Samstag, deu 1Z. Feoruar 189^.
19. Zührgaug
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1 " Rathgeber für Landwirthschafl, Gartenbau und Hauswesen' in Fulda und auswärts 1 Mark oO Mennig.
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Sozialdemokratie und Eigenthum.
Vortrag des Hrn.Gyrnnasial-Oberlehrers Pfrs. H. Breitung, gehalten int kaufmännischen Verein zu Fulda am 3. Februar d. I.
(Schluß.)
An welchem Punkte wird nun eigentlich der Profit gemacht? Am Rohstoff und den Produktionsmitteln jedenfalls nicht; der Preis derselben wird in der fertigen Waare einfach angerechnet; aber es ist möglich etwas zu gewinnen an der gekauften menschlichen Arbeitskraft. Nehmen wir an, der Arbeiter könne im Zeitraum von 6 Stunden Waare von so viel Werth Herstellen, als zur Deckung seiner Lebensbedürfnisse hinreicht, und er brauchte auch nicht länger zu arbeiten, so wäre für den Arbeitgeber irgend ein Gewinn nicht geschaffen. Darum nützt dieser die Arbeitskraft nicht bloß 6, sondern z. B. 12 Stunden täglich aus. 6 Stunden dieser Arbeit bezahlt er dem Arbeiter, indem er ihm den zum Unterhalt eben ausreichenden Lohn gibt; die andere Zeit, 6 Std., bezahlt er nicht, und dieses bildet seinen Gewinn. In Zahlen übersetzt würde diese Geschäftsgebahrung sich folgendermaßen darstellen. Der Kapitalist lege sür diverses Material, wie Rohstoff, Kohlen, Maschinenabnutzung u. dgl. 60 Mark ans, für Arbeitslohn 40 M. Wie setzt er nun den Preis der gefertigten Waare an? Er rechnet 1) die Auslagen 60 M., 2) den Arbeitslohn von 40 M.; mit letzterem hat er bloß 6 Arbeitsstunden bezahlt; die Arbeiter haben aber 12 Stunden gearbeitet, also steckt in bet angefertigten Waare der Werth von 6 weiteren Arbeitsstunden; dafür rechnet er 3) weitere 40 M. an. Er setzt darum die Waare sür 140 M. ab, während er nur 100 M. ausgelegt hat. Somit hat er, da das Geschäft eigentlich mit den 40 Mark Arbeitslohn gemacht ist, 100 Prozent gewonnen.
In solcher Weise will Marx mit Aufwand von scheinbarer Gründlichkeit den Beweis liefern, daß die Kapitalisten lediglich auf Unkosten ihrer Arbeiter sich bereichern, daß deshalb die kapitalistische Produktionsweife und fonfequent der Kapitalbesitz eine ungerechte Ausbeutung der armen Arbeiter durch das Kapital und die Reichen sei. Im weiteren führt er dann ans, wie durch immerwährende Wiederholung des geschilderten Prozeffes das Kapital sich ins Ungeheure vermehren muß, bis auf der einen Seite der Gesellschaft einige wenige unmäßig Reiche, nichts- thuende Geldmänner stehen, welche durch die den Armen abgestohlene unbezahlte Arbeitskraft in den Stand gesetzt werden, das Leben in ausgiebigster Weise zu genießen, — und auf bei anderen Seite ein immer mehr anwachsendes Proletariat, das auf dem gewohnten Wege ans dem Zustande der Entbehrung und Dürftigkeit nicht herauskommen kann.
