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fäUfti&«n. und Verlaus van «rtreide halte mich beftenS emdfohlen.______________Joweph Str»n«n. Agent.
Vermischtes.
* -tn Berlin ist gestern, als am 121.Gsburtstages Lenue- selders" dis Erfinders der Lithographie und des StAndrucks, dessen von Fachgenossen errichtetes D e n k m a l enthüll!
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Weizen hiesiger (Sommerweizen) Red-winter I. Qual'tat . . .
" n Steamergrade . . Kansas.......
Roggen hiesiger........
französischer.......
Gerste neue . - -......
Hafer je nach Qualität......
Raps . - - - - - - • ' •
Mais, mixed pr. Marz verzollt. Mais, ungarischer prompt - - - - Malzkeime .........
Spelzspreu . -.......
Getrocknete Biertreber......
Getreide-Cours. <onn
4. Frankfurt a. M., 7. Nov. 1892.
Sie haben nur Freunde, keine Feinde. Melsungen, -tck war seit langer Zeit mit einem Magenleiden behaftet und dadurch so heruntergekommen, daß ich Nichts mehr essen konnte, ohne Schmerz zu spüren. Da prüfte ich m ot!? bte
Avotbeker Richard Brands Schweizerpilleu (ä Schachtel Mk. l. - in den Apotheken) und bin durch deren Gebrauch vollständig wieder hergestellt. Heinrich Gauland, Pens. Gendarm und Kreis- bote (Unterschrift vom Bürgermeisteramt beglaubigt). — Man achte beim Einkauf stets auf das weiße Kreuz m rothem Grunde.
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ma$öört Jhr's? In Mainz sie saßen - - Die Feinde dieser That - Und faßten altermaßen - Bon Neuem b°s n uä.ViÄi'Ä’*- ää
fölt b- Und mit ihm eng verbunden - Der putschen Fürsten Schaar, - Die Wahrheit zu bekunden - An Wittenbergs
müsse. In der Berufungsinstanz wurde das amt«- aerichtliche Unheil vom Landgericht bestätigt. In den bemerkenSwerthen Entscheidungsgründen deS Berufungs- aerichtS wurde geltend gemacht, daß die Doppelversicherung vom Gesetze selbst an mehreren Stellen rezipnt und somit nicht verboten sei. .
♦ Es bestehen bekanntlich Meinungsverschiedenheiten darüber, ob währendder Sonntagsstunden, in welchen die Geschäfte ruhenl müssen aucd die Schaufenster zu blenden sind. Namentlich den Modege- schästen ist sehr daran gelegen, daß das Offenlegen ihrer Maaren während des ganzen Sonntags selbstredend mit Ausnahme der Gottesdienstzeit — gestattet werde. In B armen haben nun, um eine Entscheidung von grundsätzlicher Bedeutung herbeizuführen, am letzten Sonntag mehrere Ladeninhaber ihre Schaufenster offen gehalten. Die polizeiliche Anzeige ist bereits erfolgt, und so darf man binnen Kurzem die Losung dieser Frage erwarten. — Uebrigens hat auch der kaas- männische Verein in Wilhelmshaven beschlossen, im Verwaltungsstreitwege eine Entscheidung darüber herbeizuführen, ob die Verfügung über das Schließen der Schauläden an Sonntagen eine Ausführung des Gesetzes über die Sonntagsruhe oder nur Auffassung der betreffenden Regierung ist. Ein größeres Geschäft daselbst hat sich bereit erklärt, die Klage durch Offen- | lassen seiner Schaufenster an Sonntagen hervorzurusen. — In Trier hatten mehrere Kaufleute an den O^r- bürqermeister ein auf diese Angelegenheit bezügliches Gesuch gerichtet und die Genehmigung erhalten, daß die Schaufenster von Nachmittags 3 Uhr an offen fern dürfen, während selbstverständlich der Verkauf nach me vor verboten ist. - In Barmen ist sammst'chen Ladeninhabern, welche am Sonntag ihre Schaufenster offen gehalten hatten, von der Polizei-Ver- waltuuq ein Schriftstück folgenden Inhalts zugegangen:
Weil Sie am Sonntag, 30 Oktober, Nachmittags und Abends ihre Schaufenster, in Wachen Verkaufsartikel aller Art ausgestellt warm, nicht geblendet hatten, habe ich Sie beute zur Anzeige gebracht. Der Polizei- Wachtmeister N N." „ ,,, ,
• Beim Herannahen des Winters empftehli es : sich die jungen Obstbäume in gehöriger Weise gegen
1« W. D°- d-- B°«
mit Stroh oder Ginstern, wie eS vielfach üblich, ,st nicht genügend, da der Hase diese beiden Schutznntt.l leicht durchnagt; auch nisten sich im Stroh gern Obst- baumsckädlinge ein. Einen wirklichen Schutz gewahrt vielmehr nur ein dichtes Umbinden der Baume mit Dornen. Bei , der großen Bedeutung, welche der^ Obstbau zur Zeit hat. liegt es im dringenden Jnt-reffe der Landwirthe, ihren Bäumen diesen leicht und billig zu beschaffenden Schutz angedeihen zu lassen.
