Einzelbild herunterladen
 

ch ff

in unmittel-

Auf der Tag^ouung standen folgende zwei Gegen- noch nichts bekannt geworden. Infolge telegraphischer stände: !)»>"«w filr d»z am L I-NU-- IMS Benachrichtigung erschien gearn 4 ÄÄffi 'rt’Wi* m H---5 2) Don Mmbockum aur Rottnbnrg -ms d§ »nndftÄ Wahl für das am l. Janu^ 1890 statutenmäßig aus- • Kassel, 28. De- Die katholische Scknlan scheidende Eal i^^Ked W. Stöhr. Die Tages- gelegenheit ist in der gestrigen Sitzung des Miraer- °An“nL^ Kaufmann ^un^ Herrn ausschusses nunmehr zur endgiltigen Erledigung dahin

Stellet ^.Fabrikant Heinrich Butt- gelangt,, daß mit 10 gegen 8 Stimmen beschlossen

hehreren oe" die an den Schon n auf- , daß Zerren Fröm- seines

Gegentheil liches Ent­hüben.

des Ober- le) dahier ektor dieser alten.

ll ärgsten cheim mit« ann von schneiden it einem ab. An­ruch zu h ebenso ;b Sym-

Finger ausge- n, daß ger in ittenen läuft r und Finger et, daß Finger alle auch llen, der

* Aus Hönebach, 29. Dez. schreibt man der 'Hersf. Ztg.J In der Nacht vom 27. zum 28. ds. wurden die Bewohner unseres Ortes durch Feuerlärm aus dem Schlafe geschreckt. In der Scheune des Land- wirths PH. Fischer war Feuer ausgebrochen, welches bei dem herrschenden Ostwinde sich rasch verbreitete und die zweite Scheune und Nebengebäude des Fischer, sowie die Scheunen und Nebengebäude des Bürger­meisters Becker und des Landwirths Konrad Führer I. ergrlft und zerstörte. Es waren sechs auswärtige Feuerwehren mit ihren Spritzen zur Stelle, und zwar me von Ronshausen, Großensee, Kleinensee, Bosserode, Oberiuhl und Gerstungen, welche in Gemeinschaft mit der hiesigen Feuerwehr unermüdlich thätiq waren. Nur den vereinten Anstrengungen ist es zu verdanken, daß das Feuer sich nicht weiter verbreitete, und somit Kirche und Schule sowie der obere Theil des Dorfes

Aus Stadt, Provinz und Aachbargediet.

barem Zusammenhang stehen, verbunden. An Preisen sind zusammen 89,770 Mk. ausgesetzt.

* Aus den am 1. Januar jeden Jahres fällig wer­denden Zinsen der Stiftung für unbemittelte Inhaber des eisernen Kreuzes für 1813 bis 1815, bezw. des Militär - Ehrenzeichens vom Feldwebel abwärts werden alljährlich 32 hilfsbedürftige Inhaber dieser Dekoration mit je einem Geldgeschenk von 60 Mark bedacht. Begründete Anträge behufs Erlangung dieses Benesiziums sind möglichst bald durch Vermittlung der zuständigen Zivil-, bezw. Militärbehörde dem Königl. Kriegsministerium, Departement für das Jnvaliden- wesen, zu Berlin einzureichen.

* Hünfeld, 30. Dez. Vergangene Nacht brannte in M ichelsrombach das Wohnhaus des Taglöhners Rewig vollständig nieder. Der Abgebrannte hatte sein Mobiliar nicht versichert und ist über die Entstehungs­ursache bis jetzt nichts bekannt. (H. K.)

h Poppenhausen, 30. Dezember. Dahier sind während der letzten Tage acht bis zehn Personen an der „Influenza'" erkrankt. Die Krankheit scheint einen milden Verlauf zu nehmen.

