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M 295

Freitag, den 24. Dezember 1897

24. Jahrgang

KuIdaerM Zeitung

Druck und Verlag öer Fuldaer Actieudruckerei

petersgaffe Nr. 2 (Darmouie).

unter Assistenz der Herren Pfarrer Faber und

ein Monat vor Ausbruch des chinesisch-japanischen ।

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R.

A.

•»evfintwortütt: Siir die Redaktion 3of. Saum, für Inserate I. parzellcr in Anita.

Wegen des hohen Weihuachtssestes wird die nächste Nummer unseres Blattes erst am Montag ausgegeben.

Tag werde!

Mit feierlichem Klange rufen in dieser Nacht durch das Dunkel hinaus und auf die Woh­nungen der Menschen hinab die Glocken der Kirche, die Boten der Christnacht. Und sie rufen jedem Gemüthe vernehmlich, wie einst über B.thlkhems Auen die Engel des Himmels: „Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede den Menschen -auf Erden, die eines guten Willens sind!"

Mit heiligem Jubel vernehmen wir: Nun ist in der Menschheit erschienen das ewige Wort, die ewige Weisheit, der Eingeborene vom Vater. Das Göttliche ist Mensch geworden, um die Menschen göttlich zu machen, der Messias ist zu uns gekommen, den die Menschen mit Seufzen -Jahrhunderte lang erwartet. Freude und Jauchzen daher überall, wo die Geister und Herzen sich im Glauben an Christi Verheißung und Wort vereinen!

Ob auch alle die Jauchzenden und Froh­lockenden die Höhe dieser christlichen Weihnachts­freude, die tiefe Fülle und Bedeutung dieses christlichen Glücks zu ermessen vermögen? Sicher­lich vermag es nur der, der zugleich auch die Tiefe menschlichen Elends und menschlicher Ohn­macht und damit die Erlösungs bedürftigkeit des Menschengeschlechts erfaßt und ermessen hat.

Welch rührendes Symbol dieses Elends, dieser Hilflosigkeit bietet uns das Christkindlein in der Krippe! In einem Stalle, auf Stroh in einer Krippe gebettet, in dürftige Windeln ein­gehüllt — so gibt der Heiland der Welt sich uns zu erkennen! Der Fürst aller Fürsten, er verschmäht die fürstliche Pracht und Herrlichkeit. Er erscheint nicht in einem Palast, auf Sammt und Seide ruhend, von Gold und Edelsteinen umgeben. Er entkleidet sich allen äußeren Prunks und wählt die Armuth zu seinem Gewände. Welch' bedeutsame Vorahnung für seine spätere leidensvolle Lebensbahn! In Blöße und Niedrig­keit geboren — arm und bloß am Stamme des Kreuzes gestorben; in dürftige Windeln ein- gewickelt — mit Stricken gebunden zum Tode geführt; als Kind ohne ein Kissen für sein Haupt — als Leiche in ein fremdes Grab gelegt; als Kind an einem häßlichen Orte, in einem Stalle bei Thieren — in seinem Leiden

-utu.p w. . x Die Ginsegnung der Leiche der Jürflm

Seltenheit war, sollte durch AoBcttCoße fand heute Abend int Palais des ' ' --------'•*11 Reichskanzlers statt. Sie wurde vol^ogen von

Krieges. Zweifellos wußte Rußland, daß Japan daran sei, Korea zu erobern. So wollte man m Petersburg dem Nebenbuhler zuvorkommen und ihm den Krieg erklären. Als es dann klar wurde, daß der Krieg zwischen China und Japan un­vermeidlich geworden war, mag Rußland es be­quemer gefunden haben, die Kastanien durch China aus dem Feuer holen zu lassen. Es griff im Verein mit Deutschland und Frankreich erst dann wieder ein, als Japan gar zu viel für sich verlangte aus seinem Siege über China. Und da genügte dann diplomatisches Eingreifen ohne

Erscheint täglich, m. Ausnahme der Sonn- und Feier- tage. Vierteljahr!.

Bezugspreis ohne Bringerlohn und Bestellgeld in Fulda und aus­wärts IM. 50 Pf.

Inserate: Die ein« spalt. Garmoud- zeile oder deren Raum 15 Pf., Re­klamen die Petit­zeile 25 Pf.; bei Wiederholungen wird entsprechend. Rabatt gewährt.