* Aus der Rhön, 6. Non. In der Nacht von vorgestern auf gestern gegen 1 Uhr wurden dre Bewohner von WeyberS und EberSberq durch Feuerallarm in ihrer nächtlichen Ruhe gestört. Glücklicherweise brannte aber nur ein ca. 10 Schock starker, dem Philivv Storch von Rödersbach bei Weyhers gehöriger Reisighausen, der im Weiler Rödersbach an dem Wege Weyhers-Hettenhausen saß. Da das Reisig etwas isolrrt lag so war für die Gebäude keine Gefahr vorhanden. Die zum Löschen ausgerückte Feuerwehr von W yherS kam nicht in Thätigkeit. Wie anzunehmen »st, liegt em Racheakt vor. (F
* Wiesbaden, 5. Nov. Zu der am Montag stattfindenden Wahl von neun Wahlmännern für die am 14. d. M. stattfindende Neuwahl eines Abgeordneten für unfern Sst'dt- und den Untertaunus- kreiS versendet das hiesige nationalliberale Wahlkomitee einen Aufruf, in dem eS u. A. über den von dieser Partei ausgestellten Kandidaten, Herrn/Ber- waltungsgerichtsratk v. Reichenau heißt: „Wie die Partei, der er anqehört, so wird auch er niemals nut bem kultur- und freiheitSfeindlichen Centrum lieb- äugeln, die Unterstützung d- r Ultramontanen wird ihm fehlen. Haben doch schon deren Führer Schenck auf den Schild erhoben, weil sich dieser für dw Zuruck- berufung der Jesuiten ausgesprochen bat Für solche zur Knechtung der Geister führende Maßregeln wird v. Reichenau allerdings niemals zu haben sein Gerade darum aber, glauben wir, muß jeder wahrhaft liberale Mann sich unferm Kandidaten zuwenden. Ungemein ehrwürdige Ladenbüter sind es, die diese Herren ber- vorholen, indem sie das Centrum für „kulrur- und freiheitsfeindlich", die Zurückberufung der Jesuiten a s eine zur Knechtung der Geister führende Maßregel !! erklären. Die Katholiken, sagt der .Nass. Bote', werden diese neue Herausforderung verdienterweise qmttiren, indem sie entsprechend ihrem Beschlüsse einmüthig sür Herrn v. Schenck eintreten.
* Paderborn, 5. Nov. In hiesiger Stadt und namentlich in der nächsten Umgebung herrscht unter den Schweinen eine gefährliche seuchenartige Kranl- heit, die bereits zahlreiche Opfer gefordert hat. A^m im nahen Geseke sind innerhalb der letzten dre, Wochen etwa 300 Schweine zu Grunde gegangen, m Brencken etwa 200, in Steinhaufen ebenfalls eine größere An- zahl, und noch täglich erkranken und krepiten deren mehrere, ohne daß man ermitteln kann, waS ihnen fehlt Die Krankheit beginnt nut Unlust zum Fressen, und nach ganz kurzer Zeit tritt der Tod schon em. Aeußerlich und innerlich ist an den Thiereri nicht daS
^Anfangs der siebziger Jahre sitzt unser Landrichter mit seinem Sohne, einem jungen Mediziner, trn Cafe Maximilian in München und erzählt demselben von diesem Gegenstand. Dre beiden Herren hatten laut gesprochen und auf ihre Umgebung nicht geachtet. Sie hatten aber einen aufmerksamen Zuhörer rn einem am Nebentische sitzenden jungen Mann gefunden, der Nie- mand "anders war ali Joseph Beraz der sich damals zum Braumeister ausbilden wollte. Derselbe erkundigte sch beim Kellner nach der Wohnung der beiden Herrn,, machte den anderen Tag dort seinen Besuch und ließ sich genauen Auf-
W Zeit darauf das Braugewerbe an den Nagel hing und sich statt dem Bier dem Wasser widmete, braucht wohl nicht erwähnt zu werden. Er hat denn auch mancherlei Erfolge erzielt und ein recht anständiges Geld damit verdient. Den Herrn, der ihm das Mittel an die Hand gab, schien er bei einer späteren Begegnung nicht mehr zu kennen.
