21. Jahrgana
Mttmmch, dm 5. September 1894.
V 202
Zeitung
inldner
f
Heil und Minne!
berndem Lächeln:
Die Verheißung wirkte.
• Den Einen lockte die Aussicht auf de« versprochenen Gluthwem, den Anderen die Hoffnung, noch in dieser Nacht der schönsten Jungfrau der Landes huldigen zu dürfen. Zunächst wurden obdeS herzoglichenBeschlaffes der Muiwschenk und der Kellermeister in unvrrumthete Thättgkrit und dann verfchiedene bereits schlafende Kammerfrauen in gerechtes Staunen und leise Ent- rüstung ve sitzt, denn an Letztere wurde daS wunderliche Ansinnen gestellt, die HrrzogStochter oufzuwrckm und festlich zu kleiden. „
41. GeueralversammlMg der Katholiken Deutschlands.
VIII.
Köln. 31
ne« x'ia? luytn, wem »V wünschte,
daß uasere edlen Gäste den AbschiedStrunk auS Demer Hand entgegennehmen," versetzte er wohlgemuth.
Er wuckte dcm Mundschenk, welcher eme riesenhafte Silberkanne, gefüllt mit dem köstlichen Rebensäfte, sowie einen mächtigen Hampen von gleichem Edelmetall herbeischlrppte und sich vor Agnes auf em Kale mrderließ.
Die Jangfrau hob mit beiden Häadm die Kanne und goß Wein in den Humpen. Ehe sie alsdann das Trinkaefäß zu den L PP-n führte, verneigte sie sich m voller Anmath vor dm Gästen und sagte mit dezau«
Das goldene Dach ?u Hildesheim.
Historische Erzählung von Antonie Haupt.
(8. Fortsetzung.)
im Dienste deS Friedens für jene Jdeole, welche die gesammte Menschheit zum Frieden zu sühren die alleinige Kraft besitzen. (Stürmischer, sich erneuernder Beifall.)
Präsident Dr. Orterer: Zwei Gefühle d angten sich mir auf: Bewunderung und Sckmierz. Hohe Bewunderung^über die herrlich- Stadt, für das Herrliche, Einigende, stärkende was wirin diesen Tagen gehört Aber auch Schmerz ergreift mich beim Scheiden. Ich hoffe, wir werden uns Alle einst Wiedersehen, aber zunächst in der Stadt München. (Lebhaftes Bravo y Ob freilich München Platz bieten wird, ob es nicht Schwierigkeiten
’s s« «äw. “-aa binduna gebracht mit einer abscheulichen Thal m einem Winkel der Alpen. Nein, die Katholiken verehren den Prmzregenten von Bayern als ein Muster treuer Anhänglichkeit °n die Kirchs wir Alle thun das, ob wir aus Bayern, Preußen oder Renß-Greiz Schleiz sind. Die Erinnerung an die Tage von Köln ist unaus-
Eminenz der Herr Kardinal-Erzbischof Philippus von Köln: Gern entspreche ich dem Wunsche de? Vor- sitzenden, Ihre Versammlung zu segnen. An Gottes Segen ist ia alles gelegen. Ick wünsche Ihnen, was unser Heiland seinen ‘tünaern wünschte als er in ihrer Mitte erschien: Der Friede to mit euch! Der Friede Jesu Christi ist zunächst ein Friede der Wahrheit und des Lichtes Er ist weiter der Friede der Bhnuna * er ift bet Triebe bet Stuber Lottes, unb er beftegt kn dtt HoffMUg des wi en Lebens. Das ist die Friedenshoffnung wenn das Leid uns quält, das Bewußtsein, Erden zu sein^des bimmlischeu Vaters. Knieend empfing die Versammlung jetzt den Segen, um dann in lauten Beifall auszubrechem
Der Vorsitzende Dr. Orterer: Sie haben bereits Ihrem Dank Ausdruck gegeben, aber thnv>Sre es nochmals indem^S.e m:t mir einstimmen in ein dreifaches Hoch auf Se Eminenz.
