1875 wurde Hanauer zum Geheimen OberregierungS- rath und vortragenden Rath im Reichskanzleramte, durch eine weitere kaiserliche Entschließung vom Anfang des Jahres 1877 zum Direktor in dem neuerrichteten Reichsjustizamte ernannt. Am 27. Dezember 1886 erhielt Hanauer den Titel eines Wirk!. Geheimen Rathes mit dem Prädikat Excellenz. — Sein Nachfolger, Ministerialdirektor im Reichsjustizamte, der bisherige älteste vortragende Rath, Geh. Oberregierungsrath Gutbrod, ist ein württembergischer Jurist, der, wie Herr Hanauer, dem Reichsjustizamt seit dessen Begründung im Jahre 1877 angehört.
* BrcSlau, 7. April. Herrn Canonicus Dr. Franz ist aus seinem bisherigen Reichstags-Wahlkreise nachstehende Dank-Adresse zugegangen:
Groß-Strehlitz, 31. März 1892. Hochwürdiger Herr!
Hochzuverehrender Herr Canonicus!
Mit tiefem Schmerze hat uns die Nachricht von der Niederlegung Ihres Mandates in unserem Wahlkreise erfüllt. Da aber Ihr Entschluß zur Zeit unabänderlich ist, und wir die feste Ueber- zeugung haben, daß nur die gewichtigsten Gründe Euer Hochwürden bei diesem Schritte gleitet haben, so müssen wir uns wenn auch mit schwerem Herzen, in das Unabänderliche fügen' Unser Wahlkreis und mit ihm das brave katholische Volk Ober- schlestens hat in Ihnen den Verlust des fähigsten und verdienstvollsten Vertreters seiner geistigen und materiellen Interessen im deutschen Reichstage zu beklagen. In schwerer Zeit haben Sie unter schweren Opfern über ein halbes Menschenalter hinaus für uns an erster Stelle gekämpft und mit uns gelitten. Sie haben Ihre Gesundheit, Ihre Zeit, Ihr Hab und Gut, insbesondere aber die glänzenden Gaben Ihres Geistes für unser Wohl eingesetzt und unsere gerechte Sache schließlich zum Siege geführt. Durch diese hervorragenden Verdienste haben Sie sich ein unauslöschliches Denkmal in der Geschichte unseres inneren Staatslebens und besonders in den Herzen unseres braven katholischen Volkes Oberschlestens gesetzt, welches letztere Ihnen zu ewigem Danke verpflichtet ist, Das Wahl-Komitee für den Kreis Groß-Streh- litz schätzt sich glücklich und erachtet es für seine schönste und heiligste Pflicht, Ihnen im Namen der dankbaren katholischen Bevölkerung des Kreises Groß-Strehlitz diesen Dank hier abstatten und gleichzeitig ewige Dankbarkeit versprechen zu dürfen. Das Wahl-Komitee des Kreises Groß-Strehlitz. F. Glowatzkv Ganczarski, Stadtpfarrer. Faltin, Rechtsanwalt.
* Bremen, 7. April. Der .Norddeutsche Lloyd' ermäßigt die Ueberfahrtspreise nach New-York und Baltimore für die deutschen Aussteller auf der Welt- Ausstellung zu Chicago um 25 Prozent.
Ausland.
* Der sozialistische Parteitag, den die österreichische Sozialistenpartei zu Ostern in Linz abhalten wollte, wurde von der Regierung durch die oberösterreichische Statthalterei verboten. Auf der Tagesordnung des Parteitages stand die Forderung des allgemeinen Wahlrechts und die Reform des Preßgesetzes zu Gunsten der freien Kolportage, sowie die Organisation der soziallstlschen Partei für das Eintreten in die Wahlbewegung.
