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der freies MM Msksnü, verbunden mit de« Asrtrdlatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den /rMsvrkr Zschrichk» als Extrabeilage
(Expedition r am Gsißpstrtchm, Gchlschthavsgaffe 21).
M 286. Donnerstag den 3. December 1857.
^^“ Inserate, welche den folgenden Tag nach der Aufgabe im Jntelligenzblatte erscheinen sollen, werden, bei herannahendem Weihnachts- feste, Vormittags von der Expedition erbeten.
AbonArmentspreiL für's halbe Jâ 2 fL 30 h. Tägliche Ausgabe außer Montags EinräckungSgebührenl 6 kr. für dir ganze, 3 kr. für dis gespaltene Zeile.
Ueberdliâ HeVErsigNifse Lm Webrete der poLLtischen im& materiellen Interessen.
Frankfurt, den 3. December. Der Postbienft nach Ostindien. Der Dienst drr indischen Mailpost, der bisher monatlich nur zweimal geschah, soll fortan allwöchentlich stattfinden. Die englische Regierung steht deshalb bereits mit der „Peninsular and oriental Company“ in Unterhandlung. Die Sache ist ebenso leicht als dringend. Die erwähnte G-seUschast unterhält auf der zu durcheilenden Linie bereits eine Flotte von mindestens 80,000 Tonnen Tragfähigkeit. Bei den unermeßlichen Mitteln, die ihr zu Gebote stehen, kann es ihr nicht schwer werden, den Postdienst zu verdoppeln, und man darf sich wundern, daß eS nicht schon in dem Augenblicke geschah, wo man in England die Wichtigkeit der in Indien hervorgetretenen Meutereien erkannt hatte. Mit der Verdoppelung des DepeschendiensteS beabsichtigt man zugleich eine Vermehrung der Schnelligkeit in der Beförderung telegraphischer Nachrichten. Das elektrische Tau, welches von Piemont nach Cagliari und nach Malta geht, wird von da nach Alerandrien fortgesetzt, welcher Platz mit Suez schon längst durch einen elektrischen Telegraphen verbunden ist. Die Gesellschaft, welche diese Linie durch das Rothe Meer bis Bombay verlängern will, hat ihr Projekt nicht aufgegeben. Die Schwierigkeiten, welche durch die Weigerung der Regierung, auf ihre Forderung einzugehen, entstanden waren, dürften durch den Drang der Ereignisse geebnet werden. Auch zudem gegenwärtigen Standpunkte ist man nicht mit einem Male gekommen; es sind dazu vierunddreißig Jahre und viele Versuche und Arbeiten nöthig gewesen. Sonst war die Mailpost, wie noch heute der Transport der Waaren, Segelschiffen anvertraut, welche bekanntlich um das Vorgebirge der guten Hoffnung nach Indien gehen. Man war damals zuf-ieden, wenn die Nachrichten von Kalkutta nur 90 bis 100 Tage alt waren. Diese Zeit ist für ben Transport von Truppen nach Indien noch heute nöthig. Die Mannschaften, welche im Juli Md im August eingeschifft wurden, können, weil sie auf Segelschiffen den Weg «m