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-er freien Statt Frankfurt, ^M verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. P^ÄS ---- ••eeeee»e@®$iw>eeeeeee» ----
(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)
M 57. Dienstag den 9. Marz 1858.
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Ueberbliek der Ereignisse im Gebiete der politischen un- materiellen Interessen.
Frankfurt, 9. März. Die neuesten politischen Vorgänge im großen Jnselreiche beweisen zur Genüge, daß die konstitutionelle Theorie leicht mit sich selbst in Widerspruch geräth und daß die parlamentarische Allmacht, je weniger sie durch einen höheren Einfluß temperirt wird, um so mehr die Grundbedingungen des Vertretungs-Systems in Gefahr setzt. Die konstitutionelle Theorie, wie sie aus der englischen Tradition übernommen ist, stützt sich wesentlich auf Voraussetzungen, welche den früheren Zuständen Großbritanniens entsprachen, jetzt aber weder diesseits/ noch jenseits des Kanals zutreffend erscheinen. Das Räderwerk der parlamentarischen Mechanik und die Wechselwirkung zwischen Regierung und Landesvertretung bleibt in den regelrechten Gleisen, so lange thatsächlich zwei große Parteien sich gegenüber stehen, welche, im Einverständnisse über die wesentlichsten Zwecke und Grundlagen des Staates, nur in der Wahl der Mittel und in der Behandlung spezieller Verhältnisse von einander abweichen, zwei Parteien, welche in der Festigkeit ihrer Ueberzeugungen und in der Geschlossenheit ihrer Disziplin die Bürgschaften dauernden Bestehens darbieten. Wenn in den Staaten des Festlandes die Versuche der konstitutionellen Praxis entweder ganz mißlangen oder das Bedürfniß einer starken Regierungs-Autorität herausstellten, so erklärt sich dies sehr einfach aus dem Umstande, daß alle jene Vorbedingungen mehr oder minder fehlten, und daß namentlich die parlamentarische Entwickelung, bei dem Mangel aller Erfahrungen und aller Gegengewichte, die Oberherrschaft in die Hände einer Partei zu bringen drohte, welche bemüht war, den Staat aus seinen Fugen zu heben, um ihn den Experimenten der Theoretiker oder den Leidenschaften der Menge preiszugeben. Die letztere Gefahr ist bisher dem britischen Reiche noch fern geblieben, weil jede der beiden abwechselnd zur Regierung berufenen Parteien die Pietät für die überlieferten und bestehenden Ordnungen als einen Bestandtheil ihres politischen Programms festgehalten hat. Dagegen offenbart sich seit einiger Zeit eine innere Erschütterung des Parteiwesens, theils durch ein haltloses Schwanken der Ueberzeugungen, theils durch ein Erschlaffen der Disziplin erkenntlich, welche schon manch wunderliche Erscheinung und so den Wechsel des Ministeriums herbeigeführt hat, ohne daß sich die Dauer des neuen Cabinets fest Bestimmen läßt. Das politische Programm der Regierung, welches übrigens Graf Derby dem Ober-