Einzelbild herunterladen
 

18. Ui,

lS- ime 68 ä.

rie

l,

irr.

N der end

a. lch- L71

iS,

an,

Be-

Ida.

$'l

v

ist

, bei

>7

ilda.

eich- l ge- »eiß, . ssoh- ' !162 i

>a.

s

liter, ' [644 lda.

>e,

elee,

iti

2092 mrkt.

4‘it

2166 lda.

nen* khü- ein«

i

da.

k

'9 • sucht.

», chlda. ;cht 2106 »erg.

') aus : bei- Zinna i auf* [2172

Beilage jiw Wulöaev Leitung.

Jti. 163

KEsLag, den 18. JE 1896.

23. Jahrgang

Vermischtes

Hofbieber.

Roll.

In der Ueberzeugung, daß Jeder, welcher etwas dazu beiträgt, die widersprechenden Thatsachen in Ein- klang zu bringen, den Dank aller Verehrer des Apostels der Deutschen sich verdient, gestatte ich mir, in nach- solgenden Zeilen, zwecks Anregung zum Weiterforschen, einige Gedanken über dieses interessante Thema au»- zusprechen.

Ganz verschieden nach Abstammung und Bedeutung ist der römische Name Bonifatius. Die Sprach­forscher lassen denselben aus bonum und fatum ent­standen sein und sprechen ihm den Sinn des griech. Evtvxns zu: von gutem Geschick, glücklich. ES gab auch einen römischen Namen Bonifatus, welcher mit EvpoiQog übersetzt wird; letzterer wird von Stephanus I im Lex. totius graecitatis durch Felix, Fortunatus I wiedergegeben. Von dem Verbum facere kann der Zweite Theil unseres Namens nicht abgeleitet werden, weil im Lateinischen nur ein Adverbium, niemals ein Adzectwum, eine Verbindung mit einem Verbum eingehen kann. Aus einer Zusammensetzung mit facere hätte der Name Benefatius oder Beneficius entstehen müssen. Der römische Name wurde constant Bonifatius geichrieben und lautet bei dem grieckischen Schriftsteller Procopius Bovupatiog, oder Bovijtpdtiog, niemals Bovwpdxiog.

Ueber die Schreibweise de« Namen» Bonifatius hat C. Will im historischen Jahrbuch der GörreS-Ge- sellchaft, I. Bd. 2. Heft, 1880 eine interessante Ab- Handlung veröffentlicht. Da, Resultat seiner gründ- lichen Untersuchung läßt sich in die Sätze zusammen- Mim: auf allen Inschriften der ersten christlichen Jahrhunderte tritt ausnahmslos die Schreibweise Bonifa t ius auf. Bei einem Schriftsteller de» 5. Jahr- Hunderts, der ein Berzeichniß der afrikanischen Bischöfe bnngt, steht 13 mal Bonifatius und nicht Bonifacius. Was den Namen de, Apost-l» der Deutschen anbetrifft, so ist die Schreibart Bonifatius die ursprüngliche und war für diesen, sowie für die Namen der Päpste, | welche Bonifatius hießen, in derpäpstlichen Kanzlei bls in dar 15 Jahrhundert ausschließlich gebräuchlich. Die SchreibweiseBonifacius erscheint erst im 8. Jahrhundert, ist noch im 9. Jahrh. selten, vom 10. Jahrh. an häufiger, bis sie im 11. Jahrh. die erstere beinahe vollkommen verdrängt.

„ ^hr noch air die Absicht, dem hl. Bonifatius den Namen Wohlthater zu geben, mag bei der Umwand­lung de, t m c die Aussprache mitgewirkt haben. Man schrieb ja auch Abbacia, Elsacia, solacium, Wormacia für Abbatia, Elsatia, solatium, Wonnatia.

