Einzelbild herunterladen
 

V 166 Samstag, den 23. Juli 1892. 19. Jahrgang

„ Erscheint täglich, Sonn- und Feiertage ausgenommen. — Inserate kosten die einspaltige Zeile oder deren Raum 15 Ps., bei Wiederholungen entsprechender Rabatt. Vierteljährlicher Abonnementspreis ohne Bringerlohn und Bestellgeld mit der belletristischen Sonntagsbeilage ,Sterne und Blumen' in Fulda und auswärts 1 Mark 50 Pfennig.

Kapst Leo XIII. über Columbus.

Wir haben das Schreiben des hl. Vaters an den Episkopat von Spanien, Italien und Amerika bereits auszüglich mitgetheilt; wir dürfen seiner Bedeutung halber dasselbe aber auch im Wortlaut den Lesern nicht vorenthalten. Es lautet nach der Uebersetzuna der .Köln. Vztg.':

Beim Ausgang des vierten Jahrhunderts nach jenem Zeit­punkt, wo der Ligurier Columbus (Genua liegt im alten Ligurien) unter der Führung , Gottes zuerst die unbekannten Küsten jen­seits des Atlantischen Oceans berührte, treibt es die Menschen, in dankbarer Erinnerung das Andenken an dieses Ereigniß zu begehen und dessen Träger zu feiern. Und es dürfte auch kaum eine würdigere Veranlassung zur Begeisterung geben; denn von allen Unternehmungen, die je eine Zeit von Menschen hat durch­führen sehen, ist diese die größte und schönste; der Unternehmende aber selbst ist an Größe des Muthes und Genie's unter allen Geschlechtern mit Wenigen zu vergleichen. Dank seinen Be­mühungen tauchte aus der unerforschten Fläche des Oeeans eine zweite Welt empört Hunderttausende wurden der Vergessenheit und dem Dunkel entrissen und wieder in die Gemeinschaft der gesummten Menschheit ausgenommen, aus dem Zustand der Wild­heit geordneten Sitten und der Civilisation zugeführt und, was das Größte ist, durch Bermittelnng der von Jesus Christus er­worbenen Güter vom Untergang zum ewigen Leben gerufen.

Europa, welches zuerst bei der unvermittelten Neuheit der wunderbaren Entdeckung der klaren Ueberlegung beraubt war, kam allmählig zu der Erkenntniß, was es Columbus verdanke, als durch die Entsendung von Kolonien nach Amerika, durch ständigen Handelsverkehr, gegenseitige Beihilfe und den Aus­tausch von Artikeln auf dem Seewege die naturgeschichtlichen Kenntnisse, der Volkswohlstand und öffentliche Reichthum in un­glaublichem Maße wuchsen und zu gleicher Zeit das Ansehen Europa's in wunderbarer Weise zunahm.

Bei dieser vielseitigen Bedeutung der dem Columbus er­wiesenen Ehrenbezeugung und bei dieser Einstimmigkeit der Glückwünschenden, um so zu sagen, darf die Kirche durchaus nicht schweigen, sie, die ihrer Gewohnheit und ihrer Einrichtung nach allem Ehrenwerthen und Lobwürdigen gern ihren Beifall zollt und es mit Eifer fördert. Besondere und hohe Ehren behält sie zwar für die hervorragendsten sittlichen Tugenden vor, in so weit sie engen Bezug haben auf das ewige Heil der Seelen: darum schätzt sie aber die andern Tugenden nicht gering, viel­mehr hat sie ihrer Gewohnheit nach stets Männer mit hervor­ragenden Verdiensten nm das bürgerliche Leben, welche die Un­sterblichkeit bei der Nachwelt erlangten, eifrig gefördert und ge­ehrt. Denn „wunderbar ist Gott" hauptsächlich „in seinen Heiligen" ; der Stempel seiner göttlichen Kraft zeigt sich indessen auch in Denen, bei welchen eine gewiße ungewöhnliche Bedeutung des Geistes und Gemüths hervortritt, da das Licht des Genie's und der erhabene Schwung des Geistes den Menschen nur vom Urheber und Schöpfer, Gott, zu Theil wird.

