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tiaen Politik muß sein; aber es muß dann eben auch Controlle sein, nicht bloßer Firlefanz. - Die „Berliner Nationalzei tung" sagt ferner: Die bisher gedachten Versuche, die auswärtige Politik Napoleons III. in ein System zu bringen, tragen sämmtlich unvermetv- ltcker Weise den Stempel wtllkührlicher Annahmen und gewagter Schlußfolgerungen. Viel­leicht daß die Richtung dieser Politik dem Auge der Nachwelt in untrüglichen Zügen er­kennbar sein wird, für heute ist sie so wenig festgestellt, daß Freund und Feind darin übereinstimmen, es könne der Urheber durch den Zwang der Umstände und seiner Erlebniye in Bahnen fortgerissen werden, die bis dahin außer seinem Willen lagen. D^ Verhalt Preußens zu Frankreich muß daher immer unter Berückfichttgung dieser Möglichketten und unter Berücksichtigung der bleibenden, überlieferten gegenseitigen Beziehungen beioe Länder bemessen werden. Die Wachsamkeit, die uns Frankreich gegenüber obliegt, rann nicht aus den Augen gesetzt werden um der Meinung willen, daß der augenbltauo) Souverän dieses Landes Preußen als guten Nachbar anzusehen wünsche; wir Essen vor­nehmlich auf den Staat, nicht auf die Person sehen und wie zu jedem Staate so lange ein gutes Verhältniß bewahren, als wir keinen Grund zur Beschwerde haben. *£ „Spener'sche Ztg." erklärt die möglichste Entwicklung der preußischen Militärkraft für bt aug legentlichste Sorge aller Freunde des Vaterlandes. „Seit dem Zerfall der ossllwe Allianz ist unsere politische Stellung eine selbstständigere, aber auch gefahrvoller«; wir müssen uns auf uns selbst verlassen können." Aber die Zahl der Streitkräfte thue nicht allein, es komme auf den Geist des Volkes, auf die körperliche Gewandtheit ^u Energie der Truppen an. In dieser Beziehung dringt sie besonders auf eine g gymnastische Vorbildung des einzelnen Soldaten. „Wir bedürfen einer viel größeren w' Weiterung des Turnwesens über Stadt und Land, als des Erzeugnisses eines freien fröylichen Gemeindewesens, eines moralisch und physisch vorwärts schreitenden Schmwei - Dann werden wir mit hoher Lust sehen und erst recht erfahren, daß ein Milttarpaa freier Staat sein, und daß mit einem fröhlichen und erfolgreichen Betrieb der Gew , der Landwrrthschaft, der geistigen Cultur eine kräftige und allgemeine Militärorgans verbunden sein kann. Dies anzubahnen, wäre eine würdige Aufgabe für Preu? Ministerium."

Bekanntmachungen.

Zoologischer Garten.

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Donnerstag den 18. August 1859, Nachmittags 6 Uhr,

Oti günstiger Witterung):

ttMIM WI«» vom Musck-Lorps des k. k. österr. 1. Feldjäger-Bataillons.

Eintritt nur für Mitglieder und von denselben persönlich rin«

geführte Fremde. Der Verwaltuiigsr»«1*