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Hört. Im Spstatt dagegen hat man mit den Wild- schwelnen immer noch viel zu kämpfen, und ist daher
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zum 10. d. MtS. vorzulegen."
,. * 0- Juli. Am Sonntag Abend erlegte im
hiesigen stadtwald der Jagdaufseher Heinrich Schreiber einen Keiler von circa 160 Pfund schwer. Da mau " diesen borstigen Gesellen stet8 energisch zu Leibe ging, - I um hpmdhftt hon fttnr-AitÄ 4.« ______D
^cich ftchtvar ist. Sollte man von einem besonders gingen Thiere gestochen sein, dann wird der Anstrich
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Stoffe zur Verfügung gestellt und letztere zum Selbstkostenpreise an Laadwirthe abgegeben werden, und zwar lDL « re?.. Bedürfnisses gegen Stundung des Kauf
geldes cuf längere oder kürzere Zeit, wenn die Se- meuide dem Kreise gegenüber die Bürgschaft übernimmt. Zu^ buben wir bereits Verfügung getroffen, daß um , Mitte dieses Monats ein größerer Posten Mais zur Bercheilung gelangen kann. Um das Bedürfniß 8?rc° oi Jemen, haben die Herren Bürgermeister
diese Verfügung m ihren Gemeinden bekannt zu machen und die Wunsche der Gemeinde-E-Ngesessenen auf Bezug oder Streumitteln, als Torfstreu, Kleie? Mars. O.lkuchen entgegevzunehmen. Diese «nmeldun- gen sind unS zugleich mit der Erklärung, ob für Die- jemgen, welche eine Stundung deS Koufgeldes bean-
Rentmeister Kisselbach in Gersfeld die Verwaltung der Fo-stkasse der Oberförsterei Gersfeld. Verliehen: dem Stadtraths - M-tgliede Kaufmann August Bowe m Rinteln der Kgl. Kronen-Orden 4c Klasse. Ber- W<; Sauer von Heringen nach Spangen-
s von da nach Helmarshausen
6m ®iefeI nach Großentaft. Pen-
Kassel unter Berlechung^desRothen Ad^er^rdens ? I fioVanf ^rzUchen Ansprache und endigte mit einem Klasse mit der Schleife, und Kaiser. in welche-. Alle ^geistert
Le ^selbst unter Verleihung des I eia Prolog von R-chuungS-Rath. Erworben: von dem Miethserböb
NL»N,ch- aus Köln die Apotheke in Meer 1 ^Erhöh ^o^nedst Filiale in Somborn. , Ie,,
, Dadurch, daß die letzteRegen-Prriode wieder nur träge A kurier Dauer war „nk
9Zr" 3/ von Beethoven, 6) Wotan'S Abschied und Feuer,auber aus „Walküre" von Wagner, 7) Air van6 für Violine von BieuxkempS, 8) Große Fantasie aus Troubadour" von Verdi, 9) Ouvertüre zu .Tannhäuser" von Wagner, 10) 3 Streut qaartette a. Säumern von Schumann, b Gavotte Serenade «na K°8, C , L°in /u bal von G ll< 11) Klänge ^.^Ä^' FatÜafie für Cornet ä P.ston von 12> Ungarische Rhapsodie 2 von Liszt. — Diese bk'he auSerle>enster O-chefter-We k: stellt einen her- vorragenden Kunstgenuß in Aussicht
• 5. Der Stolze'sche Stenographenverein unter» kommenden Sonntag den 9 dS. mit dem Zug 9 Uhr 6 Min. Vo-mittagS einen F-amilien- ug nach Schlüchtern urd Acisbiunnen, wobei sich Freunde und Interessenten deS Vereins betheilmen können. Bereits haben die Stenogiaphenvereine Gelnhausen, Hanau und Frankfurt ihr Erscheinen zugesagt. _ * ®a Vorstand der Anwaltskammer für den O-erlandesgerichtSbezirk Kaffe! beruft die Mit" glieder zu einer Generatversammiung auf Sonnabend, r15' d. I., Vormittags 11 Ubr, in das Hotel Pfeiffer zu Marburg ein Auf der Tagesord- nung stehen außer Prüfung und Abnahme der Rch- Ä2C:. Bestimmung über rechtskräftig erkannte I SÄd’ f* •• ™Utoa.^ bks ausscheidenden Vorstandes, nämlich der Mitglieder Geh. Justizrath Hupfeld-Kassel, Juftizrath Dr. Müller-Kassel Justiz.