Wie ist da zu Helsen? Was fordert die Gerechtigkeit? Soll die Krankheit gründlich geheilt werden, so müssen wir nach Marx eine neue Wirthschaftsordiiung, eine neue Produktionsweise erhalten. Die Klaffe der Besitzenden, welche ihr Vermögen ja doch nur mit Unrecht besitzt, muß expropriirt werden; sämmtliche Produktionsmittel müssen in den Dienst der Gemeinschaft treten, dann werden Alle gleichen Antheil am Lebensgenuß erhalten.—
Wenn Marx in feinem „Kapital" im weitern entsetzliche Bilder zeichnet von der Herzlosigkeit, mit welcher die Arbeiter ausgepreßt wurden; von dem gesundheitswidrigen Zustande der Arbeitsräume; von den Sklavenmärkten, die mit den Kindern abgehalten wurden; von der elenden Ernährung der Leute, von den Seuchen, welche unter der Arbeiterbevölkernng aufräumten: so kann ihm der Vorwurf der Unwahrheit nicht gemacht werden; es waren das leider Thatfacheu, welche auch in den Berichten der englischen Fabrikinspektoren erzählt sind; es erklärt das auch den Haß und Ingrimm, den Marx gegen den gesummten Kapitalisten- und Fabrikantenstand gefaßt hat. Jndeß ist dabei doch zu bedenken, daß Marx vor etwa 40 Jahren in England schrieb und daß die Schilderungen, welche' er von der damaligen Lage der Arbeiterbevölkernng entwarf, für die Jetztzeit weder in England, noch weniger in Deutschland zutreffend sind. Die Lesung derartiger Schilderungen wirkt trotzdem auch jetzt noch als Agitationsmittel sür den Sozialismus, und die Arbeiter, welche einmal mit Unzufriedenheit und Haß gegen die bestehende Ordnung erfüllt sind, vermögen die innere Haltlosigkeit der sozialistischen Theorien nicht zu durchschauen. War ja doch Marx selbst von seinem Haß so verblendet, daß er die Fehler seiner theoretischen
Auseinandersetzungen nicht bemerkte, obwohl diese Fehler dem ruhig Denkenden alsbald in die Augen springen. Sehen wir zu!
Das ganze Fundament, auf welches Marx feine Beweisführung aufbaut, ist ein unsolides. Marx ist zwar von sich selbst — Manche sagen: nur von sich selbst — sehr Überzeugt gewesen. (Bebel u. Kons, scheinen ihm das abgesehen zu haben.) Mit einer verblüffenden Sicherheit stellt er feine Behauptungen auf; für Gegner hat er keine ruhigen Gründe, fonbern fertigt sie mit verächtlichen, höhnischen Schimpfworten ab. Allein dies Benehmen ändert mchts an der Thatfache, daß der feiner „berühmten Beweisführung" zu Grunde gelegte Begriff von Werth und Preis ein total falscher ist. Der Werth eines Gegenstandes soll nach Marx lediglich davon ab- hängen, wie viel Zeit zur Herstellung desfelben erforderlich, wieviel verbrauchte Arbeitskraft darin enthalten ist. Nehmen wir nun einmal an, es habe Jemand einen großen Kieselstein mit vieler Mühe ausgehöhlt und nach 3wöchiger Arbeit ihm endlich fo dünne Wände und eine Form beigebracht, daß er etwa einem Trinkglas ähnelte: welchen Werth besäße ein solches Gefäß? Kein Vernünftiger würde wohl dafür einen Preis zahlen, welcher der darin anfgespeicherten Arbeitskraft entspräche. Und warum das? Ja, ein Trinkgefäß kann man gebrauchen, aber so viel Werth hat es für den Gebrauch nicht, daß man darum einen Lohn für 3 Wochen Arbeit zahlen möchte. Ein neueres Beifpiel: Ein Bildhauer verfertigt aus weißem Marmor zwei gleiche Statuen; auf beide verwendet er dieselbe Sorgfalt und die nämliche Zeit. Auf einmal kommt, wo er die letzte Ueberarbeitung vornimmt, im Marmor der einen Statue an der Stelle des rechten Auges ein sog. Leberflecken zum Vorschein, der das Gesicht ganz entstellt. Wer zahlt für beide Statuen den gleichen