Schmalkalden hat der Wiederaufstellung des seit­herigen freikonservativen Reichstags-Abgeordneten von Christen zugestimmt.

ist, so sei hiermit konst wie die aus Gotha un durchaus nicht vorgeko gerade hier die Offizie gegenkommen gegen die

* Frankfurt, 3 lehrers an der Klinger Professors Dr. Moritz Anstalt hat die Allerhc

* Frankenberg, Aberglaubens wird aui getheilt: Ein Bauer einigen sechzig Jahre beschäftigt, mit dem Ruck die Vordergelen statt nun die Hilfe ei nehmen, verfällt unser sicheres nnd unfehlbare, pathiemittel: er hängt di zu den Würsten in den ssirochenen Absicht und hierdurch die Wunden kurzer Zeit nicht nur hei Finger wieder hervorwa der dumme Michel mi Schmerzen herum, währ im Schornstein hängen das Wunder geschehe und wachsen. Zu Aberglauben , noch die Wurzel allen lies Bauer soll ein Feind ärz

Fulda, 31. Dezember.

* Die gegenwärtige Nummer der ,Fuldaer Zeitung" ist die letzte des mit dem heutigen Tage ablaufenden vierten Quartals 1889. Wer die Erneuerung des Abonnements für das erste Quartal des Jahrganges 1890 bis jetzt noch nicht bewirkt haben sollte, der möge das Versäumte schleunigst nachholen. Gleichzeitig benützen wir diesen Anlaß, unseren Mitarbeitern für ihre rege Mitwirkung in dem heute zu Ende gehenden Jahre unseren Dank zu sagen. Ebenso danken wir denjenigen Lesern, welche uns durch gelegentliche Ein- smdung interessanter Notizen erfreut haben; wir bitten uns solche auch im nächsten Jahre, so oft sich Veran­lassung dazu bietet, durch Postkarte oder Brief zugehen zu lassen. Auf Wunsch werden Auslagen gerne zu­rückerstattet. Allen unseren Lesern und Leserinnen, Gönnern und Freunden wünschen wir von ganzem Herzen ein glückliches neues Jahr. — Unser Wandkalender wird als kostenfreie Beigabe wie früher so auch jetzt wieder mit einer der ersten Num­mern des neuen Jahrgangs unserem Blatte angefügt werden, damit auch die Qm i Januar neu hinzutre­tenden Abonnenten in bcn Besitz desselben gelangen.

* Gestern Äbend fand in der „Harmonie" eine General-VersamMung der hiesigen allgemeinen A rb ei - ter-Ortskraiikenkasse statt, in welcher nur die

/.Hanau, 30. Dez. In Folge der zur Zeit auch ui unserer Stadt massenhaft auftretenden Grippe­anfällen sind unsere Herren Aerzte sowohl wie Apo­theker so über Gebühr angestrengt, daß sie recht floh sein werden, wenn der ungebetene Gast sich recht bald wieder verabschiedet. (H. A.)

* Eine in Eisenach abgehaltene Versammlung der Kartell-Parteien aus den Kreisen Esch weg e und

* Eisenach, 30. Dez. Ueber die Behandlung der zur militärischen Hebung eingezogenen Lehrer hier tn Eisenach schreibt man der ,E. T.': Da in letzterer Zeit Klagen über die Behandlung der Ersatzreservisten und Lehrer während der letzten sechswöchentlichen Hebung (17. Sept, bis 28. Okt.) in die Oeffentlich- keit gedrungen sind, und die vorliegenden Berichte aus Gotha und Bamberg beweisen, daß dort zu dem Schimpfen sogar die^ körperliche Mißhandlung getreten .4 ... *- r daß derartige Vorfälle,

* Die bulgarische Sobranje ist am Sonntag vom Prinzen Ferdinand geschlossen worden. In der letzten Sitzung erklärte der Minister des Aeußeren be­züglich der Anerkennungsfrage des Prinzen Ferdinand, daß ^ie Regierung alles Nothwendige thue, indessen sei es inopportun, Einzelheiten mitzutheilen.

* Bei den Gemeinderaths - Wahlen in Belgrad wurden für die Radikalen 782, für die vereinigte Opposition 83 Stimmen abgegeben. Da von der Mehr­heit das erforderliche Drittel aller eingeschriebenen Wäh­ler erreicht ist, so sind Neuwahlen erforderlich.

* Gladstone feierte am Sonntag seinen 80. Ge- burtätag und erhielt aus diesem Anlaß unzählige Glückwunschdepeschen, darunter auch vom Prinzen und der Prinzessin von Wales. Die Königin von England war unter den Gratulanten nicht vertreten.

