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Stadt, Provinz und Nachbargebiet.

Fulda, 18. August.

♦ Das Bonifatius-Monument war gestern Abend zur Erinnerung an die vor fünfzig Jahren, am 17. August 1842, stattgefundene Enthüllung und Ein­weihung auf Veranlassung der Stadtbehörde illuminirt. Zahlreiche Passanten hatten sich deshalb in den Abend­stunden am BonifatiuSplatze angesammelt.

* Am Donnerstag den 13. Oktober d. Js. wird wieder eine Hufschmiede-Prüfung stattfinden. An­meldungen dazu sind spätestens 4 Wochen zuvor nebst Geburtsschein und 10 Mark Prüfungsgebühren an Hrn. Kreisthierarzt Eberhard in Fulda abzugeben. Den Prüflingen wird die „Anleitung zum Bestehen der Hufjchmiede-Prüfung von Professor Dr. Möller" zur Vorbereitung empfohlen.

* Der Zutrieb zum heutigen Viehmarkt be­ziffert sich auf 780 Stück Rindvieh. Obgleich der Viehbestand im Ganzen sehr gut zu nennen war, blieb der Handel sehr flau. Nach Jungvieh herrschte wenig Nachfrage. Die Preise stellten sich für Ochsen auf 600—800 Mk., für Stiere auf 400-600 Mk., für Milchkühe auf 150—200 Mk. lieber den gleich­zeitig abgehaltenen S ch a f m ar kt berichten wir morgen. Der nächste Viehmarkt findet am 29. Sept, statt.

* Eine Karte von Postkartenkarton — so schreibt die ,D. Verkehrsztg/ — im Format gleich den deutschen Reichspostkarten, auf der einen Seite nur mit Marke und Adresse versehen, nicht aber noch mit dem Worte „Postkarte", ist keine Postkarte, sondern ein Brief und kostet, wenn nur mit einer 5-Pfg.-Marke frankirt, 15 Pf. Strafporto. So ist seit Kurzem die Ansicht der Kaiserlichen Reich-post.

* Am 14., 21. und 28. August und am 4. Sep­tember wird an den Postschaltern über denSonn- tagsverkehr eine Statistik geführt. Es steht dies in Verbindung mit den Anträgen mehrerer Handels­kammern, wegen der Sonntagsruhe die Postschalter­stunden an Sonn- und Feiertagen von Nachmittags 5—7 auf die Stunden von 11—1 Uhr zu verlegen.

(*) Der preußische Eisenbahnminister hat angeordnet, daß fortan der Regel nach in allen der Personen­beförderung dienenden fahrplanmäßigen Eisenbahnzügen die Hälfte der vorhandenen Coupos 2. Wagenklasse ohne Einrechnung der Fraueucoupos, und die Hälfte der vorhandenen Coupes 3. Wagenklasse, einschließlich der Frauencoupes, als Coupss für Nichtraucher zu bezeichnen sind.

—* Jetzt ist der alte Spruch „Nur immer lang­sam voran" nicht mehr auf Oesterreich oder sonstige südliche Länder anzuwenden, sondern — wenigstens in Bezug auf Eisenbahnreform — ist es der größte deutsche Staat,Preußen, der sich gegen jeden Fort­schritt stemmt. Jetzt gelten in Bayern alle Retour- billets 10 Tage, in Preußen meistens 3, manchmal auch nur 2 Tage! Sehr viele Verdrießlichkeiten ent­stehen ferner dadurch, daß auf den preußischen Bahnen noch Ortszeit gerechnet wird, während in Bayern, Württemberg, Baden, in der Pfalz und den Reichs­landen die mitteleuropäische Zeit maßgebend ist. Dem Vernehmen nach sind Vorbereitungen getroffen, daß am 1. April 1893 auch auf den Norddeutschen Bahnen die mitteleuropäische Zeit zur Geltung kommen soll.