In Fulda hatte Beraz bekanntlich einen Mißerfolg zu verzeichnen. Beraz ist nun tobt, ob er fein Geheimniß Jemand mit gecheckt hat, wissen wir nicht. Jedenfalls dienen diele Zeilen dazu, daß es nicht ganz vergessen wird. — Die Vermmhmig, daß elektromagnetische Kräfte im Spiele sind , durste wohl die richtige fein. Zink und Kupfer, die Hauptbestandtheile der elektrischen Elemente, sind vorhanden. Jedenfalls wirkt der Apparat auf das Nervensystem em so bat heim Vorhandensein von Wasser unwillkürliche Bewegungen hervorgerufen werden, welche das Pendeln des Ringes veranlassen. . , ,“"rt •
» In einem Falle, in welchem em Arbeiter bet einer Ortskrankenkasse und gleichzeitig bet einer freien Hilfskasse, also doppelt versichert war. hatte die Ortskrankenkaffe die Zahlung des Krankengelde verweigert und zwar wegen der Doppelvcrficherung. Auf Klage des Arbeiters hat das Amtsgericht die Ortskrankenkasse zur Zahlung des Krankengeldes verurtheilr. Aus dem Krankenkassengesetze fei — so wurde in der Begründung ausgeführt — ein sicheres Urcheck über die Streitfrage nicht zu gewinnen, so daß man auf allgemeine zivilrechtliche Normen zuruckgreifen
Marktbericht.
* Frankfurt, 7. Novbr. Der heutige Biehmartt war mit Külbttn ^H^mmeln^^83.^Schweinen befahren. ^Die^ Preist
oL 63-68 Pfg, II. Qual. 53-58 Pfg, Hammel l. Qual. 54-56 Pfg, Ist Qual. 34-38 Pfg, Schweine st Quast 61 bis 63 Pfg. Ist Qual. 58-60 Pfg. Alles per 1 Pfund schlacht- gewicht. .. 1
"^Hildesheim, 5. Nov. Auf der Hildesheim-Lehrter Bahnstrecke bei Sehnde wurde ein Bahnwärter, wahrend er eme Kub von den Schienen forttrieb, von dem heranbrausenden Per
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Verfasser des berüchtigten Lutherfestsprels) m der „Magdeb. Ztg. °°^Hör7Jh?s'v"on Neuem dröhnen - Hinaus in alle Welt? _ Es ist d°s Wiedertönen - Des Hammers. den der Held, - Luther für uns geschwungen, - SW er bte ®edh:Sn ch — Mit Gottes Licht durchdrungen, — ^m Licht uns frei ge
^"°Auf> Luthervolk, erwache! - Erheb dich Mann für Manul _ k deine Sache, - Zu brechen Roma's Bann! Bekenne wie dein Kaiser, - Nur deinem Glauben treu, - Unh Inn lebend'ae Reiser — Entsprießen ihm aus s Neu .
Odne Zweifel wird der Dichter von der Rede, welche der Kaiserin Wittenberg hielt, höchst unangenehm berührt sein, sie ui iptript JoBbetci tote eine ^ciuft ouf § vlugc. ,
P 6t* Hosves - ein Schimpfwort. Aus Bochum wird der Tranks Ztti" geschrieben: „Zn einer Wirthschast in Reckling- hniUpn ia6en eine Anzahl Bergleute beisammen. Es erhob sich zwfichen eMige "ebie kstine Diskussion, während welcher ein Thell- whmpr seinem Gegenüber das jedensalls von ihm selbst nicht " V hospes" zuwarf. Der Andere vermuthele
binter dem Zuruf ein heftiges Schimpfwort, holte mit seinem B,er- , .s f a finttß um ein Haar den Anderen schwer verletzt. Das Schöfsengericht erkannte aus sechs Mark, indem es mildernde Umstände annahm." Ein theures Fremdwort! Hoopes heißt Gaüsrend in der ältesten Bedeutung Fremde^ Die „Frank .
I Aa" irrt aber wenn sie meint, daß bosp-s nicht als Lchimps- mort aebraucht werde. Hospes heißt z B. in der Nheinpfalz im Volksmund soviel wie Luder. Schlemihl, Narr, verrückter Kerl. Tie Uebeisetzung von Hospes (Gast) aus pfälzisch „Gasch wird daselbst in derselben Bedeutung gebraucht.
