24. Jahrgang
Jreilag, den 10. Dezember 1897
M 283
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«X Die Expedition nach China.
dom's iäthselhasten Worten.
tnt «ab Verlag der Auldaer ActteidruSeret peteragail» Hf. 1 ('Mrmente).
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synode auch handgreifliche Erfolge erzielt. So ! ange aber protestantische Prediger den im Duell Gefallenen noch die kirchliche Beerdigung zugestehen, kann man nicht sagen, daß die Evangelischen mit allen Mitteln dem Unwesen der Duelle ent«
Flottenstation abzutreten.
Daß Rußland mit dem deutschen Vorgehen einverstanden ist, braucht nicht mehr bezweifelt zu werden. Jetzt wird berichtet, daß em Emver- ständniß darüber bereits während der letzten Anwesenheit des Grafen Murawiw, dem russischen
von Wilhelmshaven aus durch die von der Regierung gemietheten Lloyddampfer „Darmstadt und „Crefeld" erfolgen. Der Dampfer ^Darmstadt" wird voraussichtlich am 14. d. M. uno der Dampser „Crefeld", der auf der Heimreise von Amerika begriffen ist, am 17. d. M. von Bremerhaven nach Wilhelmshaven zum Zwecke der Uebernahme der Mannschaften gehen. Inzwischen hat die chinesische Regierung einen Theil der deutschen Forderungen bereits erfüllt. In der Hoffnung darauf, daß Deutschland Kiaut- schau räumen werde, hat China die Erfüllung folgender Forderungen zugestanden: Entschädigung der Familien der ermordeten Missionare, Errichtung einer Gedächtnißkirche in Tsiningtschau am großen Kanal, dauernde Degradation des Gouverneurs Li-Pui-King, des gewählten Vicekönigs von Sutschuan, sodann Zahlung der Kosten der Besetzung von Kiautschau, sowie Bergwerks- und Eisenbahn-Privilegien in Schantung. Rach einer vereinzelten Meldung wäre China sogar, auch bereit, Kiautschau einstweilen an Deutschland als
Sollte es wahr sein, daß China Kiuautschau zeitweilig als Flottenstation an Deutschland überlassen will, so würde darum vermuthlich die Verpachtung von Kiautschau an Deutschland auf 100 Jahre zu verstehen sein.
gepocht!
Und nun eilt sie vorwärts und stößt einen lauten Ruf aus — alles bleibt unbeweglich, starr
und ein 1^«.....- —------ . ,
Aber ihre Hände zitterten und ihr Kopf war wirr vor Kälte, Müdigkeit und Todesfurcht. O, daß wenigstens Betty käme!" .
In diesem Augenblicke hörte sie eine Stimme im Hausflur sagen: „Ich dachte immer, daß es einmal ein solches Ende nehmen werde, und nun hat sie ihn gar vor der eigenen Thüre erfrieren
Stille. ------- -----
wurf einer Mondscheinscene dienen können
würde sein Bild vielleicht „Die Ruhe nach dem Sturm" genannt haben. Aber fie, die entsetzte Frau, welche eben an dem äußeren Gitter an» langt, sie gibt ihm nicht diesen Namen — sie nennt es „Tod und Strafe!" Ja, dort sitzt Ben — Einlaß begehrend. Wie lange schon? Wer konnte das sagen! Ach, genau so hatte er mit seiner Liebe an ihrem eigenen kalten Herzen
Ans derselben Stnse.
Eine Weihnachtsgeschichte aus London von Klara Lötschert.
(Nachdruck verboten.)
(Schluß statt Fortsetzung.)
IV.
Deutsches Deich.
Berlin, 9. Dezember.
