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1889

Montag, ben[29. Juli.

^eiinntz

Ausland.

von dem ganzen Holze noch nicht ein Balken ge,

j-s aw sä. ÄI g% fctraf L- Sm i MLLGS S

26. Juli. M« lm>d >» A«» Sc. Excellenz des Staattminister» a. D. Dr. Windtborst ein Efssn im ^weißen Hause statt. Zn demselben hatten die zur Kur hier weilenden befreundeten Abgeordneten unb etni3e MNglteder be« Kleru» Einladungen erhalten. — ^kceuenz Dr. W t n d t h o r st hat die wiederholte Emliwung,

Aldeer

.S d» md MK mit S--»lt dl. brechenden Thränen zurückzuhalten. Da tönte aus der anderen Bettstelle ein tiefer Seufzer. Gleich darauf klang

^^Di^St'adt Berlin hat im verflossenen RH- nungsjahr einen Ueberschuß von 5 Millionen et.te[t __ Die große Berliner Lokalfrage des

Durchbruch» der Zimmerstraße schont endlich gelöst zu sein. Die städtischen Behörden haben sth m t dem Kciegsministerium verständigt, so daß dil Ausführung im nächsten Jahre zu erwarten ist.

• Dem in Kiel verhafteten Schiffrbau-Ooer- ingenieur Panncck r wird nicht zur Last gckst. daß er stch unerlaubte Vermözensvortheile bei Tank» bolalieferunaen verschafft hat, sondern daß er eine ganze Ladung Taakhotz hat Sänzlich verschwinden laffm Dir Affrire datirt schon von vor 4 5 Jahren und ist erst jetzt durch eine Bremer Firma an’« Lickt aeaoaen worden. Pannelke war seiner» ! z°it nach England gereist, hatte dort die

5. - ». ..e___imh nackt Kiel sol

• Die ungarische Regierung läßt die Nach­richt als unbegründet erklären, oaß in Foth tut Comitat dir Cholera nostras auSgebrochen KSte. no.tra. I»Im @«8*6 »” ast-tischen SJoittn eilte mildere F°rm bet oranlhelt.

•4 Antwerpen hält man, icke von dort aelckrieben wird, daran fist, daß Kaiser Wilhelm !Ä1. d. Mtr. auf der Fahrt nach England tiFÄ ÄÄ Ä."» M mit ttm auf eini e Strnben in Antwerpm

«it nach Engiano gstuji, «17 Voll Album Der Kaiser wird Brüssel nicht desuchen.

in 92 »qi-len we?e”S

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den Pfälzer Katholikentag mit feiner Gegenwart zu beehren, ablehnend beantwortet. Das bett. Schreiben ist von ihm dictrrt, aber selbst unt

Gedanken werde ich bei Ihnen sem. H 4

Alle. Hochachtungsvoll und ergebenst Wmdthorst , Man wird diese Ablehnung sagt die .Pfalz. Z g.

mit allseitigem »ebenem vernehmen. Der Au toÄnbW«, er mlfc f» d»e M.l -ns ki« cKreilh» in kommen verzichten, gibt Hoffnung, daß ein anderes Mal seinen pfälzischen Anhängern diese Freude machen wird.

Klein-Wieschen.

Novelle von I. v. D i r k i n I.

(11. Fortsetzung.)

Sie hätte vor Schmerz ausschreien mögen, allem die Scham verschloß ihr den Mund und oben drein regneten derbe, wuchtige Scheltworte auf |te "^«indläuserin l" tönte es fortan in ihr Ohr; deM mit diesem Titel pfl-gte der Schulze ste be^ jeder Gelegenheit zu beehren. Hatte der ^ym nicht dasselbe von ihr gedacht? Sie griff stch unbewachten Momenten an den Kops und sann und grübelte, ob sie diesen Vorwurf denn wirk ^J-dlS^Ätrauen in die eigene Einsicht, in dar

XÄÄ! J* unterdrück'. Ausdauern mubtt st« v°n M £ mochte c« kosten was e« wollte, aurha ten hier t-.it uwfil, wich dennoch der Schlaf vmlhrunter en schweren Sorgen, die sich wie Blei au h

unwirsch erscheinen. Unter der rauhen Hülle per- bara sie ein verschwiegene» Weh, für da» sie nu. die Richt zum Zmgen nahm, wägend sie sich vor der Welt jedoch mit keinem Hauch verneth. S e besaß a^o doch rin fühlende» Herz, nur der angc- bocene Stolz legte die harte Rmde darum.

Am anderen Morgen wagte W erchen emen (Stuft Luns schaute verwund.rt zu ihr y.nuser, t brnfioef miW-» । > schien mH sich zu kämpsen ob sie ein Gesp.ah anknüpfen sollte oder nicht. Wi scheu

Endlich fielen ein paar kühle Wo te, WnSPen iuner’i* froh di» Ei» war alio gebrochen.