* Ueber den Verlauf des am Samstag, Sonntag und Montag in Göttingen stattgehabten Kreisturu- festes wird geschrieben: Nachdem im Lause des Sams­tag die Delegirten der dem Kreise angehöcenden Ver­eine eingetroffen waren, fand Nachmittags eine Sitzung derselben in der neuerbauten und innen auf das Pracht­vollste geschmückten Schützenhalle auf dem Festplatze statt- Abends war großer Kommers in derFesthalle. Am Sonntag Morgen wurde von der Göttinger Turner- Feuerwehr eine Uebung abgehallen, die viel Interessan­tes bot. Die Eisenbahnzüge brachten im Laufe des ganzen Vormittags große Schauren von Turnern, welche sich, nachdem sie zum Rathhause marschirt und dort die Fahnen aufgestellt hatten, theils in ihre Quartiere, theils zum Frühschoppen auf bett Festplatz begaben. Nachmittags stellte sich der Festzug nach Abholung der Fahnen vor dem Alleethor auf, von wo aus sich der stattliche Zug präzis 3 Uhr zu einem Umzuge durch die Hauptstraßen der Stadt in Bewegung setzte. Er­öffnet wurde der Zug durch Herolde in altdeutscher Tracht, wovon einer die Standarte mit dem Göttinger Stadtwappen trug. Besonderen Beifall fanden die be­reits früher näher beschriebenen drei Festwagen. Außer­dem beteiligten sich an dem Festzuge sämmtliche Göt­tinger Vereine. Die mitgeführten Fahnen dürften die Zahl 50 übersteigen. Begleitet war der Zug von 5 Musikkorps. Den größten Theil des Nachmittags nahm das Turnen in Anspruch, wobei sämmtliche Üebungen von großem Fleiß und Lust und Liebe zur Sache Zeug- mß ablegten. Der Festplatz bildete förmlich eine kleine Stadt von allen möglichen Buden und Hallen und machte Abends durch die unzähligen Lampen einen wunderschönen Eindruck, welcher noch durch die elek­trische Beleuchtung nnd das prachtvolle Fenerwerk er­höht wurde. — Bei dem am Montag stattgefundenen Pretsturnen errang der Turner Adam Hoffmann- Kassel (ältere Turngememde) den ersten Preis. Von den im Ganzen zur Bertheilung gelangten 40 Preisen fanten die meisten nach Kassel, während die übrigen srch vertheilten auf Bettenhausen, Göttingen, Eschwege,

Hersfeld, iFulda, Schlüchtern, Münden, Einbeck, I Lauterberg, Uslar und Osterode. Von der Turngemeinde Fulda und dem Fuldaer Turn- und Fechtklud waren die Vorstands - Mitglieder Herr Sattlermeister Hugo Hornung und Herr Zuschneider Fritz Bischoff unter den Kampfrichtern. Der stellvertretende Turnwart bei der Turngemeinde Fulda, Herr Kaufmann Martin Lu bl ass er, erhielt den 27. Preis — einen Kranz mit Diplom; der Verein entsandte 20 Mitglieder.

(*) Der Verband der Vereine Kreditreform zum Schutze gegen schädliches Kreditgeben ist zur Zeit in 260 Städten mit 141 Filialen in Deutschland, Oester­reich, der Schweiz und Holland vertreten. Er zählt über 30,000 Firmen zu seinen Mitgliedern. Der Centralsitz des Verbandes ist Leipzig. Im Jahre 1891 wurden von 238 Vereinen ca. 590,000 schriftliche Auskünfte über geschäftliche Verhältnisse an Mitglieder gegeben. Das Einziehen von faulen Forderungen, welches provisionslos besorgt wird, hatte im Jahre 1891 den Erfolg aufzuweisen, daß von 2,884,533 Mk. 96 Pf. doch 1,355,162 Mk. beigetrieben wurden.

* Einer königlichen Verordnung zufolge sind zu den Sitzungen der Provinzial-Medizinal-Kollegien und der wissenschaftlichen Deputation für das Medizinal­wesen, in denen allgemeine Fragen oder besonders wichtige Gegenstände der öffentlichen Gesundheitspflege zur Berathung stehen, oder in denen über Anträge von Aerztekammern beschlossen wird, Vertreter der Aerzte- kammern als außerordentliche Mitglieder mit voller Stimme zuzuziehen.

