Einzelbild herunterladen
 

der Bahn Fulda — Bieberstein am 1. Mai

sie den Weg zur Heimath, von der sie in die Welt ge­wandert sind, nicht zurückgefunden haben. Vielleicht sieht der geneigte Leser sich veranlaßt in den Kisten und Schub­laden Umschau zu halten, ob nicht solche verlorene Posten vom Großvater oder der Tante her sich nach dem Lichte des Tages sehnen.

* Sicherem Vernehmen nach wird die Eröffnung dieses Kapitals hinzu, so ergibt sich reichlich der Betrag m ' ~ ~ ' - ■ --von 1i/, Millionen Mark, welche zum Mchtheil der

Staats-Gläubiger dem Staats-Säckel verfallen sind. Welche Geschichten und Novellen könnten diese nicht ein«

• Wie alljährlich im Monat April so erläßt das hiesige kgl. Landrathsamt auch jetzt wieder nachstehende Bekanntmachung:

Nach § 1 des Reichsgesetzes vom 22. März 1888 ist das Zerstören und das Ausheben von Nestern oder Brutstätten der Vögel, das Zerstören und Ausnehmen von Eiern, das Ausnehmen und Tödten von Jungen, das Feilbieten und der Verkauf der geges dieses Verbot erlangten Nester, Eier und Jungen untersagt und werden nach § 6 a. a. O. Zuwiderhandlungen mit Geldstrafe bis zu 150 M. oder mit Haft bestraft. Der gleichen Strafe unterliegt, wer es unterläßt, Kinder oder andere unter seiner Gewalt stehende Personen, welche seiner Aufsicht untergeben sind und zu seiner Hausgenossenschaft gehören, von der Ueber- tretung qu. Vorschrift abzuhalten. Ferner wird nach § 33 des Feld- und Forstpolizei-Gesetzes vom 1. April 1880 mit Geldstrafe bis zu 30 M. ober mit Hast bis zu einer Woche bestraft, wer unbefugt nicht jagdbare Vögel fängt und Sprenkel oder ähnliche Vorrichtungen zum Fangen von Singvögel aufstellt, sowie nach § 368 Nr. 11 des Strafgesetzbuches derjenige mit Geldstrafe bis 60 M. oder mit Hast bis zu 14 Tagen bestraft, wer unbefugt Eier oder Junge von jagdbarem Federwild ausnimmt.

* Mit dem neuen, vom 1. Mui d. I. ab zur Ausgabe gelangenden Verzeichntß zusammen- menstellbarer Rundretsekarten tritt eine

* Dieses Jahr feiert dis Firma G. L. Daube & Co. — von den großen Annoncen-Ge- schästen Deutschlands das Zweitälteste — das Fest ihres 25jährigen Bestehens. Der Nutzen des Ankündigens ist heute in fast allen Kreisen erkannt. Mehr und mehr wird die Usberzeugung durch­dringen, daß die Erweiterung des Marktes für Erzeugnisse deutschen Gewerkt st ißeS eine gesteigerte AnkündigungSthätigkeit mit sich bringt, wie auch der Konkurrenzkampf diese nothwendig macht. Der größte Antheil an dem Verdienst, das deutsche Publikum von der Zweckmäßigkeit und dem Nutzen des Jnfertrens überzeugt zu haben, gebührt den größeren und btsssren Annoncen-Ge- schäften, und von diesen steht das Haus Daube wahrlich nicht in letzter Linie. Dasselbe gibt soeben zum 25. Male ein Zeitungs - Verzeichniß heraus. Das gratis dargebotene, handliche Verzeichntß bringt die Titel der Zeitungen aller Länder, soweit sie für die Bedürfnisse des inferirenden Publikums in Betracht kommen, nach Reichen, Einzel-Ländern und Provinzen zufamm-ngestellt mit Angabe der

auf der Teilstrecke von Fulda bis Tann für den

s. u nv- r „ ..., I «jciuje Me,tv«yien uno -coveuen ronnren viele ma>: ein«

Personenverkehr statlfinden. Die landes polizeiliche gelösten Papiere erzählen von den Schicksalen, wegen deren Abnahme geschieht voraussichtlich am 27. und 1 ----- -

28. d. M.

