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| tm Auslande zuzubringen. Bei genügenden Nachweisen der tm Auslande verbrachten Zeit wirb diese auf das Probejahr angerechnet.

* Die Vermehrung der etatsmäßigen Stellen der mittleren Beamtenklaffe», welche in der Thronrede angekündigt worden, soll sich auf alle diejenigen Hilfs­arbeiter erstrecken, die am 1. April 1893 über vier Jahre in diätarischer Beschäftigung sind.

* Am letzten Tage der Sitzungsperiode des Schwur­gerichts stand zur Verhandlung die Straffache gegen den Taglöhner Heinrich Munkel aus Großentaft wegen Urkundenfälschung. Munkel ist Mitglied der Allgem. Ortskrankenkasse in Frankfurt. Am 8. Febr d. I. stellte der Doktor Zahn in Hünfeld dem Munkel einen Krankenschein aus, worin bescheinigt war daß M. vom 31. Januar bis 6. Februar in Folge Gelenkrheumatismus erwerbsunfähig gewesen sei. Unterm 8. oder 9. Februar bescheinigte der Bürgermeister in Großentaft die Unterschrift des Dr. Zahn, sowie daß Munkel weder gesetzlich vermöge seiner Beschäftigung einer anderen Krankenkasse angehöre, noch einer solchen beigetreten sei. Diese Bescheinigungen sandte Munkel an die Ortskrankenkasse in Frankfurt. Hier stellte sich heraus, daß die Zahlen 6 bezw. 8 oder 9 in den er­wähnten Bescheinigungen in 12 verändert waren. 2R ist deshalb angeklagt, den Krankenschein des Dr. Zahn und die Bescheinigung des Bürgermeisters gefälscht zu haben. Angeklagter stellte die Beschuldigung in Ab­rede. Ein Motiv zur Begehens des Verbrechens ist nicht erkennbar, da, wie die Verhandlung ergab, Munkel noch bts zum 25. Februar krank und zum Bezug der Entschädigung aus der Krankenkasse berechtigt war. Entsprechend den Anträgen der Staatsanwaltschaft und des Vertheidigers verneinten die Geschworenen die Schuldfragen und wurde Angeklagter frei gesprochen. Vertreter der Staatsanwaltschaft: Staatsanwalt Kitz. Vertheidiger: Justizrath Osius.

* Es waren Zweifel darüber entstanden, ob bei Ansprüchen auf Invalidenrenten auf die vorgeschriebene Pfltchtzeit von einem Beitragsjahr auch Krankheiten und mtlttärische Dienstleistunaen anzunehmen seien. Diese Frage ist neuerdings Seitens des Reichsver- sicherungsamts im bejahenden Sinne entschieden worden. Es würde somit die Berechtigung zum Bezüge der Invalidenrente auch vorhanden sein, wenn der Versicherte z. B. statt der vorgeschriebenen 47 nur 25 Beitragsmarken für eine Versicherung? - pflichtige Thätigkeit beigebracht hätte, während ihm 22 Beitragswochen auf Grund einer.Krankheit anzurechnen sein würden. Diese Anrechnung hat aber zur Voraus­setzung, daß der Versicherte nicht dauernd erwerbsun­fähig im Sinne des Gesetzes ist. In diesem Falle, also bei dauernder Erwerbsunfähigkeit, würde der Versicherte als aus dem Versicherungsverhältnisse ausoeschieden anzusehen sein, und zwar vor Ablauf der Pflichtzeit von 47 Wochen.

