Einzelbild herunterladen
 

JH 277

DienM», den 1. Dezember 1M6.

23. Jahrffanq

werden noch for'während angenommen.

* E re Umfrage Aber dir MiethSpreist der Arbeiter-

Theil unbegründete „Kombinationen" handle,

i

sie geweint hatte.

ÄÄÄIÄiÄ- **

«- i-r Sta” b“ 8”*

e*».»,w, m<• I"•TSStiSSSS*.*» -----

freunde gar nicht, aber auch die Jnnungkgegner nur zum Theil befriedigen, insofern, von deren Standpunkt betrachtet, nm Schlimmerer abgewendet in. Jedenfalls gebt aus ellsdem hervor, daß die Meinungen im BundeSrathe doch sehr bunt dmchemandrrlauien und daß bei verschiedenen Bundeistaate» eine große B-r- fchwvmmenheit und Unsicherheit herrfcht. Umsomehr ist zu hoffen, daß durch eine energische Ätznatron der Innung»- Handwerker über kurz oder lang wieder emr Umstimmung

theilunaei der Magistrate geben wir folgende Wohnung»- preise wieder, wobei die eingeklammerten Zahlen dre WiktoSpreiie in der nächsten Umgebung b-deuten: Münster 90—150 Mk, Marburg 150 (120) Mk., Barmen 150-220 (120-180) M?., Magdeburg 180 (130) Mk., Crefeld 190-210 (180-200) Mk.. Han- na»er 200- 250 (100-150) Mk., Verlohn 200 bi» 300 Mk., Hamburc, 200—360 (180—300) Mk., Gießen 240—250 (100) Mk-, Elberfeld 240—270 3RL, Berlin 240-400 (180-330) Mk., Malhause« i f 240 — 400 Mk., Frankfurt a. R. 2o0—420 Mk., PirmaienS 300 (120) Mk., Dortmund 300 (240) Mk^,

Bundeirath machen können." Zweifellos besteht aber doch für die Regierung die Pflicht, Alle« zu than, wai im Interesse der Landwirth chaft wüaschenSwerth und ohne Schädigung anderer berechtigter Interessen möabch ist. Da» gilt besonder« von einem Mar- garinegesetz, das wir nach wie vor dnngend for- dern müffrn. „. ,

Gegenüber verschiedenen Zertungsangaben über dietzaltungdeSBnndeSratdS gegenüber dem

Tod." .

Bräutigam und Sätet suchten das weinende Mädchen zu trösten, aber sie erzielte« nur wenig

wird sie mit de« Segnungen des Chrtstmchums be« f glücken, wird da« reiche Land kultiviren, seine Gchktzr § erschließen und dafür sorgen, daß auch den Urem- wohne:» em menschenwürdiges Dasem zu T^el wird. Aber trotz diesen guten Absichten bleibe« voraussichtlich blutige Kampfe nicht aus, da eben ein Zrrücknäugen der Indianer aus ihrem seitherige« EigeMham noch- wendig ist. Bei ruerer weitaus besseren Bewaffnung ist auch der Sieg so ziemlich gewiß. Ich ermahne Dich jedoch, großmüthiger Sieger zu sein und du Macht nicht zu mißbrcuchen, welche unser König in euere Hände gelegt hat."

Eine Seitenttzüre wurde m diesem Augenblicke gr­iff ret und eke junge Dame erschien in dem Gemach. Dir schwarze Kleidung hob ihr feines, b»erchrS Ge­sichtchen in d m dunklen Haarrahmen «sch mehr hervor. Die leichte Röth? ihrer Augenlider ließ errathen, daß

Bestellungen auf die

Deutsches Reich.

Berlin, 30. November. I * Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe, der Suats- sekretär des «u wättigen SU« Flyr. v. Marschall, und der S aa.ssekretär d r Marine Hollmann find I vom Ka ser zvm Vortrage evpfang« worden.

f» Von tirer schweren Erkrankung de« Finanzministert Dr. Miquel war in parlamm- tätlichen Kreisen am Montag die R dr, weil eine I Stzang der Abgeordnetenhaus-Kommission für dass Schuldentilgung»^ s tz, dre auf Mortag anberaumt war, w^gen Eikrarckurg ds FwanzmimsterS aufgehoben m d der B gmn der Komws lonsberathung vertagt j werden mußte. Nach Angabe der ,Post^ ist die Er- I krauksng aber nur eine leche: rme Erkaiturg m;t i h stigi« rheumatischen Schmerze« ftffelt Herrn i M qu'l arS Beit. _ „c . .

* Ws das Fraktionsverzerchn'.ß der Mg'mdneten- I Heuser itgt bt, ist der Ende Aprrl d. I. iur den ver­storbenen «bg. Dr. Brüel. den einzigen Reprästntan- toi dkl Welfer Partei, in 5 Osnabrück (Melle-Iburg) gewählte Hosbefttz r Mlyer RremSloh der Centrums- Partei beigen men.

* Bon den 397 Mitglieder« btS Reichstages | «chörev 91, also fast ein V erttl, auch dem Sbgeord- ' neter Hause an; daneben stnd 17 Mitglieder des Herren- haus S. Dw größte Zchl von Toppelmaudatareu stellt das Cenkum, 41, oarant-r fast sämmUiche Partei­führer. 15 Konservat ne, 14 N twn-rllch-rale, 7 Frei- finnige 6 R-tchspartriler, 5 Pole« und 3 „Wrldr find eber fall» rm Besitze ein s D- ppelmandat».