B i i der Mahlzsit uao wo sitz nur Grupp:n der Dienstboten zusammen fanden, wurde von der Tanzpartie beim Schu'zen Düttmg gdp. $£ •

auf vau» -verien vui - or.mt-a

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Lm. «-MI- d-neib-n.m-.ih- Ln,i- h-m

einen geheimen Kummer, flog es ihr durch den Letten vor sich gmg.

Sinn. Richt nur Zorn und kindische Eifersucht | ,in smnrt davon fallen, vc

Me«tsch«S «»ich. |

Berlin, 27. Juli. i

• Der Toast de» Generals Bronsart v. Schel- lendorff, in welchem der frühere Kriegsmini» üer auf die Kriegsbesorgniffs Bezug nehmend, er klärt haben soll, daß eine Störung de» Fr eden, einstweilen nicht zu befürchten fei, wird vielfach vl« eine hochpolitische Auslassung angesehen und «StZ »ff int hmt- bie betilnltoeM- richt günstig ausgenommen und inMsondme mi. einer Kourrsteigerung der russischen Werthe I beantwortet. Auffällig ist jedoch, ^6 - ,N°rdd.AllgeN.Ztg.'.voa dem Toast des früheren SrieasminisierS bis jetzt noch gar keine Not z gk I Len Vt Die ,Voff. Ztg? ist der Meinung, daß der Toast seinem angegebenen Inhalte nach, wenn nicht auf Erfindung, so doch auf einem Mißverständniffe beruhen müsse, da der fcüh.re Krieasminister unmöglich in solcher Weise über Krieg und Frieden sich geäußert haben könm. Er bleibt abzuwarten, ob nun der Toast eine B.stä tigung ober eine Berichtigung Aden wird.

• Bekanntlich hat die französische R gierung b>i der deutschen die Erlaubniß nachgesucht, die sterblichen Reste de» Generals Carnot, Großvaters des Htaen Präsidenten, und Latour b äu* verane des „ersten Grenadiers in Frankreich , I nach Frankreich überführen zu dürfen, «-> st- im Vsntheon beigesetzt werden sollen. Jetzt haben nun die Nachkommen Latour d'Auvergne S Wrderspcuch aeaen deffen Beisetzung im Panthöon erhoben, weil e» für einen bescheidenen Helden, wie e, der

erste Grenadier" keine Grabstätte gebe, die dem | Schlachtfelds, auf dem er gefallen, voczufiehen sei. __Dir Regierung läßt den Protest der Familie Latour d'Äuvergne unberücksichtigt, weil sie den Kammerbeschluß aurführen müsss, wonach d.e Leiche im Pantheon beigesetzt werden wird.

» Da« Gesammtkomit« der deutschen Cmin m^k^SMtkrnLbttion ist auf den 3. August mtommente* moTber. SW** W «• d-h'" auch der von der deutschen Reginung eingesord^te Bericht des Konsul» in Sansibar über die- Be schwerdrn wegen Vergewaltigung der Expedition durch die Engländer vor. « tx:r <

* Kürzlich wurde mitgetheilt, daß Buschtri einen Beamten der ostasrikanischen Gesellschast g^ tödtet habe. Ueber den Vorgang rst amtlich

b,T1Ä' sreunbliche Aufmunterung löschte jede

Eiinnernng an >"-d

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be; TazeSgrutz m d-r Kehre ttsaen Gesicht erschien wk in Pu'pur getaucht.

„Denke Dir, Kmv, dec junge «e.c z,

folgende Meldung eingegangen: Am 23. d. M. übersisien Buschiri» Leute während der Nacht die Station der deutsch»ostasrikanischen Gesellschaft, Mywaywa in Usagara. Der Beamte Nielsen wurde ermordet, während der andere^ Beamte, Lieutenant a. D. Giese, Zanzibar wohlbehalten erreichen konnte. - Von anderer Seite «iro noch berichtet, daß die Station aufgegeben fei. ®a» hnmit aefaat fein soll, ist nicht recht verständlich.

'm die Station in Buschiri» Händen. Da aber die Absicht nicht aufze» geben ist, Buschiri ganz den Garau, ru machen, wird man wohl auch schwerlich die S.ation für SÄ'ÄÄKÄÄ in Witu fitzt. Alle übrigen haben ihn verlaffen. Ec kann nicht landanswäcts Vordringen, folglich keine Träger erlangen. Zweihundert Trägern, L--mS--n-b ihn tn 6a*r ««rb. verweigerte der Sultan die Erlaubniß, dis Stadt