* Iw Anschlüsse an unsere gestrigen kurzen Mit­theilungen über die am Sonntag "im Rathhaussaale zu Hünfeld stattgefundene Generalversammlung von Interessenten des Bahnbaues Gerstungen - Hünfeld lassen totr noch nachstehenden Bericht des Hünfelder Kreikbl.' folgen: Die Versammlung war sehr zahlreich besucht, hauptsächlich war der Werragrund stark ver­treten. Herr Bürgermeister Sahler begrüßte Namens der Stadt Hünfeld die Erschienenen;' Herr H. Aha legte in längerem Vortrage die Wichtigkeit des Pro­jekts dar und erstattet« Bericht über die seither unter­nommenen Schritte. Herr Stieb - Weimar konstatirte die Bereitwilligkeit der weimarischen Regierung für den Bahnbau und Gliemroth-Wölfershausen machte die

Stadt, prouhtj und Dachbargebiet Fulda, 22. November.

Bahnhofs Bebra, welcher den gesteigerten Anforderungen des Verkehrs nicht mehr genüge, aber durch den Bau der Strecke Gerstungm - Hünfeld bedeutend -ntlastet würde und in Folge dessen die Kosten des Umbaues erspart werden könnten. Hierauf wurde auf Antrag des Oberamtsrichter Schmidt - Geisa beschlossen, eine neue Petition auszuarbeiten und dieselbe dem Hause der Abgeordneten, dem Herrn Eisenbahn-Minister und den Eisenbahn-Direktionen Frankfurt a. M. und Erfurt zu unterbreiten. Herr Merz - Frankfurt a. M. wies noch auf die Bedeutung hin, welche die Bahn durch eine Weiterführung nach Schlitz und von da über Stockheim nach Frankfurt a. M. erhalte und empfahl dem Central - Komitee recht rührig zu sein. In das Central-Komitee wurden die Herren Bürgermeister Sahler-Hünfeld, Fabrikant Hermann Aha-Hünfeld, Freiherr Karl v. Mansbach zu Mansbach, Ober­amtsrichter Trautvetter-Vacha a. W., Gutsbesitzer Gliemroth-Wölfershausen, Fabrikant Kuno Karn- mandel- Geisa, Bürgermeister W a g e n e r - Gerstungen mit dem Rechte der Kooptation gewählt. Bezüglich der Gründung eines Agitationsfonds wurde auf Antrag des Herrn Oberamtsrichters Trautvetter - Vacha be- schloffen, sämmtliche an der in Betracht kommenden Linie gelegenen Städte und Ortschaften sowie die Industriellen und Großgrundbesitzer um Beiträge zu ersuchen, um so die Kosten für die zu unternehmenden Schritte zu decken. Herr Hermann Aha stattete zum b.a ~'ü inv|r'V,vrL‘‘I Schluß noch den Dank für das zahlreiche Erscheinen

s höheren Lehramts gestattet fein soll, etiten Theil der Interessenten ab und schloß mit einem kräftig er»

* Ein Wiener Blaff meldet das Gerücht betreffs I ihres Probejahres zu ihrer Ausbilduna im nm* *» fül^rs2t*d-r M^vbung des russischen Thron- tischen Gebrauche der französischen und englischen Sprache solgers mit der Erzherzogin Annuncmta, der zweiten 1 «*-•»<—«---------- • - • •• “ - F

Tochter des Erzherzogs Karl Ludwig.

* Das neue italienische Parlament zählt 320 „Liberale", 40 ministerielle Radikale, 100 „Konser­vative", 15 Nicoterianer, 10 Republikaner, 3 Sozial­demokraten und 20 Abgeordnete von unbestimmter Parteistellung. Die Regierung verfügt also vorläufig über eine reichliche Zweidrittelmehiheit. Die offiziöse „Tribuna" deutet in einem Leitartikel an, das Kabinet sei zu einem schärferen Auftreten gegenüber de r K i r ch e entschlossen; der Klerus solle auf gesetzlichem Wege an der Einsegnung der Ehen verhindert werden, falls nicht die stanoesamtliche Trauung vorhergegangen sei. Man scheint in Rom der Ansicht zu sein, daß die Kirche in Italien noch immer mehr bedrängt werden müsse. Oder ist man ungehalten darüber, daß es keinen Kirchenstaat, keine Klöster u. s. w. mehr gibt, die man sich aneignen kann, um die zerrütteten Finanzen etwas auf den Damm zu bringen?