* Der ungarische Ministerpräsident Szapaoy hat am Schlüsse der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses Worte gesprochen, die auch für Deutschland, wie für die dritte Dreibundsmacht, Italien, passen. Er sagte u. A.: Die Gewähr unserer Existenz und des europäischen Friedens liegt wohl in Bündnissen, es wächst aber unser Einfluß unseren Alliirten gegenüber in dem Maße, als wir die Aufgaben erfüllen, derentwegen wir die Bündnisse geschlossen haben. Wir vertrauen unseren Alliirten, in erster Reihe aber unserer eigenen Kraft und aus eigener Kraft müssen wir das Erforderliche veranlassen.
* Nancy, 7. April. Der Bischof von Nancy erklärt in einem Hirtenbrief, angesichts der jüngsten Vor- fälle verzichte er darauf, in der Kirche Vorträge zu
halten. Gleichzeitig protestire er gegen die Verletzung der Rechte der katholischen Kirche.
* London, 6. April. In dem Wallsaler Anarchistenprozeß lautet das Urtheil gegen 3 Angeklagte auf 10 Jahre Zwangsarbeit, gegen Deakin, der ein Geständniß abgelegt hatte, auf 5 Jahre, während die beiden anderen Angeklagten freigesprochen wurden.
Stadt, Droviitz und Dachbargebiet.
Fulda, 8. April.
△ Vergangene Nacht ist aus dem Amts-Gerichts- gefängmß zu Großenlüder ein gestern Abend in Unterbimbach vom Bürgermeister Ritzel festgenommener „Räuber" entwichen, welcher am 6. d. M. dem Rentner Sternfeld in Gießen auf der Straße von Gießen nach Grünberg eine schwere goldene Uhr nebst Kette, Siegelring, goldener Brille und Portemonnaie mit Geld gewaltsam entwendet hatte. Der Betreffende ist etwa 40 Jahre alt, nennt sich David Hahn, auch Müller und will aus Freising bei München gebürtig sein. Derselbe ist ohne Fußbekleidung und Hosenträger entwichen, er trägt Rock und blauen Kittel und ist ohne Bart. Auf diesen gefährlichen Menschen machen wir aufmerksam. Die geraubten Gegenstände befinden sich beim Amtsgerichtsgefängnisse zu Großenlüder: der Flüchtige ist mittellos.
* Auf ein 25jähriges Priesterleben, das ebenso opferreich als segensreich, konnte, wie an dieser Stelle bereits kurz erwähnt wurde, am 5. d. M. zurückblicken der hochw. Custos der Franziskanerprovinz zur hl. Elisabeth, P. Damasus Rüfing, zugleich Guardian des Klosters Frauenberg dahier. Der hochw. Herr Jubilar ist geboren am 1. April 1840, legte 1860 das feierliche Gelübde ab und empfing am 5. April 1867 die hl- Priesterweihe. Zur Vervollständigung unserer kurzen Nachricht entnehmen wir dem .Bonifatiusboten' noch Folgendes:
„Ursprünglich der Westfälischen Ordensprovinz angehörig bekleidete er in derselben bei dem Ausbruch des Kulturkampfes ras wichtige Amt des Novizenmeisters und war gezwungen, mit einen Leuten, von denen Manchen das 1870 verdiente „schwarze Kreuz" schmückte, nach Amerika auszuwandern und dort in der Fremde ein neues Heim zu suchen. Die Opfer, welche ein Ordenskonvent auf dem Weg in die Verbannung und in den ersten Jahren der Verbannung zu bringen hat, wird nur der würdigen können, der sie mitertragen. Doch in cruce salus, im Kreuz 'st Heil, heißt es in der Nachfolge Christi. In unserem Falle haben die Leiden, Entbehrungen, Bedrängnisse, wunderbaren Segen gebracht: die Wests. Ordensprovinz ist wieder herqestellt und hat ihre großartige Thätigkeit im Mutterlande wieder ausgenommen, aus