vorgenommene Wahl der Beisitzer zum Tcwrrbrgericht bekanntlich zu Ungunsten der christlichen Arbeitn eh mer ausgefallen. Heber den Eiklärungsgrund dieser bedauerlichen Thatsache haben wir unsere Bemerkungen bereits gemacht. Wir kommen nur deßhalb nochmals darauf zurück, weil wir in der heutigen Ausgabe der,Kölni- fchen Volkszeitung' einem Artikel begegnen, der ebendenselben Gegenstand behandelt und den wir deshalb der gütigen Beachtung derjenigen unserer Leser, die er angeht, dringend empfehlen. Der Artikel lautet wörtlich:
„Köln, 30. März. Die Wahl für die Gewerbegerichte hat an vielen Orten bereits stattgefunden, in andern steht die- selbe bevor. Aus den östlichen Landestheilen kommen zahlreiche Meldungen, daß die Sozial-Demokraten ihre Kandidaten durchgefetzt haben. Das war nach Lage der Verhältnisse in den betreffenden Gemeinden zu erwarten. Mit einiger Ueberraschung wird man aber lesen, daß auch in der Rheinprovinz die Sozialdemokraten bei diesen Wahlen bereits Erfolge erzielt haben. Im heutigen I. Blatt der ,Köln. Bolksztg.' wird z. B. aus Aachen berichtet, daß dort die sozialdemokratische Liste aller Wahrscheinlichkeit nrch durchgegangen ist. Darauf, wie das gekommen ist, legen wir gar keinen Werth, auch nicht darauf, ob die Wahl etwa angefochten wird. Die rückblickenden Betrachtungen haben bei Wahlen immer einen gewissen Beigeschmack. Uns imponiren insbesondere in keiner Weise die Mitglieder der christlich-sozialen Gruppen, welche sich von den Sozialdemokraten bereden ließen, nur umzukehren, da es so lange dauere; vor den Sozialdemokraten, welche am Platze blieben, bis sie gewählt hatten, haben wir mehr Respekt. Man erhält aus mancherlei Anzeichen den Eindruck, daß cs für derartige Wahlen unter den katholischen Arbeitern an der rechten Organisation fehlt. Das muß man den Sozialdemokraten lassen: sie sind rührig und opferwillig, und ihre Organisation auf gewerkschaftlicher Grundlage wird auf die Dauer sich als ein mächtiger Hebel im öffentlichen Leben bewähren. Eine solche Organisation innerhalb der katholischen Arbeiter-Vereine zu schaffen, mag eine recht schwierige und mühsame Arbeit sein; geschehen muß dieselbe, oder man wird noch andere unliebsame Ueberraschungen erleben."
* Heber die Erhöhung des Schulgeldes an den höheren Lehranstalten veröffentlicht dec „Staatsan- zeiger" jetzt folgende Bekanntmachung: „Zur Durchführung der in Aussicht genommenen Aufbesierung der Gehälter der Lehrer an den höheren Hnterrichtsanstalten ist eine allgemeine Erhöhung der Schulge'.dfätze bei jenen Anstalten vorgesehen. Nachdem die Vorschläge jetzt die Billigung des Landtags gefunden, hat der Minister der geistlichen rc. Angelegenheiten durch Erlaß vom 22. März d. I. das Schulgeld allgemein bei den Bollanstalten (Gymnasien, Realgymnasien und Ober-Realschulen) auf 120 Mk., bei den Progymnasien und Realgymnasien auf 100 Mk., bei den höheren Bürgerschulen (Realschulen) auf 80 Mk. und für diejenigen Schüler an denselben, welche auf Kosten der Anstalt lateinischen Nebenunterricht in Sexta bis Quarta erhalten, auf 120 Mk. jährlich festgesetzt. Soweit bereits höhere Sätze erhoben werden, sind diese beiznbehalten. Die neuen Sätze sind vom 1. April d. I. ab an allen vom Staat ausschließlich zu erhaltenden Anstalten, ferner an denjenigen Anstalten, welche unter Verwaltung des Staates stehen ober bezüglich deren dem Staat das Lehrer-ErneunungSrecht zusteht, zu erheben. Hierbei ist der bisher übliche Schusgelderlaß von 10 Proz. auch bei den neuen Sätzen zu gewähren. Bei den Vorschulen behält es einstweilen bei den bisherigen Sätzen fein Bewenden, wenn diese Schulen sich aus ihren eigenen Mitteln auch nach Erhöhung der Borschullehrer-Gehälter von im Durchschnitt 2100 Mk. außer Wohnungsgeldzuschuß erhalten; anderenfalls ist ebenfalls eine Steigerung des Schulgeldes und zwar bis zum Betrage des in der Sexta der Hauptanstalt erhobenen Satzes vorznsehen. Für einzelne Anstalten, z. B. die Berliner Vollanstalten, sind besondere Anordnungen getroffen."