Boi stehende Betrachtungen dürften einen Fingerzeig geben, wie die Worte Willibalds von der Uebertragung der Namens Bonifatius an Winfried zu verstehen sind. Wir können uns den Vorgang etwa so denken: Dem Papste Gregor war der römische Name Bonifatius wegen ferner Bedeutung viel sympathischer, als der gleichlautende angelsächsische, der einen ganz anderen Sinn hatte. Als er nun den neuen MisfionSbischof, welchen er längst als den Mann der Vorsehung erkannt hatte, mit Segen-Wünsche» entließ, mag er zu ihm gesagt haben, indem er den Namen Bonifatius im römischen Sinne nahm und eine gute Vorbedeutung in demselben erblickte : Nomen et omen! Bonifatius tibi est nomen, Bonifatius ergo sive felix fortuna- 1 tusque sis!

Man wird also unbedenklich die Namen Bonifatiur und Winfried für ursprüngliche Falkennamen halten dürfen.

So viel steht also fest, daß die Angelsachsen den Namen Bonifatius au» ihrer eigenen Sprache bilden konnten und nicht erst von den Römern zu entlehnen brauchten; vielleicht auch haben fie ihn von den Kelten überkommen, in deren Gebiet fie fich niedergelaffen hatten.

Zunächst ist zu untersuchen, ob der Name Boni- fatius, welchen Winfried in seiner Heimath geführt hatte, nothwendig lateinisch sein muß. F. Stark nennt in seinem Buche: Die Kosenamen der Germanen, S. 150 eine Reihe von Personen, welche Doppel­namen batten, so Feletheus sive Feva, Gunthigis qui et Baza dicebatur, Grimo qui et Adalgisus, Giselbertus qui et Apo, Sindulfus sive Landelinus, Wursingus cognomento Ado u. a. Wir sehen, daß jedesmal die beiden Namen der germanischen Sprache angehören, wobei nicht auSgeschlosien ist, daß einzelne auch dem Keltischen entstammen können. Sehnlich kann er sich verhalten mit den Namen Winfried und Boni- fatiuS. In der That find aus jedem der beiden Wort­stämme, woraus letzterer zusammengesetzt ist, Personen­namen von den germanischen Völkern gebildet worden. So z. B. Bonichis, Bonifrid, Bonibert, Boniperga, Bonuald, Boniprando, Bonizo, Bonard, Bonesind u. a. i Bcrgl. C Meyer, Sprache und Sprachdenkmäler der Langobarden;Förstemann,Altdeutsch Namenbuch; Piper, Libri confraternitum, Der andere Bestandtheil findet fich in den Namen Fato, Fatuni, Faterro, Fato- wendo. Bei der Leichtigkeit, womit unsere Vorfahren durch Zusammenfügung von Wortstämmen die mannig- faltigsten Wortgebilde schufen, ist die Verbindung von I bon und fat zu einem Namen Bonifatius ganz gut möglich gewesen. Man vergleiche die einfachen Name« Frido, Bado, Waldo, Wino und die Zusammen- setzungen Friderat, Ratfrid, Fridwald, Waldifrid, Fridwin, Winifrid, Radwald, Waldorad, Winerad, Radwin u. v. a. Unsere Borfahren haben einen UN- I ermeßlichen Reichthum von Namen gehabt; was wir I »och besitzen, ist nur ein ganz ärmlicher Ueberrest. Wenn also ein Angelsachse Bonifatius qui et Wyn- I frethus, Bonifatius sive Wynfrithns hieß, so können beide Namen der Sprache feiner Heimath angehören. Diese Annahme gewinnt an Wahrscheinlichkeit, wenn man sieht, daß bon und fat wirklich deutsche «örter rrsJ^abe' Altdeutscher Wörterbuch, verzeichnet angelsachsich bona, bana, der Tödter, althochdeutsch dano Tod, gotbisch banja Wunde, gebildetj aus der Wurzel bban schlagen, v. Srienberger, Windobona, ©. 17, stellt diese Wörter zusammen mit keltisch bono der Schlag und cymrisch boncath der Buffard. Die Silbe fat findet sich vermuthlich in altsächfisch fat (Plur. fatu), ^hochdeutsch faz, altnordisch fat Gefäß, Feffel, Band, vielleicht auch m gothisch fatha Zaun, y^ay^og, eigent- bch das Umfassende, Einschließende.

