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Mtelliaenz-Matt

der freien Kâ; Frankfurt, verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frmrkflltter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachttzausgaffe 21.)

â 295. Dienstag den 14. December 1858.

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NeberbliS der Greigniffe im WedLete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, 14. December. (Zur Situation.) Nach Ablauf des ersten Mo­nats, in welchem die Silberzahlungen der österreichischen Nationalbank einen größeren Umfang genommen haben, ist das Ergebniß der Gebahrung dieses Instituts von mehr als gewöhnlichem Interesse. Der Stand der Bank nach dem nunmehr vorliegenden Abschluß vom 29. November bietet in den wesentlichsten Punkten nachstehenden Vergleich mit dem Stand am 31. October: Der Notenumlauf hat im November von 389,572,159 fl. (wor-

unter

14,477.

1,585,580 fl. österreichische Währung) abgenommen auf 385,026,597 fl. (darunter . 7,490 fl. österreichische Währung). Das Silber hat von 109,895,457 fl. abgenom­men auf 100,406,490 ft Die mit dem Bankgebäude vereinten Aktiva, unter welchen das Portefeuille an Wechseln auf ausländische Plätze begriffen sind, haben zugenommen von 17,188,429 fl. auf 21,556,775 fl. Zieht man die Zunahme dieser Aktiven, 4,368,346 fl. von der Abnahme des Silbers, 9,488,967 fl. ab, so bleibt eine Abnahme bei diesen

beid.en Posten von 5,120,621 fl., welche ungefähr der Abnahme des Notenumlaufs entspricht. Das WechsehPortefeuille hat etwas zugenommen: von 78,912,125 fl. (worunter nur 145,184 fl. österr. Währung auf 79,197,977 fl. (worunter 10,717,918 fl. österreichische Währung); dagegen hat die Summe der Vorschüsse auf Staatspapiere von 78,579,400 fl. auf 77,567,823 fl. (wovon 1,232,200 fl. in österreichischer Währung) abgenommen. Die ältere Schuld des Staates hat sich von 51,093,854 fl. auf 50,794,804 fl., die hypothecirte von 147,500,000, auf 146,800,000 vermindert. — Fast gleichzeitig mit den in Bayern stattgefundenen Vorwahlen sind in Preußen die erforderlich gewordenen Nachwahlen einiger Abgeordneten für die neue Kammer vorge­nommen worden, deren Zusammentritt wahrscheinlich am 12. Januar erfolgen wird. — In Spanien haben Lie parlamentarischen Verhandlungen bereits begonnen. Die Cortes sind am 1. December durch die Königin eröffnet worden. In der Thronrede werden Lie Beziehungen Spaniens zu den auswärtigen Mächten als sehr befriedigend und herzlich bezeichnet, die Schwierigkeiten mit Mexico aber in nahe Aussicht gestellt. — In Betreff der friedlichen Lösung über LenProzeß Montalembert berichten einige Blätter, daß die französische Regierung beschlossen hat, der eingelegten Appellation Folge zu geben. Die Nachricht bedarf indessen noch der Bestätigung. Wie es heißt, soll die französische Re­gierung eine Expedition nach Madagascar beabsichtigen, an deren Spitze ein Brigavegene- ral treten würde. — Neuerdings spricht man von Verhandlungen zwischen Neapel, Frank­reich und England, welche die Wiederaufnahme der diplomatischen Verbindungen dieser