Preis? Oder sind am Ende geflickte Schirme die werthvolleren. In denselben ist ja mehr Arbeitskraft verkörpert. Das roa§ an erfter Stelle bei Festsetzung des Preises für einen Gegenstand in Betracht kommt, ist dessen Gebrauchswerth, nicht die darauf verwandte Arbeitszeit. — Sodann: Warum fallen und steigen die Preise für eine und dieselbe Waare, z. B. für Kaffee, Kohlen u. dgl. ? Abgesehen von manchen andern Einflüssen hat der größere ober geringere Umfang der Ernte und der Förderung dafür eine ausschlaggebende Bedeutung. Wächst der Ertrag der Kaffee-Ernte etwa einmal deshalb, weil größere Strecken bebaut ober bie seitherigen Kulturen intensiver bearbeitet würben, so sinken bie Preise, trotzdem im Ernteertrag eine größere Summe von verbrauchter Arbeitskraft enthalten ist. Werden weniger Kohlen von den Zechen gefördert, fo gehen die Preise in bie Höhe, wenngleich jetzt zur Förderung einer Tonne weder mehr Arbeitskraft, noch mehr Zeit erforderlich ist als früher. Die greife reguliren sich eben zweitens durch das Berhältniß zwischen Nachfrage und Angebot. — Dazu kommt allerdings auch die Arbeitskraft, welche zur Herstellung einer Waare auf gewendet werden muß; der Arbeiter muß leben und zwar vom Ertrag feiner Arbeit leben. Dies wäre dann der dritte Faktor, welcher bei Bestimmung des Waarenpreises mitfpielt, aber keineswegs der einzige, wie Marx vorgibt.
Stellt nach Gesagtem Marx einen ganz falschen Maßstab für den Preis der Maaren auf, so ist auch bie Schlußfolgerung ein e falsche, auf bie er lossteuert, der Fabrikant oder Kapitalist werde reich bloß durch Verkauf von Maaren, deren Herstellungskosten er zum Theil nicht bezahlt hat. Es kann Jemand 1) für feine Maare einen höheren Preis nehmen, weil er ihr etwa durch eine eigene Erfindung einen größeren Gebranchswerth gegeben hat. Es fonftruirt sich Jemand eine Maschine, welche eine bessere Maare vielleicht in kürzerer Zeit und mit geringerem Kraftaufwand herstellt, als dies seither möglich gewesen. Die Maare hat offenbar deshalb nicht weniger Werth und braucht nicht billiger gegeben zu werden, weil daran weniger Arbeitszeit und Kraft hängt. — Es kann Jemand 2) seiner Waare dadurch einen höheren Preis sichern, daß er sie nur in solcher Menge anfertigt, als zur Deckung der Nachfrage nöthig ist. Dies einem hohen Preis günstige Berhältniß zwischen Angebot und Nachfrage wird erhalten, wenn Jemand feine beffere Produktion geheim hält, ober wenn er burch Patent sich gegen balbige Konkurrenz schützt. — Wie wäre es aber 3), wenn biefe beiden Faktoren einem Fabrikanten und Arbeitgeber nicht zur Seite stehen? Ist er ungerecht, wenn er die gemieteten
Arbeitskräfte eine gewisse Zeit für sich arbeiten läßt? An und für sich (also den Fall von rücksichtsloser und wucherischer Aus- beutung ausgenommen) gewiß nicht. Der Fabrikant stellt zu Gunsten des Arbeiters, wie wir neulich schon erwähnt haben, seine Gebäude, die Arbeitsräume, die Maschinen und andere Werkzeuge; er stellt das Betriebskapital, schafft das Rohmaterial bei; auf ihm lastet das Risiko des ganzen Unternehmens; er hat die Sorge um Absatz der Waare; er muß Handelskrisen mit durchmachen re. und das meistens unter anstrengender geistiger Arbeit; das Alles braucht er nicht umsonst zu thun. Oder, um es anders auszudrücken: Er schafft von seiner Seite den sämmt- lichen Arbeitern die Möglichkeit lohnender Arbeit; solche zu haben ist aber nicht wenig werth; und für biefe Leistung barf er von feinen Arbeitern eine Gegenleistung zu feinen Gunsten in Anspruch nehmen. — .