X Srinz Kei«rich, der die zweite Flottendivision nach Ostasien führt, hat persönlich von dem Fürsten Bismarck in Friedrichscuh sich verabschiedet. Die ,Hamb. Nachr/ bringen ritten ausführlichen Bericht über diesen Besuch und stellen den Verlauf desselben als ganz besonders herzlich dar. Beim Abschied sagte danach Prinz Heinrich zum Fürsten: „Ich darf doch auch die Stirn berühren, die mein Großvater so oft geküßt hat? und küßte den Fürsten Bismarck auf Strrn und Wange. Fürst Bismarck wünschte dem Prinzen „gute Fahrt, guten Erfolg und gute Heimkehr". An der Schwelle des Hauses wandte der Prinz sich noch einmal um und winkte dem Fürsten einen Abschiedsgruß zu. Nachher stattete Prinz Heinrich auch dem Getieralquartiermeister, Grafen von Waldersee, einen Abschiedsbesuch in Altona ab. . ,
ft König Albert von Sachsen wird im nächsten Jahre sein 25jähriges Regierungsjubiläum und seinen 70. Geburtstag feiern. Der Komg wünscht, daß diese Doppelfeier nicht mit kostspieligen Veranstaltungen, sondern durch ^vohl- thätige Stiftungen gefeiert weide. Fast 2000 Stabt» und Landgemeinden haben ihre Mitwirkung dabei zugesagt, und schon jetzt beträgt das Stiftungsvermögen mehr als 4 Millionen Mark.
* Der Mundesraty bat heute eine Plenar-
mit Zlnterhattungs-Beilage „Sterne und Akumenft
gegentreten. _ ,
O Merkwürdige soziale Ansichten herrschen in dem landwirthschaftlichen Verein des Kreises Wohlau in Schlesien. Die bedauerns- werthe Thatsache, daß es in den landwirthschast- lichen Betrieben je länger desto mehr an Arbeitern fehlt, hat den genannten Verein dazu bestimmt, einen sehr schneidigen Beschluß zu fassen. Danach soll die Freizügigkeit beschränkt werden, Arbeitskarten mit vierwöchentlicher Kündigung sind einzuführen, jeder Kontraktbruch ist „hart mit Arbeitshaus zu bestrafen", und schließlich sind Findelhäuser zu gründen und die Pfleglinge dieser In- ftitute ebenso wie diejenigen der Waisenhäuser und Rettungshäuser für die Landwirthschaft zu erziehen. Durch eine solche „zielbewußte Gesetzgebung" sollen die „jetzt brachliegenden, m anderen Berufszweigen überschüssig vorhandenen" 2Irbett§= kräfte der Landwirthschaft zugeführt werden. Es ist gut, daß der landwirthschastliche Verem m Wohlau nicht das deutsche Reich regiert, sonst könnten wir etwas erleben. So aber, rote zum Glück noch die Verhältnisse bei uns liegen, wird sich zunächst die schlesische Landwirthschaftskammer mit der Sache zu befassen haben, und schon diese wird dem landwirthschaftlichen Vereine un Kreise Wohlau den geeigneten Bescheid geben. Wieder Bescheid ausfallen wird, kann nicht zweifelhaft sein. Bereits vor Monaten ist über das Ergebnch von Erhebungen berichtet worden, die in gleichem Sinne diebrandenburgischeLandwirthschaftskammer anstellen ließ. Das Ergebniß lautete: ferne Beschränkung der Freizügigkeit, keine Aenderung der Gesinde-Ordnung! Denn solche übertriebene Maßregeln würden nur willkommene Handhaben fern für die Wühlarbeit der Sozialdemokraten auf dem Lande. Weiß davon der Wohlauer landroirth- schastliche Verein gar nichts?
* Aus Kamerun ist eine schlimme Nachricht eingetroffen. Der Dampfer Niger, welcher aus Afrika in Liverpool ankam, meldet em Unglück, welches einer deutschen Expedition, 200 Mann stark und von 6 Offizieren kommandirt, zugestoßen sei. Die Expedition war gegen die Bulis, einen ; wilden Stamm, welcher an der Grenze zwischen dem französischen Kongo und Kamerun wohnt, ausgesandt und wurde von denselben umzingelt und vollständig niedergemetzelt.
Eine Dersammkung der Mohkfahrts-
lassen!"