Unser Name Bonifatius wäre sonach ein Lehnwort au« dem Lateinischen und müßte m seiner Schreibweise behandelt werden wie andere au- dem Lateinischen in das Deutsche aufgenommenen Lehn- und Fremdwörter.

Gedanken über den Namen „Bonifatius."

Kürzlich ist in der ,Fuld. Zeitung' die Frage »ach der richtigen Schreibweise deS Namen» unseres Apostel», ob mit t, oder mit c, wieder angeregt worden. Meistens wird hierbei ein wichtiger Umstand ganz übersehen, ohne defleo Erklärung ein richtiges Urtheil nicht wohl möglich ist. Man würdigt fast gar nicht die Thal- fache, daß der angelsächsische Mönch Winfried schon in seiner Heimath den Beinamen Bonifatiur führte. C. Will hat dieses in den von ihm nach Böhmers Bearbeitung herauSgegebenen Regesten der Mainzer Bischöfe bewiesen. Auch PH. JaffS behauptet: certum est, Wynfritho jam antea (vor seiner Weihe zum Blsmof) etiam nomen Bonifatium fuisse. Siehe Vitae S. Bonifatii, ed. Jaff6, S. 32. Wenn Winfrid schon m seiner Heimath Bonifatiur zubenannt wurde, so kann ihm Papst Gregor II. diesen Namen nicht erst beigelegt haben. Und doch erzählt Willibald in seiner Vita 8. Bonifatii zum 30. November 722: jam sacer sedis apostolicae pontifex episcopatus sibi et nominis, quod est Bonifatius, inposuit dignitatem.

®8 ist klar, daß die Frage nach der richtigen Schreib­weise des Namen» Bonifatius ohne vorherige Lösung dieser Schwierigkeit nicht beftiedigend beantwortet werden kann.

..Run ist er aberinteressant, zu sehen, daß win und fad in Winfrid, Wynfrithus dar Nämliche bedeutet wie bon und fat. Angelsächsisch winnan, zuweilen jTiinan bedeutet nach Schade, Altdeutsch. Wörterbuch streiten, kämpfen, niederwerfen. Frid heißt in Schneller- Bayerischem Wörterbuch: der Zaun, die Einftiedigung, Friedhof; bei Kluge, Etymolog. Wörterbuch: der ein- gefriedigte Ort, Fride der eingehegte Raum, ursprüng- l'ch also da- Einschließende, die Umfaffung.

♦ Schwungvoll. Professor KonfusimathestuS: „Weit hinein auf den unbetretenen Pfaden der Bergangenheit bemerken wir die Fußtapfen einer geheimnißvollen, unbekannten Hand."

* bedenklich. Student: „Hier stell' ich Dir meinen Onkel vor; er »st em bischen schwerhörig." - Freund (schreiend): „Freut "Ä i^nrLtoe?t6e Bekanntschaft zu machen! Können Sie mir mcht 100 Mark pumpen?" - Student: „Gib Dir keine Mühe, über 10 Mark hört er nicht." '

* Abgeführt. Geck: „Wünschen Sie nicht manchmal, gnädiges Fräulein, Sie waren kein Mann?" — Dame: „Manchmal ;a; S,e nicht auch, Herr Baron?"

