JV 198
Freitag, den 31. August 1894.
21. Iahrama
uldaer
M
Erscheint täglich. Sonn- und Friertage ausgenommen. — Inserate kosten die einspaltig« Zeil« oder deren Raum 15 Pf., bei Wiederholungen entsprech«»« Rabatt.
Pi«teljährlicher Abonnementspreis ohne Bringerlohn und Bestellgeld mit der belletristischen Sonntagsbeilage .Sterne und Blumen' in Fulda und auswärts 1 Mark 50 Pfennig.
41, Geueral'Uersammlung der Katholiken Deutschlands.
in.
Ehe wir in der Birichterstattung über die eigentliche General-Versammlung fortfahren, fei es uns gestattet, erst über die am Montag Abend abgehaltenen besonderen Versammlungen, welche ebenfalls allgemeines Jnteriffe beanspruchen dürften, kurz und bündig zu «fernen.
Festversammlung der Marianischeu Kongregationen für junge Kaufleute und verheirathete Herren.
Köln, 28. August.
Die von den beiden Kölner Marianischeu Kongregationen für junge Kaufleute und für verheirathete Herren zu Ehren der aus Anlaß der General-Versammlung anwesenden Mitglieder des Verbandes kath. kaufm. Vereinigungen gestern Abend veranstaltete Fe st Versammlung war überaus stark besucht.
Der Verband der kath. kaufm. Bereinigungen, dem zur Zeit bereits mehr als 80 Marianische Kongregationen und Vereine angehören, hatte am Sonntag seine übliche Jahres-Versammlung in Elberfeld abgehalten und dort, nicht gestört durch den Trubel der Feftstadt Köln, in Ruhe seine Arbeiten Montag Mittag zum Abschluß gebracht. Den unterhaltenden Theil des Berbandstagcs hatte man jedoch nach Köln verlegt.
Herr Rechtsanwalt Gammersbach (Köln) brachte den ersten Trinkspruch aus auf Papst Leo und Sailer Wilhelm, welche die Hand zum Bunde sich gereicht hätten im Kampfe gegen Unglauben und Umsturz Die Marianischen Kongregationen hätten von jeher schon zu den katholischen Prinzipien offen und frei sich bekannt.
Herr Professor Ehlen, Präfekt der Marianischen Kongregation für verheirathete Herren in Köln, betonte in seinem Trinkspruche auf den Kardinal-Erzbischof Dr. Krementz die Treue, die nicht nur der Hirt der Heerde, sondern auch die Heerde dem Hirten schulde, und das Hoch auf den vielgeliebten Kirchenfürsten hätte nicht herzlicher ertönen können.
Der Präses der MarianisLen Kongregation in Köln, Herr Kaplan Böhmer, hieß auch seinerseits die Gäste willkommen. Als Redner daran erinnerte, daß Windthorst auf jeder General- Versammlung der deut chen Katholiken die Marianischen Kongregationen so eindringlich empfohlen habe, da mag wohl das Andenken an den dahingeschiedenen Führer bei vielen der Fest- genosien ein recht wehmüthigeS gewesen sein.
Von einem nicht enden wollenden Jubel begrüßt, erklärte Herr Pfarrer Lausberg (Düsseldorf), vormals Präses der Kongregation, man habe ihm gestern in Elberfeld eine unverdiente Ehre (Widerspruch) erwiesen, indem man ihn zum Ehrenmitglied des Verbandes ernannte. Er rechne darauf, daß die Marianischen Kongregationen auch fernerhin zu ihrem Theile dazu beitragen würden, eine auf einer früheren General-Versammlung der Katholiken vorgebrachte Klage, es fehle noch an Männern im katholischen Deutschland, bald verstummen zu lassen. (Lebh. Beifall.)
