Intelligenz-Blatt
der freies Stadt Mskfiü, verbunden mit dem Astsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und de» /reekfatitt Nachrichten als Extrabeilage
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(Expedition: am Geistpförtchen, SchlachthauSgaffe 21).
M 278. Dienstag den 24. November 1857.
ig££S£SS5±^x^£t!:^SS^SS^S^^ ---——-^^^L^L AbonnementSpTeis für's halbe Jahr 2 fl. 30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montag».
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Ueberblicke der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.
Frankfurt, den 24. November. Ueber die Convention zwischen dem päpstlichen Stuhl und dem Königreich Würtemberg bringen wir heute die Fortsetzung des früher mitgetheilten Artikels der „Zeit", der das Interesse der hiesigen Protestanten in hohem Grade in Anspruch nahm. Dieselbe lautet in den bemerkenswenhesten Stellen wie folgt: „In ihrem Streben nach Selbstständigkeit hatte die katholische Kirche einen Verbündeten und Vorkämpfer, der ihr in den Gemüthern und in der Gesetzgebung Bahn gebrochen halte. Dieser Verbündete war die Reaction, die nach den französischen Kriegen den Kampf gegen die Herrschaft des französischen RomanenthumS in der deutschen Gesetzgebung fortsetzte. Die Concordate mit Oesterreich und Würtemberg sind jetzt ihre brbeu= tendsten Erfolge. Für den Augenblick scheint die Aufgabe dieser Staaten der katholischen Kirche gegenüber durchgeführt und ihr Einfluß auf dieselbe nicht mehr nöthig zu sein. Nach dem gegenwärtigen Stande der Dinge verliert der Stgat überhaupt Nichts, wenn er das Recht der Oberaufsicht ans den Händen gibt, trägt aber auch die Kirche nur einen zweideutigen Gewinn davon, wenn ihr die Sorge für die Erhaltung ihrer eigenen Maschine überlassen wird. Die Gesetzgebung hat abersshrem hohen Berufe noch nicht entsprochen, wenn sie nur die Stimmung eiyeS Augenblicks berücksichtigt und der