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Beilage zu Nr. 161 der „Fuldaer Zeitung".

* Die Hinrichtung Ravachol's

ist unter ganz außergewöhnlichen Vorsichtsmaßregeln vor sich gegangen. Sonntag Nachmittag kam der Scharfrichter mit seinen Gehilfen in Montbrifon an. Der Fourgon, welcher die Guillotine enthielt, war auf einem offenen Güterwaggon geladen und durch einen großen Plan verdeckt. Wenige Leute befanden sich am Bahnhof bei der Ankunft des Scharfrichters. Dieser stieg mit feinen Gehilfen sofort in den Hotel-Omnibus. Im „Goldenen Löwen" belegten sie zwei Zimmer. Deibler, der außerordentlich ermüdet und erregt auSsah, begab sich hierauf auf Seitenwegen zur Staatsanwaltschaft, um die Ordres entgegenzunehmen. Nach­dem er mit dem Staatsanwalt und dem Spezial-Kommissar der Polizei über eine Stunde konferirt hatte, führte man ihn unter starker Eskorte über alle Plätze der Stadt, um den Ort zur Auf­stellung der Guillotine zu suchen. Diese Wahl machte große Schwierigkeiten. Der Maire wollte nichts davon wissen, daß man den Platz des RathhauseS nehme; er gab vor, die Anarchisten könnten das Rathhaus in die Luft sprengen. Die Frau des Nnterpräfekten erhob Einspruch gegen die Vornahme der Hinrich­tung auf dem Platze der Unterpräsektur. Auf anderen Punkten wwersetzten sich die Hauseigenthümer aus Furcht vor anarchisti­schen Repressalien. Endlich entschied man sich für den Carresur de la Providence, eine Straßenecke, die von der Rue du Palais de Justice und der Rue des Prisons gebildet wird. Dieser Ort ist auf allen Seiten von Mauern umschloffen; ein einziges Haus, das des Almoseniers, ist in der Nähe.

Bon 10 Uhr ab wurde durch aufgestellte Schildwachen der Zugang zu dem Platze auf das Strengste abgesperrt. Erdarbeiter ebneten den Boden für die Guillotine. Die Polizei streute wider­sprechende Gerüchte über den gewählten Platz aus, und an ver­schiedenen Orten stellten sich die Neugierigen aus. Mit allen Zügen kamen Polizisten, Gendarmen und Soldaten an. Eine Eskadron Dragoner traf aus St. Etienne ein. Besonders scharf wurde das Haus des Staatsanwalts überwacht. Um 9'/- Uhr legten sich der Scharfrichter und dessen Gehilfen schlafen. Einige Trunkenbolde, die in den Straßen „Vive l’Anarchie!“ riefen, wurden verhaftet. Der Stabträger der Advokaten, Maitre Laffan, welcher Ravachol's Bertheidiger, Lagaffe, vertrat, erhob Einspruch, weil die Hinrichtung nicht auf einem wirklich öffentlichen Platze stattfinde, wie es das Urtheil bestimme. Nach 1 Uhr wurde der die Guillotine enthaltende Fourgon von zwei Pferden unter großem Lärm nach dem Platze der Hinrichtung hinaufgezogen. Polizei und Soldaten fperrten im weiten Umkreise die Straßen ab. Selbst die Vertreter der Presse sollten ausgeschlossen werden; und erst nach lebhaften Reklamationen wurde dieser Befehl zurückgenom­men. Nach 2 Uhr begannen die Gehilfen des Scharfrichters die Aufrichtung der Guillotine. Um 3 Uhr erschien Deibler, der in erregter Weise auf und ab ging. Nachdem die Aufstellung der Guillotine vollendet war, trat er an die Maschine heran und ließ das Messer mehrere Male hinter einander probeweise spielen. Je mehr die Nacht vorrückte, um so mehr wuchs die Zuschauer- Menge an, welche, in großer Entfernung von der Guillotine sich drängend, hier und da laute Schreie ausstieß. Rav achol, der sich am Abend vorher ruhig schlafen gelegt hatte, da er seine Hinrichtung nicht für so nahe hielt, war durch den Lärm der Vorbereitungen aufgeweckt worden. Er erwartete ruhig die Kom­mission, die ihn zum Schaffot abholen kam. Am Tage vorher hatte der Almosenier des Gefängnisses ihn ersuchen lassen, daß er ihn empfangen möge. Der Verurtheilte hatte dieses Ersuchen rundweg abgelehnt. Beim Eintreten der Kommission in seine Zelle erhob sich Ravachol ruhig und kleidete sich an. Mit festen Schritten ging er nach dem Zimmer, wo die Toilette vorgenom­men werden sollte. Die Gehilfen des Scharfrichters fesfelten ihm Hände und Füße; einer von ihnen schnitt ihm die Haare ab und machte in seinem Hemd einen bogenförmigen Ausschnitt. Hierauf wurde er nach dem Thore des Gefängnisses geführt; im Vor­beigehen unterzeichnete der Scharfrichter in der Kanzlei des Ge­fängnisses den Schein, worin er bestätigte, den Verurtheilten empfangen zu haben, um an ihm die Todesstrafe zu vollstrecken.

