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24. Jahrgang

Dienstag den 28. Dezember 1897

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Sehr wahr! Bruder Josua!

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hat mich Unwürdigen zu seinem Werkzeuge gewählt. Wie spricht der Herr: „Ich will eure Höhen zerstören und eure Bilder zerbrechen; eure Städte werde ich öde machen und eure Heiligthümer verwüsten, und will euer Land verwüsten, daß eure Feinde darüber staunen werden!" So spricht der Herr! Ja, die Wohnsitze der Madia- niter sollen rauchen von Dan bis Bethsabee, und an den Wegen sollen die Hunde an ihren (Se- beinen nagen! Aber Bruder Oliver, mit den Weibern schick' einen Andern!"

Oberst Harrison hatte die Worte in jenem fanatischen Tone gesprochen, der den Predigern der damaligen Sekten eigenthümlich war; seine Augen sprühten Feuer und unwillkürlich hatte er die beiden geballten Fäuste gegen Himmel er­hoben. Wie der. Mann in seiner herkulischen Gestalt, in glänzender Waffenrüstung und mit dem düster glühenden Gesichte dastand, glich er fast einem der Hölle entstiegenen Phantom, das an Blut und Verwüstung seine Lust hat. Gegen das Ende seiner Bibelsprüche hatte sich die Thüre geöffnet, und der Knabe, der den Irländer fort­geschafft, war leise hereingeschlüpft und bekreuzte sich heimlich am Schluffe der wilden Rede.

Auf Cromwell schienen die Worte gar keinen Eindruck hervorzubringen; nur bei der letzten Wendung konnte er sich einer leichten Lächelns nicht erwehren.

„Wir werden sehen!" meinte der Statthalter, offenbar, um die Verhandlung über diese Frage abzubrechen. „Von Longsord ziehe südlich hier in die Grafschaft Ormond. Ihr Besitzer steht an der Spitze unserer Gegner; ich brauche Dir nichts zu empfehlen."

auf seinem Gebiete König werden und sehen, wie er dort auskommt. Du gehst also mit tausend Pferden in's Innere vor. Dein letztes Ziel ist Longford; dort magst Du Dich einige Tage halten und die Umgegend durchstreifen. Möglicherweise trifft bis dahin auch Frau und Tochter Fitzgeralds dort ein."

„Der Himmel schütze uns vor Weibern! Was soll ich mit diesen thun? Ich bin ein Streiter les Herrn, verstehe mich auf Schwerter und Arquebusen; aber Bruder Oliver! Weibertücke geht über Papistentücke, und wenn der Teufel gar nicht mehr ankommen kann, dann sendet er an seiner Statt ein Weib."

„Du redest wie Moses, Bruder Josua. Ich habe mich darum oft gewundert, daß im Paradiese Satan das Weib und nicht das Weib Satan überlistet hat. O Weiber! Weiber! Also Du wirst diesen Sohn des Mammons nebst seinen beiden Menschenverderberinnen weiter schaffen. Das geht ganz gut, denn es paßt gerade in unsere Pläne."

„Bruder Oliver! Das ist ein schweres Stück Arbeit. Heiße mich mit meinen tausend Pferden die ganze Macht Ormonds, des Dieners Beize- buds, angreifen, ich werde nicht zögern. Aber. /."

„Bruder Josua! Während wir auf Wexford marschiren, gilt es den Schrecken durch Irland zu tragen. Wie Gedeon über die Philister, so sollst Du über sie fallen. Du sollst dar Blut der Heiligen rächen, die von diesen Amalekitern umgebracht worden sind."

