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ZnteMgenz-Blatt irr freies AM Kaikfsri, verbunden mit dem Amkdlgtt , Organ der hiesigen Staats­behörde«, und den /rstutforür Nachricht»» als Ertrabeilage

(Expedition r am Geistpförtchen, SchlschthauSgaff« 21).

M 246. Samstag den 17. October 1857.

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Ueberblièke der GeeigrrMe im WèöieLe der poLLtLfchen und materiellen Interessen.

Frankfurt, den 17. October. Am 19. d. M wird in unserer Stadt eine Con- ferenz deutscher Privatbanken staitsiuden, in der es sich um eine Besprechung des preußi­schen Banknotenverbotes handelt. Die Anregung zu dieser Conferenz wurde von der Bank für Süddeutschland in Darmstadt gegeben. Die Nothwendigkeit einer gründlichen Regulirung deS Banknotenwesens in Deutschland wird allseitig anerkannt. Verschieden find jedoch die Vorschläge, welche zu diesem Zwecke gemacht worden sind. Wir wollen uns der Hoffnung hingeben, daß die hier zusammentretenden Bankvorstände die Wege bezeichnen werden, auf denen eine Vereinigung der mannigfaltigen in Frage stehenden Interessen möglich ist. Die Erreichung eines solchen Resultates zu fördern, wird der Conferenz aber nur dann gelingen, wenn sie von vornherein darauf verzichtet, einseitige und partikulaire Interessen in den Vordergrund z» stellen und sich nicht dazu hergibt, daS Banknotenverbot Preußens als eine solchen Gesichtspunkten entsprossene Maßregel zu betrachten. Bereits haben die Organe der hiesigen commerciellen Presse auf die in dieser Richtung liegenden Bedenken aufmerksam gemacht. Dies ist von dem „Actionair" (No. 198) in einem Artikel, betitelt: „Der Eongreß der kkindcutschen Banken", ge­schehen. Ebenso ist die hiesige HandelSzeitung (No. 238) der irrthümlichen Auffassung entzegengetreten, welche sich über die Bedeutung deS preußischen Banknotrnverbotes in einem Theile der deutschen Presse geltend gemacht hat. „Diese Blätter" — heißt eS dort — „möchten in ihrem Unmuth über die jetzige Lage der Börsen, die sie zum guten Theile selbst verschuldet haben, die preußische Regierung dafür verantwortlich machen. Eins derselben ging sogar soweit, daß es die preußische Regierung (im Gegensatze zur österreichischen und französischen, welche die Hausse begünstigten) beschuldigt, sie habe durch das Banknotenverbot die Eontremine unterstützen wollen. Wir sind gewiß, wo w'r es nur konnten, zu Gunsten eines unbeschränkt freien Verkehrs in die Schranken getreten. Aber man vergesse nicht, wie schwer, ja geradezu unmöglich es ist, bei den gegebenen Verhältnissen unserer deutschen Kleinstaaterei, einseitige Fessellosigkeit