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Grosse Weihnachts-Ausstellung

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„Für Leute ohne Kinder".

Ach lieber Gott, vom Himmel schau Boll Mitleid auf miS wieder;

Ein Menschenkind, so bös und rauh. Schreibt in die Zeitung nieder: „Ein sonnenhelles Wohngemach Ist zu vermiethen", aber ach! „Für Leute ohne Kinder."

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Zu der Samstag, de« 24. Dezember d. I., Nach­mittags 4 Uhr, im Saale der städtischen Kleinkinderbewahranstalt statlfinden

Christbescheerung bittet das unterzeichnete Komitee auch in diesem Jahre seine ver­ehrten Mitbürgerinnen und Mitbürger um geneigte freundliche Unterstützung.

In vergangenem Jahre waren wir durch das Wohlwollen der unserer Anstalt holden Einwohner aller Stände in die ange­nehme Lage gesetzt, an 96 Kinder: 72 Paar Schuhe, 42 Knaben­anzüge, 50 Kleidchen, 43 Röckchen, 48 Schürzen, 66 Paar Strümpfe, 88 Hemdchen zu vertheilen und Eltern und Kinder zu erfreuen.

Indem wir den verehrten Wohlthätern unseren »armen Dank für dieses Wohlwollen wiederholen, erneuern wir auch in diesem Jahre unsere Bitte um Unterstützung zu Gunsten der kleinen Besucher unserer Anstalt. Wenn auch die Mildthätigkeit Fulda's immer mehr in Anspruch genommen wird, so fürchten wir doch nicht, eine Fehlbitte zu thun, da die Liebe unserer Gönner in derm Herzen durch drei Jahrzehnte tiefe Wurzeln getrieben hat.

Die aus dm Vorjahren als besondere Gönnerinnen bekannten hochansehnlichm Damm werdm freundlichst ersucht, auch in diesem Jahre gemeinschaftlich mit der ehrw. Schwester Euphrasia die Entgegennahme und Benheilung der eingehenden Geschmke zu be­sorgen.

Der Segm deS]Herrn walte auch ferner über dieser städtischen Anstalt!

Fulda, den 24. November 1892.

Das Komitee der städtischen Kleinkinderbewahr-Anstalt.

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Haus- «nd Landwirthschaft.

* Aufbewahrung von Zwiebeln. Trockenheit ist ein Feind der Fäulniß, diese Regel bewährt sich auch bei der Auf­bewahrung der Zwiebeln. Wer seine Zwiebeln recht lange gut erhalten will, der bewahre sie daher an einem trockenen Orte aus nnd sorge dafür, daß keine schon angefaulten oder ange­stoßenen, gequetschten oder anderweitig lädirten Exemplare da-

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Ihn en denn den Mund stopsen?" — Zenge: „Mit zwei Paar alten Hofen und drei zerrissenen HemdenI"

* I« der Instruktionsstunde. „WaS thun Sie, wenn Sie den Herrn Hauptmann in der Nacht aus der Straße treffen?" — „Da reiß ich aus." „Weshalb denn das?" — „Weil ich meist keine Urlaubskarte habe."

* Sine Liebhaberei. Tante: Fast jeder Mensch hat neben seinen strengen Berufspflichten eine Liebhaberei, die er zu feiner Freude unb Erholung treibt. Gewiß, Luise, hast du auch eine solche Liebhaberei. Nichte (schüchtern): Ach, liebe Tante... wenn sich dürft»: den Sekondleutenant Meier.

• (Der Musikfreund.) „Weshalb haben Sie denn Alles so eng hier im Hause bauen lassen, die Fenster, die Hausthür, die Treppen rc?" — „Ja, wissen Sie, sonst könnte mir leicht mal ein Klavier reingeschleppt werden."

Der hat gewiß zu keiner Frist Des Heilands Rus vernommen: „Sie, deren Reich im Himmel ist Laßt alle zu mir kommen". O sag' dem Harten nur geschwind, Wie gottlos solche Wotte sind: „Für Leute ohne Kinder."

DaS Hündlein liebt er und die Katz, Er legt sie gar auf Kiffen — Für Kinder hat er keinen Platz DaS Schönste will er miffen l Das Kind ist's, das uns Kränze flicht. Wie trostlos ist das Leben nicht „Für Leute ohne Kinder!"

Drum grolle nicht der Jugendlust, Ein Kind ist Gottes Babe, Nimm gern eS auf, bedenk' Du mußt Einsam genug im Grabe Einst modern in des Todes Graus. D'rum auf die Thür! und schreibe aus: „Für Leute auch mit Kindern".

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zwischen sind. Die Zwiebel ist aber ein lebender Organismus, der sich nur hält, wenn er am Leben bleibt. Ein Trocknen bei höheren Temperatur-Braden ist daher gefährlich. Während des Winters macht die Zwiebel weiter einen Prozeß durch, welcher die Stoffe so umlagert, daß das Auskeimen im Frühjahr vor sich gehen kann, denn im Herbst keimen die Zwiebeln auch unter den günstigsten Bedingungen nicht. Dieser Prozeß muß nun nach Möglichkeit verlangsamt werden, denn das AuSkeimen ist stets mit Verlusten verbunden. Man erreicht dieses durch niedrige Temperaturen; denn je niedriger die Temperatur, desto langsamer die Umsetzungen. Zwiebeln, die über die FrühjahrS-Saatzeit aufbewahrt werden sollen, bringe man in einen kühlen Raum. Selbst gegen geringe Kältegrade ist die Zwiebel nicht empfindlich, wenn die Einwirkung keine andauernde ist.

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