* Infolge des anhaltend schönen Wetters sieht man täglich Hunderte von Kohlweißlingen die Gemüsefelder befliegen und ihre Eier an die Blätter absetzen. Wir werden also voraussichtlich einen gewaltigen Raupen­fraß an unfern Koylpflanzen erleben, wenn nicht bei Zeiten geeignete Vo cbeugungs maßregeln angewandt werden. So ekelhaft und zeitraubend das spätere Ab­suchen der Raupen ist, so einfach und leicht lassen sich die abgesetzten Eier vertilgen, welche in kleinen Häufchen von goldgelber Farbe meist auf der Unterseite jedoch auch auf der Oberseite der Blätter gefunden und leicht mit einem rauhen Lappen abgewischt werden können. Sobald nämlich die Eier abgelöst sind, ist ihre fernere Entwicklung unmöglich. Ein Jeder, der von seinen Kohl­pflanzungen appetitlichen Kohl ernten will, wird in seinem eigenen Interesse ersucht, sich seine Pflanzen so bald wie möglich auf Schmetterlingseier anzusehen und dieselben zu vertilgen, ehe die Brut ausgekrochen ist und sich über die Pflanzen vertheilt hat, — er wird staunen ob der Menge der abgesetzten Eier. Es ist aber die höchste Zeit, denn es zeigen sich schon Trupps winziger Räupchen, die soeben ausgekrochen sind. Dieses Absuchen der Kohlfelder hat aber mehrere Male zu geschehen, da doch sortwährend Eier abgesetzt werden und man einzelne Häufchen leicht übersieht. Besonders gern beflogen werden Blumenkohl, Weißkraut und Wirsing, weniger Kohlrabi, Winterkohl und Rothkraut. Um größere Pflanzungen vor dem Befliegen der Schmetterlinge zu schützen, wird empfohlen, wollene Lappen zu schwefeln und in kurzen Entfernungen aus­zulegen, — die Schmetterlinge sollen solche Felder meiden. Also wollt ihr Kohl ernten — sucht die Eier!

Erledigte Stellen im Bezirk des 11. Armee- orps. Frankfurt a. M., Postamt 9, Postschaffner, 900 Mk. Gehalt und 240 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. — Freilingen, Postamt, Landbriefträger, 650 Mk. Gehalt und 60 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. — Gotha, Herzog!, sächsisches Landrathsamt, Wegewart, 1 Mk. 80 Pf. bis 1 Mk. 95 Pf. Tagelohn und Lieferung der Dienstkleider. — Hildburghausen, Magistrat, Poli­zeisergeant, im 1. Dienstjahre 800 Mk. und 120 Mk. Kleidergeld, nach 1 Jahr 900 Mk. jährlich, das Gehalt steigt von 3 zu 3 Jahren um je 100 Mk. bis zum Höchstbetrage von 1200 Mk. — Im Bezirk der Ober­postdirektion in Frankfurt a. M., 2 Postschaffner, je 900 Mk. Gehalt und 240 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. — Im Bezirk der Oberpostdirektion in Frankfurt a. M., 2 Landbriefträger, je 650 Mk. Gehalt und den } gesetzlichen Wohrmngsgeldzuschuß. — Im Bezirk der Obervostdirektion in Frankfurt a. M., Packetträger, 700 Mk. Gehalt und den gesetzlichen Wohnungsgeld­zuschuß. — Königstein (Taunus), Landbriefträger, 650 Mk. Gehalt und 72 Mk. Wohnmigsgeldzuschuß. — Lengsfeld, Amtsgericht, 2 Diener, 800 Mk. jähr­lich; die Besoldung wird sich vom 1. Januar k. I. ab um etwas erhöhen, die Diener der Amtsgerichte rücken, wenn ihr Betragen und ihre Leistungen zu­friedenstellend sind, allmählich nach ihrer Annennität in höhere Besoldungsklassen von 900, 1000, 1100 u. 1200 Mk. auf.