Was nun das riesige Anwachsen des Vermögens einzelner Weniger gegenüber der „Entbehrung und Dürftigkeit der Arbeiter" angeht, fo muß man doch wohl ehrlich sagen und kann sich darüber freuen, daß heutzutage die Lohnarbeiter in Wohnung, Kleidung und Nahrung viel besser daran sind, als vor etwa 30 Jahren, auch besser, als jetzt noch viele kleine Landwirthe; zu beklagen ist, daß bei Bielen das Gegentheil von Entbehrung herrscht und sie hindert, sich etwas Vermögen zu sparen.
Gegen das Zusammenströmen des Geldes in den Händen weniger Krösusse wird der Staat ankämpfen müssen und er kann es in gerechter Weise z. B. durch starke Besteuerung der Großkapitalisten, durch Förderung genossenschaftlichen Vermögens, milder Stiftungen u. s. w., vielleicht durch gesetzliche Begrenzung zulässiger Erbschaftsmassen. — Ungerecht und thöncht wäre es aber, das Kind mit dem Bade auszugießen und nach Vorschlag der Sozialdemokraten alles Vermögen zu expropriiren. Die Maßregel wäre gegen das Naturrecht, für die Gesellschaft nachtheilig und undurchführbar.
Deutsches Reich.
Berlin, 11. Februar.
* Vorgestern hätte nach der Reihenfolge der Jni- tiativ-Anträge der im Dezember 1890 gestellte Centrumsantrag auf Aufhebung des Jesuitengesetzes auf die gestrige Tagesordnung des Reichstags gesetzt werden müssen. Wenn das Centrum das nicht wünschte, sondern, wie wir bereits mitgetheilt haben, selbst die Absetzung von der Tagesordnung beantragte, so können nur gewichtige Gründe dazu geführt haben, unsere bewährten 100 Vertreter einstimmig diesen Beschluß fassen zu lassen, wobei ihnen ja frei bleibt, jede Woche, an jedem folgenden Dienstag zu beantragen, für den Schwerinstag auch die Aufhebung des Jesuitengesetzes auf die Tagesordnung zu setzen. Was das Centrum bewog, zunächst die Vertagung zu wünschen, ergibt sich aus folgender, vom verehrten Ches der Centrumsfraktion Graf B a l l e st r e m bei Feststellung der Tagesordnung feierlich verlesenen
Erklärun g.
„Auf Grunb eines einstimmig gefaßten Beschlusses meiner politischen Freunde habe ich ben Herrn Präsidenten zu bitten, bie Nr. 4 von bet morgigen Tagesordnung abzusetzen." Wir stehen selbstverständlich nach wie vor unverändert auf dem Boden nuferes Antrages. Die Erklärung des preußischen Herrn Ministerpräsidenten im preußischen Abgeordnetenhause am 29. Januar d. I., aus welcher sich zu unserem Bedauern die ablehnende Haltung der preußischen Regierung und damit bie Aussichtslosigkeit für einen wirklichen Erfolg unseres Antrages zur Zeit ergibt, würbe uns an unb für sich noch nicht veranlaßt haben, auf dieBerathung beSfelben in biefem Augenblicke zu verzichten. Wenn bieses von unserer Seite dennoch geschieht, so thun wir dies im Hinblick auf die Thatfache, daß neben dieser Sachlage, zur Zeit aus Veran-
Ein Gpftr der Mcht.
Roman nach dem Französischen des Xaver Didier von H. von Remagen.
(24. Fortsetzung.)
Die Tröstungen, welche die Religion und das Gebet ihr brachten, stärkten sie in der Ausführung der schweren Arbeit.