Geringste zu bemerken, nur ber Magen ist voll Luft. Es ist sckon vorgekvmmen, baß sämmtliche Schweine eines Stalles der Seuche erlagen, neue *be$)tere würben angefckofft, in benfelben Stall gefpmt, aber auch biefe fielen nach wenigen Tagen der unheimlichen Krankheit zum Opfer.___„
reiniaunq, namentlich dadurch zu erreichen fein , daß 1 oller seit s es fick angelegen fern ließe, die !
leider hierorts fehr eingeriffene Unsitte, fßapierrefte und 1 bat in d-n Straßen umherzustreuen, energisch zu be- kämnseu Wäre eS boch gewiß wünfchenswerth, wenn nufere Stabt, welche sowohl burch Schaffung reizender Anlaaen als auch durch geschmackvolle Neubauten web? und mehr ein großstädtisches Aussehen gewinnt,
M iw» da« M°°°" »"-- 8ii?)ibÄS” ä «-* HShmfichmch 5, und polizeilichen Beobachtung von Personen, sowie Ein- und Durchfuhr bestimmter Gegenstände voll ständig aufgeyoben worden. Der bezügliche Er- batirt vom Sonnabend.
1 * * Die neuen Frachtbriefformulare ommen voraussichtlich gleichzeitig mit der neuen Verkehrsordnung für die Eisenbahnen Deutschlands, b. h. am 1. Januar 1893 in Gebrauch.
* Ja diesem Jahre kochen sich die ^artosselli oft schlecht, indem sie außen mehlig sind und.leicht rervlatzen, während sie innen einen harten Kern be- haltem Um diesen Uebelstand zu vermeiden, thue^man beim Ansetzen eine Hand voll Salz an die Kartoffeln, dieselben kochen bann allerbings etwas langer, aber sie
ÄWÄÖfiS ->-»»,
T- Ä ÄSffi jum Aufsuchen von Wasserläufen erhalten wir folgende SSft«n herrschte in dem Dorse Ettling an bra Isar ein ^großer Wassermangel. Das Dors besaß kernen öffentlichen Brunnen unb die wenigen Prwatbrunnen ü-ferten ein ungenießbares zum Trinken ungeeignetes Wasser. Der ba- malige Landrichter von Landau, zu welchem Bezirk Ettlmg ge- bört war ein chatkrästigec sür bas Wohl feiner Gemeinden be- iarater Mann unb gab sich alle erbenkliche Mühe, dem Wassermangel indemg-nannten Dorfe abzuhelfen. Er erfuhr nun von einem Freunbe mit bem er über diese Angelegenheit sprach, daß in Neuburg an der Donau ein Franzigskanerpater lebe, de ein Mittel kenne, unterirdische Wasserläufe auszufinden. T betreffende Landrichter hatte nun nichts Eiligeres zu tstun, als «rfi* nn ienen Pater zu wenden und denselben um Mittheilung über stiu Mütel u Züchen. Der Pater theilte ihm in einem Migeren^ Schreiben mit , das Mittel bestehe bann daß man einen Zinkring mit einem Durchmesser von ungefähr öwer Zoll an eine übersponneneSaite befestige, das andereEnde der^ zwischen eine Kupfer- und Silberplatte lege und beide Platten mit Mittel- und Ringfinger der geschlossenen linken Hand festhE Menn man nun mit dieser Vorrichtung über eine unterirdische Quellen stehen kEMt,'so werde sich herüber dem Boden hnttaenbe Ring alsbald in eine pendelnde Bewegung sitzen und je nach der Stärke seiner Bewegung die Tiefe und Starke der CUe@toeainSneae Begabung sei zur Vornahme des Experiments nicht nothwendig, es sei vielmehr Jeder im Stand das- selbe auszuführen. Es gelang denn auch dem betreffenden Landrichter ’ mit diesem Mittel nicht nur seiner bedrängten Gemeinde Ettling, sondern auch andern wasserarmen Gemeinden niqe" Profefforen von Fach, denen im allgemeinen
Jntereffe der mchtfach angeführte Herr baS Mittel nklärte hielten sich, w e es bie Herren Gelehrten stets bei Erfindungen von Laien machen — wir erinnern nur als Beispiel an Herrn Pfarrer Kueipp s Heilmethode - fehr zurück, unb fo wäre vielleicht das Mittel ber Vergkffenheit anheimgefalleu, wenn sich mcyt
♦ Fulda, 5 Nov. Am heutigen Schweinemarkte waren zu- getrieben: 40 Stück Läufer, per Paar 32 bis 60 Mk ca. loO Stück Ferkel, per Paar 8 bis 14 Mk. Handel lebhaft.
Der Postdampfer „Noordland" der ,Red Star Linie'in Antwerpen ist laut Telegramm am 3. November wohlbehalten in Newyork angekommen. __
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