* Hünfeld, 15. Aug. Die gestern in Neukirch en stattgefundene Versammlung des landwirthschaftlichen Kreisvereins Hünfeld war nicht so zahlreich besucht wie die früheren in Eiterfeld und Rasdorf abgehaltenen. Herr Landrath von Dalwigk eröffnete die Sitzung, um zunächst einige beim Verein eingegangene Berichte über die landwirthschaftliche Winterschule in Fulda zur Vertheilung zu bringen, sowie eine Einladung des Centralvereins Kassel zur Beschickung der diesjährigen Wanderversammlung in Hanau vorzutragen. Nach kurzer Debatte wurde Herr Oekonom Metz-Mahlerts zum Delegirten zu derselben gewählt. Herr Kreisthier­arzt Frühner-Hünfeld hielt hierauf einen Vortrag über die „Verwendung des Fleisches tuberkulöser Thiere",

in welchem derselbe konstatirte, daß die neueren Be­stimmungen des Staatsministwiums bedeutend günstiger für die Landwirthe sind, da dieselben g-statten, daß solche Thiere, welche in gutem Ernährungszustände nur in geringem Grave tuberkulös befunden werden, als vollwerthig nach Entfernung der erkrankten Theile zu betrachten sind, somit ein Verlust für den Landwirth nicht mehr in so hohem Maße wie früher entstehe. Hieran schlossen sich noch kleinere Mittheilungen und Fragen aus der Versammlung über Finnen bei Rind- vleh und sonstige Erfahrungen in den Schlachthäusern. Eine größere Debatte entstand bei der Frage über die Bullenhaltung und namentlich über die Frage, welche Rasse wohl die am meisten vorhandene unh zu em­pfehlende sei. Herr Major v. Trümbach-Wehrda legte in längerem Vortrage seine Ansichten hierüber aus und kam zum Schluffe zu dem Resultat, daß in unserem Kreise es wohl das Beste sei, das schweizer Blut und zwar die Simmeuthaler Rasse fortzuzüchten, da solche bie im Kreise am meisten vertretene sei. Als weiteres Mittel zur Hebung der Bullenhaltung wurde ferner empfohlen, die Vorführung der Bullen an be­stimmten Orten wieder einzuführen, da hierdurch manche Gemeinde, um nicht gegen andere zurückzustehen, es sich mehr angelegen sein lassen würden, bessere Zucht- thiere zu beschaffen, sowie ans eine bessere Fütterung und Haltung derselben mehr Beachtung genommen würde, als dies jetzt in einigen Ställen der Fall sei. An Stelle des aus dem Vorstande scheidenden Herrn Oberförster Wiederhold in Burghaun wurde Herr Rittergutsbesitzer Blume-Wehrda gewählt und hierauf der geschäftliche Theil der Sitzung geschlossen.

* Tann a. d. Rh., 16. Aug. Vor einigen Tagen wurde zu Tann a. d. -Rh., dem Stammsitz des be­kannten Generals Ludwig von der Tann-Rathsamhausen, im Schloß bei dessen Wittwe, Ihrer Excellenz der Generalin Freifrau v. d. Tann-Rathsamhausen, geb. Gräfin v. Voß, die Hochzeit der jüngsten Tochter der­selben mit dem Kaiser!, deutschen Botschaftssekretär und König!, bayr. Kämmerer, Freiherrn Eugen von See- fried auf Buttenheim, z. Z. bei der Kaiser!, deutschen Botschaft zu Konstantinopel, gefeiert, und haben die Bewohner des an jenem Hochzeitstage festlich geschmückten Städtchens, für welche diese Feier ein wahrer Festtag war, wohl nie einen glänzenderen Hochzeitszug und so viele Vertreter des hohen Adels in ihren Mauern ge­sehen. Nahezu 200 telegraphische Glückwünsche aus allen Gauen des deutschen Vaterlandes und dem Auslande waren eingegangen.