Noch manches ernste und heitere Wort wurde gesprochen, ehe die sehr animirte Festversammlung sich zu lichten begann. Ein reichhaltiges, gediegen ausgestattetes Liederheft, sowie Gesangs- und humoristische Borträge sorgten für Abwechslung. Den Schluß bildete ein zweiaktiges Lustspiel, dessen Wiedergabe eine gute war, wie man dis auf den Festlichkeiten der Kölner Kongregation nicht anders gewohnt ist.
* *
*
Fest-Versammlung der Katholischen Arbeiter-Vereine.
Köln, 28. August.
Die Besucher der ersten öffentlichen Versammlung im Kaiser- Garten hatten gestern Abend noch nicht alle das Versammlungslokal verlassen, als auch schon Tausende katholischer Männer des Arbeiterstandes den weiten Raum aus's neue füllten. Herr Kaplan Brors (Ehrenfeld) eröffnete die Versammlung. Wo das katholische Deutschland seine Heerschau halte, da dürften auch seine Kerntruppen nicht fehlen: die kaibolischen Arbeiter. Er rufe ein herzliches Willkommen zu den Mannern, die gekommen feien.
Das goldene Dach zu Hildesheim.
Historische Erzählung von Antonie Haupt.
(4. Fortsetzung.)
„Alle wehrfähigen Mannen sollen zu den Waffen gerufen werben", fuhr der Bischof fort. „Schnelle Reiter sollen das Stift durchkreuzen, die Kriegsbotschaft, soweit in der Eile das möglich, allen meinen LchnS- Vasallen zu verkünden. Die Glrcke des Gemeindehauses soll alle RathSmannen zur ernsten Sitzung beisammenrufen. Ich selber will, ehe ich unter die Versammelten trete, in kurzc m Gebete vor dem wunderthätigen Gnavenbilde unserer lieben Frau in der Gruft verweilen, um uns Kraft und Muth zu dem bevorstehenden Kampfe zu erflehen."
Kurt neigte sich in aufrichtiger Verehrung über die Hand des K-rchenfürsten, um sie zu küssen; dann ging er.
Auch der Bischof verließ das Gewölbe.
Er schritt durch den herrlichen Kreuzqang an der Ostserte des der Mutter GoiteS geweihten Domes. Sein kunstsinniger Auge hatte heute keinen Blick für die wunderbar malerischen Durchsichten, welche die Arkaden auf den stillen Friedhof mit der in zierlichen gethischen Formrn sich erhebenden St. Annen-Kap-ll; gewährten.
um zu bekennen, daß sie ihren Stolz darein fetzen, die Fahne des Christenthums hochzuhalten.
Als erster Redner erhielt Bergmann Rosenkranz aus Essen das Wort. Lebhaft begrüßt, führte er aus, es gebe zwei , große Fragen: die religiöse und die soziale Frage. Wir stehen : auf dem Boden einer sozialen Reformbewegung. Wir haben in dieser Bewegung Stützen in den hervorragendsten Abgeordneten, i besonders des Centrums; auf diesem Boden steht unser Kaiser ■ und ebenso Papst Leo XIII. Wenn wir nun solche Bundesge- ; rossen haben, dann dürfen wir hoffen, in Zukunft noch manches i zu erreichen zu unferm Heile. Dann geht er über zu den Forderungen des sozial-demokratischen Zukunftsstaates Niemand kann . dem christlichen Arbeiter sein treues, liebevolles Weib ersetzen, ' niemand dem Kinde sein Elternhaus. Das Gute, welches das : Christenthum uns gebracht hat, haben w r hochzuhalten. Ein , Mal hat das Christenthum die Arbeiter aus der Sklaverei errettet, sorgen wir dafür daß wir nicht eine zweite, erneute Sklaverei zu erleben haben. Im Zukunftsstaate werden die Ar- ■ Seiten ebenso sein müssen wie heule. Werden diejenigen, welche , die geistige Arbeit verrichten, zufrieden sein mit dem gleichen i Theile? Internationa! ist im wahren Sinne nur die katholische i Kirche. Die Commune von 1870 zeigt uns, daß man ein freier Mann im Zukunstsstaat nicht sein kann. Die ganze Arbeit der Sozialdemokratie geht dahin, dem Arbeiter die Religion zu nehmen; und sie hat bereits Tausenden dieselbe entrissen. Wir wollen den Arbeitgebern die Worte in's Gedächtniß rufen, welche ; Papst Pius IX. im Jahre 870 an eine belgische Deputation ■ gerichtet hat: „Thun Sie alles für die Arbeiter, dann helfen Sie ! die Gesellschaft retten." Wir aber wollen als wahrhaft christliche ? Arbeiter unsere Pflicht erfüllen.