„Ich gehe, ich gehe zu den Unbeschnitlenen und dem Schwerte soll fallen, wer aus dem Becher des Weibes von Babylon getrunken. Der Herr

rechtfertigen suchten. — Aus Washington wird gemeldet, daß dort am Freitag ein Kabinetsrath stattgefunden habe, in dem beschlossen wurde, den Gang der Dinge in China wachsam im Auge zu haben, zum Zweck des Schutzes der durch Verträge gewährleisteten amerikanischen Jntereffen. In dem Kabinetsrathe seien Ansichten zum Aus­druck gekommen, welche jede Möglichkeit einer Allianz zwischen England, den Vereinigten Staaten und Japan ausschließen. Mit der Spekulation Englands auf amerikanische Unterstützung wird eS omit nichts sein. — Bezeichnend für die Haltung Chinas ist die Meldung der , Tim es' aus Peking, die chinesische Regierung lehne es ab, c emäß dem Vorschläge der Hongkong-Shanghai- Bank die Likin-Abgabe der Aufsicht eines fremden Staates (natürlich Englands) zu unterstellen, als Sicherheit für die Anleihe. Die chinesische Regierung erklärt, daß, wenn die Anleihe ohne diese Bedingung nicht zu beschaffen ist, sofort die Abmachungen veröffentlicht werden würden für eine russische garanürte 4-prozentige Anleihe im Betrage von 100 Millionen Taöls, mit einem Emissionspreis von 93 Netto. Als Sicherheit für diese Anleihe olle der Ertrag der Grundsteuer dienen, deren Zerwaltung jedoch China verbleibe. Hierfür würde China Rußland das Monopol auf Eisenbahnen und Minen nördlich der großen Mauer mit einem offenen Hafen als Endpunkt für die Eisenbahn geben, auch würde China dem Punkte seine Zu- timmung geben, daß der Nachfolger des General- Zollinspektors Sir R. Harte ein Ruffe sein solle. — Ein anderes englisches Blatt meldet aus Shanghai, daß am Sonntag von der englischen Flotte Mannschaften in Chemulpo gelandet worden ind, welche die Wiedereinsetzung Brown's als englischen Beirath bei der koreanischen Zollver­waltung durchsetzen sollten.

* Die DerHa«dr««genDe«tschcattds mit ictt gereinigte« Staate« über das Zugeständ- niß gewisser Zollerleichterungen sollen ergehn iß - los gewesen sein. Keine der beiden Parteien wollte, heißt es, Zugeständnisse machen; deshalb wurden die Verhandlungen eingestellt.

* Das pre«kische Aeer braucht an Re- monte-Pferden kaltblütigen Schlages für das nächste Jahr 8414 Stück. Die Remonten befinden sich im Alter von 3 bis 4 Jahren, und der Durchschnitt für das Remontepferd ist ein­schließlich der Ankaufsunkosten auf 830 Mark estgesetzt. Man kann diesen Preis als einen durchaus angemessenen bezeichnen, bei dem auch der landwirthschaftliche Züchter nicht zu kurz kommt. Die Befürchtungen, welche in landwwth- schastlichen Kreisen bezüglich der Pferdeeinfuhr aus Amerika geherrscht haben, sind unbegründet gewesen; einerseits ist die Einfuhr aus verschie­denen Gründen ganz minimal geblieben und an­dererseits haben sich, soweit die Erfahrungen vor­liegen, die Amerikaner nicht besonders bewährt. Bei der Kavallerie dürften in 10 Jahren wohl alle Pferde erneuert sein; der zehnte Theil aller Pferde in jedem Jahre sind Remonten, bei der Feldartillerie nutzt sich da« Pferd etwas schneller ab; alle neun Jahre muß der Bestand erneuert werden. Die schnellste Abnutzung erfolgt bei dem Militär-Reitinstitut in Hannover; der siebente bis achte Theil des Pferd Bestandes muß jeder

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Die ,Fuldaer Zeitung', welche, wie von un­seren Lesern freundlichst anerkannt wird, sich stets erfolgreich bemüht hat, ihren Inhalt stetig zu ver­bessern und zu erweitern, wird auch ferner nach Kräften bestrebt sein, ihren Lesern ein getreues Spiegelbild der Weltbegebenheiten zu bieten.

Die .Fuldaer Zeitung' behandelt die neuesten Tages­fragen in allgemein verständlicher Weife. Die politischen Nachrichten sind kurz und übersichtlich zusammengestellt, den lokalen und provinziellen Vorkommnissen wird große Sorgfalt gewidmet, und auf ein spannendes, sittlich remes Feuilleton besonders Gewicht gelegt. Zahlreiche zuverlässige Mitarbeiter in Berlin sowie in der Provinz setzen uns in den Stand, über alle wichtigen Ereigmsse bedeutend früher zu berichten, als die anderen Blätter.

