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bis 20. August konftituiren, daS Haus sich dann aber wohl bis Mm Februar nächsten Jahres vertagen, zu­mal dem Parlamente keinerlei Arbeitsgenhum vorliegt. Der Gang der Formalitäten der nächsten Tage wird folgender sein: Am 4. August tritt das neue Parlament, das dreizehnte unter der Regierung der Königin Viktoria, zusammen, um am 8. August in die Debatten einzu­treten, welche zur Stellung der Vertrauensfrage für das Kabinet Salisbury führen werden. Der Abstimmung über diese Vertrauensfrage dürfte am 10. August er­folgen, und da hierbei aller Voraussicht nach das Kabinet Salisbury zu Fall gebracht werden wird, so ist auch der Rücktritt Lord Salisbury an diesem Tage zu er­warten. Am 11. August wird dann wohl Gladstone von der Königin die KabinetSbildung übertragen werden, welche dann in wenigen Tagen persekt werden dürfte.

Provinz und Nachbargebiet.

Fulda, 29. Juli.

—* Am letzten Montag, Morgens 21U Uhr starb zu Veitshöchheim in der Kneipp'schen Wasserheil- Anstalt des Dr. Löser an der Wassersucht der Kuratus von Lettgenbrunn, Franz Reinhard. Derselbe war geboren zu Fulda, den 20. April 1834. Nachdem er das Gymnasium seiner Vaterstadt absolvirt und seiner Militärpflicht Genüge geleistet hatte, studirte er Philosophie und Theologie im hiesigen Priesterseminar und wurde den 19. März 1859 zum Priester geweiht. Bon 1859 bis 1862 war Reinhard Kaplan zu Schleida nnd Hofaschenbach zu De-nbach bis 1864, von 1864 bis 1889 Missionspfarrer in der Diözese Alton, Nord­amerika, Kuratus zu Lettgenbrunn den 15. August 1889. Der Verstorbene war, wie ihm selbst seine Feinde bezeugen müßten, wenn er welche hätte, ein tiefgläubiger frommer Priester, begeistert für alles Gute und fortwährend darauf bedacht, sich durch Studium weiter fortzubilden. Wie segensreich er gewirkt, geht u. A. auS dem Zeugniß hervor, welches ihm der wegen seiner Strenge bekannte Bischof BaldeS sowie Bischof Ryan über seine 25jähriqe Wirksamkeit in Amerika auf Verlangen der Bischöfl. Behörde von Fulda aus­gestellt haben. Das Zeugniß lautet u. A.: „Der Priester Franz Reinhard hat hier 25 Jahre lang mit großem Lobe gearbeitet. Die Unbescholtenheit seines Wandels, seine Kenntnisse und seinen Eifer kann ich bezeugen und bezeuge sie hiermit." Der Priestermangel in der Diözese Fulda gab dem Herrn Bischof den Grund, ihm die Entlassung aus der Diözese Alton zu geben. Wegen dieses Zeugnisses hätte ihn jeder seiner Konfratres beneiden können, wenn der Neid erlaubt wäre. Wie wahr aber das Zeugniß seiner Bischöfe war, geht aus dem Umstande hervor, daß rc. Rein­hard nur deshalb aus Amerika kam, um in einem andern Orden in Deutschland die Aufnahme nachzu­suchen, wovon seine Freunde ihn abhielten, weil er für das Klosterleben zu alt sei. Wer aber in seinem 55. Lebensjahre sich noch nach dem Klosterleben sehnt, der hat sicherlich keine Rückschritte gemacht, sondern hat, so müssen wir annnehmen, ächt priesterlich gelebt. Nur der große Priestermangel in der Diözese Fulda und das Zureden seiner Freunde brachten ihn von dem Vorhaben in's Kloster zu gehen ab. Und so hat denn der Verstorbene, nachdem er in Amerika mehrere Kirchen erbaut, auf der sehr bescheidenen Kuratte zu Lettgen­brunn — 850 Mark ist der Gehalt des Kuratus — im Dienste des Herrn und im hl. Eifer seinen Tod gefunden. Wir können sagen im Dienste des Herrn, denn nachdem er von der Influenza sich noch nicht ganz erholt hatte, hörte er, trotz des Verbotes des Arztes den Samstag vor W:ißensow tag mehrere Stunden in der feuchten Kirche Beicht, konnte dann aber am Weißen­sonntag die hl. Handlung der Erstkommunion drr Kinder nicht vollenden und mußte halbiodt unter Schluchzen der Gemeinde in seine Wohnung geführt weiden, woselbst er von einer Darmentzündung befallen wurde, nach deren Verlauf eine Nierenkrankhert sich ein­stellte, die ihm den Tod brachte. Möge der Allbarm­herzige ihm für seine Arbeiten den Himmel schenken. R. i. p.