m ff» Telegramm aus dem Kabinet Sr. Majestät des Kayers aus Potsvam^eingeqanaen ist: „Potsdam, 30. August 1893. Seme Majestät der Kaiser und König lassen für den Huldigungsgruß der dort versammelten Katholiken Deutschlands danken, v. Lu- ^^Ei^warmes^Dan'eswort widmete Dr Orterer dem Kommissär der General-Versammlung dem Fürsten Löwenstein. (L^b Haftes Bravo Y^ en ste^ beantwortete das ihm gewidmete Hoch mit dem Aufdruck seiner herzlichen Freude und> fernes herzlichsten Dankes für die Aufnahme in Köln, für die ausgezeichnete, opser- willige und eifrige Vorarbeit deS Lakalkomitecs. (Bravo!) Dann aber müssen wir «denken der vortrefflichen Leitungdurchunseru Voriik-nden. (Lebhafte Zustimmung.) Unser lieber Präsident Dr. Orterer lebe voch! (Stürmische Zustimmung fortdauernd bis Dr O lerer Vortritt und sich unter großer Heiterkeit über d,e ihm durch den Fürsten Löwenstein widersahrene VerdemüthlgMg beschwert ) Noch ein herzliches D-nkeswort,
Ortetet die Versammlung mit dem G-nße. Gelobt sei Jeius Christus! * * _____
i W genoffen haben Allen Rednern spreche -ck meinen> tief ge- : kehlten Dank aus. Dr. Lieber hat die christlichen ideale ge- I schildert für die wir kämpfen und sterben wollen. (Brcwo) sehet ■ in diesem Redner das Spiegelbild der Einigkeit und Einheit arff ( der Katboliken-Versammlung zu Köln. (Bravo!) Wenn wir noch i nicht verstanden werden, und ein kleiner Kommentar nöthm ist, - dann kann ba§ näd)fte§ i« SRünd?en M°r9t "cibem
Heiterkeit.) Kein Gebiet des kirchlichen und öffentlichen Lebens ? ist von uns unberücksichtigt geblieben. Eine Frage steht vor ! allen im Vordergründe: Die große soziale Frage, Wir muffen : bet siebenzehnjähtigen Ueberlieferung des Centrums treu bleiben und sind es geblieben. Aber ein Jeder bat fein Möglichstes zur Lösung beizutragen in Familie, Gemeinde und Vaterland. W habendes ja nicht Allen recht gemacht; ,ch bedauere das, ober wir werden die Men bleiben und nicht um Haat^brerte von
Gestern begann die Arbeit der General-Bersammlung schon recht früh. Nachdem vorher in allen Kirchen hl. Messen m der Intention des Bonifatius-Bereins gelesen worden waren, trat um 8 Uhr in der Bürgergesellschast die
vierte geschlossen- Generalversammlung zusammen. In dieser wurde eine große Anzahl von Anträgen erledigt. Eine eingehende Debatte darüber konnte oegen der Kürze der 8°» nicht mehr stattfinden; war aber auck mch mehr nöthig, da alles in den Ausschüffen vorher gründlich durchb - rathen worden war. Von besonderer Wichtigkeit sind die l°zia - politischen Anträge, welche etn Ausschuß M Lokal komitees in monatelanger Arbeit vorbereitet hatte Der Ausschuß der Generalversammlung hat sich in fünf Sitzungen nut ihnen beschäftigt und in allen Theileu einstimmig oder doch fast einstimmig angenommen. Auch Arbeitgeber und Unternehmer waren bei den Verhandlungen zugegen gewesen und hatt.n sich mit den sie betreffenden Tbeilen nicht nur unverstanden erklärt sondern waren warm für si- eingetreten. Danach konnte heute der Berichterstatter Justizrath Müller aus Koblenz mit Rechl empsehlen, diese Anträge obne Debatte anzunehmen. Dasselbe befürwortete auch entschieden der Hochwu-digste Herr Weihbischof Dr. Sckmitz, der zugleich emvfahl, diese Anträge in allen Arbeitervereinslokalen, Gesellenveremen u. s. w. em