■SB“ Die vollständigen Ziehungslisten d-r preußische» Klaffenlotterie werden jedeSmal am folgende« T-ge in unserer Zeitang veröffentlicht.

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sind in der ,Fuld. Ztg.' von sicherer Wirksamkeit.

Willen durchzusetzen wissen; trotz aller Hinder­nisse werden wir unser Ziel erreichen. Dies und Aehnliches soll das Wort offenbar besagen. Wollten wir im Geiste des Münchener Blattes deuteln, so könnten wir auch eben so gut heraus­lesen: „Wiewohl wir immer mehr Schiffe fordern, können wir dennoch mit den vorhandenen die Aufgaben einer deutschen Marine recht gut er­füllen."

D«s Wort war nicht für die Oeffent- lichkeit bestimmt, konnte somit auch keinen weiteren aktuellen Sinn haben, als daß es sich im allgemeinen auf die ostasiatische Angelegenheit bezog. Allem Anschein nach war ein „Kraft­wort", das auf die Wirkung »ach außen berechnet war, auch ganz überflüssig. Denn soweit sich bis jetzt übersehen läßt, geht alles so glatt und ruhig ab, daß zu einem „Trotz alledem und alledem" gar kein Anlaß vorliegt. Mit Rußland gehen wir Hand in Hand; Frankreich wird die Ziele Rußlands nicht stören wollen und muß damit auch unsere unverwirrt lassen. Das Bemühen Englands, sich „Hilfe" bei Japan und den Vereinigten Staaten zu holen, darf als gescheitert angesehen werden. Es wird wohl froh fein, wenn es irgendwo auch noch eine Rosine aus dem Kuchen nehmen darf. Und endlich China: nachdem die ,Nordd. Allg. Ztg.' die Nachricht eines anderen Blattes abgedruckt hat, es fei mit Anordnungen für einen würdigen Empfang des Prinzen Hein­rich in den chinesischen Häsen beschäftigt, wird man nicht mehr zu fürchten brauchen, daß es ihn mit Kanonenkugeln begrüßen werde.

Staatssekretär v. Bülow sagte neulich im Reichstage: „Fürchten Sie gar nichts, meine Herren! Der Herr Reichskanzler ist nicht der Mann, und seine Mitarbeiter sind nicht die Leute, irgend unnütze Händel zu suchen." Das wird ihm Jeder unbedingt glauben. Und „dennoch"! Wenn es auf den Reichskanzler und feine Mitarbeiter allein ankäme, würde man ja voll- kommen beruhigt fein. Aber haben sie die Z igel fest genug in der Hand? In der bayerischen Ab­geordnetenkammer soll, wie es heißt, die Regierung aus Anlaß der ostastatischen Angelegenheit darüber interp-llirt werden, wie weit denn de? Bundes­rathsausschuß für auswärtige Angelegenheiten, der unter dem Vorsitz Bayerns nach der Ver­fassung zu tagen hat, mit der Sache befaßt worden fei. Einige Blätter spotten über eine solche Interpellation. Wir finden nichts lächer­liches darin. Der Spott geht von der Ansicht aus, daß dieser Ausschuß, wie er überhaupt keine Arbeit erhält, so auch wegen Ostafien nicht um seine Meinung befragt worden sei, daß also die bayerische Regierung keine Auskunft werde geben können. Das ist dann aber eben das Beklagens- werthe, daß nicht nur die Volksvertretung, sondern nicht einmal die Bundesregierungen eine Stimme in der auswärtigen Politik haben, vielleicht gar nicht einmal in die wichtigsten Fragen eingeweiht werden. Mag ihr verfassungsmäßiges Recht hier auch sehr beschränkt sein, „dennoch" wäre ihnen einiger Einfluß zu gönnen, weil er sicher dazu dienen würde, uns vor allen Abenteuern möglichst zu schützen. So harmlos sich das chine- sische Unternehmen augenblicklich anläßt, wer ver­mag uns denn die Sicherheit zu bieten, daß wir

„Und ihre Stätte ward nicht mehr gefunden int Himmel."