* Die in der gestrigen Nummer unseres Blattes gemeldeten Primizen finden nicht Sonntag, so dern bereits morgen, Samstag statt, was wir hiermit berichtigend mitthellen. In eben demselben Artik-l war statt „Bürbach" zu lesen: Ober bi mb ach.

* Aus Anlaß der drohenden Choleragefahr sind im preußischen Kultus- rc. Ministerium im Einver­nehmen mit dem Reichsamt des Jnmrn ausgearbeitet worden: 1.) Eme Belehrung über das Wesen der Cholera und über das während der Cholerazett zu be­obachtende Verhalten, 2.) eine Anweisung zur Aus­führung der Desinfektion bei Cholera und Rathschläge an praktische Aerzte wegen Mitwirkung an sanitären Maßnahmen gegen die Verbreitung der Cholera. Die­selben werden im Siaatsanzeiger veröffentlicht und zur Beachtung empfohlen. Falls die Gefahr näher rückt, wird es sich empfehlen, diese Belehrungen womöglich leben Haushalt zuzustellen, jedenfalls aber in allen Gemeinden recht augenfällig aüzuheften bezw. anzuschlagen. Wir kommen morgen darauf zurück.

* Der deutsch-patriotische Verlag in Dresden läßt in diesen Wochen das Werk: „Der deutsch-franzö- fifcheKrieg von 1870/71" denFamilien von Fulda

und Umgebung durch Invaliden jenes Feldzuges vor­legen. Ein großer Theil des Ertrages dieses echt deut­schen Werkes, welches sich der besonderen Fürsorge des Königs von Sachs-n erfreut, dessen Text auf Grund des Generalstabs - Werkes, dessen Illustrationen nach berühmten Gemälden der Museen Berlin's, Dresden's und des Louvre zu Paris hergestellt, wird der zur Unterstützung der Invaliden ohne Pensions-Ansprüche dienenden Kaiser - Wilhelm - Stiftung überwiesen. Ein erheblicher Theil des Reingewinnes kommt somit den vielen durch die Gebrechen des herannahenden Alters hilfsbedürftig gewordenen Veteranen (vomFeldwebel abwärts) aus jenem heroischen Feldzuge, welcher daS deutsche Volk an die Spitze der Nationen der Erde stellte, zu Gute, und es wäre recht Wünschenswerth, daß das schöne und überaus billige Werk bei unseren Mitbürgern eine freundliche Aufnahme und recht leb­hafte Bestellung finden möge, zumal die Erträge eines Bezirkes etwaigen Unterstützungssuchenden aus demselben zugewendet werden sollen. Die Besteller erhalten auf diese Weise ein für den häuslichen Bücherschatz, wie zu Geburtstags- und Weihnochts - Geschenken geeignetes, wahrhaft vaterländisches Prachtwerk, wie sie zugleich ein patriotisches Scherflein beitragen zu Gunsten jener Männer, welche das damals so bedrohte Vaterland vor den Schrecken eines feindlichen Einfalles bewahrten.

* Die Landwehrleute, die soeben eine 14tägige Uebung vollendet haben, machen wir darauf aufmerk­sam, daß sie für den Monat Juli keinerlei Steuern zu zahlen haben, wenn sie einen diesbezüglichen Antrag beim Gemeindevorstand einbringen. Außerdem können dieselben Anspruch auf Unterstützung ihrer Angehörigen nach dem neuen Gesetz erheben.

* Der preußische Minister für Handel und Gewerbe hat der ,Voss. Ztg/ zufolge entschieden, daß der Auf­nahme einer Bestimmung in die Arbeitsordnung, wonach daS Arbeitsverhältniß gleichmäßig von Arbeit­gebern und Arbeitern ohne Aufkündigung jeder­zeit gelöst werden kann, gesetzliche Hindernisse nicht entgegenstehen.