Neuerung ein, die von allen denen, welche sich bei Benutzung de« alten Verzeichnisses mit dem „Kam- . _ ., .... ------------------— —

btniren" nicht zurecht fanden, freudig begrüßt Erscheinungszeit, der Auflage und de» Insertion«-

werden wird. Die Fahrscheine werden nämlich Preises. In reichlicher Auswahl enthält fobom

nicht, wie b »her, nach den Bahndirektionen und baS Verzeichntß wie früher eine große Anzahl

Serien-Nummern geordnet, sondern in alphabe- I Fachzeitschriften übersichtlich zusammengestellt, ttscher Reihenfolge nach der Anfangs- und End- 2006 "der in der jetzigen Ausgabe noch al« eine

station aufgefüht. Jeder Koupon »st also zweimal besonder« nützliche Ergänzung der bisherigen An­genannt. Der Reisende wird sich darau« viel 0aben erscheint, das ist die Bezeichnung der poli-

leichter seine Rundfahrt zusammenstellen können, wischen Richtung der in Deutschland, Oesterreich

al« früher au« der Ueberfichtskarte. In dieser unb ber Schweiz erscheinenden Blätter.

werden j tzt auch nicht mehr die Nummern der * Au« Philippsthal wird unter» 14. April Koupon», sondern die Anfang«, und Endstationen geschrieben: Im Landgräflichen Schlosse Hierselbst der Fahrstrecken angegeben. regen sich z. Z. fleißige Hände, um die Raritäten-

* Die ,Cobl. Vo.ksztg.' erbält von der Mosel tawmlung Ihrer König!. Hoheit der hochseligen eine Zuschrift, welche weitere Verbreitung verdient urou Landgräfin Marie von Hessen sorgsam zu und wörtlich lautet: verpacken. Die Sammlung, enthaltend: Kunst-

»Was man Staat nennt, ist eigentlich em kluges Ding, gegenstände der verschiedensten Epochen unöKunst- Das zeigt sich u. A. auch darin, wie derselbe bei seinen gewerbe, höchst seltene Münzen tc., soll in Hanau, Anleihen Bortheil zieht aus der bei den Menschenkindern wohin man stch einen größeren Suwa kauflustiaen

ÄÄ’Ä'rÄ““' ro°6[ “ *

an die Frau zu bringen und beider Kapitalien und Kapi- verspricht, veräußert werden.

tälchen siinen Zwecken dienstbar zu machen. Besagte Klug- * Zu Frammersbach, oberhalb Aschaffen-

S -.”2 "i%‘: är* °u, -l°7

ftgleit und Trägheit seiner Gläubiger. Einer Dorfbache die Lerche de« dortigen Tagelöhner«

der letzten Nummern deS.Amtsblattes' liegt ein Verzeich- Rüppel geländet. Man nahm Anfang« allgemein niß der seit dem 1.garnier 1885 gekündi gten, aber an, Rüppel sei In der Dunkelheit, vermuthlich in 2.'llRai *I84V bei?*fkb$nune3manTl biFinter« Z^nde, 'N d-N Bach gestürzt und

effnnte Mühe gemacht unb benWerthbetrag ber genannten n demselben UMgtkommen. Neuerdings aber Schulbscheine zus immengestellt, und ba zeigt sich — man wurde in dieser Angelegenheit eine gerichtliche sollte es kaum glauben — baß von 6 Verloosungen der Untersuchung eingeleitkt, weil der dringende Ver- genannten Anleihe, also einer einzigen Anleihe nicht hadlt n rlieat der Ertrunkene sei nirbt ni.a weniger als 1,411,200 Mark ausgeloost, aber nicht ein- £2, S ^ner

gelöst worben sinb. Rechnet man bie verlorenen Zinsen ®$U,lb ben «ach gestützt, vielmehr im Work-

_________________ wechsel von einer anderen Person in denselben junge Paar lebte dort ganz stch und seinem Glücke gestoßen worden.

und hütete stch, einen so unruhigen Gast einzu- Eisenach, 16 April. Die Wartburg-Bären laden, der nur die Harmonie ihrer tiesgefriediglen $aben $eu,e ihre seitherige Behausung verlassen Häuslichkeit gestört haben würde. müssen. In Kofize gebracht, wurden sie zur Bahn

Wittekind von Thüren genas bald von seiner gefahren, auf welcher sie in die Schweiz, wohin Wunde und gewann seinen Prozeß, dann sührte "erkauft find, tranSportnt werden.