Jahr- lang auf dem schwarzen Brett auszuhängen und keinen Sonntag vorüberaeheii zu lassen, an dem nicht wenigstens etn Punkt be- "proche/ wurde. Nachdem noch Herr Oberlandesgerichtsrath Aba Spabn kurz das eingebende Studium der Anträge, namentlich denen, die erst kurze Zeit über die Studien,ahre hinaus seien, empfohlen hatte, wurden dieselben mit lebbaftem Bei- fall einstimmig angenommen. In einer Resolution wurde weiter gegen die Imparität gegenüber den Katholiken protestirt, i ben Vertretern des katholischen Volkes in der Preffe und Par- lament für die öffentliche Besprechung dieses Aergermfles ge- s gedankt und die Erwartung ausgesprochen, daß sie g'lgen die , Zurücksetzung der Katholiken weiter kämpfen werden, bis die volle , Gleichberechtigung errungen ist. Sodann wurde verlangt, daß unsere Ordensleute von der Polizeiaussichtbefreit und ihnen ; alle Rechte eingeräumt werden sollen, die die übrigen Staatsbürger genießen; desgleichen wurde verlangt: Unterrichts- freit)eit (Errichtung bischöflicher, den Staatsanstalten gleichberechtigter Lehranstalten, eine freie katholische Universität und die Gleichberechtigung des Studiums an der Universität in Freiburg (Schweiz) mit dem an andern auß-rdeutschen Universitäten. Protestirt wurde gegen die Verletzung deS Rechtes der Kirche auf ausschließliche Ertheilung de« Religionsunterrichts in der Schule durch den Staat; gleichzeitig wurde die Ertheilung des Religionsunterrichts in der Muttersprache befürwortet. Des weiteren wurde eine möglichst vollständige und genaue Uebersicht über das ganze katholische Diasporageb,et Deutschlands gewünscht; ebenso Veranstaltungen zum Schutze von kathol. Mädcven, die in die Großstädte strömen nach Analogie des Raphael-Vereins; die Gründung eines katholischen Deutschen Hospitals in London. Empfohlen wurden weiter eine Anzahl von Vereine, sowie die Gründung von neuen Ge- fängnißvereinen oder der Beitritt zu den bereits bestehenden. Endlich seien Anträg- hervorgehoben, in denen Abschaffung des Duells, namentlich im Heere und an den Universitäten, So'.nntagsruhe im Heere und in der Manne, sowie regelmäßige Gewöhnung zum Besuche des Souutagsgottes- diensteö au alle Soldaten, verlau.it wird.
Unmittelbar nach der geschlossenen Versammlung ging es zum Kaisergarten Hier eröffnete der zweite B>ce-Prastdent Abg. Letocka in Verhinderung der beiden anderen Präsidenten um 103, uhr die vierte öffentliche General-Versammlnng mit dem katholischen Gruß. Er gibt der Hoffnung Ausdruck, daß Se. Eminenz Kardinal Krementz Theil nehmen und den Segen svenben werbe. (Bravo!)
Herr Fabrikbesitzer Vogeno (Aachen): In unseren Tagen
Herzogstochtersichtbar ließe« An ihrem marmorweißen ■ M-m K^c und bot dem
Wkrate >?'?'!’'? fff“ i »°hlw°»m. «U « ihr-
wunderbaren schwarz-n Augm, ^end-nder als iene ; ®ni) Mime" wiederholte. Dem Zauber
hi» weiften Räbnäefi durch dre halvacöff- ; Worte „Hell unv miwm j r* -nt.
die luusivevuu«.« J—V v c
schimme ten die weißen Zahnche« durch d'.e halbgeöffneten rothen Lippen des herrlichen WefenS. Ihre stolze - Haltung ließ aus ein W S-lbftbewußsernschlreße^ : Sol Ä?r Eindruck schwand fedoch, als die fürstliche Mard i hold lächelnd vor Magnus hintrat und m kindlicher i Mein Äer, Ihr habt mich hierhiu entbieten lasten. ; War wünscht Ihr, daß ich thue?"