Waffen.

X Zur Marine-Vorlage veröffentlicht der.Bayerische Kurier' eine Zuschrift, die inter­essante Aufschlüsse gibt über die Stellung, welche das öayerische Geutrum zu diesem Gesetzent­wurf einnimmt. „Könnte man," so heißt es tn der Zuschrift, „gegenwärtig bei allen Mitgliedern der Centrums-Fraktion des Reichstages eine Ge­wissens - Enquöte veranstalten über ihre wahre Meinung in Sachen der Marine-Vorlage, dann würde man ohne Zweifel sinden, daß gar manche davon gegen besondereFlotten-Bewilligungen über­haupt sind, und ganz bestimmt würde man zu dem Ergebnisse gelangen, daß eine ganz er­drückende Mehrheit gegen jede Art von Septennat ist. . .Die Meinungen sind aber vorläufig noch nicht geklärt, und sie sind deswegen bei den verschiedenen Mitgliedern einer uni. der­selben Fraktion verschieden, genau so, wie dies der Abg. Graf v. Limburg-Stirum in seinen Aus­führungen zur ersten Lesung der Flotten-Vorlage von den Konservativen ganz offen bekannt hat. Dabei ist nichts Besonderes zu sinden. Aber nunmehr wird es auch n ö t h i g, allgemach Klarheit in die bisher verworrene Sach­lage zu bringen. Der Abg. Dr. Pichler hat damit den Anfang gemacht, als er m den Ausführungen vor seinen Wählern erklärte, daß die Marine-Vorlage in der gegenwärtigen Form mit dem Septennat unannehmbar für ihn ist. Nach seiner Ansicht müssen die Forderungen von Jahr zu Jahr geprüft, und es muß nur das ge­nehmigt werden, was unbedingt nothwendlg ist. Die Abwälzung der Lasten auf die Schultern der­jenigen, die den meisten Vortheil aus einer oer= qrößerten Kriegsflotte haben würden, gefällt auch dem Abg. Dr. Pichler sehr gut. Aber unbedingt verwirft dieser den Vorschlag, die Kosten der Flotten-Vorlage auf dem Wege einer direkten Reichs - Einkommensteuer zu decken. Wenn nun ein so ausgesprochener Parteimann wie Abgeord­neter Dr. Pichler in dieser bestimmten Wesse sich äußert, so kann man von vornherein an» nehmen, daß er mit seinen Anschauungen sich nicht allein fühlt. Man muß vielmehr glauben, daß er erst nach Rücksprache mit s-ßa^et’ freunden so vorgegangen ist, daß er innerhalb seiner Fraktion den Rücken sich gedeckt hat. (Wir können das bestätigen .... fügt die Redaktion ; des Bayerischen Kouriers hinzu!) Und man darf darum wohl auch den weiteren Schluß ziehen, . daß Dr. Pichler diejenigen Anschauungen zum Ausdruck gebracht bat die mehr oder weniger- vrm tzänzen bayerischen Theile des Centrums

Ehe Fitzgerald etwas darauf erwidern konnte, wurde die Flügelthüre geöffnet und auf der Schwelle erschien ein etwa fünfzehnjähriger Knabe, eine überaus liebliche Erscheinung in einer Um­gebung, wo alles Wildheit und Blutdurst alhmete. Reiches blondes Haar fiel lang und glatt bis auf seinen Nacken, während es oberhalb der Stirne kurz abgeschnitten war, und so das ganze Gesicht sreiließ. Auf diesem Gesichte lag unver­kennbar kindliche Naivetät und Unschuld aus­geprägt. Das blaue Auge blickte so offen und treuherzig den furchtbaren Mann an, der mit einem Federstriche ohne Zaudern tausend Leben dem Henker überliefern konnte. Die spanische Tracht, die damals noch allgemein von den Pagen getragen wurde, zeigte die Schlankheit und Be­hendigkeit der noch jungen Glieder. Er war ein- fach gekleidet: graue anliegende Unterkleider, darüber Jacke und sehr kurze Beinkleider, le des von rothem Sammt mit weißen Atlaspuffen. Der einzige funkelnde Schmuck, den der Knabe trug, bestand in einer goldenen Schnur, die über den" Achseln lag, und woran hinten auf dem Rücken ein kleines Sammtbarett hing; doch hatte auch dieses nicht einmal eine Feder als Schmuck.