er die Längstverlob'e auf sein altes Schloß heim. * Aus Wiesbaden, 15. April, wird gemeldet: Dort waltet Marie als tüchtige Burgfrau mit Der achte Kongreß für innere Medizin wurde

ordnendem Sinn, und der alte Freiherr, den sie heute unter dem Voisitz de« Professor« von Lieber- mit liebevollster Sorgfalt pflegt, hat noch die Freude, meister-Tübingrn im Weißen Saale de« Kurhause«

seinen Stamm in blühenden Enkeln weitergrünen eröffnet. Alle deutschen Univeifitäten, sowie viele

M sehen. ' in Oesterreich, der Schweiz, Rußland, Frankreich,

Otto ist al« Arzt in feiner Heimath gehlieben England und Schweden find durch bedeutende und hat vollauf zu thun, denn Irmgard hat ihm Kliniker und hervorragende Professoren vertreten, da« Vertrauen der ganzen Bevölkerung erobert. Einunddreißig Vorträge und Demonstrationen, fast Sie »st eine relolute, praktische Doklortfrau, die alle Gebiete der inneren Medizin umfassend, stehen ihrem Manne mit Rath und Thal beisteht, und auf der Tagesordnung. — Herr Regierung«, er nennt sie scherzend seinen AMenten, obgleich Präsident v. Wu rmd, welcher mit Familie längere sie me mehr Männerklerder trägt. 3<it in Neapel geweilt hat, befindet fich zur Zeit

------------ J in Rom. Sein Allgemeinbefinden ist ein völlig zu-

Beim Abbruck ber Novelle: „Im Stromhause" unter- friedenftellende«.

«S.StÄÄ: „ • ®«-lbur9. 16. Sprit. Sri, d-m 1.3».

1. Fortsetz. Spalte 3, Zeile 14, aufgefüllt statt b- I kamen hier 14 Fälle von Genickstarre

"""3- *• sääxää

5. Fortsetz. Seite 2, Sp. 3, Z. 18, Otto statt Bruno. 6 Mllitärpersonen, von denen 2 starben.

10. Fortsetz. Seite 2, Sp. 3, Z. 31, männlich statt Außerhalb Würzburg« ist die Genickstarre nicht männiglich. I aufgetreten.

• Homburg, 15. April. Bei der Ankunft der Kaiserin Friedrich wurde ein wohlgekleideter Menn, der eine Reisetasche in der Hand trug, int Kleidczimmer der diesigen Station auf Anweisung von Berlin aus verhaftet. Der H-rr, der von Berlin aus mitgefahren war, soll sich untsrweg« auffällig benommen haben.

Vermischtes.

* Mainz, 14. April. Der Mainzer Anz.' schreibt: „Wir berichteten vor etwa drei Wochen, baß bie Frau des Herrn Werkmeisters Georg baljier in Heidelberg ope- rirt würbe, wobei ber Patientin ein Gewächs von 2»/, Pfunb aus bem Leibe genommen worben sei. Wir werben nun ersucht, bie Sache,bahin zu berichtigen, baß bieses Gewächs nicht 2Vs, sonbern 22>/a Pfunb wog. Dasselbe hatte sich korallenartig über bie Eingeweibe verzweigt unb hätte sicher bet K onken schon in wenigen Tagen ben Tob gebracht. Jetzt befinbet ste sich bereits so wohl, baß ihre Rückkehr nach Mainz alsbalb erfolgen bürste. Ehe wir biefer Notiz Aufnahme gewährten, haben wir zuvor nochmals genaue Erkunbigung eingezogen unb können fest versichern, baß die Angabe vollstänbig auf Wahrheit beruht."

Gottesdieuft-Orduuug i« Fulda

Grünbonnerstag.

Dom. Von 5 Uhr an wirb jebe halbe Stunde bie heil. Kommunion ausgespendet, um 9 Uhr bischöfliche» Hochamt mit Weihe ber hl. Oele. Sodann Uebertrugung des allerheiligsten Sakraments in bie Grabvorstellung zur Anbetung beS Tags über, um 4 Uhr am Chor Matutin unb danach Schlußandacht bei ber Vorstellung beS hl. Grabe«. Um 8 Uhr bie halbstünbige Predigt mit feiert. Abbitte vor bem hl. Sakramente.— Stadtpfarrkirche. 8 U. Gottes­dienst mit Chorgesang. — Michaelsberg. 7ll. Gottes­dienst, 51/2 Uhr Abendandacht — S everikirche. 7Uhr Hochamt, 6 Uhr Abendandacht. — Hospitalskirche. 7 Uhr Gottesdienst, 5 Uhr Abendandacht. — Frauen - 6erg. 8 Uhr Hochamt, 4 Uhr Finster-Mette.