* Mexiko, 19. Nov. Das gelbe Fieber wüthet in Copdoxa. Ein Viertel der Bevölkerung ist erkrankt, lieber tausend Personen sind bereits gestorben. Die Geschäfte liegen gänzlich darnieder. Die Gesunden flüch- tm in die Gebirge, um der Epidemie zu entgehen.

* General Dodds soll mit König Behanzin in Dahomey den Frieden abgeschlossen haben, so zwar, daß sich Letzterer vollständig unterworfen habe. Eine Bestätigung dieser Nachricht steht noch aus.

* 3» Folge verschiedener Anfragen gibt das König!. LandrathSamt bekannt, daß der Vichmarkt in Fulda am 24. November l. I. abgehalten wird.

* Auf Anregung von Seiten des hiesigen kaiser- ltchen Postamtes bringen wir Nachstehendes zur Kennt» niß unserer Leser: Der zuletzt bei dem Postamt Nr. 5 tn Berlin beschäftigt gewesene Postassistent Rie­mer ist seit dem 16. Oktober nach Unterschlagung von 18,759 M. 52 Pf. Kassengeldern flüchtig. Auf die Ergreifung des Riemer und die Wiederherbeischaffung des gestohlenen Geldes ist von der Ober-Postdirektiou in Berlin eine Belohnung von 1000 Mark ausge­setzt worden. Riemer ist 33>/z Jahre alt, etwa 1,75 m groß; er hat ein volles rundes Gesicht mit blondem Schnurrbart, schleppenden Gang und nachlässige, etwas gebückte Haltung.

* Ein in hiesigen Diensten stehendes Mädchen beschwindelte dieser Tage ein hiesiges Geschäft, indem es sich als Dienstmädchen einer besseren Familie ausgab uns eine Auswahl schöner Bettdecken begehrte, die ihm auch verabfolgt wurde. Die Auswahl gelangte jedoch nicht wieder zurück, und auf Befragen stellte sich heraus, daß die betreffende Familie Niemanden geschickt hatte. Nachdem sich die hiesige Polizei um Ermittelung der fraglichen Person alle mögliche Mühe gegeben hatte, wurde man zufällig gewahr, daß die brtr. Person eine Decke verschenkt hatte, was sofort Verdacht erregte und auch zum Ziel führte. Vor 14 Tagen harte dieselbe Person ein anderes hiesiges Geschäft in ähnlicher Weise beschwindelt. Dergleichen Vorfälle müssen die Geschäftsleute veranlassm, unbekannten Personen keinen Kredit zu geben, was ihnen von ein­sichtsvollen Leuten gewiß nicht verübelt werden kann. , * Die durch gute Leistungen bekannte Tyroler-Ge- sellschaft „D'Jnnthaler" concertirt nächsten Samstag im Saale des Bürgervereinshauses für die Mitglieder des Rhönkluds und deren Angehörige. Tags darauf

„Harmonie" . ucu oumumu unv iDiiemroig-LLonersyainen machte die

Gesänge, lustige Schnadahüpfl und Jodler werden von ihr mustergtltig zu Gehör gebracht, so daß allen Be­suchern der beiden Concerte ein heiterer musikalischer Genuß in sichere Aussicht gestellt werden kann.

* Ja der Frühe des heutigen Tages verbreitete sich hier daS Gerücht, daß in unserer Nachbarstadt v^nfelo wieder ein sehr großer Brand ausgebrochen sei. Nähere Erkundigungen ergaben, daß gestern Abend nach 10 Uhr in Hünfeld auf bis jetzt unbekannte Weise Feuer entstand, welches trotz schleuniger Hilfe­leistung Seitens der Feuerwehr in verhältmßmäßig kurzer Zeit drei alte Häuser in unmittelbarer Nähe °eS Kaufmann Rudolf Aba'schen Anwesens in Asche legte. Die Brandobjekte sollen, wie man hört, ver­sichert gewesen fein.