Des Herzogs männliches Gesicht strahlte rn fceu- i digem Stolze beim Erblicken feiner schönen Tochter.
—itHÜA, * Wien h-tte. \ .3» °-i «•«#».. ttS
Als baldy darauf Agnes von Braunfchweig, nae I
Hohr gebirtende Fraueuerfcheinung von berückender Schön- , leit, an der Spitze ihr Hvffcäulein. die Ritterhalle be- ■ trat, da konnte manch' einer der kcieg^lfchrn Männer ; ein leises „W der Bewunderung nicht unterdrücken. - Die edle Jungfrau trug über dem langschsippmden, ;
mit Goldfäden gestickte« wrchleidenen Gewände ew ebenfo ' reich mit Goldu-ck treten geziertes, bis an die Kaiee ; reichendes Oberkleid von purpurfarbenem Samntt, besten - weite, off-ne, bis auf den Boden füllende Arrmel den ; vollen weißen mit köstlichen Spingen gezierten Arm der
\ ihrer Schönheit konnte selbst kein Gcaubart sich ent- ziehen. Er that einen kräftigen Zug und Uetz daS ^^Magmi "beobachtete mit großem Behage« den ge» I waltigen Eindruck, welchen die Erschemung stmer Tvch- ter auf die Rittet auSübte. Mrt innerlichem Jubel aber labte er sich au ben schwärmerisch hrißen Bltcken, womit der fange Graf die Bielholde betrachtete.
Run, Herr Buffo, waS steht Ihr m der Ferne?. redete er den jungen Recken gut gelaunt an- ^Kennt Ihr die Agnes nicht, die traute Spielgefährtin der Kindheit, wieder? Oder vermewt Ihr «ar, dir Maid habe Euch vergeffe«, daß Ihr so schweigsam seid? Ich sollte denke«, der Stoff zum Reden gmge Eucz bn de« gemeinsamen Erinnerungen 'm Zwiegespräche n^t aus.
Solcherlei Aufforderung ltcß Herr Bvsto mcht zwel- mal an sich richten. Der nächste «ugenbbck schon sah ihn freudestrahlend an der schöne« Jun tzfrau Sette.
Was die Beiden dann so lebhaft und argilegentsich letse mit einander plauderten, mußte wohl grofwichtig sein. Herr Busso vergaß sogar, fern Arthkiirickt eus
. ist namcntlick eine Wunde tief geworden, die zu einer Katastrophe zu führen droht: die Maffen-Armnth als Folge der M a i s e n - A r b e i t s l o s i g k e i t. Woher die Arbeitslosigkeit? Sie ist das Produkt des modernen Wirthschaftslebens Dre Meiffchen traaen selbst dafür die Verantwortung. Sollen wir sagen. Wartet, bis dsi: Welt wieder christlich ist? Nein! (Bravo!) Eine Aktion aeaen Ursachen und Wirkungen der Ärbeitslsstgkeit ist emzu- letten. Mit dem Anwachsen der Industrie hat die Organisation der Arbeitsvermittelung so wenig gleichen Schritt gehalten, daß man denLohnverlnst schon ans 60,000,000 Mill. M. für Deutsch -
' Unb ^rechnet hat' (Se. Eminenz erscheint und «ird mtt dre,- i Gerettet." Dankespflicht
i maligem Hoch begeistert begrüßt.) Soll df- Arbeitsvermtttelung s samml S « Lokal-Komitee und seinen hochverehrten dem Frieden dienen, so bars ihre Einrichtung nur von der . erTuut mug । S mT für y Alles, was wir hier in
Gemeindeverwaltung in die Hand genommen und unterstützt ; B / sR.hn.rn inreck- ick meinen tief ge- werden. Wo keine Arbeit zu vergeben ist ist natür ich auch keme nackznweisen. Am besten ist die Errichtung sozialer Ausschüsse
i brnd) die Städte unter Heranziehung von Arbeitern, welche das i Vertrauen ihrer StandeSqenossen haben. (Bravo!) Kcankhe.t, Unfall Invalidität, Arbeitslosigkeit verlangen eme Versicherung
i (Bravo!) Dieselbe muß aber staatlich obligatorisch snn. (Bravo.) ; Kotten und Verwaltung müßten etwa zu gleichen Theileu ' Arbeitern und Arbeitgebern zufallen. Der Staat soll nur bie ( Aufsicht haben, mtt der Pflicht des Eintretens nur im dringendsten j Notbsalle. Wir dürfen aber nicht nur die Wirkungen der Ärbetts- ! losigkeit bekämpfen, sondern müssen den Ursachen zu Leibe ge^n.
