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6 Beilage, Franks. Jntekl.-Nl. J1 115, Sonntag 15. Mai 1859.

Bekanntmachungen.

Alle Buchhandlungen Deutschlands eröffnen hiermit 1164

Subfeription auf: *

Die Kriegsgeschichte i

5 Nuferer Zeit I

I in Wort und Vild. *

I Mit Plänm, Karten und Portraits von Staa^männern und Heerführern, i ^ gr. 8. in Lieferungen von 4—5 Bogen. |

Preis jeder Lieferung nur T/a Ngr. oder 27 kr.

»von welcher alle 14 Tage eine Lieferung in unterzeichnetem Verlag erscheinen wird. g MF Die erste Lieferung entölt eine große Zpccialkarte von Vber-Italien. -W§ £

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" Die Kriegstrompete ist wieder einmal die einzige Concertqeberin, welche die große« Dund kleine Welt bewegt. Der italieniscke Carbonari Hut sitzt unserem Heim ttbland krakehl H B gegenüber, und der gallische Hahn bläht sich im Uebermaaß seiner Selbstüberschätzung ■ wieder einmal auf, und möchte uns an Jena und Austerlitz erinnern.

« Kein Kampf ifl's, der zwischen Oesterreich, Italien und Frankreich sich entspinnen § * wirb; es wird ein Kampf sein, zwischen unserer Nation und den Fremdlingen, — Aund Wir dürfen uns nicht fragen, sind wir Oesterreicher, Preußen, oder gehören wir sonst „ einem Bundesstaate an; wir dürfen wie bei Leipzig, einzig und allein nur deutsch § L handeln und denken.

« Der Krieg beginnt in den Orangenwäldern Italiens, und unser Brude'staat Oester-

<» reich bildet vielleicht nur die Vorpostenlinie eines Kampfes, der bald an allen Ecken und .. Enden sich entspinnen mag. Wer kann's voraus sagen, wo er enden mag, denn so lange g ein Regent, der sich seiner moralischen und politischen Unhaltbarkkit bewußt ist, Länder s« und Völker regiert, und seinen Rettungsanker einzig und allein in der Beschäftigung a seiner Armee suchen muß, ist von Ruhe keine Rede. m

Handel und Wandel liegen darnieder, Gewerbe und Verdienst sind zusammen- | geschrumpft, daß Hunger und Elend sich bald ebelich einsegnen lassen können und man wird bald nur noch froh werden können, wenn Geschütze und Bajonette die Reihen ter ^ Feinde lichten. —

Wir haben einen deutschen Kampf vor uns, auch wenn unser österreichisches Brudervolk ibn allein anskâmpft. Die Sympathie«! seihet deutschen Brüder H t es nie Mehr für sich gehabt, als jetzt, und es wird nicht allein bleiben,. wenn seine Kräfte incht ausreichen. Wo aber auch der Kampf verlaufen mag, er hat für uns Alle ein gewichtiges Interesse, und Zeitungen allein können ausführlich genug über diesen Vvlkerstreit nicht berichten. DaS muß heute Aufgabe einer