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ZnielligenzBlatt der steten Stadt Frankfurt, verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden,^ und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

(Expedition: am Geistpfèrtchen, Schlachchautgasse 21.)

M 200. Donnerstag den 25. August 1859.

Ueberblick der Ereignisse im Gebiete der politischen

und materiellen Interessen.

Frankfurt, 25. August. (Zur Situation.) Während die Amnestie und die offenbar angebahnte freiere Richtung in Frankreich von Seiten der ganzen frei­sinnigen Presse, mit einigen wenigen Ausnahmen, mit Freuden begrüßt wird, knüpfen, wie wir schon im jüngsten Ueberblicke angedeutet, die Dunkelmänner in der Presse „Befürchtungen" an diese freisinnige Richtung des französischen Kaisers, sprechen von „darunter verborgen lauernden Gefahren des deutschen Vaterlandes" und was dergleichen Unsinn mehr ist.

Man müßte sich im Interesse Deutschlands für diese Federhelden schämen, wenn man nicht wüßte, daß gerade das ganze Streben derselben dabingeht, so wenig deutsch, als möglich zu sein; wahrlich, wenn unser Deutsch land, mit Ausschluß aller nichtdeutschen Elemente, sich unter dem Banner des Vaterlandes sammelt, wenn, wie es nun den Anschein hat, alle Parteiungen schwinden, und sich alle Deutschen unter dem deutschen Banner einigen, »<«« sie dem mächtigsten deutschen Staate als „nationale Partei", die Oberherrschaft politisch und militärisch übertragen, was hat, fragen wir, das mächtige, einige, freie Deutschland zu fürchten? Wozu also dem Nachbarstaat- Intentionen unterschieben, für die kein Beweis vorhanden ist, wozu stetes Mißtrauen aus- sâen, zu welchem kein Grund vorliegt, wozu das ewige Bangemochen, das stets ein Beweis

Sch?"^, das nicht deutsch nicht würdig, nicht durch die Situation geboten E^ . ?°" AÄ^^^ ^d ^ die Welt geschleudert, daß der Königlich Preußische ®e s and t e in P ari s neuerdings vereinsamt stehe, und von dem Tutlertencabinette „kalt" âde. Die „Augsburger allgemeine Zeitung" hat diese Ente zuerst wird^,^^ ^i^ndert; wer die Tendenz dieses Blattes in den jüngsten Monaten kennt, über solche Unwahrheiten nicht wundern, und derartige Nachrichten, die rein veaatWnsÄ V’ aus dem Cabinette irgend eines preußenfeindlichen inspirirenden aus "de" einer Prcßfiliale in Paris, oder «la,,?.» ^Mâftsstube irgend eines contermtnirenden Speculanten fließen, keinen t^naen^ ifÄ\Ä ^ °°i.c?ârw stammenden Nachrichten gutunterichteter Zet- S'J b preHtschen unddes französischen Cabinettes ein schrfreund-

Mftliches. — Der Mrmsterwechsel in Wien ist nun erfolgt. Graf Rechberg, die Seele des früheren Regimes ist geblieben, die Veränderungen der übrigen Personen S aerS händlich keine Wandlung des Prinzips zur Folge haben. Man muß aber gerecht sein, dem Karserstaat in seinen eigenthümlichen Verhältnissen Rechnung tragen,