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M 295

Dienstag, den 22. Dezember 18961

23. Jahrgang

Photographisches Atelier

0. Blaschke t H. Knauf!

1889 .

1890 .

1891 .

1892 .

1893 .

1894 .

1895 .

1886.

1887 .

18-8 .

Obwohl es uns in der kurzen Zeit unserer Thätigkeit hier am Platze bereits gelungen ist, das Vertrauen einer stattlichen Anzahl der hochverehrten Bewohnerschaft von Fulda und Um­gebung zu erringen, erlauben wir uns dennoch, wiederholt auf unser, den höchsten Anforde­rungen moderner, photographischer Kunst entsprechend eingerichtetes

dm getödtrten Personen hinterlassenen entschädig» ungSberechtigtm Personen betrug 12 800 gegen 12 296 im Vorjahre, darunter 4185 Witrwen, 8366 fctnbu und 249 Ascendknten. Die Zahl der Todesfälle und der da.'.ernden Invaliden in F^lge von Betriebsunfällen kommt dem Verluste einer großrn Völkerschlacht der Neuzeit gleich. Bei den landwirthschaftlichen Genossenschaften entfiel die größte Zihl vonMnfällen auf dm^Fall von Litern, Treppen u s. w. (10 851), während bei den gewerblichen Berusszenofisiischssren die Z rhlIder Unfälle durch Motorm, TranSmissionrn u. s. ». am größten war (7110).

Die Zahl der versicherten Personen wird angegebe, auf 18 389 468, darunter in den gewerb­liche» BerufSgm ss-aschaflm 5 409 218, in den land- wirthschaftlichen BerusSgenossmpMften 12289 415. Bei De» gewerblichen BerufSgenossenschaften find auch für die 5 409 218 Versicherten die Lodnbeträge ermittelt in Höh- von 3 577 395116 Mark, daS find also auf dm Kops deS Versicherte» 66135 Mark. Im Vorjahre wurden angegeben 3 431714 380 Mark Lshnbeträge für 5 178 786 Versichere, also auf den Kopf 652 32 Ma k. doch ist zu beachte», daß als anrechrm. zSfähiger Loh« hier der 4 Mark für der Arbeitstag übersteigende Lohnbetrag »ur mit einen Drittel herangezogen wird, während anderseits sch jugendliche und nicht ausgebildete Arbeiter der orts übliche Tagelohn Erwachsener berechnet ist.

Größtes und feinstes Etabtilfement dieser Wrcrnche in FULDA und Mmgegend.

1915 366 Mark 5 932 930 „

9 681447 „

Die Suw ne der Entschürigür.g-bnrage muß natur­gemäß och tmi'er ft izer, tyal bie auS früheren Jahren übertrage« en Entschädigungsberechtigten bis zum BeharruugSzuftand stärker anwachsen, als eine Abnahme durch Todesfälle u. s. w. erfolgt.

Bedenklicher als dieses Anwachsen der Entschädig- «ngibeträge, mit Rückstcht aus welches die Rücklage« zum Reservefonds erfolgen, ist die Zunahme der Unfälle trotz auer Unfallverhütungs Vorschriften und Kontrollen über die Janehaltung derselben. So betrug im Jahre 1895 die Zahl der zur Anmeldung gelangte» Unfälle 310139 gegen 282 982 im Vorjahre. Da bekmntlich » ur für Unfäl, welche eine mehr als 13-wöchentliche Krankheit zu: Folge haben, Entschädig- u gen seitens der Verbände geleistet werden, io betrug die Zahl der neum Unfälle deS Jahres 1895, für welme Entschädigungen festgestellt wurden, 75 527 gegen 69 619 im Vorjahre. Darunter warm UifrUe mit tödrlrctrem AuSgang 6448 gegen 6361 tta Vorjahre. Dir Zahl der Unfälle mit der Folge emer dauernden völligen ErwerbSULfähigkeit betrug 1706 geqen 1784 im Vorjahre. Die Zahl der von

zu erinnern.

G------ Die Besichtigung unserer hochfein eingerichteten Anstalt steht Jedermann frei.

Zweites Klatt .......

Erscheint ttqlich, ©ernt« und gtiertoy ausgenommen. — Bierteljährlicher Abonne ment-prri S ohne Bringerlohn und Bestellgeld in Fulda und auswärts 1 Mark 50 Pfennig. Inserate kosten die einspaltige Garmondzeile oder deren Raum 15 Ps., Reklamen die Petitzeile 25 Pf., bei Wiederholungen entsprechender Rabatt.

Die Unfallversicherung.

Dem Re-chi t-ige H >er IrhreSbrxrcht über die Unfallv rfi für 1895 zug-gangen. Aus dem Berichts welcher sich zusammengesetzt auS de« Berichten der gewerblichen BerufSgenossenschaften, der landwirth- schastlichen BnufSgerwfsmschaften, der AuSführuigs- behörden, der Ssimtnchtn Behörden uad der Berfiche- rungSanstalte» bet BaugeAerkSderuftgenoflenschaften, er­gibt fich, daß daS Budget dieser Verbände für die Unfallversicherung von Jahr zu Jahr erheblich an- schwillt. Die Einnahmen betrugen 1895 81005105 Mark; bis Ausgaben beliefen sich auf 68 533 431 Mark, einschließlich von 7 926 316 Mart Erlogen -n dm Reservefonds. Am SHrvss; oeS Jahres betrugen die Brfiänbe des Rrchnuugchcchr.S 17 858 265 Mark, während der Reservefonds einenBetra;; so» 125 538 174 Mark erreicht hatte.

Die Befammtsumme der gezahlten Entschädig- ungSbeträge ist fist Jvkrafttrr en des Gesetzes im Jahre 1885, wie folgt, gestiegen:

Hochachtend!

O. Blaschke & H. Knauff

Keinrichstrcrße * FULDA * Keinrichstrcrße.

. . 14s464f303Mark 7

. . 20 315'320^

. . 26 426,377!

. . 32 340 178’

. . 38 163 770 Z

. . 44 281736

. . 50 125 782

Gleichzeitig gestatten wir uns, ein hochverehrtes Publikum auf unsere Weihnachts» Ausstellung, welche wir mit 22. d. Mts, in den großen Schaufenstern des Möbel­fabrikanten Herrn Kramer (Steinweg) eröffnen werden, aufmerksam zu machen.

uldmMZkitiing

mit Nnterhaitungs-Keilasr „Sterne und Kinmen".