ihrer nothgedrungenen Niederlassung in Amerika aber ist die neue Ordensprovinz „Zum göttlichen Herzen Jesu entstanden, die in der neuen Welt den reichsten Segen verbreitet. Mit dieser Provinz standen in enger Verbindung die aus ihren Klöstern verbannten Franziskaner unserer Thüringischen Provinz „Zur hl. Elisabeth", deren Mutterkloster in Fulda war. Als dortielbst ihr Custos, der hochw. P. Alovs Lauer von seinem General zu einer der höchsten Würden des Ordens nach Rom berufen wurde, wählten die verwaisten Brüder den hochw. Herrn P. Damasus an dessen Stelle zu ihrem Obern. In dieser Eigenschaft leitet er, nachdem er im vorigen Jahre auf de» ausdrücklichen Wunsch seines Ordens - Generals die Wiederwahl als Custos angenommen, unter Gottes sichtbarem Segen mit unermüdlichem Eifer die ihm anvertraute Custodie. Es stehen nicht allein die in Amerika von hier aus gegründeten und ihm untergebenen Niederlasfungen in schönster Blüthe, sondern mehr noch gewinnt das hiesige Mutterkloster an Bedeutung und ausgedehnter Wirksamkeit. Während der kurzen Zeit seiner Wiederbelebung hat es Zweig-Niederlassungen gegründet zu Marienthal und Bornhofen im Rhein- gau, m Hohenzollern, zu Ottbergen in der Diözese Hildesheim. Dabei erfreut es sich stets einer so reichen Zahl hoffnungsvoller Novizen und studirender Ordens-Aspiranten daß es bald im Stande sein dürfte/ seine Thätigkeit noch weiter aus
zudehnen und noch segensreicher zu entfalten. Dies von Herze wünschend und im Gebete Gott empfehlend, rufen wir dem hochverdienten Herrn Jubilar zu: Ad multos annos! Noch auf viele Jahre!" w '
* 3m .Nassauer Boten' finden wir nachstehende die Leser unseres Blattes besonders interessirende Mit- theilung aus „Eibingen vom 5. ds. Mts.: „Infolge eines Antrages des Herrn Bischofs zu Limburg ist Seitens der Herren Minister der geistlichen rc. Angelegenheiten und des Innern genehmigt worden, daß in dem hiesigen Kloster eine neue Niederlassung der Genossenschaft der Benediktinerinnen aus dem Mutterhause Fulda zum Zwecke der Führung eines beschaulichen Lebens errichtet wird. Ueber den Zeitpunkt der Eröffnung der Niederlassung ist Näheres noch nicht bekannt. Bekanntlich diente unser Kloster bereits früher Benediktinerinnen zum Aufenthalte uud es mag hierbei daran erinnert werden, daß dasselbe im Jahre 1148 gestiftet und 1814 aufgehoben wurde. Später war das Kloster noch mannichfachen Schicksalen unterworfen. Es diente zuerst als Zeughaus, wurde 1816 theilweise abgebrochen und ging 1831 in den Besitz der Kirchen- und Civilgemeinde über, welche das Gebäude als Rathhaus, Schule und Pfarrwohnuna einrichtete".
(* > In der gestrigen General-Versammlung der Aktien- Gesellschast „Harmonie" waren 50 Aktien vertreten. Der Geschäfts-Bericht wurde erstattet, Decharge ertheilt und dem Vorschläge, eine Dividende von 3°/0 zu ver- theilen, zugestimmr. Der seitherige Vorstand und Aufsichtsrath wurden wiedergewählt. Hierauf beschloß die General-Versammlung die Auflösung derAktien- Gesell schäft und beauftragte den Vorstand, den Verkauf der Grundstücke rc. nach Maßgabe der von der Aktiendruckerei gemachten Vorschläge zu vollziehen. Die Bilanz ist in der heutigen Nummer dieser Zeitung veröffentlicht. SämmtlicheBeschlüsse wurden einstimmig gefaßt.