Wir verlangen vor Allem Regelung der Arbeltszeltt Der ' achtstündige ZwangS-Arbeitstag schlechthin wäre ungerecht und ' unvernünftig. Die Eigenart des Gewerbes und" totz^h^ werden die Alten metoen unv muji «»■ 1/--“"-“"-" v ntfie müssen berücksichtigt werden. Im In er-sie des öffentlichen wir weroen v>e (Bravo! Händeklat chen.)
S TOnfitS mufi hier die Staatsgewalt für eine Regelung sorgen, dem abwetchen, was in Ver-
! Vückkebr zu den christlich-sozialen Grundsätzen, Beugung der
Gesellschaft unter die Gesetze des Christenthums. (Lang anhalten- i be« Bravo und Händeklatschen.) , , ..
' Präsident Dr. Orterer: Es ist der Versammlung die
ÄS Morten zu erfreuen und uns Ihren Segen zu spenden. (Bravo. Mndeklatfchen ) Se. Eminenz hat zugestchert, am Schluß der Versammlung unserer Bitte Folge zu geben.
Abg. ® r. Sieber (Camberg), mit d-m lebhaftesten Beifall und anhaltendem Klatschen empfangen: Un -re Zett ist die Zett des Kampfes zwilchen Chr iftenthum und Atheismus. W.e wir diesen Kampf auffaffen, davon haben alle Versammlungen Zeugniß abgelegt, vollends sei mit ihnen die GErat-Versamm- lunqen des Volksvereins sür das katholische Deutschland verbunden worden. Der Kamps gegen den verkappten Atheismus ift der schwierigere. Gerade in unseren Tagen haben die chrtst liehen Ideale ihre besondere Bedeutung. Durch alle unsere Verhandlungen ging wie ein rother Faden der Ausdruck der lleberzeugunq: auch für die materiellen Interessen der ^iensch- heit mit voller Hingebung einzutreten. (Bravo!) Seit Jahr- bundertetl hat eine lange Reihe leuchtender Vorbilder uns den Weg gewiesen. Wir werden für die Dinge der Erde sorgen; aber jederzeit werden wir uns dabei der christlichen Ideale er- innern. lieber aller NützlichkeitSpolttik aus Poltttschem, wirth- schaftlichem und gesellschaftlichem Gebiet steht der Dienst jenes Rechtes das der Ausfluß ist der Gerechtigkeit deS persönlichen Gott-s. (Lebhaftes Bravo) Unfere befondere Aufgabe ,st es dem göttlicken und menfchlichen Rechte m meser Zeit der fast rechtslosen Nützlichkeitspolitik eine Bahn frei zu halten durch die fämtifenbe Mensch »eit (Bravo.) Wenn wir Überall des Rechtes i ims^ erfreuten, wir hätten keine foziale Frage, wir hätten me einen Kulturkampf, wir -hätten den vollen Menschheitsfrieden. (Lebhafte Zustimmung.) In der unerfchütterlichen Richtung auf ! bie ideale Wahrheit, Freiheit und Recht liegt bie Burgichaft nicht nur für die Einigkeit, fo adern auch für vw Emhett unter i "ns. (Lang anhaltender Beifall.) Wir werden Ems fern und t g;,,ä bitiben. (Stürmischer Beifall.) Wir schulden einander - die Wahrheit das Recht und die Freiheit, und thun wir s Alle, dann werden wir Eins sein, weil wir in ^^fftus sind (Bravo und Händeklatschen), und damit werden wir gewachsen sein allen Ausgaben der Gegenwart und auch der Zukunft. Wir kampsen