Anna wußte, wer die Sprecherin war: em rauhes, hartes Weib, das wohl den Nachbarn neugierig nachgeschlichen war — aber sie roußte auch, daß dieselbe zu Hause ihren siechen Mann pflegte mit fast rührender Geduld, und darum glaubte dieselbe jetzt ein Recht zu haben, ste zu beschimpfen. Die Stirn gegen die Herdkante gelehnt, schluchzte Anna: „Ich konnte ihn ,m Leben nicht lieben; aber nun, da er im Sterben liegt, fühle ich, wie fest und treu mein Herz an ihm Mngt!" — Die Liebe war in ihr erwacht, jener Funke, der in der Seele oft so lange schlummert und erst eines mächtigen Rufes, eines erschütternden Ereignisses bedarf, um ihr selbst zum Bewußtseinen kommen.
Es klopfte, und bann brachte Jemand ein großes Schreiben herein, welches der Doktor in Ben's Brusttasche gefunden hatte. Es war ziemlich feucht. Als Anna felbiges auseinander schlug, bemerkte sie, daß es an ein Geschäftshaus tn Liverpool gerichtet war und ihres Mannes eigene, ungelenke Handschrift trug. Innen standen folgende Zeilen: „Wenn Paul Olten's Erzählung von einer Braut in Deutschland em Märchen war, von ihm erfunden, um Margot's Bruder
Es wehte Frühlingsluft, und weithin ertönte süßer, jubelnder Vogelgesang. Die grünen Zweige mit den schwellenden Knospen roieaten sich leise im Morgenwinde, und die Maßliel che i am Kieswege hoben ihre weißen Köpfchen giT zierlich aus den Blätterhüllen und guckten empor zu dem Amselpaar, das sich über ihnen auf den lustigen Baumkronen schaukelte. Jetzt erklang wieder der melodische Schlag, sehnsüchtig lockend, bann rote verhaltener Jubellaut — es roar ja Frühling geworden nach langer, banger Winternacht, und mit ihm kamen neue Lust und neues Hoffen aus warme, heitere Tage. Aber nicht die Natur allein durchglühte das Gefühl des erwachenden Lebens, auch in der Menschenbrust strahlte es wieder, auch dort war es Lenz geworden.
„Gott hat es gut mit uns gemacht! Sie
kirchercklüeuder.
11. Dezember. Damasiis, Papst, rtr wvr vM Geburt aus ein Spanier und zeichnete ?! nl!Ä furch die Kenntlich der hl. Schrift, &e 366 auf den päpstlichen Stuhl erhoben, trat -r besonders hervor durch sein zielbewußtes und ent- ickiedenes Auftreten gegen die damaligen Häretiker, Arianer und Macedonianer. In Rom erbaute er SS Kirchen. Seinem Einflüsse ist es ferner zu Ärfen daß der hl. Hieronymus das neue Testa- Snt ins Griechische übersetzte. Wegen seiner Tugend Segen seine?Mldthatigkeit berühmt, starb Damasus hochbetagt im Jahre 384. Er liegt beerdigt zu Rom in der Kirche des hl. Laurentms.
Erscheint töglich, gönn» und geiet» tagt. Biertellöhrl. ohne Bringerlohn und Bestellgeld m cfalba und aus» LS-lMSOPf.
sitzung abgehalten. Vorher berieth der Ausschuß für Justizwesen.
h Obwohl der Zwischenfall mit Aattt erledigt und von der Negerrepublik dem deutschen 1 Reiche alle geforderte Genugthuung geworden ist, i ist nun heute auch der Kreuzer Geter von Kiel nach Westindien ausgelaufen. Vermuthlich werden die beiden Schulschiffe Charlotte und Gneisenau, die jetzt vor Haiti liegen, wieder die westindischen Gewässer verlassen, nachdem Geier dort emge- troffen sein wird. . .,
*• Hege« de« sefm1e«a«trag des Oen- tr«ms im Reichstage nehmen na t ton al 11 b er a le Organe Stellung. So äußert sich bas erklärte nationalliberale Partei-Organ, die ,Nattonalltb. Korrespondenz': „Das Reich, baszu verhüten hat, daß eine auf politischen Machtkampf zugespitzte, vom Auslande aus mittels des unbedingten Gehorsams geleitete Organisation die deutsche Bevölkerung religiös gegen ein an de r h e tz t und den Klerus zur Unduldsamkeit zwingt, kann es auch vor den katholischen Reichsangehörigen verantworten, wenn es die «eit noch lange nicht gekommen sieht, sich mit einer freien Ordensthätigkeit der Jesuiten abzu- finden" Die ,Nationalliberale Korrespondenz beweist durch jedes dieser Worte ihre vollkommene Verkennung der Thatsachen und ihre vollendete Unkenntniß des Jesuitenordens. Und es ist nicht daran zu zweifeln, daß der Reichstag dem Antrag des Centrums nun auch zum vierten JJiale gerecht werben wirb, nachdem dies bereits dreimal in dieser Legislaturperiode geschehen ist.