* D,e Nachricht von der „Taufe" des ueuen Panzerschiffes auf den Namen des verewigten Kaisers Friedrich hat die alte Streitfrage wieder aufgebracht, ob es recht sei, „Kaiser Friedrich III." oder „Kaiser Friedrich" zu sagen und zu schreiben. Der,Boff. Ztg- wird dazu geschrieben: „Als das „Deutsche Reich" am 18. Januar 1871 in Versailles errichtet wurde, trat eine durch­aus neue staatliche Schöpfung in'S Leben. Das „Deutsche Reich" ist m keiner Beziehung eine Fortsetzung des „heiligen römischen Reiches deutscher Nation". Wohl hatte man im Mittelalter ge- glaubt, daß es die weströmische Kaiserkrone sei, die der deutsche König Otto I. am 2. Februar 962 in Rom aus den Händen des Papstes empfing. Allein schon dieser Glaube war thatsächlich ein Jrrthum, wie besonders der erfolglose Kampf der Staufen um die Herrschaft über Italien und der tragische Untergang dieses gewiß kraftvollen Herrschergeschlechtes zur Genüge beweist. Daß der Begründer des „Deutschen Reiches" nicht nur als König von Preußen, sondern auch als deutscher Kaiser Wilhelm I. heißt hat noch Niemand bezweifelt, und doch gab eS bekanntlich schon einen römisch-deutschen Kaiser Wilhelm (von Holland), der nach Konrad's IV. Tode 1254 fast allgemeine Anerkennung gefunden hatte, also als römisch-deutscher Kaiser Wilhelm in der Geschichte genannt wird. Ebenso gab es bisher nur einen deutschen Kaiser Friedrich, und er wird so lange einfach „Kaiser Friedrich" heißen, bis es,'einen zweiten deutschen Kaiser dieses Namens geben wird. Dann erst wird er zum Unterschied von Mnem Nachfolger „Kaiser Friedrich I." 'genannt werden. Der Bolksmund, welcher nur einen „Kaiser Friedrich", aber keinen „Kaiser Friedrich III." kennt, hat 'also auch hier das Richtige getroffen. Wünschenswerth aber wäre es, wenn in Zukunft von den verantwortlichen Behörden ähnlichen Zrrthümern vorgebeugt "?rde. Man erinnert sich, daß ursprünglich auch das der Köni- gm Mktoria verliehene Garde-Dragoner-Regiment irrig „Königin von England" genannt wurde, während es dann alsbald in „Kömgin von Großbritannien und Irland" umgetauft werden mußte, und daß auch in amtlichen Kundgebungen der Kaiser von Rußland als „Zar" bezeichnet wurde, was dem diplomatischen i Brauche widersprach. Das find Belstöße, die am wenigsten jenen Hofämtern begegnen sollten, deren Hauptarbeit und Studium gerade m Wahrnehmung von Förmlichkeiten besteht." — Es unterliegt keinem Zweifel, daß der verstorbene Kaiser nur König Friedrich der Dritte von Preußen war. Als deutscher Kaiser war er keinesfalls der dritte. Will man die römischen Kaiser und Könige aI5 seine Vorgänger nicht gelten lassen, so bleibt nichts übrig, als ihn als Kaiser Friedrich I. zu bezeichnen. Die Bezeichnung als Kaiser Friedrich III. hat thatsächlich in anderen Bundesstaaten, namentlich in Süddeutschland, unangenehm be- rührt, und wenn man zu Lebzeiten des entschlafenen Monarchen solche Erörterungen unterließ, so kam es thatsächlich daher, daß er todtkrank war. Bei Erhebung des Kurfürsten von Branden­burg zum König von Preußen begann ebenfalls eine neue Zäh- lung. So lange man nicht nachzuweisen vermag, daß die preußi­schen Könige Friedrich I. und Friedrich II. deutsche Kaiser waren, wird man den 1888 entschlafenen Fürsten auch nicht als Kaiser Friedrich III. bezeichnen können. Er war nur König Friedrich III. Die Bemerkung der.Deutschen TageSztg.', daß er „für gut be- ftinden habe, sich Kaiser Friedrich III. zu nennen, vermag diese Erwägungen mcht auSzuräumen. Die Nachwelt und die histo- nsche Wissenschaft haben schon oftmals „für gut befunden", Für­sten anders zu benennen, als sie es selbst thaten.