* Die englische Regierung entsendet ein Ka­nonenboot nach Rio de Janeiro zum Schutze der eng­lischen Interessen. Zwei weitere englische Schiffe sollen nächstens von Montevideo nach Rio abgehen.

* Die Erbitterung zwischen Weißen und Negern im Süden der Vereinigten Staaten jäußert sich in fortgesetzten Gewaltthätigkeiten. In das Gefängniß zu Barnell in Süd - Karolina brach in der Nacht zum

| »euung m Mg-nM«-, roddje m.t »er

I !* d°m «rauch d-s Psr.de- störungen um Truppensendungen bitten.

Die provisorische brasilianische Regierung dementirt die Nachricht von der Konfiskation der Güter der brasilianischen Kaiserfamilie. Nur die in das Bud­get eingestellte Dotation sei gestrichen worden. Be- wnntlich hieß es gleich von Anfang an, daß Kaiser Dom Pedro auf die ihm zugedachte Dotation verzich­tet habe.

* Die Influenza, die anfangs gutartig war, nimmt neuerdings einen gefährlichen Charakter an. Zahlreiche Fälle werden gemeldet, in denen sich Lnn - genaffektionen zur Influenza gesellen und einen tödtlichen Ausgang herbeiführen. Besonders aus Paris werden viele derartige Fälle berichtet. Die Zahl der Todesfälle hat dort stark zugenommen in Folge solcher Hmänderung im Auftreten der Influenza. Von 500 Schülern der dortigen polytechnischen Schule sind 400 krank. Der Großherzog von Baden, die Königin von Rumänien sind ebenfalls an der Influenza erkrankt. Aus Königsberg sind schwere Fälle, aus Brüssel sogar Todesfälle in Folge von Influenza gemeldet. Prag hat bereits hundert Fälle der Krankheit, Wien klagt besonders darüber, daß statt der bisher gutartig ver­laufenen Fälle ernste Lungen-, Rippen- und Bauchfell- Entzündungen im Gefolge der Influenza auftreten und daß die Krankenhäuser daher überfüllt seien. — Nach amtlichen Veröffentlichungen sind in der Woche vom 8. bis 14. Dezember in Berlin zwei Personen an der Influenza gestorben. Auch die nach der In­fluenza auftretenden Nachkrankheiten haben sehr beträchtlich zugenommen, und ist die Sterblichkeitsziffer infolge dessen wesentlich gestiegen. Der postalische Weih­nachtsbetrieb in Berlin hat durch zahlreiche Jnfluenza- Erkraickungen vielfache Störungen erlitten.

* Im nächsten Jahre kommt eine ganze Reihe hes­sischer Domänen zur Neuverpachtung. Nach einer der ,H. M." vorliegenden Hebersicht sind es folgende: Domäne Fahre bei Melsungen, Heydau mit Altmor­schen, die Meierei bei Kassel, Bingartes mit Johannes­berg bei Hersfeld, Möllenbeck mit Meierei Ellerburg bei Rinteln, Münchehof bei Kassel, Wellingrodc bei Sontra. _ Im darauf folgenden Jahre, alfo in 1891, kommen folgende Domänen zur Neuverpachtung: Eich­hof bei Hersfeld und Bellnhausen bei Treysa.

* Eine allgemeine deutsche Pferdeaus­stellung ist in Berlin für die Zeit vom 12. bis 22. Juni 1890 beschlossen. Mit derselben ist eine Aus­stellung von Gegenständen, welche mit der Zucht, Pflege,

v Stell, hta ix uaontont peuuiw

aer und F des £>errn Stöhr Herr Kaufmann Burk-d K-rcherdah,er gewählt^urde.

* Mlt/uckncht auf die Syl vesternacht sei an den § P08- 8 des Reichsstrafgesetzbuch erinnert,

^lcherk-utet. „Wer ohne polizeiliche Erlaubniß an Ä D°in Aschen besuchen Orten Selbst-

"d bestraft, wer m,-sahrlicher Rahe oon Gebäude» »it Feuirgewehr W°ß> ^"erwerke aobrennt.

gelangt, daß nut 10 gegen 8 Stimmen beschlossen TO™ «ne eigene katholische Schule zu errichten.

