der freien Stadt Frankfurt, / verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden,/^ und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, SchlachchauSgaste 21.)
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M 174.
Dienstag den 26. Juli 1859.
Abonnementspreis für's halbe Jahr 2 fl. 30kr. Täglicke Ausgabe außer Montags. Einrückungsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.
Veberblick der Ereignisse im Gebiete -er politischen
und materiellen ZntereUe«.
Frankfurt, 26. Juli. (Zur Situation.) Die „Preußische Zeitung berichtet:
„In den letzten Tagen jtnb in verschiedenen Zeitungen einzeln», auf die Poli'ik der königl. Regierung Bezug habende Schriftstücke abgedruckt, aid rerseiks zugleich viele unrichtige Nachrichten verbreitet worden, welche eine Aufklärung der öffentlichen Meinung über die wahre Sachlage wünschenswerth erscheinen lasten. Wir sind zu diesem Zwecke in den Stand gesetzt, folgende, im Zusammenhang flehende diplomatische Actenflück.- zu veröffentlichen: 1) eine an die königl. Missionen bei den deutschen Höfen gerichtete Circulardep^ sche ^m 24 Juni d. I., welche die Stellung Preußens zu den Großmächten und zum deut- schen Bunde bespricht, über die Verhandlungen mit dem Wiener Cabmet Aufschluß gibt, und die Emleitung der Mediation ankündigt; 2) eine an die königl. Gesandten zu London ^L.d-tersburg gerichtete identische Depesche vom 24. Juni d. I., welche die gemein- schaftltche Mediation der neutralen Großmächte vorzubereiten bestimmt ist und 3) zwei vertrauliche Begleitschreiben zu obiger Depesche vom 26. und 27. Juni d. I., an die gedachten ö Gesandten gerichtet, welche den Zweck hatten, die Dringlichkeit einer schleu- nizen Verständigung über das gemeinschefiliche Einschreiten mit Rücksicht auf die besondere Stellung Preußens nachdrücklich hervortrcten zu lasten. Die für London bestimmte Aus- ftrtigung dieses vertraulichen Erlöstes enthält im Eingänge auch eine Erwiderung auf die Depesche des britischen Cabinets vom 22. Juni d. J. Wir sind gleichzeitig zu der Erklärung ermächtigt, daß außer den, in der identischen Depesche vom 24 Junt d. I. enthaltenen allgememen Andeutungen über eine Vermittlungsgrundlage von der k. Regierung einerlei Mediationsvorschläge weiter ausgegangen, noch auch solche von anderer Seite her zu ihrer Kenntniß gebracht worden sind." Die Depesche an die Gesandten Preußens zu London und St Petersburg enthält keinerlei positive Vorschläge, läßt aber ^"Zweifel darüber, daß Preußen die Erhaltung des italienischen Territo- » » Oesterreichs zum Ausgangspunkt seiner Vermittelung
hÄL®ie ^i che Regierung sprüht die Ansicht aus, daß Europa und Deutschland ^besondere n cht gleichgültig der S ch w â ch u n g Oesterreichs z u s e h e n k ö n n e n. Weit entfernt jedoch, die Schwierigkeiten zu verkennen, die sich der einfachen Wieder-