* Die Eigenthümer von auf den Inhaber lautenden Schuld-Urkunden des hiesigen Leihhauses werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Ber.ährung der Zinsen von eingelegten Kapitalien binnen 5 Jahren nach Ablauf des Fälligkeits-Jahres eintritt und deshalb aufgefordert, die rückständigen Zins-Erträge vor Eintritt der Verjährung abzuheben, da diese Zinsen sonst dem Leihhause anheimfallen und in den Büchern abgeschrieben werden.
* Die Kommission für das bürgerliche Gesetzbuch hat den viel angesochtenen Grundsatz „Kauf bricht Miethe" wieder aus dem Entwurf gestrichen. Der Verkauf eines Grundstücks soll also die bestehenden Miethsverträge nicht berühren.
* Die Postverwaltung soll beabsichtigen, den Kurierzügen Packetwagen anzuhängen, um so die Packetbe- förderung zu beschleunigen.
* Betreffs der zusammenstellbaren Fahrscheinhefte hat der Verein deutscher Eisenbahnverwaltungen mit Giltigkeit vom 1. Mai d. I. ab folgende Aenderungen festgesetzt: 1) Die bezahlten Fahrscheine müssen mindestens 600 Kilometer umfassen; 2) die Reise muß zur Ausgangsstation zurückführen, die letztere darf vor Beendigung der Reise nicht wieder berührt werden; 3) Fahrschein-, Auslands- und Verbindungsstrecken müssen unmittelbar aufeinander folgen, derart, daß die Reise sich als eine geschlossene darstellt; 4) von Auslandsund Verbindungsstrecken, für welche besondere Scheine in das Heft nicht ausgenommen werden, kann in beliebiger Zahl bis zur Hälfte der Fahrschein-Kilometer Gebrauch gemacht werden.
meiner Schuld? Nun, dann mögen Sie auch die Verantwortung für Ihre Handlungsweise übernehmen! So gewiß es ist, daß ein Gott über uns herrscht, so gewiß ist es auch, daß ich an dieser That unschuldig
„Das Schuldig oder Nichtschuldig wird das Gericht aussprechen, es ist dies nicht meines Amtes," erwiderte in etwas milderem Ton der Inspektor. „Nehmen Sie noch einen guten Rath von mir an, ehe Sie in das Gefängniß geführt werden: reden Sie der Wahrheit gemäß vor dem Richter, dann können Sie auf Milderung der Strafe Anspruch machen."
Ein Klopfen an der Thür unterbrach eine weitere Unterredung. Nachdem der Inspektor geöffnet, gewahrte man im Zimmer nebenan einen Polizeibeamten. Der Vorsteher war nirgends zu sehen. Der alte Herr mochte den jungen, früher so gern von ihm gelittenen Mann in diesem Augenblicke wohl nicht Wiedersehen.
Bäumer entfärbte sich doch etwas, als er den ihm wohlbekannten Sicherheitsbeamten sah. Er bat, seiner Braut und deren Eltern eine kurze Notiz übersenden zu dürfen und schrieb dann an diese, man habe gegen ihn eine Untersuchung, welche ihm die Beraubung eines Geldbriefes zur Last lege, eingeleitet, und seine Überführung in die Untersuchungshaft veranlaßt. „Daß ich mich frei von diesem Verbrechen weiß", schrieb er weiter, „brauche ich wohl nicht zu versichern. Ich bitte Euch daher, ruhig zu bleiben. Meine Unschuld wird sich vielleicht morgen schon Herausstellen."
Nachdem er dies geschrieben, und dem Inspektor, der es zu lesen wünschte, übergeben hatte, wandte der junge Mann sich an den Wachtmeister mit den Worten:
„Sie haben wohl nie daran gedacht, mich, der ich mich rühmen kann, keinen wirklichen Feind in D. zu
besitzen, einst als einen gemeinen Räuber fremden Eigenthums ins Gefängniß führen zu müssen?"
„Nein, Herr Bäumer, daran habe ich nicht gedacht. Ich kann wohl sagen, daß ich noch nie so ungern meine Pflicht erfüllt habe wie eben jetzt."