X Die Evangelische Generalsynode hat eine bemerkenswerthe Kundgebung gegen das Duell veranstaltet. Mit großer Mehrheit hat sie sich den Beschlüssen der Kommission ange- chlossen, die über eine Reihe von Anträgen aus Pommern, Sachsen, Westfalen, Schlesien und der Rheinprovinz über die Beseitigung des Duells und die Beerdigung der im Duell Gefallenen zu berathen hatte. Der Antrag der Kommission geht dahin: I Generalsynode erklärt in Uebereinftimmung mit den Provmzial- svnoben, daß das Duell gegen Goyes Gebot ist. Sie betrachtet es als eine heilige Pflicht der Kirche, dem Duell mit den ihr zu Gebote stehenden Mitteln entgegen zu treten. Sie spricht Sr Majestät dem Kaiser und Kömge für den Erlaß vom 1. Januar d. I., durch welchen eine Verminderung der Duelle angebahnt worden tjt, ihren ehrerbietigsten Dank aus. Sie hegt, unter Anerkennung der auf einen vermehrten Schutz
Duells eintreten werbe.
Die Abfahrtder zweiten Flottendivision nach China unter dem Oberbefehl des Prinzen Heinrich foll sich zu einer großartigen Kundgebung gestalten. Das noch in Wilhelmshaven weilende Flaggschiff „Deutschland" wird in Kiel eintreffen um den Prinzen Heinrich und den Admiralstab an Bord zu nehmen. Der Kaiser hat die erstklassigen Panzer „Kurfürst Friedrich Wilhelm', „Brandenburg", „Weißenburg' und „Wörth, sowie die Panzerschiffe „Württemberg" und die Avisos „Jagd", ,'Greif'' und »Pstll von i Aeußern, in Berlin erzielt worden
aehißt, auf welchem der Monarch die Kaiserzimmer beziehen wird. Außerdem werden im Kieler Hafen noch verschiedene kleinere Panzerschiffe und einige Schulschiffe ankern, so daß mehrere Tausend Marineangehörige den scheidenden Kameraden ihre Abschiedsrufe nachsenden werden.
Für China sind, wie bekannt, 1200 Mann bestimmt. Diese Ziffer macht aber die ganze Stärke der beiden See-Bataillone aus, die tn Kiel und Wilhelmshaven stehen. Die Bataillone würden also, falls alle Mannschaften eingeschifft werden sollten, vollständig aufgelöst werden. Um nun einen Stamm für die beiden Bataillone । zurücklaffen zu können, und um nicht Mannschaften von den Seebataillonen hinausschicken zu müssen, deren Dienstzeit dem Ende sich nähert, werden eine Anzahl Kriegsfreiwilliger eingestellt. Umfragen bei allen Regimentern haben stattgefunden; die Zahl der Mannschaften, die sich gemeldet haben, ist eine recht große gewesen, nur ein ganz geringer Theil davon kann in die nach Ostasien gehenden Seebataillone eingestellt werden. Auch von den Berliner Garden haben! sich viele zur Theilnahme an der Expedition bereit erklärt. Die ausgesuchten Mannschaften werden heute Berlin verlassen und in Wilhelmshaven in die Uniform des dortigen Seebataillons eingekleidet werben. Bedingung roar u. A., daß die Kriegsfreiwilligen wenigstens ein Jahr gedient haben mäffen. Zum Kommandanten des für Ostasien bestimmten kombinirten Bataillons ist Major v. Lossow ernannt. Die kaiserliche Ordre batirt vom 6. Dezember. Als Führer der kombinirten Artilleriekompagnie ist der Kapitänlieutenant Grapow in Aussicht genommen. Der Transport der Marine-Infanterie und -Artillerie nach Kiautschau wird Mitte dieses Monats