* Ein schnurriger Druckfehler ist dem Amtsblatt der Kgl. Regierung zu Kassel passirt, indem es mit- theilt, daß der heutigen Nummer die Pestordnung bei­gelegt sei. In Wirklichkeit liegt ihr die Postordnung bei. — Das Amtsblatt veröffentlicht ferner eine Polizei- Verordnung für die Provinz Hessen-Nassau betr. Unter­suchung des Schlachtviehes.

* Dem vor einigen Tagen an dieser Stelle besprochenen neuen Schematismus der Diözese Fulda entnehmen wir noch folgende kurze Uebersicht über die G e sch ich te der Diözese:

Das Bisthum Fulda wird mit Unrecht die Diözese des heil. Bonifatius in dem Sinne genannt, als ob der Apostel Deutschlands den bischöflichen Stuhl derselben jemals inne gehabt hätte, aber mit vollem Rechte in Rücksicht darauf, daß die Diözese ihren Ursprung und ihre Erhaltung diesem großen Hei­ligen verdankt, der die Domkirche in Fulda zu seiner Ruhestätte und zum Orte seiner Auferstehung auserwählt hatte. Der heil. Bonifatius hatte bereits 7 Jahre nach der Gründung des Klosters Fulda durch den hl. Sturmius im Jahre 751 vom hl. Papste Zacharias das Privileg erlangt, daß der Abt desselben dem Apo­stolischen Stuhle unterstellt und mit quasi-episkopaler Jurisdik­tion über sein gesondertes Territorium ausgestattet wurde. Die Existenz des Privilegiums ist nicht anzuzweifeln. Die Echtheit des päpstlichen Diploms, wenn eS auch nicht mehr im Originale, sondern nur in Abschrift erhalten ist, wie der bestätigende Erlaß des Königs Pipin und die nachfolgenden päpstlichen und kaiser­lichen Dekrete sind auch in neuester Zeit sicher gestellt worden und die unumstößliche Thatsache, daß die Aebte von Fulda, un­geachtet der Kontroversen über die Ausübung dieser Jurisdiktion zuerst mit den Erzbischöfen von Mainz und sodann mit den Bi­schöfen von Würzburg, dieselbe alle Jahrhunderte hindurch aus­übten und gegen die mächtigen Hierarchen obsiegten, ist der beste Beweis für die Legalität des Rechtes.

Ein Jahrtausend nach der Verleihung der quasi-bischöflichen Jurisdiktion von Seiten des Papstes Zacharias — im Jahre 1752 erhob Papst Benedikt XIV. die Abtei unbeschadet ihrer Monachal - Verfassung zum eigentlichen Bisthum. Er that dies aus „eigenem Antriebe, nicht auf irgend Jemandes Ersuchen, sondern aus gewisser Erkenntniß und persönlicher Ueberlegung, aus der Fülle apostolischer Gewalt zum Heile der Seelen, zur Auszeichnung des Ordensstandes, zum Frieden der Nachbar-Diö­zesen, zur Hebung der Stadt Fulda". Amand von Buseck, der als 77 Abt von Fulda und 2. Weihbischof (von Themiscyra i. p. i.) schon beide Würden in einer Person vereinigte, wurde der erste Fürstbischof von Fulda; das Ordens-Kapitel — ein Dekan und 14 Kapitulare — auch Domkapitel. Der letzte Fürst­bischof starb im Jahre 1814.

Im Jahre 1829 wurde in Gemäßheit der Bullen Provida solersque vom 16. August 1821 und Ad Dominici gregis custodiam vom 11. April 1827 die Diözese Fulda restaurirt und als Suffragan- Bisthum der oberrheinischen Kirchen - Provinz zugetheilt. Der erste Bischof wurde Johann Adam Rieger und das Domkapitel aus einem Dekan als Dignitar und 4 Kapitularen gebildet.

