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der freien SIM Frsnksuri, ^^.

verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasie 21.)

^g 203. Samstag den 28. August 1858.

UeberbliS der Ereignisse iw Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, den 28. August. (Das Bombardement von Dschedda). Nachdem der Sultan für den an dem englischen und dem französischen Consul in Dschedda begangenen Morde eine eclatante Genugthuung versprochen und auch bereits ein türkischer Commisiâr von Constantinopel abgegangen war, um die Urheber der dscheddaher Ereignisse an Ort und Stelle zu bestrafen, mußte es befremden, daß am 23. Juli der Commandant des „Cyklops", Kapitän Pullen, wie es heißt, in Folge erhaltener Befehle seines Gouver­nements, das Bombardement auf Dschedda eröffnete und drei Tage lang fortsetzte. In Frankreich scheint man mit diesem einseitigen Vorgehen des englischen Capitains nicht sehr zufrieden zu sein. Die franz. Blätter sehen in dem Ereigniß eine That der britischen Eifersucht, die Frankreichs Mitwirkung nicht habe abwarten, sondern ihre Macht im rothen Meere recht fühlbar machen wollen. Aber auch englische Blätter mißbilligen die Beschies­sung Dschedda's. Unter andern läßt sich die „Times" darüber also vernehmen: Wir wiffen nicht, was wir dazu sagen sollen. So viel ist vollkommen klar, wenn Capitän Pullen zur Zeit, als die Mordscenen vorfielen oder unmittelbar nachher seine Kanonen auf die schuldige Stadt gerichtet und so die Mörder gleichsam rother Hand gefangen hätte, so würde die Meinung der gesitteten Welt auch die äußerste Maßregel, zu der er etwa schreiten mochte, gutgeheißen haben. Ein Bombardement Dschedda's in demselben Augen­blick, da die Häuser des englischen und französischen Coniuls noch von dem warmen Blute ihrer Bewohner geröthet waren, wäre ein vollkommen begreifliches und gerechtfertigtes Verfahren gewesen. Aber wie ging man in der That zu Werke? Der britische Dampfer segelte zur Zeit des Blutbades von der Stadt hinweg, und als die Angelegenheit zur Kenntniß der heimischen Regierung gebracht wurde, kam die Sache vor die Pforte in Kon­stantinopel. Die türkischen Behörden nehmen unsere Satisfactionsforderung mit der größ­ten Gradheit auf und ernannten augenblicklich einen Spezial-Commiffarius, damit derselbe sich sofort nach Dschedda begebe, um die Meuterer und Mörder zur verdienten Strafe zu bringen. Was konnten sie mehr thun? Was durften wir mehr verlangen? Der zum Spezial-Commiffarius erwählte Mann war kein unbedeutendes Individuum, sondern Ismael Pascha, der Held von Kalafat. Es unterliegt nicht dem geringsten Zweifel, daß die türkische Regierung es vollkommen ernst meinte, und gerne alle Dschedda-Mörder, die sie ergreifen konnte, gehängt hätte. Sie schickte einen Dampfer mit einigen 500 egyptischen Soldaten an Bord ab, um die Autorität ihres Spezial-Commiffarius zu unterstützen, kurz sie that, was menschenmöglich ist. Das Ende von Allem war, daß Capitän Pullen