Wie haißt viel Vornamen! Hat er gemacht mit einem pleite — nimmt er ’n andern!"
[Kein Kunststück.) Mann: „Da nimm Dir ein Beispiel an unserer Nachbarin, die thnt Alles, was sie ihrem Manne an den Augen ablesen kann." — Frau: „Die hats leicht. Ihr Mann hat eben ganz „nichtssagende" Augen.
[Entgegenkommend.) Zimmervermietherin (in der Küche zu ihrer Tochter): „Ist unser neuer Zimmerherr schon verlobt, Luise?" — „Nein, Mama." — Zimmervermietherin: „Dann nimm 6 Bohnen mehr für seinen Kaffee."
[Beruhigung.) Hausfrau: „Ihre Zeugniffe sind gut. Haben Sie einen Liebhaber?" Köchin: „Ja — Madame — aber er ist Vegetarianer!"
[Kathederblüth e.) Professor (Literaturgeschichte vortragend): „ . . . Unter den Werken der mittelalterlichen Literatur befindet 'sich auch Sebastian Brant's „Narrenschiff", auf das ich noch kommen werde!"
[Bescheiden.) A.: „Ich habe blos einen einzigen Wunsch! — B.: „Und der wäre?" — A.: „Daß mir alle meine Wünsche in Erfüllung gingen!"
— Dienstmädchen: „Sie wiegen ja fchreckkich schlecht!" — Kaufmann: „Mein Fräulein, nur Ihnen zu lieb! Sie haben bann doch leichter zu tragen!"
[Sommerfrische-Kaffee.) Gast: „Bitte eine Taffe Kaffee — aber ohne Cichorie!" — Wirthin: „Ja . . . wollen S' denn's pure Wasser trinken?"
[Triftiger Grund.) Karl: „Papa läßt sagen, er könne heute Abend nicht zum Skatspielen fommen — er ist krank." - Herr Müller: „Was fehlt ihm denn?" — Karl: „'s Geld!"
[Mißverständniß.) „Auguste, ich sehe so oft einen Soldaten bei Dir in der Küche; das kann gefährlich werden." — „Ach nein, gnädige Frau, er legt ja feinen Säbel immer gleich ab."
[Guter Tro st.) Ein Patient, magenleidend, klagt dem Arzt seine Appetitlosigkeit. Dieser tröstet ihn mit den Worten): „Sein S' froh jetzt ist ja so wie so Alles sündhaft theuer!"
* Goldene Regeln für Landwirthe.
(Auch für andere Leute nützlich zu lesen.)
Wer feinen Acker fleißig baut
Auf eigne Tüchtigkeit vertraut;
Wer gleichermaßen wohl bemißt, Was er der Wiese schuldig ist;
&
14
Therm.
Celsius
6,5
3,8
6,1
Luftdruck noch fehr rntbe
Tagestemperatur liegt jetzt 4 bis 5° über der normalen, die hier — —1,1 °C. für Januar ist. Der Gehalt der Luft an relativer Feuchtigkeit ist sehr groß, in Mittel — 97,5o/o.
Das Minimum ist nach Finnmarken fortgeschritten, ein neues Minimum naht nordlvestlich von Irland. Bei schwacher, meist südwestlicher bis nordwestlicher Luftströmung ist das Wetter in Deutfchland mild und vorwiegend trübe, stellenweise ist etwas Regen gefallen. [Seewarte.)
G
2
9 7
Barom.
Millim.
747,6
746,6
Für die Ausschmückung der Grabeskirche des hl. Bonifatius.
Ungenannt 3 Mk. ___
Meteorologische Beobachtungen ber hiesigen Wetterwarte.