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der freien MdI Frankfurt« /fP verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, â^^â und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)
M 120. Samstag den 21. Mai 1859.
LLeberblLÄ der Ereignisse im Gebiete der politische» und materiellen Interessen.
Frankfurt, 21. Mai. (Zur Situation.) Das stehende Heer in Preußen besteht aus 211,731 Personen. Davon standen als Besatzung in Frankfurt a. M., Mainz und Luxemburg 12,029 Mann, in Preußen 26,636, in Posen 14,121, in PoMmern 14,615, in Brandenburg 43,886, in Schlesien 31,798, in Sachsen 24,913, in der Rheinprovinz 34,455, in Hohenzollern 98, in Westphalen 9278 Mann. Unter der obigen Gesammt- zahl befinden sich die Familienglieder, Angehörigen nnd Dienstboten mit 46,194 Personen. Es bleibt also für das active Militär die Summe von 165,537. Bei der dreijährigen Dienstzeit bildet sich der angegebene Gesammtbetrag aus drei Altersklassen oder Jahrgängen, deren jeder darnach 55,179 Mann umfaßt. Da nun die Totalsumme der zum Eintritt bestimmten zwanzigjährigen Männer in Preußen jährlich ca. 147,164 beträgt, so ergibt sich, daß eine große Auswahl bleibt und ca. 92,425 (also bald 2/3) zurückgestellt werden müssen. Zur Kriegsreserve gehören die aus dem stehenden Heere Entlassenen aus die Dauer von zwei Jahren. Die Anzahl derselben ist daher zweimal 55,179-^ 110.358. Hiernach umfaßt das stehende Heer und die Kriegsreserve zusammen 275,895 Militär- personen. — In Bezug auf die Besatzung der Bundesfestung Rastatt ist nunmehr ein Uebereinkommen getroffen, durch welches die Frage von der Mttbetheiligung Preußens geregelt wird. Den desfallsigen Ansprüchen der preußischen Regierung wird durch diese Vereinbarung intsprochen. Preußen wird fortan in gleicher Weise wie Oesterreich, einen Theil der Bundesbesatzung für diese Festung stellen. Die Truppen, welche zu dem angegebenen Zwecke designirt sind, dürften schon in Kurzem in Rastatt anlangen. — Die „Sperr. Ztg." sagt: „Es-wird Alles versucht, um in Deutschland Mißtrauen gegen Preußen zu sâen und hin Auslande gegenüber, dessen Politik in verdächtiges Licht zu setzen. Bereitet schon dieser Umstand dem Berliner Cabinet den europäischen Mächten gegenüber Schwierigkeiten, so öffnet das Drängen der Kleinstaaten, wodurch der Bund in eine aggressive Haltung versetzt zu werden' droht, auch noch Einmischungen jener Mächte Thür und Thor. Zu solchen Einmischungen rechnen wir die Zumuthung, daß sich der Bund oder einzelne Staaten zu einer Zusicherung der Neutralität für die kommenden Eventualitäten verstehen sollen. Nach Außen und nach Innen hat demnach Preußen für den Bund und seine eigene selbstständige Politik Front zu machen, und es ist ein Glück, daß das volle Vertrauen des Landes zur Regierung und das einsichtsvolle Verständniß der Landesvertretnng in dieser Lage der Regierung eine kräftige Stütze gewährt. Ein Z el darf Preußen vor Allem in den verhängnißvollen Krisen des Augenblicks nicht aus den Augen lassen — dre