den Gir. Zucker nur 5 Thlr., welcher von Rohzucker für vereinsländische Siedereien als Eingangszoll zu erlegen ist, angenommen werden, sich auf 3,580,250 Thlr. berechnet. Nimmt man den Verbrauch an indischem und Rüben- Rohzucker zusammen, so ergibt sich auf den Kopf im Zollverein 1849: 5, 41, 1850: 5,38, 1851: 5, 19, 1852: 6, 11, 1853: 6, 48 Pfund, und scheidet man beide Bestandtheile deö Zuckerverbrauchs, so findet man, daß der ausländische Rohzucker 1842: 81, 4%, 1853 nur 28, 5%, davon auSmachte, während auf den Rübenzucker 1842 erst 18, 6%, 1853 schon 71, 5% kamen, 1853 zählte man 238 Fabriken, davon 206 in Preußen welche 1,447,806 Ctr. Rüben-Rohzucker lieferten. Die Zahl der Fabriken, welche weniger als 80,000 Ctr. Rüben jährlich verarbeiten, hat sich um 17, 73 % vermindert; die, welche von 80,000-200,000 Ctr. verarbeiten, sind um 20, 18% gestiegen, am stärksten die, welche zwijchen 100,000 - 200,000 Ctr. verarbeiten. ES ergibt sich daraus, daß die Erträgnisse von auswärtigem Zucker immer abnehmen müssen, und daß der Zollverein zum Schaden seiner Zollkasse und seines auswärtigen Handels eine Industrie künstlich auffüttert, während eine Ermäßigung der Zuckerzölle sowohl dem Staate als jedem Konsumenten zu Gute kämen, ohne daß dadurch die bestehenden Rübenfabriken ruinirt, nur indem ihrer fortwährenden Vergrößerung gesteuert würde.
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