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Mtttwoch, den 16. Dezember 1896

23. Jahrgang

citiing

mit Unterhaltungs-Hrilagr „Sterne und Klumen".

Erstes Klatt.

schwerden vorgebracht, welche in denjenigen Gegenden erhoben werden, die vorzuxSweise durch regelmäßige Sir q mrtierung während der Manövw und durch Heran- ziehuvg zu Fahren belastet ft ab.

Speziell wurde auf die Eifel, Rhön und Bogels- berg hingewiefen und darauf aufmerksam gemacht, daß diese v-rhältuißmäß g armen B-g'Ndrn stets ganz außer­gewöhnlich m t E nqaarti rung während der Manöver belegt find, dir thettweise wert über deren Belegung», fährgleit hmaaSaey'» und für die betroffenen Ortschaften eine schwere Last bilden, daß sich aber auch gerade für diese Gegenden di« Manöver so härfiz wiederholen, daß dadurch ein schwerer Schaden für di selben entsteht.

Abg. Müller-Fulda wir» darauf hin, daß man in der Stadt Fulda selbst einen städtischen Zischuß von 50 Psg. pro Mann «ud Tag an die Qaortiergeber zahle, um dieselben einigermaßen schadlos zu halten, daß aber dieser Z ischuß welcher manchmal schon etwa 25 000 Ma k betragen habe, wieder durch Zuschläge zu den städtischen Steuern aufgebracht werden müsse. Aus G ünden der Gerechtigkeit miiss: man dir Br pflegur gsentschädigung so festschrn, daß solche bett

D.eser gab über bie näheren Umstände seiner Rück­kehr nach Amerika Auskunft. De« eigentlichen Zweck, welchen er mit derselbe« verfolgte, verrieth er jedoch vorerst noch nicht.

Durch fernen Herrn war er als Küchengchtlfe auf dem Sch'ff, welches die letzten Kolonisten nach Amerika geführt hatte, untergebracht worden und auf diese »eise nach der Aufiedlung gekommen. Er werde jedoch möglicherweise nur kurze Zeit in der alten Heinmth bleibrn. erklärte Murrat, venu er habe sich an dag europäische L:ben gewöhnt utt> es gefalle ihm unter den Blaßgrstchtern sehr gut. Wieder betrachtet-Blau- hals des ehemaligen Spielkameraden und schüttelte heftig den Kops. Er konnte jedoch keine Bemerkung an das ihm unbegreiflich Bernommene knüpfen, da Wmrai wieder zu fragen begann Seine Aufmerk­samkeit wurde auch auf etwas Anderes gelenkt.

Murrai schien für die Persönlichkeit des Kapitän» Edward Smith ein besonderes Inter, sie zu haben, da et bet seinen Fragen immer wieder ans dieselbe zurück- kam. Die» entging dem schlauen Indianer nicht und der Ausdruck hoher Senugthuung erschien auf seinem Gesichte, a!S er bemerkte, wie Murrai ihm argen- schemltch befriedigt zuhörte, als er unverholm seine haßerfüllten Gesinnungen gegen dies« Weißen avssprach.

fertig wird. Dann würden also die Weihnachts­ferien drS Reichstags bereits am 16. Dezember erdnmfallS wohl kaum später als am 17. beginnen Sie sollen dauern bis zu« Dienstag, den 1 2. Januar n. I-, wo die zweite StatSberathung mit dem Etat des RnchtamtS d:S Innern ihren Anfang nimmt.