, , * ®e,r Kicker- fertigt die ZeitungS - Nörgler in

folgender trefflicher Weise ab: Sch m a ch v o l l! In der ganzen Welt ist es bekannt, wie vortrefflich das Berhältniß unseres BlatteS zu seinen Abonnenten ist, und daß wir uns lieber die Mandeln ausschneiden lassen, als auf einen einzigen davon verzichten würden. Wollte unS aber Jemand mit Gewalt einen minder« werth,gen Namen abnöthigen, so könnte er nur Bill WhiterS lauten, denn dieser niedrig denkende Mensch hat sich gegen uns rn der gemeinsten, schofelsten, bösartigsten Weise vergangen. Bill WhiterS ist eine Schlange, die erst beißt und dann klappert, also von den anständigen Klapperschlangen der heimathlichen Sa­vannen gar nicht streng genug zu unterscheiden ist. Schickt unS dieser tückische, Wiedehopf vor vierzehn Tagen eine Anfrage für Den Briefkasten zu, die einfach genug aussah. Sie lautet: „Gents! Habe da einen Vetter aus Australien zu Besuch, der sich mit den Jahreszeiten nicht zurechtfindet. Er hat mich schon ganz irre gemaA. Seid so gut und sagt mir blos, ob uns die Sonne int Winter oder im Sommer näher steht." Wir antworteten, voll Mitleid für diesen schandbaren Heuchler, schon zwei Tage später prompt: „Natürlich im Sommer!" Hätten wir gewußt, daß der siebenmal gesiebte Hallunke fich mit unserem verlumpten Koucurrenten Jones vom „Daily Swindler" vorher zusammengethan und den gräßlichen Berrath mit ihm auSgeheckt hatte, so würden wir wahrscheinlich geantwortet haben: „Schicke uns mal den australischen Burschen selber her, wir werden , mit vereinten Kräften darauf hinwirken, daß chm diese Frage sehr schnell gleichgiltig wird." Aber nun stimmt der verruchte Wahl- falscher, Pferdedieb und Jnseratenfledderer JoneS am nächsten Morgen sein Triumphgebrüll über unseren „Reinfall" an, weil nach Professor T. U. und dem Konversationslexikon die Sonne im Winter zwar schief, aber näher stehe. Wahrscheinlich hat JoneS schon die Temperenzstaaten feiner Zeit meiden müssen, weil er dort vor lauter „Brandy intus" immer genau so schies wie seine Sonne gestanden hat. In einem so hochcivilisirten Gemeinwesen, wie unsere betriebsame und gesegnete Stadt es ist, sollten Geschöpfe von der Art des verlogenen HypothekenlefterS Bill WhiterS oder seines KompanS, des Sonnenbruders JoneS, keinen Tag länger geduldet werden. — Ueber die hiernach hoffentlich un- vermeidliche Schießerei werden wir morgen in einem Extrablatt berichten.

SS wäre nun festzustellen, welche Vorstellung man mit de» Worten Winftied und Bonifatius verbunden hat. Die Begriffe niederstoßen und umringen legen es nahe, an einen Krieger zu denken. Es wäre auch nicht zu verwundern, wenn eS ursprünglich Thiernamen gewesen wären. Dem kriegerischen Sinne unserer Vor­fahren entsprach eS, daß fie fich mit tapferen Thieren verglichen und deren Namen fich beileqten. Man denke nur an die Personennamen Adalar, Aro, Buteo, Falco, Ebur, Hengist, Horsa, Hunt u. a. Bei den Römern war eS ähnlich, da gab eS einen Pompejus Falco, einen Pontius Aquila usw. Mit der Bezeichnung: niederstoßender Umkreiser, kurz Stoßkreiser, konnte man eine Falk nart meinen. Kreiser, xIqxos hieß bei den Griechen die Gabelweihe, „eine Habicht- oder Falkenart, die im Schweben Kreise macht", sieh- Vanicek, Griech.-lat. Erymol. Wörterbuch I. S. 144.

Ein Volk, das nur an Jagd und Krieg dachte, konnte die Bezeichnung einer Menschen al» Stoßvogel, Falke, Milan, oder Buffard für ganz besonder» passend halten.