Als Cromwell den Knaben erblickte, flog ein freundlicher Schimmer über sein Gesicht; das war jedoch im Nu verschwunden.

„Was gibt's?" fragte er in barschem Tone.

Der Knabe ließ sich nicht im Entferntesten von dem Tone einschüchtern, sondern erwiderte ruhig und völlig harmlos:

„Es ist eine Abgesandtschaft der Stadt Drog­heda draußen, die gnädiges Gehör verlangt . ... gnädiges Gehör!" wiederholte das Kind mit Nachdruck.

„Das wird sich finden, Edmund!" erwiderte

mit Itnterhattungs-Message „Sterne und Mumm!'

△ Heilige Nacht.

(Nachdruck verboten.)

Sie ist gekommen, die große Nacht, die er­sehnte Weihenacht, in der das Wort Fleisch ge­worden, in der Christus, die Weihe des Menschen­geschlechts, als Mensch geboren ist — jene ge­weihte Nacht, in der die Macht der Finsterniß sich bricht und die himmlische Sonne zu Beth­lehem aufgeht, auf daß in der Welt Licht und

der Lord-Lieutenant düster. „Führe sie herein!"

Der Knabe öffnete die beiden Flügelthüren und die Männer in schwarzen Talaren, welche Jreton schon vom Fenster aus gesehen hatten, traten unter tiefen Verbeugungen ein.

Cromwell erwiderte diesen Gruß Nicht; er zog nur den Hut etwas tiefer in's Gesicht Und lehnte sich dann auf sein riesiges Schwert.

„Sprecht!" sagte er kurz. ....

„Lord-Lieutenant!" sagte der vorderste der Männer, nachdem er sich nochmals bis auf den Boden verneigt, mit schüchterner Stimme die erst allmählich etwas fester wurde. „Ihr habt über diese unalückliche Stadt ergehen lassen, daß je der zehnte Mann ausgeloost und m die Kolo­nien nach Westindien verkauft werden solle. Die Ausloosung hat stattgefunden und Jammer ist darob in ganz Drogheda. Lord-Lieutenant! Im Namen dieser Stadt flehen wir um Zurücknahme dieses Ediktes, um Vernichtung der geschehenen Ausloosung!" . r, ..

Der Sprecher, ein Mann mit schneeweißen Haaren, sank nach diesen Worten auf die Knie und hob flehend die altersschwachen, fast fleisch­losen Hände empor; die übrigen knieten ebenfalls nieder. . _ „ ..

„Warum murrten dre Herden?" erwiderte Cromwell kalt. „Geschrieben steht, daß der Herr sie wie Töpfgeschirr zerschlagen wird. Man hat das wissen können, das Edikt bleibt."

Mylord! Wir wollen unsere letzte Habe aufbringen, wir wollen Geld leihen, um dre Summe zusammen zu schießen, welche der Ver­kauf der vierhundertachtunddreißig Männer em- bringen wird. Gestattet, Mylord, daß wir sie kaufen, wenn sie denn verkauft werden sollen."

„Ihr?" erwiderte Cromwell höhnisch. „Wißt

Deutsches Reich.

Berlin, 23. Dezember.

die Zeitungen des Zarenreiches: sammtlichen russischen Zeitungen und Journalen ist ein Beseht der Regierung zugegangen, daß sie m der deutsch' chinesischen Apgelegenhest alle sarkastischen Artikel und Aeußerungen unterlassen. Es dürse so lautet der Befehl - nicht außer Acht gelassen werden, daß die Beziehungen Rußlands zu Deutsch­land freundschaftlicher Art sind. Daß Rußland schon vor dem Kriege zwischen China und ^apan nahe daran war, gegen Japan vorzugehen, viel­leicht sogar einen Krieg mit Japan anzufangen, scheint aus folgender Nachricht hervorzugehen: Im Beginn des Jahres 1894 soll in dem russischen Kriegshafen Wladiwostok alles mobil gemacht worden sein. Große Truppen waren zusammen- gezogen, und man erwartete nur den Befehl aus Petersburg, um zu marschiren. Zu allgemeiner Ueberraschung blieb der Befehl aber aus, und zuletzt kam sogar Gegenbefehl Das war

Ihr nicht, daß Hab und Gut der Rebellen dem Parlament verfallen ist? Euer Leib und Leben, Hab und Gut, auch Euer Kredit gehört dem Reiche, und wenn ich mich mit einem Zehntel der Männer begnügen wollte, so wäre das eine Gnade, deren Ausdehnung ich vor Gott, meinem Gewissen und dem Parlamente nicht zu verant­worten vermöchte. Erwartet, was noch kommen wird!" ,

Damit gab Cromwell einen Wink mit der Hand, um der Gesandtschaft zu bedeuten, daß die Audienz zu Ende sei. Aber der Sprecher erhob sich nicht.