Herr Fabrikant Mathias Wiese aus Werden, findet die < Rednerliste sehr charakteristisch: ein Vertreter des Arbeiterstandes, ■ : ein Vertreter des Capstals, tote die Sozialdemokraten sagen ; ■ würden, und dann ein Vertreter des Lehrerstaudes (Prof. Schädler). : ; Die Sozialdemokratie fördere den Kampf aller gegen alle; wir i aber sagen: wir kämpfen alle für alle. Bor allen Dingen dürfen wir die Gerechtigkeit nicht aus den Augen lassen Erst seit der < französischen Revolution hat sich die Großindustrie entwickelt. ■ Wohlfahrts-Einrichtungen muß der Arbeitgeber in se.bstloser i : Weise ohne Eigennützigkeit rinrichten. Die Kathol.ken-Velsamm- ! lungen können nichts weiter tdun, als den gesetzgebenden Körpern I die leitenden Grundsätze geben Das ist aber auch schon viel. ■ Wer die gerechten Forderungen der Arbeiter nicht anerkennen ; und ihnen nicht zur Durchführung helfen will, der wird bald \ dazu kommen, anerkennen zu muffen, daß es schwer halt, die ; ungerechten Forderungen der Arbeiter zu bekämpfen. Die Würde i der Frau wird enttvetht, wenn sie in die Fabrik geschickt wird ‘ Wir müssen auch dazu kommen, daß die Arbeit am Samstag noch früher geschlossen wird. Mit doppelter Freude haben wir es begrüßt, daß in den jüngsten Tagen die Organiiation der christlichen Bergarbeiter zu Stande gekommen ist. Katholische und evangelische Arbeiter haben sich die Hand gereicht zur Vertretung ihrer Interessen und zur Bekämpfung der Sozraldemo- fratie. Gehen Sie tun und thun desgleichen. Lebhaftes Bravo dankte dem Redner für seinen von großem Beifall oft unterbrochenen Vortrag.
Eine geradezu stürmische Begeisterung brach los, als Herr Professor Schaedler (Landau) am Rednerpult erschien. Er hat nach den beiden voraufgegangenen Reden den Eindruck gewonnen, daß es nicht blos dämmert, sondern es leuchte schon ganz bedeutend. Ich vergleiche die Arbeiterbewegung mit einem Sturzbache. Sie kann großes Unheil anrichten, wenn sie nicht in-die rechten Wege geleitet wird; aber umgekehrt einer neuen | Welt zum Segen gereichen. Eines dürfen wir nicht vergessen: s die Religion. (Bravo!) Der Satz, das Handwerk hat einen goldenen 1 Boden, ist zum Hohnwort geworden. Der Reichthum hat sich ; immer mehr in wenigen Händen concentrirt. Ist die Zufrieden- s 6eit größer geworden bei den Einzelnen oder bei den Völkern? t Oder ist die Gesittung besser geworden? Wir sagen: Religion \ ist Hauptsache, auch in der Arbeiterfrage. (Lebh. Bravo.) Dafür ? zeugt die Geschichte, die Vernunft und auch das eigene Herz, z Wenn die Sozialdemokraten Lassalle den Heiland der Welt ' nennen, bann haben wir Recht zu sagen: Jesus Christus ist der Grund- und Eckstein auch in der Welt des christlichen Arbeiters. Wenn die Sozialdemokratie die rothe Fahne entfaltet mit der Parole: Proletarier aller Länder vereinigt euch, dann erheben
Vor der grauen, vom mchr al? fünf und ein halbes Jahrhundert (jetzt mehr als elf Jahrhunderte) alten Rosenstock uwraukten Choropsis verweilte er jedoch un- willkürlich in wehmuthSvoller Betrachtung. Ec dachte daran, wie Gott selber vor nunmehr 553 Jahren durch wunderbare Zeichen die Anregung zum Bane dieser Gotteshauses und somit auch zur Errichtung der Stadt und zur Gründung der HochstfftS gegeben hatte.