Es liegt aber eine andere und ganz eigenartige Veranlassung vor, weshalb Wir glauben, daß Wir zu Ehren der unsterblichen Thal eine Erinnerungsfeier begehen müssen. Columbus ist näm­lich einer der Unferigen. Man braucht nur ganz kurz fein Augenmerk darauf zu richten, aus welcher Ursache er hauptsäch­lich sich entschlösse» hat, das dunkele Meer zu erforschen, und auf welche Weise er an die Ausführung seines Entschlusses ge­gangen ist, so kann man nicht im Zweifel fein, daß die Haupt- triebfeber bei feiner Unternehmung und deren Durchführung fein katholischer Glaube war, und so verdankt auch in dieser Hinsicht die Menschheit der Kirche viel.

Zwar kann man sowohl vor als nach Columbus tapfere und kühne Männer in größerer Zahl namhaft machen, welche mit unermüdlichem Eifer unbekannte Länder und noch unbe­kanntere Meere ausgesucht haben. Mit Recht rühmt die Geschichte, der Wohlthaten eingedenk, deren Andenken und wird es rühmen, weil sie den Bereich der Wissenschaften und der Civilisation er­weitert und den allgemeinen Wohlstand erhöht haben, und dies nicht mit leichter Mühe, sondern unter höchster Anspannung ihrer Geisteskräfte und nicht selten unter den größten Gefahren.

Das verhängnißvolle Testament.

Nach dem Englischen von H. v. Remagen.

(43. Fortsetzung.)

Lady Rylestone ermnthigte sie nicht fortzufahren, sie überlegte wiederum, was sie sagen oder thun sollte, um dar Geheimniß zu ergründen. Die Hoffnung, etwas darüber zu hören, sank immer mehr. Sie war ihrem Ziele um keine Linie näher gekommen, obgleich sie schon so viel hin und her gefragt hatte.

Mrs. Grame schlug ihr vor, die Bibliothek in Augenschein zu nehmen, da Fremde die Bücher meist mit großem Interesse betrachteten; sie befand sich nun an dem Orte, wo das Testament eröffnet worden war, und hatte doch nicht die leiseste Ahnung von seinem Inhalt.

War es denn möglich, daß je der Tag käme, wo stein diesem stolzen Schlosse als Herrin walten würde? Sie konnte von Rechtswegen schon jetzt hier herrschen und ihrem Gitten nahe sein, wenn diese Miß Cameron, „die eben so beliebt, wie Mylord war," nicht da­zwischen gekommen wäre. Würde die Zeit kommen, wo sie in lichten Gewändern, mit strahlenden Juwelen, als Königin glänzender Feste geebrt und glücklich, mit zu- friebenem Herzen, an der Seite ihres Gatten hier stehen würde? Würde er ihr das Geheimniß des

Dennoch gibt es zwischen ihnen und dem Manne, von dem wir reden, einen wesentlichen Unterschied. Zunächst ist dies ein wesentlich unterscheidendes Merkmal bei Columbus, daß ihm bei seinen Fahrten über die Ungeheuern Strecken des Oceans ein größeres und höheres Ziel vorschwebte als den Uebrigen. Nicht als ob ihm der sehr ehrenwerthe Gedanke, sein Wissen zu be­reichern und Verdienste um die menschliche Gesellschaft zu er­werben, ganz ferngelegen hätte; auch nicht, als ob er den Ruhm verachtet hätte, nach welchem große Herzen besonders zu trachten pflegen, oder als ob er die Aussicht auf eigenen Bortheil durch­aus gering geschätzt hätte — indessen gegenüber all' diesen mensch­lichen Erwägungen war in ihm der Einfluß der ererbten Religion mächtig, die frei von allem Schwanken dem Menschen sowohl jene Richtung des Denkens und Wollens gibt, als auch ihm oft bei den größten Schwierigkeiten Stärke und Trost verleiht. Diesen Gedanken und diesen Plan hatte er entschieden gefaßt: dem Evangelium durch neue Länder und neue Meere einen Weg zu bahnen.