X Gegenüber den Gerüchte« über eine bevorstehende Art llrrievorlage kann, wie der,Post' von prrla- mentmischer Sette g-schrieben wird, festgestellt werden, „daß diese durch Anfragen entstanden zu sein scheine«, die in der Budzetkommisfion über die Bewaffnung von Kriegsschiffen mit Schvellladekanonen ergangen waren. Man übersieht dabei vollständig, daß Sie Seeartillerie von der Landartillerie einen völlig verschiedenen Charakter trägt. N-uformationen der Landartillerie scheinen «och im Anfangsstadium darauf bezüglicher Erwägungen sich zu befiaden, sodaß dem BundeSrathe bis j-tzt noch nicht einmal eine Vorlage zugegangen ist. Wenn man erwägt, wieviel Instanzen noch durchlaufen werden müffrn, ins eine solche Vorlage an ben Reichstag gelangen könnte, wird man in der Annahme nicht sehigch-n, daß die­selbe noch ziemlich lange auf sich warten taffen wird." — Als Ergänzung zu dieser Meldung der,Post' ton­nen wir mittheilen, daß unS heute aus parlamen­tarischen Kreisen geschrieben wird, die der ,köl«. V olkSztg.' entnommene Rotiz, es fei eine neue Artrllrrie- Vorlage in Sicht, entbehre der Begründung und beruhe jedenfalls anf einer Verwechselung ml ben Kanonen der neu geforderten Schiffe deren Betrag jedoch nur etwa dm zehnten Theijl der angegebenen Summe auSmacht.

* Die Budget - SomwisfiM H Reichstages setzte am DienSiag die «e athung d-s Militär - Etat« fort und erledigte bis auf ben 2. Titel, über welchen die Beschlußfassung ausgrfetzt wurde, daS Ordrna- rium des preußischen Kontingents nach ben «nsätz n des Etats. Die nächste Sitzung soll am 13. Januar n. I. stattfindm.

Die Schnldrnttlgnuzskommisfion bei Ab­geordnetenhäuser hatte sich am Dimttag mit dem A trage einer Subkommisfion zu beschäftigen, welche auf Grundlage der Abgg. Sattler (iatl) und v. Zedlitz (fit) §§ 3-8 dr Vorlage (-etc. bett «urgleichsfoadS) durch andere Bestimmungen er- sitzen will, welche die Festsetzung eines Höchstbetrages (für die nächsten Jahre bi, 1900) bezweck«, mit welchen die JahreSübrrschüffe der Eisenbahnen zu den übrigen ordentlichen Staatsausgabe« h-rangezoge« werde« dürfen. Bleibt ein Plus, daS hierzu nicht Verwendung findet, so soll diese- zunächst zur Bildung eines Dispositionsfonds für die Eiseubahnverwaltuag in Höhe dis zu 20 Millionen Mark und erst dann eventuell zur Bildung oder Ergänzung eines AutgleickS- fonds für den Finanzrninister bis zum Betrage von 80 Millionen Mark und, falls dann noch ein Rest bleibt, schließlich zur wetteren Tilgung von Staa«- schulden v'rwandt werden. ES wnrde von dem Abg.

auf die

,IuLdcrer Zeitung'

für das am 1. Januar n. I. beginnende

1. Quartal

wolle man nicht bis auf die letzten Tage des laufenden Monats verschieben, damit in der Zusendung des Blattes keine Unterbrechung eintritt.

Der Post-Abonnementspreis mit der illustrirten

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beträgt pro Quartal nur 1 Mk. 50 Pfg. excl. Be­

I rfl6 schon ein paarmal in der Stützt, und habe Vsua^sutas. I Dich, obgleich Du zu einem ordentlichen Beugel heran-

Grzähbmg aus der Znt der ersten europäischen Ansiedlungen I wuchsest, sofort etlamtt. b^ bätte D ch gern arge-

in Nordamerika von Max Benno. sprochen, aber eS bot sich keme Gelegenhett dar. Heute

------ (Nachdruck verboten.) ] uun folgte ich Dir und da bm ich «na. Betrachte Er wollte wettergehen; da trat hinter einem der I mich einmal ! So gar fremd sollte ich Dnc bmn doch

Stüwpse eine männliche Gestalt hervor. Hugh, hugh!" ßU !le,ne ®ubtn

,r r, nif»n und lieft dtsbalb den Toma- I manchmal mtt einander gerauft!

EtF- 7:

£ ttUfl rurovlische Kleidung, während seine Se- eS wirklich, wenn man mir auch unter den Bmß^e- fichtSbilduvg «nd Farbe deutl ch btn Jnbiaver ver- Mern den Namen M-rmi beigdegt "no unter Me tietfe- de» aina auch aus seiner Sprache h rvoc, al» I Gewänder gesteckt hat. S t bet uns. Daß k,L jttnaett üäuv ling den üblichen Gruß bot. I mein Vater noch lebt, hörte ich sch^u und auch, daß ^Du schärfst w?hl Deine Augen, BlanhalS," nahm ich eine Schwester bekam, die em Ausbund von emem »Jfe Ä ÜLfaSS -mnl W»B d-- AU».