Kaiser Ludwig, der Fromme, jagte einst im wilden HildeSwald. Als gottesfürchtiger Herr versäumte er niemals, die hl. Messe zu hören. Eines Morgens befestigte der ihn begleitende Hofkeplan, Gunthar, das Gefäß mit Reliquien der seligsten Jungfrau, welches der Kaiser überall mit sich führte, über dem Tragaltar an einem wilden Rosenstrauch und laS beim Morgengrauen die hl. Misse inmitten deS Waldes. Als er beim Frührothschimmer das Hnligthum von dem Rosen- stocke lösen wollte, fand es sich, daß dasselbe mit dem Strauche verwachsen und nicht zu trennen war.
Bon Staunen ergriffen gelobte der Kaiser, an dieser Stätte der hl. Maria zu Ehren eise Kirche zu bauen.
Am andern Morgen, da die Baumeister ans Werk gehen wollten, fanden sie den Umfang der Kirche — er war im Hochsommer — durch frischgefallenen Schnee gekennzeichnet. Der Altar wurde errichtet an der Stelle,
Sie die Kreuzesfahne und der Schlachtruf soll sein: Christliche Arbeiter vereinigt euch unter dem Kreuze; es wird stehen, auch wenn die Welt in Trümmer geht. Minutenlanger stürmischer Beifall folgte den zündenden Worten des Redners.
Herr Graf Letocha richtete darauf einige herzliche Worte an die Versammlung. Herr Pros. Dr. Hitze hob in seiner kurzen Ansprache hervor, die Liebe zum Arbeiterstand habe ihn hierher geführt, obgleich er ja jetzt den Studenten näher stehen sollte. Den katholischen Arbeitern Deutschlands gehöre feine ganze Kraft, wie bisher so auch in Zukunft. Es ist erst wenig erreicht worden im Verhältniß zu dem, was erreicht werden muß. Stehen Sie treu zu uns, roir werden treu zu ihnen stehen.
Herr Pfarrer Bruders schloß daraus die imposante Versammlung mit einem donnernden Hoch auf Papst und Kaiser.
♦ *
*
Festvcrsammlung des fatholischen Gesclleu-Vereins.
Köln, 28. August.
Der katholische Gesellen-Berein veranstaltete gestern Abend aus Anlaß der mit dem Katholikentag verbundenen Versammlung der Präsides der Geselleu-Vereine Deutschlands eine Fest- venammlung, die sich eines ganz erstaunlichen Besuches erfreute. Unter den Ehrengästen befanden sich die Herren Dr. Drterer und Frhr. v Korfs, Domkapitular und Geistl. Rath Dr. Stig- loher, die beiden Prinzen Arenberg und zahlreiche Abgeordnete, sowie über hundert geistliche Präsides aus allen Gauen Deutschlands. Gegen 9 Uhr eröffnete Herr Präses Schlick die Fest- Versammlung mit dem Gruße: „Gott segne das ehrbare Handwerk !" Man werde sich überzeugen, daß der alte Geist des seligen Vaters Kolping noch immer derselbe geblieben sei. Alle deutschen Gaue seien hier im Gesellenhause vereint, um sich in Treue zum h. kath. Glauben zu stärken.