Allerdings mag das solchen Leuten ziemlich unwahrschein­lich dünken, die ihr ganzes Sinnen und Trachten nur auf die sinnfällige Natur concentriren und von der Anschauung höherer Dinge nichts wissen wollen. Dem gegenüber ist gewöhnlich den größten Geistern der Trieb zur Erhebung nach Höherrn eigen; sie sind eben von Allen am empfänglichsten für die Eingebungen des göttlichen Glaubens. In Columbus vereinigte sich das Studium der Natur mit dem Eifer für die Religion, und er hatte feinen Geist nach den aus dem Brunnen des katholischen Glaubens geschöpften Lehren gebildet. Als er durch seine astro­nomischen Studien und die Schriften der Alten die Erkenntniß gewonnen hatte, daß jenseits der Grenzen des bekannten Erd­kreises weite Ländergebiete sich westwärts erstreckten, die bis dahin noch kein Mensch erforscht, da schwebte vor seinem geistigen Auge eine ungeheuere Menge Unglücklicher, die, von bejammerns» werther Finsterniß umgeben, sinnlosen Gebräuchen und dem Glauben an eingebildete Götzen ergeben waren. Es ist traurig, roh und in wilden Sitten leben zu müssen, trauriger noch, der Kenntniß der höchsten Dinge entbehren und in Unkenntuiß des Einen wahren Gottes zu sein. Indem er dies erwog, faßte er zuerst vor Allem den Plan, das Christenthum und die Wohl­thaten der christlichen Siebe nach Westen auszubreiten. Dies beweist die ganze Geschichte seiner Unternehmung in überreichem Maße.

Als er den König Ferdinand und die Königin Isabella von Spanien bat, sie mödWen nicht zögern, an die Sache heranzu­gehen, da setzte er ausfuhrKch auseinander, daß ihr eigener Ruhm zur Unsterblichkeit sich erheben werde, wenn sie Christi Namen und Lehre in so fernen Ländern eine Stätte bereiteten. Und als er bald darauf die Erfüllung feiner Wünsche erreicht hatte, er­klärte er, er bitte Gott, daß die Könige mit seiner göttlichen Hilfe und Gnade entschlossen sein möchten, fortzufahren in der Verbreitung des Evangeliums an neuen Küsten und neuen Ge­staden.

Von Papst Alexander VI. erbittet er eiligst apostolische Män­ner in einem Briese, in dem es heißt: „Ich habe das Vertrauen, daß ich den geheiligten Namen Jesu Christi und das Evange­lium mit Gottes Hilfe dereinst möglichst weit werde ausbreiten kpnnen." Und er muß wohl von großer Freude erfüllt gewesen sein, als er nach seiner ersten Rückkehr aus Indien von Lissabon an Raphael Sanchez schrieb, er müsse Gott unaufhörlich Dank sagen, daß er in seiner Güte ihm so große Erfolge gewährt; Jesus Christus müffe auf Erden wie im Himmel sich freuen und triumphiren, da das Heil so zahlloser Stämme, die vorher dem Untergang zueilten, so nahe sei. Wenn er Ferdinand und Isabella den Rath gibt, sie sollten die neue Welt nur von katholischen Christen betreten und nur diese dort Handels-Verbindungen mit den Eingeborenen anknüpfen lassen, so thut er dies, weil bei seinem Unternehmen die Ausbreitung und Ehre der christlichen Religion sein einziges Ziel war. Und das hat Isabella, die wie Niemand einen Blick in das Herz des großen Mannes gethan, klar erkannt, ja, dies war durchaus auch ganz das Ziel der frommen Frau von männlichem Muth und großer Gesinnung. Sie hatte ja von Columbus erklärt, er werde sich mutfjig dem ungeheuren Ozean anvertrauen, um wegen des göttlichen Ruh­mes eine ganz hervorragende Thal zu leisten. Und als Colum­bus zum zweiten Male zurückkehrte, schrieb sie ihm, die Auf-

Testamentes anvertrauen, wenn es ihr vergönnt war, Walton in seiner Begleitung wiederzusehen. Sie hätte ihm ganz einfach schreiben können, daß sie in einem von Miß Camerons Briefen die betreffende Stelle ge­funden habe und ihn um eine Erklärung dafür bitte, aber dazu konnte sie sich nicht entschließen. Das Ge- heimniß, das er ihr vorenthalten und mit einem anderen Weibe getheilt hatte, mußte er ihr aus freiem Antriebe anvertrauen.