Ein Kaufmann von Lyon kaufte das gesammte Grange-Verte, und da er nicht die Absicht hatte, dasselbe zu bewohnen, sondern es nur landmännisch zu verwerthen, so machte die Reserve Florencen's, wonach sie die herrschaftliche Wohnung nebst Garten für sich behalten wollte, keinerlei Schwierigkeiten bei den Ver- kauss-Bedingungen.
Gegen einen angemessmen Rabatt auf den Kaufpreis war er bereit, das Gut gleich baar zu bezahlen, für welchen Zweck er das bedeutende Kapital bereit gehalten hatte.
Florence fühlte eine laute Freude über den schnellen Erfolg, den die einsichtsvollen Anstrengungen des Notars Cormois gehabt.
Dasselbe ungeheure Verlangen, welches sie getrieben hatte, sich mit so viel Freudigkeit ihres Vermögens zu entledigen, um die Schäden ersetzen zu können, trieb sie auch, die Reise nach Paris in's Werk zu setzen, die ihre Handlung zum Abschluß bringen sollte.
Kaum waren die gesetzlichen Formalitäten erfüllt, als Tante und Nichte eilig abreisten, ohne daß sie sich aus andere Weise verabschiedeten, als indem Florence dem guten Pfarrer einen kurzen Brief, und Tante Aglae an Francis ein Billet schrieb.
In wenigen Zeilen sagten Brief und Billet weiter Nichts als: „Wir kommen bald zurück."
Dieses „Bald" erschien Francis erschrecklich lang. Maß er es doch mit dem tiefinnigen Gefühl, welches seine trostlose Einsamkeit an die überlegte Abwesenheit seiner geheimnißvollen Nachbarin fesselte.
Dieses Geheimniß, von welchem er glaubte, daß es nunmehr aufgeklärt sei, sah seiner Ansicht nach auch für das Publikum der ehrenvollsten Erledigung entgegen. Wenn Florencen's Familie, und zwar wahrscheinlich ihr Vater, materielle Schäden angerichtet hatte und Schuld an Anderer Ruin und Leiden trug, so war es in diesem Augenblicke seine engelgleiche Tochter, welche diese Schäden ausbesserte und die dadurch entstandenen Leiden heilte, an denen sie selbst doch sicherlich unschuldig war.
„Nein," sagte der arme junge Mann zu sich selbst, während er nachdenklich in seinem Zimmer auf und ab wandelte, bis er endlich vor dem Bilde seines Vaters stehen blieb, „mein Vater würde mich nicht tadeln, daß ich meinen Namen der geben will, die so edel, so großherzig ist."
Seine Einsamkeit begann, ihm drückend zu werden, eS zog ihn nach dem Pfarrhause. Er traf dort den Pfarrer Gelis im Sessel sitzend, wie er seine von Rheumatismus geplagten Beine vor sich auf einen Stuhl gestreckt hatte. Er setzte sich dicht neben den Freund und binnen wenigen Minuten war er schon so weit, daß er seinen tollen Besuch auf Grange-Verte erzählt hatte.
Der alte Mann erschien ebenso wenig erstaunt als böse über die schlechte Befolgung seiner wohlgemeinten ernsten Rathschläge. Seine Milde konnte alle menschlichen Schwachheiten ruhig anhören, nicht weil er dieselben billigte, sondern weil er sie aufrichtig und schmerzlich beklagte.
Zudem erkannte er die reinen, edlen Motive, die seinen lieben Schüler zu der Schwachheit verleitet hatten, die er eben erzählen hörte, und dies schon genügte ihm, dieselbe entschuldbar zu finden.
Und würde nicht Jedem diese Handlungsweise des armen jungen Mannes rührend erschienen sein, der so lange geschwiegen hatte, als ein Vermögen sich als Hinderniß zwischen ihn und seinen Traum stellte, und der erst sprach, und zwar in vollster Gluth und Begeisterung, als er dies große Vermögen wie Schnee unter der Sonne vergehen sah?
Dies verstand Pfarrer Gelis so gut, daß er nicht