Am Gefängnißlhor bestieg Ravachol den Wagen, der ihn zur Richtstätte führte. Gegen 4 Uhr gelangte er dort an. Ravachol verbrachte die Zeit der Fahrt damit, daß er ein Lied sang, welches nach der Melodie der Carmagnole geht und als Refrain eine schwere Gotteslästerung enthält. Nachdem Ravachol dem Wagen entstiegen war, Versuchteer trotz der seine Füße umspan­nenden Stricke zu tanzen. Die Gehilfen des Scharfrichters be­mächtigten sich seiner sofort. Er wollte sich ihnen entwinden und schrie mit einem Fluche beginnend: „Lassen Sie mich doch, ich habe etwas zu sagen!" Hierauf begann er: „Bürger Aber ein Trommelwirbel übertönte seine Worte. Er wurde aus das Brett geworfen und unter die Guillotine geschoben. Ravachol hörte nicht auf, sich zu wehren und zu rufen: „Drücken Sie mich nicht!" Endlich wollte er schreien: „Es lebe die Anarchie!" Aber dieser Schrei wurde durch das niederfallende Messer unter­brochen.

Das verhiingnißvolle Testament.

Nach dem Englischen von H. v. Remagen.

(38. Fortsetzung.)

19. Kapitel.

Lady Rylestone erwachte aus ihrer Betäubung zu dem schmerzlichen Bewußtsein, daß ihr Gatte fort war. Im ersten Augenblick war ihre Qual fast unerträglich. Sie ging in ihr Boudoir und verschloß die Thüre ängstlich, damit sie ihrem Kummer ungestört Ausdruck geben könnte. Kein menschliches Auge beobachtete sie, wie sie sich zu Boden warf, weil sie nicht aufrecht zu stehen vermochte, während die entsetzlichsten Qualen ihr Herz zerrissen, wie sie laut schluchzte und ihn, der sie nun nicht mehr hören konnte, rief. Sie war eines der hingehendsten Weiber gewesen und dennoch fielen ihr jetzt, als sie da lag und die hohen Wellen des Schmerzes über sie hinstürzten, tausend Dinge ein, die sie noch hätte für Allan thun, tausend zärtliche Worte, die sie ihm noch hätte sagen können.

Ihr war, wie sie es ihm schon geschildert hatte, als ob ihre Seele auseinander gerissen wäre. Margarita vergaß ihr Leben lang die Qualen jener Stunde nicht. Endlich kam aber der Rückschlag. Ihre Lebenskraft und ihr physischer Thätigkeitstrieb waren zu mächtig, um sie lange unter dem Banne des Schmerzes zu lassen.