Der Antrag Kunitz wird vom „Bunde der Landwirthe" rm R^chSmge nicht wieder ein­gebracht werden, das stebt j tzt fest, rachdem der S e s a m m t a u s s ch u ß des Bunds« in de« S prech- «nge«, die er am Freitag und SamStag in Berlin absehalten hat, eine Resolution beichloffm hat, welche lediglich die „Erwartung" ausspricht, daß di- verbü'diten Regierungen, nachdem sie ebenso wie der Reichstag dresen Antrag „a'8 de» Bestimmnngeu der HaadUSverträze widersprechend und unausführbar abgelehnt hätten, nunmehr „andere durchgreifende Mittel für dre R-ttunz der deutschen LaAdmrthschaft er-rü-iden und du:chMhren suchen" werden, „w-lche ihrer Meinung «ach den Handels orrträgm nicht wider­sprechen und ausführbar sind." Dazu bemerkt die offiziöse ,Rmdd. All«. Ztg.- bssg: „Fürst BiSmarck hat ernmal dem R ichstage, als dieser eins Resolution ähnlicher Ratu- beschließe« wollte, erklärt, das bedeute: wes der RichSiog dicht zu machen wisse, stll der

PoKahontas.

Erzählung auS der Zeit der ersten europäischen Ansiedlungen in Nordamerika ton Max Benno.

------- (Nachdruck verboten.)

.Der Segen d-S Allü ächtigen sei mst Dir, mein lieber Sohn; er begleite Dich auf Dunem qefahr- vollen Wege und führe Dich wieder wvhlbihattm m unsere Arme zurück!" , ,, _

Diese Worte richtete ein hochgewachsener Greis an einen vor ihm steher-den, etwa dreißig Jayre alten Mann, der sremäsnrsche Kleidmg und die ksp'-tanS- aulzich-mng trug. Es war eine mehr als mittel- aroße sehnige Gestalt, deren f-iogeschrmtene Zage nn blvudrr Vollbart umrahmre. Ueder der hohen Sinne wallte bititt« Kraushaar von gleicher Farbe und unter den starken Brauen blitzten kühn ein paar stahlgraue Annen hervor. , . ....

„Amen", sagte der Angtsprochene wlt einem lerchte« Reigen des Haupte», „ich darke Dir, Sir Richard, für Deine frowLen Wünsche urd hoffe, daß »Harn die ErMung nicht fehlt. Uster allen Umständen werde ich meine SchEigkcit thun."

' „Daran, Sdwmd, zwe fls ich mcht", entgegnete der Alte „und dieses Bewußtsein ist eine große Genug- thuung für mich. Wer feine Pfl ch rn getreulich er-

MAkrWZWllllz

mit Unterhaltunos-Keilase „Sterne und Klumen_

BCt, Ml: M "iS i

I S--° M i« Ä M»: Ä» M Ä lÄXÄ-’Saffift I 'XffSM ÄÄÄ fo aefahrlich, wie Du meinst, und die Trennung dauert nicht lang. Ich werd- drüben ein recht hübsches Nestchen für uns besorgen, dann komme ich und führe Dich als mein liebes Weibchm m da« schöne Hnm, von deffru unvergleichliche« Reizen ja Srr Walter Raleigh nicht genug zu erzählen gewußt hat. Nach Berfiaß von höchstens zwei Jahren 6m ich wieder

I

Angelas Thränen begannen avf's Reue zu fließ«!. „O Edward", seufzte sie, „das Herz bncht. mw fast! Ich nahm mir vor, recht stark urd muthig zu s m, ab« daun kommt da» Weh jedesmal wieder mrt Macht über mich. ES ist mir, a!S sollten wir uns niemals auf dieser Welt Wiedersehen, al» gehest Du kn Deine«

sie erst in der nächsten Züt auf dre TageL ordnung setz-n. Was „zum Theil unbegründet" ist, ,st doch auch „zum Theck" begründet. StwaS scheint also jedenfalls nicht in O dnurig zu sei«. Daß dar Ple­num deS Bm'desrathr sich mit der Sache noch nicht befaßt hat, beweist nichts, denn das Plenum des BundeSrnrhs hat sich auch mit der Handwerksorgam- sation noch nicht beschäfttgt, und doch konnte gerade die ,Post' bereits am Freitag melden, daß der prmtzl- sche OcgamsationSentwurf vom Bnndesrathe fallen arlüffm worden ist. . ' „

Gegen die Zwangrorganisatio« de« yaud- werls hat sich, wie die osfiz öje,Nord?. Allg. Ztg.

öuu—\£i ।v—uw; wvv.» .

aSSäSSnSSi i

■ ' Go sind danach in Berlin d'lligkrs kleiA- Wohnungen

, i t#? s s ä äs

I jedenfalls Bayern. Denn dis ,Post', welche sich m j Städtern lehtatae Nuntius

KMZBW!WMWGZ norddeutsche, die besendere wirthschasküchen Jntereffi« I zur B-rabschiedrmg unge^tu.B. , haben (vrrmuthlich in erster Linie die Ham--Stadt-), ' . “

diese neue Entschließung sehr lebhaft mckerstötzt habe«, Ausland.

LLWLZMsW 1

I WkMMLZM | BlläSS&SB I BteMsaBB