„Es ist sein und Miß Camerons Geheimniß, nicht das meine," sagte sie bitter.

Dann plötzlich kam aber wieder die Rückwirkung. Wie konnte sie so ungerecht gegen den Mann sein, der ihr so starke Beweise seiner Liebe gegeben hatte! Was ihn betraf, betraf sie unbedingt mit, und hatte sie auch ihren Antheil an dem Geheimnisse.

„Solch' eine Träumerin habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen," sagte Mrs. Grame bei sich; und dann bemerkte sie mit einer ehrerbietigen Verbeugung, daß die Dame nun Alles gesehen habe, was Fremden gewöhnlich gezeigt würde.

„Und es hat mir sehr viel Vergnügen gemacht," versicherte Lady Rylestone, obgleich ihr, während sie sprach, der Muth gänzlich sank.

Sie schickte sich zum Gehen an, und obgleich sie die Freude gehabt hatte, Allans Heimath zu sehen,

Wendungen an Geld, die sie selbst für die Züge nach Indien ge­macht und noch machen werde, seien sehr wohl angebracht; denn sie würden die Ausbreitung des Katholizismus zur Folge haben.

Woher schöpfte Columbus, abgesehen von der Überirdischen Quelle, die Standhaftigkeit und Stärke des Muthes, um das zu tragen, was er bis zum Ende zu tragen und zu erdulden sich gezwungen sah? Wir meinen die ihm ungünstigen Ansichten wissenschaftlich gebildeter Männer, die Zurückweisungen, die er von hochgestellten Mäunern erfuhr, die Stürme des wüthenden Meeres, die ständigen Nachtwachen, die ihm das Sehvermögen mehr als einmal raubten. Dazu kamen die Kämpfe mit den Wilden, die Treulosigkeit seiner Freunde und Begleiter, verbrecherische Kom­plotte, Bosheiten seiner Neider, Verleumdungen seiner Tadler, seine unschuldige Gefangenschaft. Gewiß hätte der Mann der Last so vieler auf einmal andrängender Leiden erliegen müssen, hätte er sich nicht selbst aufrecht erhalten durch das Bewußtsein seiner schönen That, die, wie er sah, dem Christenthum Ruhm bringen und einer unzählbaren Menge zum Heile gereichen werde. Die Zeitumstände selbst setzen diese That in das hellste Licht. Hat doch Columbus Amerika zu einer Zeit entdeckt, wo der Kirche etn großer Sturm nahe bevorstand. Soweit also der Mensch aus den Thatsachen die Wege der göttlichen Vorsehung erkennen kann, scheint jene Zierde Liguriens in Folge eines ganz beson­deren Rathschlusses Gottes geboren worden zu sein, um jene Schäden wieder gut zu machen, welche dem Katholizismus von Europa her drohten.