* Im Schaufenster des Herrn August Peters (Marktstraße) finden wir eine reiche Auswahl der neuesten Aluminiumartikel. Es sind dies: Schälchen, Körbchen, Cigaretlendosen, Taschenfeuerzeuge, Photographierahmen rc., — reizende Sachen, welche noch erhöhtes Interesse dadurch haben, daß sie ein Beweis von dem erstaunlichen Fortschritt der heutigen Technik sind und deshalb zu zeitgemäßen Geschenken und Erinnerungsgaben sich besonders eignen.
* Drei große Gesetze, deren Ausarbeitung s. Z. viel Kopfzerbrechen gemacht hat, gewinnen mit dem heutigen Tage (1. April) praktische Geltung: im deutschen Reiche das Arbeiterschutzgesetz, soweit die Bestimmungen desselben für die Fabriken und für die Frauen- und Kinder-Arbeit in Betracht kommen, im Königreiche Preußen die Landgemeindeordnung und das Einkommensteuergesetz.
* Am 31. März treten diejenigen Landwehrleute ersten Aufgebots, welche im Jahre 1892 ihr 39. Lebensjahr vollendeten, zum Landsturm zweiten Aufgebots über, ohne daß es hierüber einer besonderen Bescheinigung in ihren Militärpäsfen bedarf. Ausgenommen sind indessen davon diejenigen Landwehrleute obiger Kategorie, welche wegen Kontrolentziehung in eine jüngere Jahresklasse zurück versetzt wurden. Bei diesen verlängert sich die Zugehörigkeit zur Landwehr dieses Aufgebots um die Zurücksetzung.
* Heber die Witterung der nächsten Zeit wird berichtet: Da nun mit der jetzigen Neunloodsperiode vom April auch die Saatzeit angebrochen ist, dürste die Bemerkung wohl am Platze sein: Wer sich eine gute Ernte sichern will, benutze von jetzt ab gewissenhaft auch in der Charwoche und in der Osterwoche jeden geeigneten Tag zur Saatbestellung, denn es kommt der
26. April mit seiner kräftigen, weil von einer hier zwar unsichtbaren, für gewisse Erdstriche ober gleichwohl totalen Sonnenfinsterniß begleiteten Neumonds- hochflnlh, die den Boden voraussichtlich wieder derartig aufweichen wird, daß alsdann das Eubringen der Saat bis zu Mitte Mai sich verschleppen dürfte.
* Als Nachfolger des bisherigen Oberpräfideuten von Heffeu-Naffa«, Grafen Eulenburg, wird neuerdings der Hnterstaatssekretär im Handelsministerium, Wirkt. Geh. Oberregierungsrath Magdeburg, der früher in Kassel Regierungspräsident war, genannt.
* Durch Versetzung des seitherigen Inhabers wird die zweite Schulstelle in Pilgerzell, mit welcher ein Jahreseinkommen von 750 M. Gehalt und 90 M. Feuerungsvergütung, sowie freie Wohnung im da- sigen Schulhause verbunden ist, am 1. April d. I. vakant. Bewerber um dieselbe werden aufgefordert, ihre Meldungsgesuche nebst den erforderlichen Prüfungsund Sittenz-ugniffen binnen 3 Wochen bei dem Kgl. Lokalschulinspestoc Pfarrer Malkmus zu Florenberg ober dem Landrathe zu Fulda einzureichen.