Der Umfang der Diözese war anfänglich klein. Das sogen. Patrimonium des hl. Bonifatius, der von König Karlmann ge­schenkte Grundbesitz, umfaßte den Umkreis von 2 Stunden rund um die Stiftskirche, und reichte von der Roßkuppe und dem Mar- grethenberge im Nordosten bis zum Himmelsberg im Südwesten und von den Quellen der Haun im Südosten bis zur Mündung der Lüder im Nordwesten. Die heutigen Pfarreien der Stadt Fulda, Kämmerzell, Haimbach, Johannesberg, Giesel, Eichenzell, Florenberg, Petersberg, Steinhaus und Theile der Pfarreien Margrethenhaun, Marbach und Bimbach liegen in diesem Ge­biete. Karl der Große beschenkte Fulda mit Hammelburg und anderen Besitzungen und seinem Beispiele folgten die späteren Könige und Großen des Reiches, so daß das Hochstift noch zur Zeit der Säkularisation, ungeachtet mancher Verpfandungen, ein zusammenhängendes Territorium besaß, welches von Dermbach und Geisa bis Salmünster, von Herbstein und Neukirchen bis Hammelburg sich erstreckte und auf ungefähr 40 Quadratmeilen an 100,000 Einwohner zählte. Nach der Säkularisation kamen durch den Wiener Kongreß im Jahre 1815 Hammelburg mit den umliegenden fuldaischen Pfarreien Brückenau und Leichters­bach, Schondra, Motten und mehrere vor der Rhon liegende Pfarreien an Bayern und nachmals an das Bisthum Würzburg;

Herbstein an Hessen-Darmstadt und' später an die Diözese Mainz. Die jetzigen Kreise Fulda, Hünfeld und die katholischen Theile des Kreises Schlüchtern erhielt der Kurfürst von Hessen. Der­selbe dotirte für die Katholiken des ganzen Kurstaates — wir heben die um Hanau und Marburg gelegenen Pfarreien beson­ders hervor — das Bisthum Fulda, bei welchem die an das Großherzogthum Sachsen-Weimar gefallenen Pfarreien des Deka­nates Geisa verblieben und zu welchem die übrigen Katholiken des Großherzogthums, die Pfarreien Eisenach und Weimar mit Jena und Apolda, hinzutraten. Nachdem in Folge des Friedens- schlusies von 1867 Bayern die Distrikte Orb und Gersfeld an Preußen abgetreten hatte, wurden deren katholische Pfarreien, in letzterem Distrikte zum Theil ehemals suldaische, durch Breve des hl. Vaters Pius IX. im Jahre 1871 der Diözese Fulda adscri- birt. Dieselbe umfaßt jetzt den ganzen königlich preußischen Re­gierungs-Bezirk Kassel, die im Regierungs-Bezirk Wiesbaden be- legene Pfarrei Bockenheim mit Eckenheim bei Frankfurt a. M., das Großherzogthum Sachsen-Weimar und ist von den Bisthümern Paderborn, Hildesheim, Würzburg, Mainz und Limburg um­geben. Sie zählt etwas über 152,000 Seelen mit 97 Pfarreien, 3 Frühmeß-Benefizien und 1 Vikarie, 19 Kuratien bezw. Lokal- Kaplaneien, 1 Schul-Bikarie und 38 Kaplaneien in 14 Dekanaten, 1 Franziskaner-, 1 Benediktinerinnen-, 1 Ursulinerinnen-Kloster, Englische Fräulein, Barmherzige Brüder aus dem Mutterhause zu Montabaur, Barmherzige Schwestern vom hl. Vincenz von Paul, Mutterhaus in Fulda, und Bincentinerinnen aus Hildes­heim; Mägde Christi aus Dermbach, Graue Schwestern von Neisse. Mährend ihres mehr den 1100 jährigen Bestandes wurde die Diözese von 76 Fürstäbten mit quasi-bischöflicher Jurisdiktion, von 4 Fürstbischöfen und 4 Bischöfen regiert. Der gegenwärtige ist der 9. Bischof und der 85. Ordinarius von Fulda, den Gott noch lange erhalten wolle!

* Sontra, 28. Juli. Inder Scheuer des Oekonomen B. dahier entstand gestern früh bis auf jetzt noch un­aufgeklärte Weife ein Brand. Das Feuer griff mit rapider Schnelligkeit um sich und äscherte trotz der energischen Anstrengungen der Feuerwehr 6 Wohnhäuser mit Hintergebäuden ein. Erst gegen Abend gelang eS, des Feuers Herr zu werden. Ob eine Brandstiftung vorliegt, wird wohl die sofort eingeleitete Untersuchung ergeben.

* Fritzlar, 27. Juli. Die Roggenernte hat in hiesiger Gegend allenthalben begonnen. Die Frucht steht allgemein etwas dünn und ist der Ertrag an Stroh geringer als in sonstigen Jahren. Die Körner sind jedoch gut und läßt der Ertrag auf eine sehr gute Mittelernte schließen. (Fr. Ztg.)