Dr! Brunner» R-ng.Falda, Rechtsanwalt S^ r-Kaffel. Ferner gelangt zur Verhandlung: 1) Besprechung und event. Beschlußfassung über Mit» Ihetlung der Anwaltskammer in Frankfurt betr. Ver» zm Substitutionen in AmtSgerichtS-Prozi ssm ^^'^rstaiter: Justizrath Dr. Wolff-Mmburg, Justiz" rath Dr. Schirmer-Homberg. 2. Einreichung und Ver- I ftemp elung von Vollmachten im Landgerichts Prozeß I (®et,rt?tH?(.atler: ^stizrath GervinuS-Kassel? Rechs- I anwolt UlhHanau). 3) Gebühren der Rechtsanwälte E (Berichterstatter: Rechtsanwalt
Dr- Arnthel-Kassel, Rechtsanwalt Uth-Harau).
gvx* der Schwurgerichts Sitzung vom 5. bi. WitS. berichtet die .Han.Ztg/: Der heutigen Verhandlung gegen den Hüttner Joh. Möller von Ahlersbach wegen vorsttzlicher Körperverletzung mit tödtlichem Er- folg geht folgender Sachverhalt voraus: Am 31 Okt ®“r Angeklagte mit seinem Schwager Henning' dem Ackermann Blum und dem Schmied Blum, nach- 1 öem sie ihre verschiedenen Einkäafe erledigt batten Ahlersbachern in einer Wirthschäst in Schlüchfern zusammenget off n. Hier wuldcn nun zwischen H nmng und dem Ackermann Blum v-r- schiedrne Stichelreden über Schuld.-nbezahlen rc. geführt die auch spater in eine W-rthschaft in Herolz, wo sie sih wiederholten, von den » e!t °&er Scherz aufgefaßt wurde. Unter»
L Ackermavn Blum u^ning £ZgS in ' eCt’ (®,er etiDa8 zurückgebliebene Angeklagte d>e Streitenden auseina derzu- bringen, was ihm amy schließlich gelang. Inzwischen Schmie?Murn i*’“* vorg!fahZne | «ren Tausend Ballen P
,/u? 'v.nfalls zaruckgekommen und schlug flotten Absatz oesnnd-n
Angeklagten mit der Peitsche cuf die Stirn daß 1 " - ’ * 8fUilbeiL
Iäh? £(® Ut /t9^.3a Ahlersbach vor dem Henning- 1*®"-5?1UÄ ^afen die v er Mann wieder zusammen
„ . izu bieten, sich auf die billigste W-iseFutier- ] und Streumittel zu verichch'en, haben wir beschloss-n, dem Kreistage dahin Vorlage zu -rächen, daß eine Süßere Summe zur Beschoffung größerer Menge dieser 1
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elnstlwmten. Nachdem nun noch von einem Mstgliede em Prolog vorgetragen, wurde das Lustspiel: Die gespielt, daS sehr beifällig auf- > genommen wurde und die Lachmuskeln häufig in Thätig-
' leit versetzte. Da auch noch einige andere komische Vor-
"^,-m-Ichl.K W.smchlLNVtt-r" SiSÄf8 “fb"«"-'- ** Hon tot „tot »fc'iÄE’Ä I d>° V-ttom- de, r«r. Ul-n-n-R-«. Rr!
1 6 m unsere Stadt nicht schon nach d-m diesjährigen Manöver stattfinden, da die inneren Einrichtungen in bem neu erbauten Kasernement noch nicht vollständig fertiggestellt sind. DaS Regiment wird deshalb nach dem Manöver wieder in seine bisherigen Garnisonen Mühlhausen r. Th. und Langensalza emrücken.