* Immenhausen, 30. März. Die Folgen des furchtbaren Brandes lassen sich jetzt übersehen. Zunächst sei erwähnt, daß die große Zahl der Obdachlosen, nachdem ein Theil derselben mehrere Nächte unter freiem Himmel zugebracht hatte, jetzt bei den vom Feuer verschont gebliebenen Einwohnern untergebracht worden ist. Die Verpflegung haben ebenfalls bereitwilligst die vom Brande Verschonten übernommen, doch wird die Mild- thätigkeit bald erschöpft fein, da die Bedürfnisse zu groß sind, die meisten der Abgebrannten haben kaum das nackte Leben gerettet. Die gesammelten Gaben, als Kleidungsstücke und Lebensmittel sind bis jetzt spärlich eingetroffen; sie werden unter Leitung des Herrn Pfarrer Vilmar auf dem städtischen Rathhause vertheilt; es ist dies keine leichte Arbeit, da doch nicht weniger als 83 Familien, von denen ein großer Theil nicht versichert hat, berücksichtigt werden muffen. Das Vieh ist zum größten Theil in Immenhausen und der Rest auf den umliegenden Ortschaften untergebracht. Die Zahl der abgebrannten Wohngebäude beträgt nach nunmehriger Feststellung 66, außer Scheunen und Stallungen. Mit den AuftäurnungSarbeiteu hat man eifrigst begonnen und werden die vorn Hnglück Be- troff-nen hierbei tüchtig unterstützt.
* Frankfurt a. M, 30. März. Dem Oberlehrer an der Klinger schule Dr. Ferdinand Lorey ist das Prädikat Professor beigelegt worden. — Das Landgericht hat die Erhebung der Anklage gegen die .Frankfurter Zeitung' wegen Maj cstätsb eleid igung abgelehut. In Sachen der ,Köln. Ztg.' ist bekanntlich schon früher der gleiche Beschluß gefaßt. — Die Wahl- prüfungSkommission des Abgeordnetenhauses hat die Wahl des natronalliberalen Adg. Grimm für Frankfurt a. M für ungiftig erklärt.
△ Geisa, 1. April. Einen immerhin seltenen Gedenktag zu feiern ist heute dem Herrn Postverwalter Rimbach hier vergönnt, indem er auf eine verflossene 25jährige ersprießliche Thätigkeit als Vorstand des hiesigen Postamtes zurückblicken kann. — Am 1. April 1867, unter dem Fürst!. Thurn und Toxischen Post- Regime, mit der Leitung des Postamtes hier betraut, ist er in der Folge in gleicher Eigenschaft in den Bundes- und Reichspostdienst über getreten. Reich an Arbeit und Verantwortung ist diese Dienstzeit gewesen, gerade hier wo anstrengender Tages- und Nachtdienst einen ganzen und tüchtigen Mann verlangt; das nicht allein, auch als ein freundlicher, dem Publikum entgegenkommender Beamter hat er sich bewährt und deshalb soll ihm hiermit neben den herzlichsten Glück- und Segenswünschen zum heutigen Tage, Anerkennung zum Ausdruck gebracht werden. Letztere wird noch begründet durch den Hmstand, daß Herr Postverwalter Rimbach auf feinen Wunsch und unter Verzicht auf berechtigtes Avancement seiner Stellung hier erhalten geblieben ist. Daß dafür insbesondere die Bürgerschaft Geisa's ihm überall mit Vertrauen begegnet, beweist seine jahrelange Mitgliedschaft im Gemcinde- rath. Diejenigen endlich, welche ihm näher stehen, wissen in der Person des Jubilars einen kordialen Freund und Bekannten, einen liebenswürdigen und anregenden Gesellschafter zu schätzen. Vivat crescat floreat! -t.