Sonntag, den 17. Juli 1892.

Sie war von ihm getrennt und mußte versuchen, ihr Schicksal zu ertragen. Die Zeit der Einsamkeit mußte ja auch einmal zu Ende gehen, und sie mußte sie ge­duldig durchlebm. Sie machte sich klar, daß ruhiges Ausharren unbedingt für sie das Tröstlichste sei.

Allmählich sann sie auf allerlei Weisen, wie sie die Zeit bis zu seiner Rückkehr am erträglichsten zubringen könnte, und lächelte dann über die Schnelligkeit, mit der sie schon auf derlei Gedanken gekommen war. Er hatte ja Englands Küste noch nicht einmal verlassen. Wenn er zurückkam, würde sie auf feinen Wunsch ein ganz neues Leben beginnen müssen. Sie hielt es also für das Gerathenste, wenn sie ihre Zeit zum großen Theile mit dem Lesen der besten Bücher — Novellen, Reisebeschreibungen, Biographien und Geschichtswerke — ausfüllte, so daß sie sich dadurch für die Stellung vorbereitete, die er ihr in Zukunft anweisen würde und die sie dann nach allen Richtungen auszufüllen wünschte. Sie wollte also sehr fleißig lesen, um einen Schatz von Kenntnissen zu erwerben, der ihrem Gatten ge­nügen und sie ihm nützlich machen konnte.

Lord Rylestone hatte London kaum erreicht, als seine unglückliche junge Gattin schon über die Mittel und Wege nachdachte, wie sie ihn bei seiner Rückkehr am freudigsten überraschen könnte. „Seine Rückkehr!" das süße Wort wiederholte sie sich immer, während sie an daS geöffnete Fenster trat, um die glühende Stirn und die brennenden Augen an der frischen Lust zu kühlen. „Seine Rückkehr!" Ein kalter Schauer, den die süßduftende Sommerluft unmöglich verursacht haben konnte, überlief sie plötzlich, als sie daS Wort auS- sprach. „Seine Rückkehr!" — eine plötzliche tödtliche Furcht, der sie keinen Namen zu geben und die sie nicht mit Worten zu schildern vermochte, beschlich sie bei dem Gedanken — eine enffetzliche Vorahnung durch­wehte sie mit eisigem Hauche. Es bemächtigte sich ihrer ohne alle Veranlassung eine namenlose Angst, sie hatte das Gefühl, als ob sie bei seiner Rückkehr nicht zu­gegen fein, als ob dann Alles zwischen ihnen ganz anders geworden sein würde. Sie bemühte sich, diese Besorgnisse zu verscheuchen; sie schloß das Fenster und redete sich ein, daß die Luft eisig sei, obgleich die Sonne hell und warm schien. Etwas so Entsetzliches, wie diese Vorahnung, hatte sie noch nie im Leben empfunden.

Es erschien ihr, als ob dieser Tag den Zeitraum von Jahren ausfüllte. Die Sonne verweilte auf den Blumen, als könnte sie sich gar nicht von ihnen los­reißen, die Nacht schien nicht vom Himmel hernieder­steigen zu wollen, die Stunden hatten nach ihrer Meinung ihre Flügel schwer belastet.

„Was fange ich an," dachte sie, „wenn jeder Tag mir so lang wird?"

Sie blieb mehrere Tage lang ganz in ihrem An­kleidezimmer; der Gedanke, es zu verlassen, war ihr unerträglich. Der Entschluß, die Zimmer zu betreten, in denen sie ihren Gatten zu finden gewohnt war, wurde ihr überaus schwer, sie zögerte damit, bis der schärfste Stachel ihres Schmerzes sich ein wenig abge­stumpft hatte.