„Lord-Statthalter!" begann er auf s Neue, unter den Ausgeloosten sind Kinder von fünf­zehn, sechzehn Jahren, die keine Rebellen sind, die noch niemals ein Schwert gegen einen Menschen erhoben ..." t t .

„Um so besser! Dann werden sie auch keine Rebellen werden."

„Schont die Jugend, Mylord!"

„Aus Nissen werden Läuse!"

„Es sind Greise dabei, welche die Reise nicht mehr überleben werden."

„Ich habe nichts dagegen, wenn man sie gleich in Drogheda aufhängt."

Die Flügelthüren wurden weit aufgeriffen und in der Thüröffnung erschien ein neuer An­kömmling, der nur von Cromwell gesehen werden konnte, da die Abgesandten der Thüre den Rücken zukehrten. Als der neu Angekommene die Bürger auf den Knieen liegen sah, blieb er regungslos in der Thüre stehen und betrachtete sie mit den funkelnden Blicken eines Raubthiers.

„Lord-Statthalter! Gott hat Dir den Sieg gegeben; eifere ihm nach an Großmuth und Barm»

ans sRauerlicker Stätte zwischen Mördern auf! Tugend der gähnende Abgrund zwischen das grause Bett des Kreuzes hingestreckt . . . Reich und Arm, d« fich-mn« gefahrdrohend«

So hat Christus schon durch seine ärmliche aufthut in unserer Zeit, geschlossen, daß nur oa Geburt die Menschheit gelehrt, das irdisch Große durch die soziale Frage ndgilti gelo s und Erhabene als niedrig zu verachten, als groß werden kann!

allein die Güter der Seele, Tugend und Heilig- Heilige Nacht! Möge der Strahl heMger feit su betrachten. Von jeher hat die größte Zahl Erkenntmß, der von dir ausgeht die Menschheit der Menschen das höchste Glück des Lebens in ganz durchdringen und lautern! Möge der Friede Reichthum Ehre und Lust erblickt. Von jeher der ausgebreitet ist über dir, sich herniedersenken sind die Reichen als Ueberglückliche beneidet, und auf die Herzen, die in sich zerrissen zerklüftet. die denen das Geschick Reichthum, Ehre und Möge tn dir das verheißungsvolle Wort sich er- Vergnügen verweigert für unglücklich gehalten füllen, das die Engel Hrmmels rubilmnd g-iip QaM ;ener Weisen ist sehr gering hrnemnefen tn die vom Schleier der Finstermy gewesen, ®e etau!i>2>enun ^MteW Friede den Menschen, die emes kritos sich der irdischen Güter entäußerten, alle guten Willen« sind.

Ehre flohen und alle Lüste verachteten, um in---- 1

Weisheit und Tugend allein, wie em Sokrates und Plato, das höchste Glück, die seligste Wonne, den glänzendsten Ruhm des Menschen zu erkennen. Diese bessere Erkenntniß der Dinge, die unter den Heiden eine ?"rrh

Christus das Gemeingut Aller werden ine an dr-S|.w-

seinen Namen glauben und sein göttliches Bei- s,em fürstbischöflichen Delegaten Probst Dr. Neuber spiel verstehen. Er überführte die Welt von dem unter Assistenz der Herren Pfarrer Faber und Jrrthum, als ob Reichthum, Ehre und Freude oberkaplan Kapitza. Im Trauerhause waren das höchste Glück des Lebens seien; er kam, die au$er den Verwandten erschienen der Kaiftr mit Menschheit zu lehren, daß Armuth besser als .-ejnem Adjutanten, die Mitglieder des ^taats- Reichthum, Niedrigkeit besser als Hoheit, Demuth I Ministeriums usw. Von einet Trauerrede wurde und Entsagung besser als Freude und Lust ist. auf ausdrücklichen Wunsch der Anverwandten Und erst diese Erkenntniß hat erst die Menschheit I abgesehen. - Der Kaiser hatte von Bromberg aus der Tiefe geistigen Elends, aus der Tiefe der QU§ vorgestern dem Fürsten Hohenlohe sein Bei- Ohnmacht geistiger und sittlicher Skla- ^id auf telegraphischem Wege ausgesprochen, verei erlöst - sie allein hat die Menschheit I .^ute Abend 10 Uhr wurde die Leiche der Frau fähig gemacht, fich selbst und damit die Welt nach Schillingsfürst überführt und dort-