* Gieße», 30. März. Heute Morgen ereignete sich in einer in der Nähe hiesiger Stadt, am Hardthof gelegenen Lehmgrube ein bedauernswerther Hnglücksfall. Ars zwei Arbeiter im Begriff waren, eine Quantität Lehm zu graben, stürzte ein Theil einer etwa 5 Meter hohen Wand ein, seinen am Rande derselben stehenden Baum mit sich reißend und begrub einen Arbeiter unter sich. Er wurde zwar nach ganz kurzer Zeit wieder auägegraben, war aber bereits eine Lerche. Der Tod muß sofort eingetreten sein, denn die Leiche lag bereit unter dem schweren Baume. Der Verunglückte, ein noch lediger Mann, soll ein tüchtiger und braver Arbeiter gewesen sein.
* Paderborn, 29 März. Der gestern Abend hier- seldst verstorbene Domkapitular Anton Bieling war am 30. August 1809 zu Paderborn geboren, am 31. Dezember 1832 zum Priester geweiht und wurde, nachdem er in verschiedenen Stellungen in Brakel, Paderborn und Rietberg thätig gewesen, am 11. April 1859 unter dem sel. Bischof Konrad Martin zum
Domkapitular ernannt. Im Domkapitel war er jetzt der Senior. Unter dem vorigen Bischöfe Drobe war er dessen erster General - Vikar, konnte aber wegen hohen Alters nur zwei Jahre (von 1882—84) dies Amt begleiten. Trotzdem bewahrte er bis in die letzten Tage eine seltene Rüstigkeit und geistige Frische, so daß er sich an allen kirchlichen Feierlichkeiten u. bergt betheiligen konnte. Nur wenige Tage hat er an einer heftig auftretenden Bronchitis darnieder gelegen.
vermischtes.
* Freiburg i. B., 31. März. Heute Nacht brach in der Mansarde eines Hauses ein Brand aus. Bon der Familie, welche aus den Eltern und sieben Kindern bestand, wurde nur ein Kind gerettet, die übrige Familie verbrannte. Der Brand ist durch Petroleumentzündung entstanden. Das einzige mit dem Leben davoagekommene Kind wurde aus dem Fenster geworfen und ist schwer verletzt.
* London, 31. März. Dem ,Daily Chronikle' wird aus Kalkutta gemeldet, daß am 30. d. M. eine große Feuersbrunst drei Viertel der Stadt M a n d a l y zerstörte, darunter das Telegraphenbureau und die alten Paläste. Biele Menschen sind in den Flammen um gekommen. Der ,Times' bestätigt ein offizielles Telegramm aus Rangoon, daß die Hälfte der Stadt zerstört sei.
* Im Feuer-Eifer. Bei einem Nachts ausgebrochenen Feuer war der Polizei-Präsident L. in K bereits an der Brandstelle, als der Polizei-Inspektor sich bei ihm meldete. „Sie kommen aber sehr spät," fährt der Chef ihn an. — „Entschuldigen Sie, Herr Präsident, ich wohne weit ab." — „Das ist keine Entschuldigung, dann ziehen Sie künftig näher an die Brandstelle."
* Beim Zahnarzt. Patient: „Eine Mark soll das kosten, den Zahn auszuziehen? Das Geld haben Sie aber rasch verdient! — Zahnarzt: „O, wenn Sie wünschen, kann ich'S ja auch recht langsam machen!"
Neueste Most-
Berlin, 31. Mär. Der heute dem Abgeordnetenhause zugegangene Nachtragsetat für das Gehalt deS Ministerpräsidenten verlangt nicht nur dieses Gehalt im Betrage von 36,000 Mark, sondern dazu 18,000 Repräsentationskosten und, da eine Dienstwohnung für den Minister nicht vorhanden ist, für eine Miethwohnung 18,000 Mk. Ferner für Ausstattung dieser Wohnung, für Silberzeug, Tischzeug, Porzellan und Glas eine einmalige Bew lligung von 60,000 Mk. — Man sieht, Ministerwechsel kommen theuer zu stehen-
Darmstadt, 31. März. Eine Vorlage des Finanzministeriums an die zweite Kammer fordert für Bauausführungen und bessere Ausrüstung der Ober- hessischenEisenbahnen den Betrag von 586,000 Mk.; insbesondere sind für eine neue Werkstatts- Anlage inklusive innerer Einrichtung 540,000 Mk. vorgesehen. (Frkf. Ztg.)