* Darmstadt, 28. Juli. Die Strafkammer ver- urtheilte heute den Kaufmann Hermann Oppenhei­mer von hier wegen Wechselfälschung in 1586 Fällen zu 4 Jahren Zuchthaus; die Fälschungen wurden als einheitliche Strafthat aufgefaßt. Georg Weiß, ein Gehilfe Oppenheimer's, erhielt wegen Beihilfe 6 Moe nate Gefängniß.

* Kisfingen, 28.Juli. Die Abreise Bismarck'S ist auf SamStag Morgen 10 Uhr festgesetzt.

Mit der Zeit.

Vom Kloster Kommt's Mägdelein, Wie ein Täublein so rein; Die Mutter Boll Wonne

Führt „in's Leben sie ein." Da heißt's: „Such' bei Zeiten Einen Mann, der Dich freit" — Erst genirt sie's — dann probirt sie's — Und sie lernt's mit der Zeit.

Wo ein Mann nur

Zu spüren,

Muß das Mägdelein hin, Mag auch stolz Revoltiren

Der jungfräuliche Sinn. „Nur kein schamvoll Erröthen! Das ist Lächerlichkeit"---

Erst genirt sie's — daun verliert sie's — Und verlerntes mit der Zett. (Schw. Bl.)

Auszug aus den Registern des Standesamts Fulda

vom 22. bis 28 Juli 1892.

Aufgebote.

25. Juli. Maurer Valentin Schneider von Horas und Monika Heumüller von Steinhaus. 25. Möbelfabrikant Heinrich Wilhelm Sauer und Helene Therese Kalb v. hier. 26 Porzellan­maler Peter Joseph Müller v. Bonn und Pauline Agnes Heim von Bonn. 26 Pfarrer Oskar Schäfer zu Gelnhausen und Maria Louise Johanna Rollmann v. hier.

Eheschließungen.

23. Juli. Cigarrensortirer Fran^ Xaver Henze v. hier und Johanna Babette Hautumm v. Eisenach. 27 Eisenb -Schaffner Philipp Hermann Neidert zu Gersfeld und Karoline Schellen- berger t>. Schmalnau. 27. Schreiner Franz Karl Mahr v. Neuenberg und Adalberta Möller v. Rückers.

Geburten.

24. Juli. Anna Elisabeths, T. des Fabrikarbeiters Johann Hermann Gaß. 24. Maria Magdalena Hedwig, T des Fabrik- Werkmeisters Hermann Anton Heinrich Heilig. 24 Therese Elisabeth, T. des Schreiners Wilhelm Plappert. 24 Franz Wilhelm Paul, S. des Fabrikarbeiters Franz Joseph Heim. 24 Bertha Maria Josepha, T des Schneiders Anton Feld­mann 24. Lina Anna, T des Schlossers a B. Johann Georg Philipp Hermann Hops. 25 Magnus Rihard, S des Fabrik- arveuers Augustin Krönung 25 Anna Maria Margretha, T. des Metzgermeisters Johann Joseph Knips. 27. Adalberr Sirus, S. des Bremsers Robert Ktüber. 27 Heinrich Nikolaus, S. des Schlossers a B. Ignaz Georg Joseph Domprobst 28. Karl Wilhelm, S. Ses Vorarbeiters Karl Wilhelm Kirschbaum.

Sterbesälle.

21. Jul'. Anna Josephine, T des Fabrikarbeiters Ferdi­nand Diel, 10 M. 15 T. 21 Johann Augustin Bosold, Gartner, verheirathet, 73 I. 6 M. 11 I 22. Johann Urban Preis, Taglöhner, verh, 56 I 1 M. 29 T 24 Maria Theresia, geb Rohr, Wwe des Schreiners Phil pp Fischer, 61 I 6 M. 10 T. 27. Anna Margaretha Röll Dienstmagd, led St., von Eiterfeld, 25 I. 6 M 23 T. 28 Sophie, geb. Äößmann, Ww. des Gutsbesitzers Franz Joseph Herrlein zu Margrethenhaun, 74 I. 5 M 6 T.______________________________________

Wafferwärme der Fulda.

Gestern Abend 7 Uhr 18» tt. Heute Morgen 6 Uhr 16*/»» fit.