* Für das Inkrafttreten der gewerblichen Sonn­tagsruhe, bereit Vorbereitung bekanntlich größere Schwierigkeiten bietet als die Vorarbeiten für die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe, ist der 1. April 1893 in Aussicht genommen.

. c * Der Herr Kultusminister hat in der Voraussicht, bap bei ber am 1. Dezember stattfindenden allgemeinen Viehzählung vielfach Volksfchnllehrer auf dem Lande ihre Mitwirkung eintreten lassen werden, ge­nehmigt, daß der denselben obliegende Unterricht an dem genannten Tage ausfällt.

* Ein zeitgemäßer Erlaß des Herrn Unterrichts- mtnisters bestimmt, daß es den betreffenden Kandidaten

widerten Hoch auf Se. Majestät den Kaiser, Seine Königl. Hoheit den Großherzog von Sachsen-Weimar und Se. Königl. Hoheit dm Großherzog von Hessen.

* Kassel, 19. November. In ber Werkstatt einer hiesigen G'.asergeschästes paffirre einem Geiellen beim Aushauen einer großen Fensterscheibe gestern Nach­mittag das Unglück, daß ihm ein Bruchstück der Scheibe ins Gesicht flog und die Augen traf. Dieselben wur­den in Folge dessen derartig schwer verletzt, daß ber Unglückliche in Gefahr schwebt, des Augenlichtes ver­lustig zu werden. Der Mann mußte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

* Kassel, 21. Nov. Auf ber Strecke Gunters- hausen-Gr sie ließ sich ein unbekannter junger Mann durch den Eisenbahnzug tobten. — Von einem Güter- zug stürzte bei Kragenhvf der Bremser Heinemann, wurde überfahren und starb alsbald.

* Marburg, 19. Nov. Die ,Ooerh. Ztg', schreibt: Es ist dem Leser dieser Zeirung vielleicht noch erinner­lich, wie am 20. März d. Js., einem Sonntage, eine Anzahl kaum der Schule entwachsene Jungen in dem nahe bei Homberg gelegenen Rouneberg dem Genuß des Cigarrenrauchens stöhnten. Einer derselben hatte dos Unglück mit seiner Cigarre etliche Acker minderwerthigen Gestrüppes in Brand zu setzen. Dieserhalb zur Anzeige gebracht fand vor einigen Tagen die That ihre Sühne vor dem hiesigen Landgericht. Laut Zeugenaussage seiner Kameradm, die theilweise mitschulvig erscheinen, wurde A. St. aus Soudheirn als der Thar überführt zu 60 Mark Geld­strafe ev. 12 Tage Gefängniß verurtheilt.

* Frankfurt a. M., 19. Nov. Der Magistrat beantragt, der Deutschen Landwirthschaftsge- sellschaft in Berlin für das aus Anlaß der nächst­jährigen in München stattfindenben Deutschen lanb- wirthschaftlichen Ausstellung geplante Preisausschreiben, betieffenb bie beste Methode zur Sammlung, Fort- schaffang und Nutzbarmachung der menschlichen und sonstigen Abfallstoffe, einen Betrag von Mark 1000 zur Erhöhung eines von ber Deutschen Landwirthschafts- gesellschafr ausgesetzten Preise zu bewilligen, und daß ferner das Tiefbauamt beauftragt werde, die Pläne, Photographien, Modelle rc. der Klärbeckenanlage auf dieser Ausstellung auszuftellen und demselben hierzu einen Kredit von Mark 300 zu bewilligen. — Von der Polizei werden eben die sogen. „Schläferwoh- mungen" untersucht, ob sie der kürzlich erlassenen Polizeiverordnung entsprechen. Wie es heißt, sind dabei vielfach Mißstände entdeckt worden, deren sofor­tige Beseitigung den Vermiethern aufgegeben wurde.