Oliver nickte.

„Sodann sieh', daß Du nach Kilkenny kommst; ich denke, bis dahin schon dort herum zu stehen, und so vereinigen wir uns wieder. Bin ich auf meinem Zuge noch nicht da, so hältst Du es be­setzt und wartest auf weitere Ordre. Von Or- mond aus magst Du eine Schwadron gegen Ktl- larney senden und Fitzgerald in seine Güter in» stalliren lassen. Jetzt kennst Du Deine Aufgabe. Jreton wird Dir Alles schriftlich unfertigen. Stellen sich Dir überlegene Streitkräfte entgegen, so geht Dein Rückzug stets östlich gegen die Küste, woselbst Du uns treffen wirst. Der Herr der Heerschaaren geleite Dich, Bruder Josua!"

„Möge er mich bei Tag als Wolke, in der Nacht als Feuersäule führen!"

Der Oberst wollte sich entfernen; als er aber an der Thüre den ihm öffnenden Knaben erblickte, blieb er plötzlich stehen und kehrte bann rasch zu dem Statthalter zurück.

„Bruder Oliver," fragte er Vertraulich flüsternd, „warum hast Du vorhin den Iren begnadigt?"

„Der Kleine wollte es fo haben," antwortete Cromwell gleichgiltig.

„Bruder Oliver, die Schlange des Paradieses hat in sieben Farben geschillert, und als die Israeliten in das gelobte Land einzogen, gebot Gott ihnen, keinen zu verschonen!"

Damit verließ er klirrenden Schrittes das hohe Gemach.

„Edmund!" rief Cromwell, nachdem man von dem Obersten Harrison nichts mehr hörte.

Tarnen.

Der Kaiser hat dem Hochw. Bischof Anzer von Süd-Schantung jüngst sein Bild mit der eigenhändigen Unterschrift „Tarnen“ („den­noch") übergeben. Ein süddeutsches Blatt, das die Meldung zuerst brachte, legte da? Wort so aus, als habe der Kaiser sagen wollen: „Ob­wohl das Centrum mir die Marinekreuzer ver­sagte, schicke ich dennoch Schiffe zum Schutze deutscher Missionare nach China." Wir haben diese Auslegung als einen Scherz aufgefaßt, bann aber sehen müssen, daß eine Reihe von Blättern sie mit ernster Miene übernahmen. Daß der Kaiser wirklich den ihm untergeschobenen Gedanken gehabt habe, halten wir für völlig aus­geschlossen. „Tarnen" ist eine Devise, die Kraft und Entschiedenheit ausdrücken soll. „Trotz allem", was uns entgegenstehen mag, werden wir unseren

Deutsches

Berlin, 27. Dezember.

h In der kaiserliche« Iamikie fand die Weihnachtsbescheerung wie alljährlich am Freitag Abend int Neuen Palais statt. Am ersten Weihnachtsfeiertage wohnte das Kaiserpaar im Sterbezimmer des Kaisers Friedrich II. dem Gottesdienste bei.

X Der Reichskanzler Iürst A*he«kohe wird morgen (Dienstag) Abend von Schillings­fürst nach Berlin zurückkehren. Inzwischen meldet ein parlamentarischer Berichterstatter, daß nach einem heute verbreiteten Gerücht der Reichskanzler am Sonntag unter dem schmerzlichen Eindruck des Verlustes, den er durch den Tod seiner Gattin erlitten, nach Beisetzung der Leiche den Kaiser drahtlich gebeten habe, ihn von seinen Aemtern zu entbinden. Der Kaiser habe Aufschub ge­wünscht und sich die Entscheidung vorbehalten. Der Berichterstatter fügt aber gleich hinzu, daß die Meldung an amtlichen Stellen bestritten werde. Nachdem die ,Nordd. Allg. Ztg.' noch am Todes- tage der Fürstin alle Nachrichten von dem beab­sichtigten Rücktritt deS Reichskanzlers mit großer Bestimmtheit bementirt hat, sieht es boch sehr unwahrscheinlich aus, daß er plötzlich anderen Sinnes geworden fein soll.