Marktbericht.

* Frankfurt, 15. April. Der heutige Viehmarkt war mit 390 Ochsen, 19 Bullen, 585 Kühen, Rindern und Stieren, 432 Kälbern, 178 Hammeln, 302 Schweinen befahren. Die Preise stellten sich mit folgt: Ochsen I. Qual. Mk. 62—64, II. Qual. Mk. 55—58, Bullen I, Qual. Mk. 38—40, II. Qual. Mk. 36—37, Kühe, Rinder und Stiere I. Qual. Mk. 50—52, II. Mk. 40—48, Alle» Per 100 Psd. Schlachtgewicht. Kälber I. Qual. 58—63 Pf»-- n. Qual. 50 - 53 Pfg., Hämmel I. Qual. 58—60 Pfll-, II- Qual. 40—45 Pfg., inländische Schweine I. Qual. 57—58 Pfg., II. Qual. 55—56. Alles per Psd. Schlacht- gewicht.

S»iff,»mcht irr St« fi«‘

Der Postdampfer „Waesland" der ,Red Star Linie' in Antwerpen ist laut Telegramm am 13. April wohlbe- halten in New-Dork ongekommen.

^Meteorologische Geodachtnngtrn der hiesigen Wett erwarte.

E

E X

3 5 Barem. Lherrn.

« 5 Millim. «elfiu«.

K <ß

Bettet

Vtai.

Btn

16

4,6

0,0

17

Temp. sank gegen Tagesanbruch tu«

temperatur. extreme.

wolkig trüb heiter

—2° 0.

in Folge dessen mäßig staike Reifbildung. Luft­strömung schaif nordöstllch geworden. Tagesmittel der Temp. gestern nur 2.8° 0.1 (normal — 7,9°). Lufcoruck fi.tgt noch (aber s hr langsam), steht noch 2 Mll. unter normal. Mlttel der relu.ioeu

Wind­richtung u. Stärte.

NNW6 NO2 NO3

2 734,4 4,6

9 734,5 I 2,0

7 734,8 I 0,0

Feuckliukeit j tzt ----- 78°/0.

Die Lustdruckoertheilung hat sich seit gestern nicht er­heblich verändert. Die Temperatur ist fast allenthalben gesunken. Im westlichen Deutschland ist Aufklären einge­treten, im nordwestlichen herrscht heiteres Wetter. Stellen­weise haben in Deutschland leichte Nachtfröste stattgefun- den. [Seewarte.]

L-tzte Beobachtung 10'/z Uhr Morgens Luftdruck — 736,0 mm, — Lufttemperatur — 4,0» C. — Lustfeuchtigkest — 87°/» — Wolkenzug (©trat.) aus N. — Windrichtung — NO3. — Himmelsansttbt — trüb.

I« den Univerfitäts-Klinike« der ver- schteoensten Univ rst-äien wurden schon seit Jahren Vers »che mit den Apoih.ker Rich. Brandt'« Schwei- zerp.llen gemacht und so schreibt Prostssor Dr. Lambl in Warschau am 28. Noo. 1888: „Belieben Sie gt fl. 15 Schachteln der wohlbewährten Schweizer« pill.n an die therapeutische Fakultäts-Klinik in Warschau zu senden." So mehren fich von Tag zu Tag die Beweise, daß die Apoth-ker Rich. Branv»'« Schweizerplllen da« beste Mittel für die verschiedenen Unterleib«beschwerden find; nur muß man vorsichtig sein, die ächten und n»cht eine der vielen Fälschungen zu bekommen. Apotheker Rich. Brandt'« Schweizrpillen sind 4 Schachtel Mk. 1 in den Apotheken erhältlich.

FÜR TAUBE.

Eine Person, welche durch ein emfaches Mittel von 23jähriger Taubheit und Ohrengeräuschen geheilt wurde, ist bereit, eine Beschreibung desselben in deutscher Sprache allen Ansuchern gratis zu übersenden. Adr.: J. H. NICHOLSON, Wien IX., Kolingasse 4.