Eines Morgens, nachdem sie die ganze Nacht von seiner Heimkehr geträumt hatte, beschloß sie, in die anderen Zimmer hinabzugehen und ihren gewöhnlichen Lebenslauf wieder zu erfüllen, ihren Schmerz stand­haft zu ertragen und möglichst verständig zu sein. Zu­erst ging sie nach dem kleinen Gemach, das er sein Arbeitszimmer nannte; ihre Seele war so ganz erfüllt von ihm, daß sie nicht im Geringsten erstaunt gewesen wäre, wenn sie ihn dort behaglich auf seinem Lieb­lingsplatze gefunden hätte. Aber der Platz war leer, der Tisch war mit einer Masse von ungeordneten Briefen und Papieren bedeckt, die gebeut begannen zu rosten. Sie machte sich gleich daran, das Zimmer auf­zuräumen, sie stellte jedes Buch an seinen Platz und traf zu ihrer Zerstreuung verschiedene neue Einricht­ungen.

„Wenn er heimkehrt, ist Alles zu seinem Empfange bereit," sagte sie, indeß das Schiff, das ihn in die Ferne führte, noch nicht von der Küste war.

Als sie verschiedene Papiere ordnen wollte, fand sie zufällig darunter einen Stoß von Gedichten, die ihr Gatte geschrieben und wie es schien, auch verfaßt hatte. Sie waren an seine Heimath „Walton" gerichtet, und obgleich sie sie zum ersten Male las, begriff sie doch sofort heraus seine unendliche Liebe und Trauer zu und um diese Heimath. Sie las Verse, deren rühren­der Ernst sie entzückte, sie verstand seinen Schmerz über die Enttäuschung nun erst vollends. Mit den Gedichten in der Hand sank sie auf einen Sessel und verfiel in tiefes Nachdenken. Sie hatten vielleicht keinen hohen poetischen Werih, aber sie sah daraus, wie tief er um Walton getrauert hatte und wie schmerzlich er die Entbehrung, dort nicht leben zu können fühlte.

Wie empfindlich mußte eS ihm sein, der in der Aussicht auf ein großes Vermögen erzogen war und den man an Luxus und Verschwendung gewöhnt hatte,

sich plötzlich aller Aussichten beraubt zu sehen! Ent­weder mußte man nie die Hoffnung auf das Geld in ihm erregen ober, hatte man das gethan, so mußte man es ihm auch geben. Allmählich wendeten sich ihre Gedanken haßerfüllt der schönen blonden Erbin zu, die zwischen ihren Gatten und jene Reichthümer getreten war und ihm geraubt hatte, was ihm rechtmäßig zukam.

Sie haßte das Mädchen, das ihren Gatten aus seinen Rechten verdrängt hatte und die Veranlassung war, daß er ins Exil gehen und um sein tägliches Brod arbeiten mußte.

„Sie ist daran schuld, daß er jetzt nicht mehr bei mir ist", sagte sie sich, und ihre Züge hatten bei dieser Betrachtung keinen angenehmen Ausdruck. „Ich hatte Recht", fuhr sie halb bitter fort, „als ich sagte, ich fürchtete mich vor mir selbst. Ich habe größere An­lagen zum Guten — und leider auch zum Bösen — als ich mir selber zugetraut habe."

Plötzlich stieg ein Gedanke in ihr auf, der zum Weudepuntte ihres Lebens wurde. Ihr Gatte hatte Walton so leidenschaftlich geliebt — sie wollte Alles lieben lernen, was ihm theuer war, an Allem Antheil nehmen, was ein Interesse für ihn hatte. Ihr Wunsch war nun, Walton, das er jetzt eigentlich als Heimath besitzen sollte, kennen zu lernen.

Ihr Antlitz wurde plötzlich von einer dunklen Röthe übergossen. Warum sollte sie nicht nach Walton reisen, sie, die ein so großes Interesse daran hatte? Was konnte sie daran hindern?