Die Völker Indiens zu der christlichen Lehre zu Berufen, war das Amt und das Werk der Kirche. Sie hat das Amt gleich von Anfang an ausgenommen und mit unermüdlicher Liebe fort» geführt und führt es heute noch fort, indem sie jüngst bis zur äußer­sten Spitze Patagoniens vorgedrungen ist. Columbus, in der Ueberzeugung, ein Vorläufer des Evangeliums zu sein und seine Wege zu bahnen und ganz diesem Gedanken hingegeben, hat alle seine Mühe daraus verwandt und fast nichts in Angriff genom­men, außer unter Führung der Religion und in Begleitung des Gebetes. Das sind alles allbekannte, jedoch für die Darstellung der Gesinnung und des Muthes dieses Mannes wichtige Dinge. Von den Portugiesen, von den Genuesen gezwungen, unverrich­teter Sache abzuziehen, begibt er sich nach Spanien und bringt dort innerhalb der Mauern eines Klosters den großen Gedanken einer geplanten Eroberung zur Reife, wobei ein Ordensmann, ein Sohn des hl. Franziskus von Assisi, sein Mitwisser und Be- rather ist. Als er endlich nach 7 Jahren auf den Ozean hinaus will, beeilt er sich zu thun, was zur Reinigung des Herzens nöthig ist: er bittet die hl. Jungfrau, sie möge ihm bei feinem Beginnen beisteh en und seinen Laps lenken; und nicht eher läßt er abfahren, als nachdem er die heilige Jungfrau angerufen hat.

Bald darauf, als auf hohem Meere der Sturm wüthet und der Steuermann verzweifelt schreit, bewahrt er die Ruhe des Gemüthes, auf Gott vertrauend. Für das Ziel des Mannes sprechen die neuen Namen, welche er den Inseln beigelegt. Jedes Mal, wenn er eine derselben erreicht hat, betet er flehentlich zu Gott und tritt ihren Besitz nur im Namen Jesu Christi an. An welche Küste er auch kommt, sein Erstes ist, das Bild des Kreuzes am Gestade aufzupflanzen und den Namen des göttlichen Er­lösers, den er so oft beim Getöse der Wogen auf offenem Meere ausgesprochen, ihn trägt er zuerst auf die neuen Inseln; aus demselben Grunde ist auf Hispaniola sein Erstes der Gedanke an den Bau eines Tempels, und er beginnt die Volksfeste mit den heiligen Gebräuchen.

Dies also war das Ziel des Columbus, dies hat er gethan in jenen auf weitem Land- und Seewege zu erforschenden Län­dern, die bis dahin noch Niemand betreten, noch erforscht hatte, deren Bildung, Ansehen und Reichthum aber in schnellem Gang bis zu der heute vor unseren Augen stehenden Größe gewachsen sind. Die Größe der That, die Bedeutung und Mannigfaltigkeit ihrrr wohlthätigen Folgen müssen zu dankbarer Erinnerung an den Mann und zu seiner Feier auffordern; vor Allem aber muß man die Macht und Einsicht der Gottheit erkennen und ganz be­sonders verehren, welcher der Entdecker einer neuen Welt mit Bewußtsein gefolgt ist und gedient hat.

Hierauf verordnet der hl. Vater die kirchliche Feier, worüber Mittheilung bereits gemacht wurde.

sagte sie sich, daß sie noch eben so fern von der Er­reichung ihres Zweckes war, als in dem Augenblicke, wo sie das Schloß betrat. Sie dankte Mrs. Grame in der Form, die dieser Dame am faßlichsten war, das Resultat war eine noch tiefere Verbeugung und das Anerbieten, die Dame auch, wenn sie es wünsche, durch die Gewächshäuser zu führen.

Der Dame war Alles erwünscht, was ihren Aufent­halt in Walton irgend verlängern konnte, sie gingen also durch die unabsehbaren Reihen der Glashäuser, und Lady Rylestone wurde dort endlich für ihre Aus­dauer belohnt.

22. Kapitel.

Lady Rylestone hatte die Hoffnung ganz aufge­geben, sie war darauf vorbereitet, Waltoncourt ebenso unwissend zu verlassen, als sie es betreten hatte, als plötzlich einige hingeworfene Worte der Haushälterin ihren Jdeengang veränderten.

Sie waren am Ende der langen Reihe von Ge­wächshäusern angelangt und MrS. Grame beschrieb der Fremden einen kürzeren Weg durch den Park, auf dem sie den Ausgang viel schneller erreichen konnte. Lady Rylestone blickte sich noch einmal um, um sich daS Gesehene noch fester einzuprägen.

„Die Zeit wird hier schwerlich eine Veränderung hervorbringen," sagte sie plötzlich.