X Ueber „ostafiatisch- Schmerze« fran­zösischer Blätter" spottet die .Norddeutsche Allgemeine Zeitung': Zwei Seelen wohnten in der Brust der Vertreter der öffentlichen Meinung in Frankreich die eine Seele, die sich erinnere, wie Frankreich bei seinen überseeischen Ausdehnungs­bestrebungen überall auf den Engländer stoße, und sich sage, daß Frankreich nur mit größter Befriedigung davon Kenntniß nehmen könne, daß die Deutschen zur Beseitigung der englischen „Diktatur" in Ostasien mitbeitrügen, die andere Seele, die sich gewöhnt habe, ärgerlich und miß­trauisch nach dem „Vogesenloch" hinzublicken, schimpfe auf die Deutschen, die den anmaßlichen Gedanken faßten, sich gleichberechtigt neben Frank- reich stellen zu wollen. Mißgunst habe der fran­zösischen Presse die Phrase eingegeben, daß Deutschland das Signal gebe zur Theilung Chinas. Die Franzosen hätten sich doch selbst im Süden ein Riesenstück aus dem chinesischen Kuchen heraus- geschnitten. Die Mär von Deutschlands Eroberungs­sucht werde in den der Regierung nahestehenden Blättern in süßsauren Instruktionen aufgetischt, für die Boulevards werde eine andere Tonart angeschlagen. Gar drollig wirke demgegenüber die Art, in der die Franzosen die Besetzung von Port Arthur durch die russischen Freunde zu

nicht „dennoch" in unabsehbare Verwickelungen gerathen. Um auf die erste Auslegung des „timen“ nochmals zurückzukommen: mag der chinesische „Kreuzzug" noch so glänzend verlaufen, mag der Schutz der Missionen noch so in den Vordergrund geschoben werden, „dennoch" wird das Centrum das Flottengesetz mit sehr kritischen Blicken prüfen. Andererseits: Wiewohl uns ver­schiedenes an der Jnszenirung des Unternehmens nicht gefällt und deutliche Nebenabsichten uns ver- timmen könnten, „dennoch" wünschen wir ihm aufrichtig und aus vollem Herzen Erfolg.

In Erinnerung bringen wir den geehrten Lesern der A!F«ldaer Zeitungen die sofortige Abonnements - Erneuerung für das 1. Quartal 1898.

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Eine historische Erzählung von Philipp Wasserburg (Laicus).

13 ------ (Nachdruck verboten.)

Nach einer kurzen Pause fuhr Cromwell weiter fort:

„Wir haben nun zunächst den Feind über unseren Plan zu täuschen. Die Königlichen haben die Trümmer ihrer Truppen in's Innere gezogen. Sie sollen in der Gegend von Westmeath, Long­ford und Kings County . . ."

„Verfluchte Stätten der Kanaaniter und Philister," bemerkte der Oberst mit dumpfer Stimme.

fcttetnt täglich, e. Ausnahme der Dome- und Stier» tagt. Viert tljöhrl.

WttVaiprti, ohneBringerlohn und Bestellgeld in Fulda und aus» «trtSIM.SvPf.

Cromwell ein,.....also dort sollen sie sich

sammeln, dahin wäre ein Vorstoß zu machen, und dazu habe ich Dein« Dragoner auSersehen."

„Vor unseren Posaunen sollen ihre Mauern und Thürme zerfallen, wie weiland die Mauern und Thürme Jerichos."

„Dann nimmst Du Dir den Sir Francis Fitzgerald mit. Er hat sich vom Parlamente Titel auf das Gebiet von Killarney geben lassen."

„Ich will nicht gerade behaupten, daß er ein Judas ist, aber er ist ein schnöder Knecht des Mammons. Er gehört zu denen, die in der Wüste das goldene Kalb anbeteten. Sein Geist ist der Geist derer, die sich mit den Töchtern der teiben vermischten; und seine Stelle sollte im ager des Heiligen nicht gefunden werden.

Bruder Oliver!"

„Deshalb schaffe ich ihn fort, Bruder Josua," erwiderte Cromwell mit feiner Ironie. Er mag

Auftritt: Die ei* ggA A , Js A Ap. S" otaTbm»