Eine Mutheilung, ob die kommunalständische Ver­waltung einen Beittag zu den Baukosten der Fulda- wnalisation leisten wolle, erfolgte, in der gesttigen Sitzung wider Erwarten noch nicht. Die Frage scheint rommunasttandlicherscits also noch nicht entschieden zu sein.

berg gemeldeten, hier daß

Vermischtes.

•nieberge?ranntn “ $Onäi® Gewehrfabrik total * Dir Th/aterb rände mehren sich. Am Sonntag Abend H Lm $f,c°ter »Re Umberto" in Florenz vor Beginn der Feuer aus, welches das Gebäude vollständig zer­störte. Die »euersbrunst dauerte die ganze Nacht.

Die Modekrankheit. In Berlin, der Residenza, Auch in Wien und in Florenz«, In Neapel, Piacenza, Üeberall herrscht Influenza. Von Eydtkuhnen bis Graudenz«, Treuenbrietzen und Koblenz-, Buxtehude, Pirmasensa,» Influenza, Influenza. Sie beachtet keine Grenza, Fragt auch gar nicht nach konsensa.--

Wer begreift die Consequenza?

„Schäm' Dich, schäm' Dich, Influenza." Kein Respekt vor Excellenzn^ (Was doch meist macht viel Sperrenza) — In geheimster Konferenza Schleicht fid> ein bie Räthselhafte Existenza! WA Keine Spur von Jndulgenza,'' Auch im Punkt der Jndecenza Ist sie ohne Konkurrenza.

Im Theater — Circus Renza, Ueberhaupt wo viel Frequenz-, Selbst gerichtliche Sentenza Stört die freche Influenza. Fürcht't sich nicht vor Korpuleaza, Packt auch, wenn schon Jnsolvenza. Ohne eine Referenz» Ist sie da — die Influenza.

Geläute mit den Glocken. Der Artikel IV des Reglements schreibt vor, mit den Glocken zu läuten „anläßlich der Ankunft, der Ab- oder Durchfahrt des Kaisers, der Kaiserin, eines Prinzen des kaiserlichen Hauses u. s. w. in der Pfarrei." Es erscheint billig, daß baReibe Privilegium auch auf bie offiziellen Besuche des Statthalters ausgedehnt werde, welcher in diesem Lande den Kaiser vertritt. In Zukunft ist Artikel IV des Reglements also in diesem Sinne auszulegen.

Ausland.

* Am Samstag hat in Lissabon die feierliche Aus­rufung des Königs Don Carlos als König von Por­tugal unter Betheiligung der Bevölkerung stattgefunden. — Die Kaiserin von Brasilien ist am Samstag in Lissabon im Alter von 67 Jahren an Herzkrankheit gestorben.

* Montabaur, 3 Wochen bereist ein „Pilg Limburger Diözese, um R hl. Orten Palestina's ve die bizarre Kleidung de .dringliches Wesen mußte er trotz anscheinender E nicht so sehr zur Hebun migkeit, als vielmehr z „Geschäftes" seine Pilgerri Ver­

dacht hat sich hier gründlich bestätigt.' Am gesttigen hochheiligen Weihnachts-Feiertage errichtete der „Pilger" strotz vorheriger Einsprache von Seiten der Geistlichkeit vor dem Haupt - Portale der Kirche nach dem ersten Morgen-Gottesdienste seinen Geschäftsstand. Als ihm sehr energisch unter Zuhilfenahme der Polizei bedeutet /aß dies an so hohen Feiertagen zu unterlassen sei, wußte der „Pilger" zur Rache dafür nichts Besseres zu thnn, als in öffentlicher Wirthschaft und auf offener Straße tn einer so gemeinen Weise über Geistliche zu schimpfen, daß fein Zweifel mehr darüber aufkommen kann, mit welcher Sorte von Menschen man es zu thuu yat. Vollständig betrunken verließ er nach manchem gegebenen Aergerniß zu seinem Glücke noch früh genug die Stadt, um nicht von der Polizei in sicheren Ge- wahrsarn gebracht zu werden.