„Ich danke Ihnen für diese Worte ... und nun kommen Sie! Grüßen Sie — ich bitte sehr darum — meinen verehrten Herrn Chef, Herr Inspektor!
Der liebe gute Herr! Was der jetzt wohl denkt? Ob er mich auch für schuldig hält?"' sagte Bäumer vor sich hin, indem er dem Polizeibeamten folgte, "j
Nachdem der Inspektor die Verhandlungen über die Untersuchung, mit einem erklärenden Begleitschreiben versehen, an den mit betrübtem Gesicht wieder eingetretenen Vorsteher behufs Ueberfenbung an die vorgesetzte Behörde übergeben hatte, verabschiedete er sich, da er schon am frühen Morgen weiter reifen wollte.'
Lange noch saß der alte Vorsteher an feinem Arbeitstische und grübelte über die Ereignisse des Tages nach. Doch wie er auch sein Gedächtuiß anftrengte, nirgends fand er aufklärendes Licht in dieser für sein Dienstverhältniß in D. höchst bedeutungsvollen Angelegenheit. Wie würde, so sann er weiter, diese ihn fompromittirt haben, wenn er dem Manne, wie es den Anschein früher hatte, sein einziges Kind hätte anvertrauen müssen. Was ihm damals ein Glück, ein großes Glück dünkte, das wäre nun — seine Entehrung geworden. Daß es nicht so gekommen, dafür dankte er jetzt dem Schicksalslenker über den Sternen.
Zwischen allen diesen Erwägungen, die seinen Geist beschäftigten, tauchten aber auch andere auf. Es kam ihm vor, als wenn eine Stimme ihm zurief: Wie, wenn der Mann nun doch schuldlos leidet! Wie, wenn alles gegen ihn Zeugende nur die gelungene Täuschung
eines routinirten Gauners wäre? . . . Wer hatte dann diesen edlen Mann mit verdächtigt? Wer hatte den falschen Gerüchten ein nur allzu geneigtes Ohr geliehen, und wer hatte den Schuldlosen schroff zurück- gestoßen, als er eine tiefe Neigung für sein Kind, seme Tochter zeigte? ... Er, nur er hatte Dieses alles gethan, rief die Stimme in ihm ... Ja! sagte er sich, nur ein einziges freundliches Wort von mir und meiner Tochter hätten genügt, den vermeintlichen Abtrünnigen wieder zu uns zurückzuführen und dadurch auch vielleicht die entsetzliche That zu verhindern.
In solche Gedanken vertieft, vernahm er nicht den Eintritt seiner Tochter, welche sonst selten das Dienstzimmer ihres Vaters zu betreten pflegte. Sie schien bereits von dem heute Vorgefallenen unterrichtet, das zeigte wenigstens der eisige strenge Ausdruck in ihrem wirklich schönen Gesicht. Trotz ihrer Schönheit würde man jedoch nach dem, jedem edeln weiblichen Wesen eigenen erwärmenden Strahl der Augen vergeblich geforscht haben. Sie hatte nie die guten, sausten Lehren einer Mutter erhalten, da dieselbe in ihrer frühesten Jugend starb. Freute sie sich über die Niederlage des jungen Mannes? Ja! „Weshalb," so sagte sie sich, „hat er sich mit Personen eingelassen, die nicht in seine Sphäre paßten?" Doch dieses war der Hauptgrund ihres Hasses gegen denselben nicht. Jenes blonde Mädchen mit den verführerischen Veilchenaugen und dem vollen lichtblonden Haar hatte ihr den em- z-gen Mann geraubt bei dem sie es der Mühe werth hielt, zu ihm aufzuschauen. Daher der Haß. An die Gerüchte über Bäumer glaubte sie nicht. Sie kannte ja sein Herz am besten. Jndeß gefiel sie sich darin, dem jungen Mann ihre Meinung über diese nicht merken zu lassen. (Forts, folgt.)