zu besiegen zu überwinden! Kem höheres von der ganzen Familie geleitet. Der Fürst Glück auf Erden, als der Besitz dieser Erkennt- ^hrt am Montag hierher zurü^

u ß — ein Glück, dessen eben nur der wahrhaft x Eine wahre Fluth von Nachrichten, -Be­glaubige Christ theilhaftig ist. Hauptungen und Vermuthungen über die Vor-

Heilige Nacht' Lasse uns von Neuem gärige in Malierr bricht gegenwärtig über

dieses Glückes unserer Erlösung bewußt werden, Zeitungsleser herein, K es rstmchtMM r leicht, indem wir uns in kindlicher Reinheit über die aus die er wogenden Masse das heraus zu suchen Wurt »nf.™« 6«i(anb,« ’m Wem fr«.™ worauf .8 am m-ch-n -nkinM Daß da- fl’eich den armen einfachen Hirten auf dem Felde! deutsche Vorgehen in China mit RutzlatiM ui Ißebe wenn sich ein Mißton in diese Weihnachts- verständmß geschieht, ist nunmehr klar gest N- misch", -der jene SI-ichgilIi,I-iI sie erteiltet, mtb unterliegt teinem W * * 'm d-r °er W- Ä-W sprecht, «tarn «4®

Christus, dem ewigen Worte, sagt: „Er war das wahre Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht worden, aber die Welt hat ihn nicht erkannt. Er kam in sein Eigenthum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf." _ ,

Leider hat es von Judas und seinen Helfers­helfern an durch alle Jahrhunderte solche Un­glückliche gegeben, die den zu Bethlehem Geborenen nnd seine Lehre nicht erkannten und auch nicht aufnahmen. Und auch heute noch erfreuen sich nicht Alle des Heiles der lebendigen Gnade. Die christliche Gnadenquelle sprudelt vor ihnen und sie wollen ihr Glück nicht aus ihr schöpfen! Das arme Kind im Stalle zu Bethlehem, das die Herrlichkeit des Himmels verließ, lehrt durch das eigene Beispiel diese verblendete, lüsterne, ver­gnügungssüchtige Welt, daß nur durch freiwillige Entbehrung, durch Liebe der Armuth und

« Der letze Wtzlinz »in fiillatnt».

U Eine historische Erzählung

von Philip» Wasserburg (Larcus).

H (Nachdruck verboten.)

IV.

Bruder Josua.

Wir haben das Gespräch Cromwells mit Fitz­gerald in dem Augenblick abgebrochen, wo der Lord-Lieutenant dem Obersten erklärte, daß sie das Schwert der göttlichen Rache seien und Frauen und Kinder nicht verschonen würden.

Stiller sel'ger Weihnachlsfriedrn!

n Paläste kommt das Christkind,

-5 Und es kommt in arme Hütten, Um den Reichen und den Armen Seine Gaben auszuschütten.

Alle sollen glücklich werden. Die die Königskrone schmücket; Grade wie die armen Menschen, Die des Lebens Sorge drücket.

Arme Hirten sind die Ersten, Die der Engel Botschaft lauschen, Daß sie nun für ihre Armuth Ew'gen Reichthum können tauschen.

Dann find Könige gekommen. Von dem Stern dorthin geführet, .Hat ein Strahl des ew'gen Lichtes .Mit Gewalt ihr Herz gerühret.

Ihren Reichthum, ihre Weisheit Legen sie in Demuth nieder;

Finden dafür höh're Schätze In dem festen Glauben wieder.

Stiller, sel'ger Weihnachtsfrieden Wird auch heute uns erblühen. Wenn in Demuth nur die Herzen Gläubig für das Christkind glühen!