Der Gedanke war ihr zuerst so neu und erstaun­lich, daß sie ihn gar nicht recht zu erfassen vermochte. Warum sollte sie ihn aber nicht ausführen? Es brauchte ja Niemand etwas davon zu erfahren, und hatte sie es einmal gesehen, so konnte sie es sich nachher in ihren Träumen vergegenwärtigen. Vielleicht war es aber besser, wenn sie dem Gedanken gar nicht weiter nachhing, wer weiß, ob Lord Rylestone ihn billigte; sie versuchte ihn also durch andere Beschäfti- gungen zu verbannen. Er tauchte aber dennoch wieder auf; wenn sie nur Walton sehen und sich dadurch einen Begriff von seiner geliebten Heimath machen könnte!

Sie hatte früher einmal selbst gesagt, daß sie in Ausführung ihrer Vorsätze eine außerordentliche Be­harrlichkeit besäße, und das war nur zu wahr, denn von dem ersten Augenblicke an, wo der Wunsch, Walton kennen zu lernen, in ihr aufgestiegen war, bis zu seiner Erfüllung fand sie keine Ruhe. Warum sollte sie Walton nicht besuchen? Selbst ihr Gatte brauchte ja nie etwas davon zu erfahren; sie konnte sich einfach als Fremde dort einführen, und Niemand ahnte, wer sie war. Niemand konnte ihr die Ausführung ihres Vorhabens verwehren, Niemand konnte sie daran hindern. Sie wurde sich bei dieser Gelegenheit zum ersten Male bewußt, wie unabhängig sie durch ihre Heirath geworden. Bisher war sie daran gewöhnt ge­wesen, unter der Kontrolle ihrer Mutter oder später unter Lady Dayenants Aufsicht zu stehen. Jetzt war es nun ein neues überraschendes Gefühl für sie, daß sie ganz frei und ohne Jemandes Einmischung über sich und ihre Zeit verfügen konnte. Es schien ihr ein Leichtes, einen Besuch in Walton abzustatten, sie brauchte ja nur mit der Eisenbahn bis nach der nächstgelegenen Station zu fahren und von dort zu Fuß durch die Felder zu gehen. Sie wollte ganz zufrieden sein, wenn sie nur die äußeren Umgebungen sah, konnte sie doch daraus schon beurtheilen, was ihr Gatte geliebt und was er aufgegeben hatte.

„Ich muß die Reise unternehmen," sagte sie sich schließlich. „Ich muß mir einen Eindruck von Walton verschaffen."

Hätte sie geglaubt, daß Lord Rylestone ihr Unter­nehmen mißbilligen könnte, so würde sie der Versuchung, so verlockend sie auch an sie herantrat, unbedingt wider­standen haben. Und sie brauchte ihm ja später gar nicht einzugestehen, daß sie thöricht genug gewesen war, eine Pilgerfahrt nach seiner Heimath zu unternehmen. Sie war ihr um seinetwillen eine liebe Stätte.

Endlich war ihr Entschluß unerschütterlich, und am 15. Juli, einem Datum, das ihr ewig unvergeßlich war, machte sie sich aus den Weg nach Walton. Ehe sie aber ihre Reise antrat, fiel ihr der Ausspruch ihres (Satten, daß sie, um Walton genau kennen zu lernen, Miß CamecvnS Briefe lesen müsse, wieder ein. Sie begab sich sofort nach dem Briefbehälter, den er ihr als Aufbewahrungsort dafür bezeichnet hatte, und nahm alle Briefe, die mit Miß Camerons Namen unter­zeichnet waren, mit sich auf ihr Zimmer, um sie dort in Ruhe zu lesen.

Miß Camerons Briefe bestätigten genau das Ur­theil, das ihr Gatte darüber gefällt hatte — sie waren beredt und gewandt geschrieben und entsprangen sichtlich einem edlen und gebildeten Geiste. Marga­rita lächelte bald, bald füllten Thränen ihre Augen, während sie darin las. Die Schreiberin hatte unbe­dingt große Vorliebe für Walton. Sie sprach mit