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Kitz- md KttmtzoWtrkanf. in der Kgl. Oberförsterei Giesels Dienstag, den 22 Jan. 1889, von Vormittags 11 Uhr ab, sollen in der Kropp'schen Gastwirth- schastzu Hainzell nachfolgende Höl­zer öffentlich meistbietend versteigert werden

Distr. 216, 217 Heegewald, 230 Schläberig u. 226Ehren­struth.

Nutzholz: Ei Len 1 Abschnitt 5. Kl. = 0,37 Fm.; Kiefern: 3 AbsLn. 3. Kl. --- 3,42 Fm., 277 Abschn, 4. u. 5. Kl. = 126,26 Fm.; Fichten: 6 Ab- schn. 4. u. 5. Kl. = 2,62 Fm.

Brennholz: Buchen: 32 Rm. Scheit u. Knüppel; 200 Rm. Reisig.

Birken: 23 Rm. Scheit u. Knüp­pel; 109 Rm. Reisig.

Kiefern: 218 Rm. Scheit; 282 Rm. Knüppel; 90 Rm. Erd­stöcke; 694 Rm. Reisig.

Der betreffende Förster ertheilt über dar zum Verkauf kommende Holz auf Ansuchen mündlich nähere Auskunft. Die Herren Bürgermeister werden um ortsübliche Bekanntmachung er­sucht. [118

Giesel, den 12. Jan. 1889.

Der Oberförster: Paar.

Bekanntmachung.

Dienstag, den 15. Januar er.,

Vormittags 11 Uhr, werden in dem Röhrt g'schen Wirths- hause zu Rückers

eine Kuh und- vier Kuhrinder

öffentlich meistbietend und gegen sofortige Zahlung versteigert. [119

Emmerich, Gerichtsvollzieher in Neuhof. Haus-Verkauf.

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Ein Dienstmädchen auf Lichtmeß gesucht. Wo, sagt die Exped. d. Zta.[123

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Breslau, den 19. Okt. 1888.

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Da erfahrungsgemäß selbst die geistreichsten und sprachgewandtesten Leute unter den Präsidenten und Rednern geselliger und humoristischer Vereine zur Auffrischung ihrer oratorischen Begabung oder zur Abfaffung eines Vereinslieds für Stiftungsfeste, Damen-Sitzungen, Herren-Abende :c. zeitweilig einer Auffrischung bedürfen möchte sich für solche schwerlich eine reichere Quelle urwüchsiiger Komik in schwungvollen Gedichten und fein pointirten, mehr oder weniger gepfefferten Reden darbieten, als im

güt Kölner Carnevals-Ulk.

Worin bestehen nun die besonderen Vorzüge dieses humoristischen Journals vor den zahllosen Authologien komischer Vorträge? Erstens in der Originalität der ge­reimten und prosaischen Erzeugnisse berufener Geleerten Seiner närrischen Hoheit des Prinzen Carneval, der in Köln seinen ältesten und berühmtesten Thron für Deutschland aufgeschlagen; zweitens in der zarten Bescheidenheit, welche den Kölner Carnevals-Ulk bisher nur in den exklusiven Klaffen des internationalen Narrenthums heimisch werden ließ; drittens in der genialen sUrsprünglichkeit, jovialen Lebensfrische nnd zwanglosen Keckheit des darin Gebotenen, was in heiterer Weinlaune und unmitelbarsten Schöpf­ungslist entstanden ist, nicht aber auf Bestellung von langweiligen, hungerigen Tinten- klexen und Leimsiedern verbrochen wurde.

Die ersten Jahrgänge dieser Fundgrube köstlicher Humorproben für freien Vortrag und gebundene Rede sind gänzlich vergriffen; nur von den Jahrgängen 1879, 80, 82 bis 88 sind noch wenige eleg. brochirte Exemplare vorräthig, die ich per Jahrgang i 2 Mark, alle 9 Jahrgänge zusammen für 15 Mark offerire. Diese 9 Jahrgänne repräsentiren ca. 250 Originalreden und ca. 500 Lieder von zwergfellerschütternder, hinreißender Wirkung, eine Encyklopöoie durchaus origineller, in keiner Sammlung ent­haltener prosaischer und poetischer Produkte leichtlebigster Narrenweisheit und toller Carnevalslaune.

Köln. Friedr. Heyn,

Hof-Buch- und -Kanfthäudler.

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Karl Kräh, Sm£ft»grkL

Verantwortlicher Redactrur: L. Deibel in Fulda. — Druck und Verlag der Fuldaer Actiendruckerei^jJakob Fleißig).