* Hanau, 16. August. Die Feuersbrunst in den „Frankfurter vereinigten Kunst- und Natureiswerken" wurde nach polizeilicher Feststellung durch 2 sechsjährige Knaben verursacht, die in der Wagenhalle mit Zünd­hölzern gespielt hatten. Bei dem Brande gingen dem Wildprethändler Hensel von hier 20 Stück Rehwild zu Grunde, die er zur besseren Conservirung in den Eiswerken aufbewahren ließ.

* Weimar, 17. August. Die Verhandlung der hiesigen Strafkammer in der Anklagesache gegen Dr. Heinrich Fränkel und den Buchhändler Rang, wegen Beleidigung des Majors v. Hochwächter durch eine Schrift über das Mar sch Unglück vonAßmanus- dorf, die Rang verlegte, nahm, da 28 Zeugen zu ver­hören waren, 13 Stunden in Anspruch und endete mit der Freisprechung Rang'S und der Verurteilung des Dr. Fränkel zu einer Geldstrafe von 150 Mk.

Vermischtes.

* Karlsbad, 16. Aug. Ein heute Nacht um 1 Uhr in der Pension „Königsvilla" verübter gräßlicher Mord erregt Aufsehen. Ein junger Amerikaner hat in einem Anfalle von Tobsucht seine Mutter im Schlaf erwürgt. Die in der Pension wohnenden Kurgäste, meist Amerikaner, wurden durch die Hilfe­rufe des Dieners geweckt, doch kamen sie zu spät. Die Frau heißt Alice Crocker und ist aus Chicago. Der wahnsinnige Mörder wurde in eine Irrenanstalt gebracht.

* Aus Süddeutschland wird der ,Franks. Ztg/ ge­schrieben: Die Gründung Kneipp'scher Kuranstalten hat immer noch kein Ende. Nach dem Muster der Anstalt „Badbronn" in Kestenholz bei Schlettstadt (Elsaß), die von dem ersten Bade­arzt Kneipp's, HerrnDr. Kleinschrod, geleitet wird, soll jetzt auch bei Billingen im badischen Schwarzwald eine Anstalt errichtet werden. Das in Aussicht genommene Besitzthum liegt am Bahnhof Unter-Kirnach, ganz in der Nähe von Billingen und kann 400 Fremde fassen. Die über 5 Hektare große Wiesen­fläche bietet Gelegenheit zum Morgen-Fußbade im Grase; eine Wasserkraft der Kirnach von 40 Pferdekräften ist ganz leicht für die verschiedenen Douchen und Güsse anzuwenden, daher das Land­gut Seitens der Aerzte als vollkommen zur Kneipp'schen Kur geeignet anerkannt wurde. Wörishofen kann die Badegäste schon fange nicht mehr fassen, und „Badbronn" in Kestenholz, eines der schönsten nnd größten Bade-Hotels des Elsaß, das früher nur spärlich besucht war, ist in Folge der Einführung der Kneipp'­schen Kur auch schon zu klein, so daß der Besitzer bereits den Bau eines neuen Hotels begonnen hat. Außerdem logiren dort Hunderte von Fremden in Wirths- und Privathäusern. Die Er­richtung einer Kneipp'schen Kuranstalt zu Kirnach hat also eine glänzende Zukunft vor sich, und es ist im Interesse der Kurbe­dürftigen, foroie'ber Stadt Billingen und ihrer Umgebung nur zu wünschen, daß die bereits angeknüpften Verhandlungen mit dem Eigenthümer des Gutes zu einem günstigen Resultate führen.

Sie haben nur Freunde, keine Feinde. Kloster Merxhausen, Rgb. Cassel. Ich leide schon sehr lange an Rheumatismus und Schwindel im Kopf. Ich habe alle mög­lichen Mittel dagegen ohne Erfolg gebraucht, aber Ihre Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen (ä Schachtel Mk. 1.— in den Apotheken) haben mir am besten geholfen und gebrauche ich solche, so oft ich viel Schmerzen habe, sie helfen mir stets sicher, was ich gerne bescheinige. A. Wiegand, Gutspächter. (Unter­schrift beglaubigt.) — Man achte beim Einkauf stets auf das w.eiße Kreuz in rothem Grunde.