Ausrug aus den Registern des Standesamts Fulda vom 25. bis 31. März 1892.
Aufgebote.
30. März. Mitprediger Konrad Theodor Wiegel von Rimlos und Auguste Elise Ullrich von Philippsthal. 31. Maler und Lackirer Johann Ignaz Ritzel von hier und Sophia Schneider von Bronnzell.
Geburren.
21. März. Josephine, T. des Taglöhners Heinrich Weber. 22. Max Wilhelm, S. des Taglöhners Karl Max Holland. 26. T. des Fabrikbesitzers Hermann Richard Edmund Falke. 26. Maria Margaretha, T. des Eisenbahn-Bremsers Heinrich Johannes Hett. 28. Flora Katharina Josepha, T. des Gerbergehilfen Johann Adam Schnell zu Neuenberg. 28. Mathilde und Joseph Zwillingskinder des Sattlers Johann Richard Atzert. 30. Katharina, T. des Bremsers Heinrich Weidenhausen.
Sterbefälle.
27. März. Maria Theresia, geb. Wagner, Ww. des Forstlehrers und Professors Franz Wankel, 78 I. 10 M. 19 T. 30. Josepha, T. des Handelsmanns Wilhelm Belz, 8 M. 7 T.
Meteorologische Beobaevtnnge« der hiesigen Wetterwarte.
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Die heutige Mvrgenternp. liegt 2,9° tiefer als die gestrige. Luftdruck noch 14—15 Mill, über feinem Jahresmittel und Luftströmung noch immer nördlich bis nordöstlich.
Die gestern erwähnte Ze ne hohen Luftdrucks hat sich etwas südwärts verschoben und erstreckt sich jetzt von Irland ostwärts nach Galizien, so daß das Gebiet westlicher Winde weiter südwärts vorgerückt ist. In Süddeutschland dauert die östliche und nordöstliche Luftströmung fort. Das Wetter ist in Deutschland kalt, trocken und vorwiegend heiter. Ueber. West-Europa ist die Temperatur fast allenthalben gestiegen und es dürfte bei Verlegung des Maximums nach Süden hin für unsere Gegenden wieder milderes Wetter zu erwarten sein,
Letzte Beobachtung 10'/» llhr Morgens.
Luftdruck — 750,0 mm. — Lufttemperatur — 8,1 ° C. — Luftfeuchtigkeit --- 58»/o — Wolkenzug Cirrus aus NO. — Windrichtung NO1. — Himmelsansicht heiter.
Verfälschte schwarze Seide. S Mästevchen des Stoffes, oon dem man kaufen null, und die etwaige Veisälsch- ung tritt sofort zu Tage: «echte, rein gefärbte Seide träufelt foforl jufemmrn, verlöscht bald und Unterläßt wenig Asche non ganz bellbräunlicher Farbe. — Verfälf-bte Seide (die leicht speckig wird und btidjt) brennt langsam fort namentlich glimmen die »Schußfäden- weiter (wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hrnterlätzt eine dunkelbraune Asche, d>e sich im Gegensatz zur ächten Seide nicht kräuselt, sondern krümmt. Zerdrückt man die Asche der ächt-n Seid', so zerstäubt sie, die der oersälschten nicht. Las Eeidentsabrtk TSpöt oon <5. Henneberg Seidenfabrikant (S. u. ft- Hoff.) ZUricli versende gern Muster von seinen ächten Seidenstoffen an Jedet- marn und liefert einzelne Roben und ganze Stücke porio- und zollfrei in's Haus. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. [2336