I , D Fkitzlav, 6 Juli. In der hiesigen Gemarluva hat man bereits mit dem Kornschnitt begonnen zwei °uch drei Wochen früher als sonst. Es dürfte daS gegcnwärttge Jahr das erste dieser bald zur Neige g'h'^den Jahrhunderts sein, in welchem der Beginn der Kornernte in den Juni falt, dtnn in einigen benachbarten Ortschaften hat man schon in der vorigen SSW Korn geschnitten. Wie in so vielen Gegenden, herrscht auch hier eine schreckliche Dürre, seit vier Monaten ist kem durchdringender Regen gefallen. Zu- weilen zeigen sich ja Wolken am Himmel, ja manch- mal ist der Himmel ganz bewölkt, die Wolken hangen sogar biS zur Erde hernieder, allein sie lassen keinen Tropfen fallen. Em-ge Mole schien es, als ob Gc- Witter heranzöger', von welchen man Regen erwartete all«!' sie wendeten sich entweder südlich oder rö.dlich und zogen vorüber. In Homberg und an der Schwalm gab 8 wohl Regen, hier aber keinen. Zweimal wurden m der glesigen St. Petrikirche jedeSmal an drei Abenden Andachten, zweimal ein Hochamt zur Erflchung einer gedeihlichen Regens gehalten, allein vergebens. Lebt der alte Gott vielleicht nicht mehr? Einige Oekonomen der Umgegend waren der Meinung, es gäbe keinen ®ott und man brauche ihn auch nicht, auch keinen Regen; die Natur müsse alles machen und die EnragS- fahrgkeit des Bodens hätten sie in der Hand. Und sie ft.igen nun,an, allerlei künstliche Dünger und Chemi- rallen auf das Land zu streuen, diese sollten die Fenchtig- leit anziehen. Aber siehe da, die künstlichen Dünger valfen auch nichts. Sie lagen wirkungslos, ja sogar schädlich da, w-.e das Salz der Kirgisensteppe. Sie konnten weder aus dem auSgedörrten Boden, noch auS der trockenen Luft Feuchtigkeit anziehen. Die Sommersaat, die Zuckerrüdenkcrns keimten nicht, gingen nicht auf. Das Wenige aber, was auf den Aeckern fieht, sicht erbärmlich genug aus. Vielleicht sind düse „Ein- flaßreichen" schon zur Erkenntniß getommep, daß es denn doch ohne Regen und ohne Gort, der nur allein Thau und Regen spenden kann, nicht geht. Vielleicht werden auch Diejenigen bekehrt, welwe die Bitlpro« zessiomn für .nicht mehr zeitgemäß" 'halten. — In der heutigen Nummer (151) belichtet die .Fuldaer Ztg deß der Hcchwürdrgste Herr Bischof von Lim« bürg dort cingetr offen sei, während ich berichtet hatte, Hochderselbe sei nach Göttingen gebracht romben. Meine Angabe st mithin falsch, was darauf zuirckzusühren
brachte alsdann den Ackerma'nn Blum^noch^luse, eme ^anbe nicht weiter, arbeitete vielmehr ww vor rn feinet Werkstätte, ohne einen Verband anzulegen oder ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf dem Genchtitische steht eine Dose mit F.ttwbait 5“ et die Wunde einschmierte, auch L er
*U?~^eillin9 an/ 6,8 liech etwa 14 Togen sich e^ebUch« Schmerzen mit Fieber einstellten und schließlich um 23. Number rach verspäteter ärztlicher Hilfe ehnthQt Sachverständige vernommene En h« sei sehr wahrscheinlich, baß der
Mann bei sofortiger Inanspruchnahme ärzüicher Hilfe - - sä««,!* r q f k
nicht gestochen sei. Ferner eidftanben k I < Hersfeld, 5. Jul-. Namens des
vernommenen Z ug-n Widersprüche mit ihren s ^«1^8 etläfet Herr Landrath Freiherr Angaben, s) daß auch ein klarer Beweis, w r ^u^rst i ftreüe^bTb1"ni «a"cwiri9en oes geschlagen hatte, nicht erbracht wurde DerRlnt,? i ,b-I d-rhenstzendtii Slrcu- u-ch Futierr,olh die spruch der Geschworenen lautete auf N.chischuldw ! ^Ischkeit zu bieten, sich auf b.e billigste W-isebutter- erkannte das Gericht demgemäß auf kostenlose Freisprechung. Vertreter der Staatsanwaltschaft e staats-
M-toch-° B-ttto- b.« rmpMgto Sermmbung ftn- ! Kitz. ««q,idjg„: Ost--. Schluß
ist j ' hilft b-r B-fttoch«, b-,
Orchesters (60 Künstler) ist spä er noch einmal wiederholt, nachdem der erfte^sich
k I) Ouvertüre „Oberon" von Weber, 2) verloren. Dieses Mittel hat außerdem den ffiaaner *^8 -Rheingold" von daß ein Stückchen Seife in der Tasche weniger belästigt