* Mühlhausen, 21. Nov. Die Auszahlung der Gewinne der Mühlhauser Geldlotterie wurde neuer­dings in Folge des Schutze'schen Protestes bei ben Minister-Präsidenten inhibirt.

Vermischtes.

* Karlsruhe, 19. Novbr. Heute fand die feierliche Ent­hüllung des Scheffeldenkmals statt. Die Feier wurde durch einen Festakt im Museum eingeleitet, bei welchem B e r n a y s eine Gedächtnißrede hielt. Der Feier wohnten das Großherzogl. Paar, Prinz Karl, das Gesammtministerium, Vertreter der Generalität und der staatlichen und städtischen Behörden bei. Die Enthüllung des von Hermann Volz geschaffenen Denkmals fand unter Anwesenheit des Großherzogs um ■/«! Uhr statt. Geheimerath v. Stößer übergab das Denkmal der Stadt. Der Oberbürgermeister Schnetzler legte den ersten Kranz als Zeichen des Ruhmes am Denkmal nieder. Es folgten Kränze von Heidel­berg, Donaueschingen rc. Doctor Breitner - Wien legte einen Kranz in den österreichischen Farben Namens des österreichischen Scheffelbundes nieder, Johannes Proelß aus Stuttgart Namens des deutschen Schriftstellerverbandes. Hierauf folgten Kränze einzelner Studentenkorporationen, Gesangvereine und von Ver­ehrern des Dichters in New-Uork. Mit einem Vortrage der Bereinigung hiesiger Männergesangvereine schloß die Feier, an welche sich Abends ein Fackelzug der Studirenden und ein Fest­bankett anschloß.

* Der „schwarze Tod" in Asien. Nach dem amtlichen Bericht des Gouverneurs von Turkestan ist in dieser Provinz, der Cholera auf dem Fuße folgend der „schwarze Tod" ausgebrochen. Am 10. September erschien die Seuche plötzlich in Askabad und in 6 Tagen waren von 30,000 Anwohnern 1303 Personen tobt. Hierzu berichtet daS ,B- M. I/: „Die schwarze Pest ist im westlichen Asien nie ausgerottet worden. Wie ein Samum bricht die Seuche plötzlich in einem Distrikt aus und fordert mehr Opfer als Cholera und Typhus. Sie ergreift Menschen und Thiere und verschwindet ebenso schnell wieder, wie sie gekommen ist, so daß die Aerzte keine Zeit haben, ihr Wesen und die Art ihrer Verbreitung zu untersuchen. Ihr Auftteten in Askabad bildete keine Ausnahme. Nach sechstägigem Wüthen hörte die Pest auf und hinterließ keine Spur, als die Leichen ihrer Opfer. Diese gingen so schnell in Verwesung über, daß nicht einmal eine Leichenschau gehalten werden konnte."

* Die Geschichte von den Emser Depeschen, wie sie jetzt in den ,Hamb. Nachr/ von dem Fürsten Bismarck erzählt wird, zerstört einen ganzen Mythenkreis, welcher sich über den Aus­bruch des Krieges von 1870/71 gebildet hatte. In der deutschen Presse wurde damals sogar behauptet, Benedetti habe von Olli- vier auf Anstiften der Kaiserin Euqenie das Telegramm „Brus- quez le roi" (Beleidigen Sie den König) erhalten, und darauf­hin sei dieser so ungezogen aufgetreten. Auch erinnern wir an das schöne Lied: „König Wilhelm saß ganz heiter", in welchem es nach Schilderung des Benehmens Benedettt's heißt:

„Da sah unser Wilhelm Rexe Sich das klägliche Gewächse Mit den Königsaugen an, Sagte gar nichts weiter, sundern Wandte sich, so daß bewundern Jener seinen Rücken kann."

Es ist das also, wie Bismarck jetzt selbst feststellt, alles Mythe gewesen, der deutsche Bolkszorn über „Benedettt's Pro­vokation" war ohne Grund: alles kam von der geistreichen „Redaktion".