II Die auf die Ver- ! ausgegangen, und in stattlicher Anzahl waren hpr fircklicken Beerdigung von Körperschaften und Vereine dieser Einladung ge«
1 „ «ftoMifufi in J Satz 2 für sicherungsamt des Reiches, eine Reihe von yn
eSt zu Nichten -Euro Minderheit unter validiE- und Altersversicherungs-Anstalten viele
ab verzichtete aber auf weitere Debatte über die der Verein für Sozialpolitik u.a.m. Dieser » SÄtt: spracht das
wannes Getränk^niteu^i^können. zu beruhigen, so möge er noch einige Jahre auf warmes ueuu .. . A. Bellingheim warten. Das kleine Haus tn
der dlorth-Street ist von heute ab ihr Eigenthum. Dort mag der Freund aus ihrer Heimath sie einst aufsuchen. Sie würde Benjamin Gleendom am Ende doch verlassen; darum will er es ihr leichter machen, indem er geht und sie so von einer Last befreit. Wenn Kummer über ein zerstörtes Lebensglück und der aufrichtige Wunsch, bald sterben zu dürfen, einen Menschen allmählich tödten können, so wird Paul Olten nicht mehr lange zu warten brauchen!"
'Das also war die Lösung von Margot Gleen-
Der kurze Februartag neigte sich seinem Ende entgegen. Das fahle Licht der eingetretenen Dämmerung lag über dem gewaltigen Häuser- meere Londons und ließ die einzelnen Stadt-, . . .-v.
theile noch finsterer erscheinen als am Tage. I rote im Tode, ^etzt kniet sie "reder, nicht achlend Manche Plätze, wo die Häusermauern weniger auf die ttese Schneelache, welche ich z • dicht zusammengedrängt waren, lagen etwas Füßen gebildet hat. Ben. Be . ach heller da; und als der Mond aufging, zeigte er auf, wache auf unb uergteb. Ich roul D viele trauliche Orte voll Leben und Lust, Ruhe so gutes, treues Weib fein.' und Frieden. Sein mildes Licht schien auch in Werden ihre zärtlichen Liebkosungen, Benjamin Gleendom's kleinen Garten und be-1 leidenschaftliches flehen bw Kraft haben, fei leuchtete in ihm ein seltsames Bild, eigenartig Geist von jener dunklen Schwelle zuruckzurufen. ergreifend und unheimlich zugleich. Vielleicht! . , •
Fm Hintergründe stand das öde Haus mit Ben s Augenlider heben sich es ist ke seinem tief überhäugenden Dache, von beffen Verständniß in dem Blick, der stch^ auf bie ver- Rwnen es von Zeit zu Zeit noch leise tropfte; zweifelte Frau heftet; aber seine $anbe graben neben ber Hausthür war der alte, umgestürzte sich tief in die Falten ihres langen schwarzen Baumstamm welcher schon seit Jahren dort lag. Kleides, als wollte er sie nimmer von sich lassen, äuf demselben saß Ben Gleendom selbst, an die Sie bückt sich mit einem Schrei der Erleichterung, triefende Mauer gelehnt und den Kopf weit macht ihr Kleid los und stürzt fort, um einige nirücfaeboaen Seine rechte Hand hielt das Thür- Nachbarn zur Hilfe zu rufen.
mit krawvfbaftem Drucke umfaßt, aber die Während nun bie roettergebraunten, ernften ö Ä Sffi «nb leblos und starr Männer ben Bewußtlosen auf sein Sager betteten erfdiienen8aud) feine Büge. Nichts regte sich in unb ein Arzt feine Kunst an ihm versuche, be- d/m kleinen Garten und störte die todtengleiche mühte sich Anna, in ber Küche bie Vorschriften . Einem Maler hätte bas Ganze zum Vor» des Arztes auszufuhren. Da mußezunachstem - ■ ■ — er Feuer angemacht werden, um eucher warmen
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