SE'Ä0 c“a ™emom, Bi°l°rcello.Solo von als ein Fläschchen Salmiak und baft man S Pmtn?^8arö?eo9i^p?0l,^1^0n ßl8^- 5) Duber* leichter zur Harb hat als Salmiak
8°?. {St 608 allernöthigste Viehfutter, so daß sie läßlich Dfflkln und Laub von Gtsträuchern in un- ful^l.n '"üff-n. An düs Sammeln f j Iür »st da gar nicht zu ben- nnch ^bchten wir den Lanbwirthen immer
S ™ mcht allzu eilig zu verschÜ übern,
wenn auch mit verbunbener ^^.^lbau?gaben, zusammenzubrintzen Ä später heißt es: „KommtZeit, Der Landw-rth, der gegenwärtig nicht ffnS s 'i1 El^ltuag seiner Ex stenz, seine- Bich- standis, emttitt, wird tat kommenden Frühjahr, wem die Aussichten weder b. ff r find und das Vieh, weil es Heuer m Maffe hmgeschlachtet, eiortite greife er- recht keinen Anfang wissen. Daß die w"!? üoerall io groß ist wie bei unS, geht au8 . Niederöfterreich heivor. 'Nach
Wegs, kurz vor Ahlersbach" kam'es" ieboA i^fZn ! J{®? « ./s dort genug geregnet und eS gibt nicht dem Ackermann Blum nnh A»nn;rtA „L I ^eberfluß, sondern auch das Getreiöe
-b«'s° sicht man einer reichen Kartoffck- «nk MmS-Errite entgegen. - Aus Nordamerika be(a^ne Dampfer nach Europa unterwegs. In Hamburg sind Sendungen von weh- r(eTen Tausend Ballen Preßheu angekommen und haben ssni -n Dem Eintr.ffen zahlreicher
weiterer Heufrachten auS Amerika wird daselbst entgegengesehen. Deutichland selbst wird euch einen großen und entstand hier aisbakd eine“regel7e6te ffitorti. । CfSr^hi®eftänben decken können, da die Der ai geklogte Möller schlug dabei dem Schmied Bluii ^en. ei2ien' ^enn auch nicht so großen
mit einem Stein auf den Kopf eLso Lachte der ÄÄ Normal-Jahren m Aussicht stellm. Schmied Blum dem Möller eine Verletzung am Kovfe ^hnfi S‘rbRcu? Weichsel-Nieoerung bet, so daß beide zur Erde si'len T'pt I daß bis Heu- und Klee-Ernte sich dort recht
brachte alsdann den Ackermann stf««, „nA“* ! ^rh‘ebe^-eHtnr . Aus mehreren anderen Ge-
gerben wird gleichfalls eine Besserung der Errte-ÄuL- sichten durch noch reLtzeitig eingetret.neS Regenwetter gemeldet. L tztereS sieht man auch daran, daß j tzt KÄ th unsere Gegend aufsuchen, um die angm- bl.ckliche Roth unserer Lanbwirthe dazu zu benetz'n Ä-”» «ich ju erronbcn, .^“5 mÄ 4mrciU l1fetn-“nb ein schö 'kS Geschäftchen zu m^cn- «Iso aufg pützt und veischleubert euer Buh nicht. ES gibt noch Geg-uden, wo Vieh gebraucht k mm. 3sn' r’°. Kü6 ben Vnhhandel
t>.mmt u..b anstanblgkre Preste erzieli werden.
HerSfeld, 5. Jul'. Namens des KreisauL»
_ * Die Gartenbesitzer seien daran erinnert, daß daS ^C^rxttaCr ^c<®cn nom 1. Juli an wieder
tw als solcher, die Civil-Supemumerare Heinrich Be- n-^^E8' Otto Lütcke, Bernhard Bönning und ^,?nnd Karl Wilhelm Brandt und die Büreaw
bert Müller zu Sekretariats-Affistenten beiÄ Re- a?bö t^^mÄv S, ?ttfen $8*ftlen ^ier nichts mehr gterung in Kassel, die Kanzlei - Diätare GieSler Sp start dagegen hat man mit den Wild-
Münch und Pabst zu fian&ten bd beridben ÖS - n0£! tilKl fü*> und ist daher
Förster auf Probe Jakob Schaake rum ‘tarfter in 2 ^* e^n'ria bet ®eiIer f^on angrschoste» Forstauffeher Surren zum Förster in <D?n«hnm an tX -?• re^t schöner und erbaulicher
Thomas zum Föester in Giestl (Nord ) und Leb.' vergangenen Sonntag der katholifche
mann zum Jtörfter in fvihpra ri-k, « v ! N^ännerverein dahier sein dnsjährigkS Stiftungsfest
H ^rs. Uebertrageni bem | In der Frühmesse war ein Engelamt für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Vereins, welchem der Verein in corpore beiwohnte. Am Schluß dkS GotteS- dtensteS empfing eine ansehnliche Zahl der Mitglieder die 6L Kommunion. Abends 8 U,r versammelten sich die Mitglieder mit ihren Familienangehörigen in ihrem Vereinstokal bei Gastwirlh Büttel zu einer gemüth- lichen F-ier. Der Vvistand begrüßte die Versammlung mit emer herzlichen Ansprache und endigte mit einem
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