Nachdem der Gesellenchor mehrere Lieder zum Vortrag gebracht hatte, nahm der General-Präses, Domkapitular Msgr. Schäffer, das Wort zu einer langem Rede, in welcher er über die Wirksamkeit des Vereins, seine Ausgaben und Ziele eingehend sich verbreitete Im Gesellen-Berein sei schon seit 48 Jahren ein Stück der sozialen Frage gelöst worden. Inzwischen waren Begrüßungs-Telegramme aus Ralibor, Mainz und Darmstadt ein« gelaufen, welche mit Jubel entgegengenemmen wurden.
Prinz von Arenberg stattete für die liebevolle Aufnahme, die ihm und feinem Bruder zu Theil geworden war, und für die erhebenden Eindrücke, die er empfangen, herzlichen Dank ab.
Herr Präsident Dr. Orterer legte, mit stürmischem Jubel begrüßt, die Gründe dar, welche ihn veranlaßt hätten, dem Gesellen-Berein zuerst von allen Vereinen einen Besuch abzustatten. Das seien die Entstehung des Vereins in Köln durch den von ihm hochverehrten, seligen Vater Kolping, der Segen Gottes, der augenscheinlich auf dem schönen Werke geruht habe und seine vielen persönlichen Beziehungen zum Central-Präses von Bayern. Dem Blühen und Gedeihen der Gesellen-Vereine im Deutschen Reiche und in allen Landen, insbesondere des Kölner Vereins galt sein begeistert aufgenommenes Hoch.
Herr Centralpräses, Domkapitular Dr. Stigloher aus München überbrachte die Grüße der bayerischen Gesellen-Vereine. Die 172 Vereine Bayerns feien jetzt fest mit dem Rheinischen bezw. Kölner Mutter-Verein verbunoen.
Im Namen der Ehrengäste dankte Herr Frhr. v. Korfs, indem er die hohe Bedeutung der Gesellen-Vereine und der kathol. Arbeiter-Vereine als festes Bollwerk gegen die Sozialdemokratie hervorhob. Mit einem Hoch auf den christlichen Handwerkerstand, als beste Stütze von Thron und Altar, schloß Redner.
Zwischen den einzelnen Reden wechselten Musikvorträge und gemeinschaftliche Lieder mit Vorträgen des Gesellenchores ab. Auch der kölnische Humor kam zur vollsten Geltung und gestaltete das Fest zu einem solchen, das den Teilnehmern unvergeßlich bleiben wird.
* * *
Kartell-Verband der kathol. Studenten-Vereine Deutschlands (nicht farbentragende).
Köln, 28. Aug.
Der Verband hielt seinen großen Verbands-Kommers gestern Abend in dem neuen Saale der Bürger-Gesellschaft ab. Daß der
wo bet Rosenstock stand. Die Wurzeln desselben bahnten sich bald unter den Mauern hervor, worauf sie zu dem mächtigsten Strauche ihrer Gattung im deutschen Lande ewporwuchsen.
So erzählt die Saar.
Als nach fünfzig Jahren der hl. Bischof Altfcid einen prachtvollen Dom an Stelle der von Ludwig errichteten Kirchleins baute, legte er auf die ursprüngliche Marienkirche das Chor des Gotteshauses, so daß erstere die Gruft der neuen Kathedrale bildete. Die Gruft wurde bei jedem Neubau des Domes im Laufe der Jahrhunderte in ihrer Ursprünglichkeit erhalten und ebenso der Rosenstrauch.
Die große ruhmreiche Vergangenheit des Hildes- heim'schen HochstifteS entrollte sich beim Anschauen deS troz aller Stürme so mächtig erstarkten, sich nun in vielen Tausenden von Aesten verbreitenden Rosenstocks vor Gerhard« geistigem Blick.
Dar Hochstlft, die geliebte Stadt mit ihren Heilig« thümern, mit den edle« Denkmalen frommer Kunst sollte nun der Zerstörung durch wilde Horden preis- gegeben sein! Nimmermehr! Die heiligen Bischöfe der Hildesheim'schen Kirche, Altfried, Bernward uud Godehard, schwebten vor Gerhards St Herauge schützend über der Stadt ihres Wirkens. Die wehenden Ranken deS