Mein Semüth so mächtig bewegte, sagte er nicht.

--d «, willst D» v°» mit»" -.M« tt d--Z-»°»dlr-u»d- Balbi.«

fnrtate er I wiffen wollte und kam auch auf die letzte« Ercizmffe

1 Der Fremde lachte. „Du kennst mich nicht mehr?" zurück, mit denen jedoch Marrai.Falkeuauge bereit, sagte er, „ich habe also schä.sete Augen als Du. Ich in der Hauptsache vrrtruut war.

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find iw unserer Zeitung vou sicherer Wirksamkeit. Deutsches Reich.

MW- Wir lade» unsere Leser zu recht zahlreichem I Berlin, 15. Dezember.

Äbnenemettt ei» und richten zugleich an sie die Bitte, UNS I __ ,.

i» der Gewinnung neuer Abonnenten durch Empfehlung i» I Der Reichstag Will 60t W ihnachte«, nachdem Fre»»deSkreisen «ach Kräfte» za »«terstütze». I hj, Justizvorlage als erledigt anzusehen ist, NUT «och

Fulda, im Dezember 1896. I deut ch-chinefische HandttSabkommen, die vor-

Redaktion und Verlag der ,Fnldaer Zeitung^. I liegenden Berichte der Wahlprüfungskommisfion und _______________________—--------------------------I die erste Lesung des G-setze» über die ZwangSver-

Manöverkosten I steigern«« und ZvangSverwaltnng nebst dem zuge-

□ k EivsührungSgesetze erledige«. Alle diese

und Elnquartterungslaften. I Ste fte$tn bereit«8 auf der Tagesordnung für

3n der heutigen Verhandlung der Budget-Kom- Mittwoch dieser Woche, und es nschewt, wenn auch Mission wurden leitens derCentrnms-Abgeordneten k meswegs sicher, so doch nicht unmögl'ch. daß der Dr. Schädier Hua und Müller-Fulda die «e- R ickstag mit dieser Tagesordnung am Mtttwoch völlig

Die Fuldaer Zeitung' behandelt die neuesten Tagesfragen | nmkuchen Koste« entspreche, auch wenn dadurch «NS in allgemnn verständlicher Weise. Die politischen Nachrichten ! kleine Mehrbelastung d-s Etats entstehe, es würde sind kürz und übersichtlich zusammengestellt, den lokalen und I dann die einseitige BenachcheillgURg der Gegenden,

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SÄ»SÄ' S"Ä “ 'a“i’(7i ta Bttt»cht jU sieben, d-i mm »--ad-

rignisir bedeutend früher zu berichten, als dre anderen Blatter, j <;Q^{ Azgxnde« JU den ManöverU nehme, Welche BU Mit dem Beginne drs reuen Quar al» wird | keine ständige Garnison habe«, und die Vortheile der I tt'alt unseres Blatter wiederum eine bedeutende I welche b tztere bittet, entbehre« müßten, dadurch werde Erwettermna erfahren. Auch erhalten die Avon- j die Härte biefer Belastung noch vermehrt, nenten zu Neujahr, wie in früheren Jahren, einen I Seiten» des Herr« Krlegsmintsters wmde Ab- sckön audhrten Wandkalender. H hilf« in Aussicht gestellt, n-meM-ch

MW- Die vollständigen Ziehungslisten der preußische» | Höhung bet Vergüirrnq bet FH kosten-Erff yadlgUNg «laffemotterie werde» jedeSmal am folgende« Tage i» unserer I HItb der Marschvrrpfl gung, eS muffe zchoch auch er- Zeitung veröffentlicht. _ I wähnt werden, daß man die Truppen seitens der

I Qiartiergebet manchmal verwöhne und denselben weit S‘,*"US,e‘‘ne mttbirfem SÄ mSTd« «SlfwÄ'S

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»«M to.fl«. M» b« fetten«

Dezember unentgeltlich und franko unter Kreuzband. I Ä.agett abgrholsensem.