Neilsgr Mv Mulöaev Beitung.
JVs. 83 ScrrnsLcrg, öen 11. April 1896. 23. Jahrgang
Um Gold und Ehre.
Bon L. von Neidegg.
26] ------- (Nachdruck verboten.)
„Den Teufel auch!" brach Theobald aus. „Verzeih', Mamachen! Solch' eine Nachricht ruhig aufzunehmen, geht aber über menfchliche Kräfte. Und darauf hin sollte ich heirathen? Ein netter Haushalt würde das werden! Zur Dürftigkeit auch noch die Erinnerungen, welche Beffie mitbringt! Zankte sie ein Stubenmädchen, so müßte ich der Großmama gedenken, die selber eines war: käme ich in die glückliche Lage, einen Gärtnerburschen zu gebrauchen, so würde ich das angenehme Gefühl nicht los, daß der verehrte Onkel an ihm einen Standergenossen hat."
„DaS sind kleinliche Bedenken, Theobald!" mahnte sie.
„Kleinlich? Mag sein, aber auS an einander gereihten kleinen Umständen besteht das ganze Leben. Täglich von hundert kleinen Nadelstichen verletzt werden, reibt schließlich auf. In einen Pfuhl der Gewöhnlichkeit niedersteigen, mich dort Tag für Tag bewegen müssen, dieser Gedanke empört mein Innerstes Wie kannst Du, die feine, hochgebildete Frau, dies Aller für nichts achten?"
„Beffie ist dieselbe geblieben, die sie war, eine Dame durch und durch; ich habe sie herzlich lieb gewonnen, als ich ihre guten Eigenschaften kennen lernte. Und ihr Onkel hat sich nicht geändert, nur seine Vermögens- Verhältnisse sind andere geworden. Franz BraunSberg gegenüber Nachsicht zu üben, wird mir leichter, als es mir bei Mr. Browning, dem Emporkömmling, je gewesen. Bei Letzterem setzte ich voraus, er jage dem AdelStitel nach; von Franz BraunSberg hingegen weiß ich, daß er auf seine Weise der Familie eine Dankesschuld abzutragen gedachte."
„DaS danke ihm der Henker! Herrlich weit hat er mich gebracht!"
„Er hat eS gut gemeint, Theobald. Daß er gutherzig gewesen ist, habe ich jederzeit gehört. TS sallsn mir jetzt alle die alten Geschichten wieder ein, welche Dein Vater mir so oft erzählte von Deinem Großvater und seinem Pathenkind, eben diesem Franz, der ein großer Liebling deS alten Herrn gewesen ist."
„Er hat dem Großvater seine Güte schön gelohnt!"
„Er hat seine That bitter bereut, er war der Verführte, und eS sprechen mildernde Umstände für ihn."
„Ach Cott, Mamachen, fasse daS Aller doch nüchtern auf. Es handelt stch hier nicht um eine erbauliche Kindergefchichte, sondern wir müssen mit der nackten, traurigen Wirklichkeit rechnen. Nach Geld drängt, am Gelbe hängt doch Aller — daS ist nur zu wahr. Geld schafft uns jeden Lebensgenuß — ohne Geld gibt es kein Leben. Alles — Aller — Alles — nur nicht arm sein."
„Wie magst Du nur so reden, zumal ihr durchaus nicht ganz arm seid?" wendete dieMutter lebhaft ein „Ich habe ja Thalheim! Wie gering meine Bedürfnisse sind, weißt Du ja, ich kann mich recht wohl noch sparsamer eiorichten; nun thue Deine Pflicht, mein Sohn; thue sie freudig und unverdrossen."
Als Theobald schwieg, hielt sie eine Zeit lang, die Augen prüfend, erwartungsvoll auf ihn gerichtet; man fah es dem bekümmerten Blicke an, wie sehr dieMutter hoffte, ihr opferfteudiges Wort würde einen Wiederhall in seiner Seele finden.
Die Erwartung blieb getäuscht — sie seufzte leise auf und fragte mit einer Stimme, welcher man die tiefe Bewegung anhörte:
„Wie äußert sich Bessie über den Aufschub?"
„Bessre? Sie war es, welche ihn gestern vorgeschlagen hat."
„Gestern, ja; in der ersten Aufregung. Was sagt sie aber heute?"
„Ich habe sie heute noch nicht gesehen."
„Du warst nicht bei ihr?"
„Nein."
„Nicht bei der Frau, welcher Du morgen vor Gottes Altäre ewige Treue schwören wolltest? Ja ihrer Verlassenheit hast Du sie nicht ausgesucht?"
Sie hatte sich ausg-richtet und sah mit erschreckten Augen dem Sohne in das Gesicht.
„Mein Gott, Mamachen! Bitte, keine Sentimen- talität. Bessie ist resolut und kann sehr wohl allein ertig werden. Ihr Onkel bedarf der Ruhe, gewiß ist ie Tag und Nacht um ihn beschäftigt; wer weiß, ob ich sie nur hätte sehen können. Und verlassen? Sie hat Dr. Schröder als ärztlichen Beistand; Weffelhöft, der Jurisprudenz studirt hat und in Allem Bescheid weiß, ist ihr Berather für das Geschäftliche. Westen bedars ste weiter?"
„Deiner Liebe, Deiner Theilnahme."
Er zuckte die Achseln.
„Ich weiß nicht, was ich für sie thun sollte," gab er zur Antwort.
„Thun?" Die Baronin faßte seine Hand. Mit der Erregung, in welche nervenschwache Frauen leicht verfallen, rief sie auS: „Gehe hin zu Bessie, flehe ihre Verzeihung an, nachdem Du durch Deine Kälte sie so schwer beleidigt hast; überrede sie, sich mit Dir trauen zu lassen, morgen, in aller Stille; und wenn Du also mit ihr Dich versöhnt hast, dann bringe sie her zu mir; vorher will ich Dich nicht wieder sehen!"
Verwundert sah er sie an, solche Energie war er bei ihr nicht gewohnt. Er kannte aber diese nachgiebige, allzu weiche Natur; er wußte, wie vorüber- gehend bei ihr die Regungen der Unwillens bis jetzt gewesen waren; er hielt sie gar nicht mehr fähig, ihm gegenüber auf einer Aeußerung des Mißfallens zu beharren.
„Guter Mütterchen," sagte er beschwichtigend. „So stehenden Fußes läßt sich das nicht abmach-». Für Deinen Sohn, Dein einziger Kind, wirst Du gewiß einen Willkommen haben, auch wenn er ohne Braut Dich aussucht."
Diesmal schlugen seine UeberredungSkünste fehl.
„Nur wenn er seine Pflicht thut, soll er mir willkommen sein," sagte sie. „Kind, Kind! Gar viele Thränen habe ich schon um Dich geweint! Ich bin alt und schwach, vielleicht sind meine Tage gezählt; thue mir den Schmerz nicht an, mit einem schweren Vorwurf auf der Seele hinübergehen zu müssen."
„Du, Mutter?"
„Ja, ich! ich! Mit dem Vorwurf, durch meine Schwäche Dich zu einem schlechten Menschen gemacht zu haben. Ich habe gefehlt, ich weiß es. Ich habe nur zu lieben, ich habe nie zu strafen gewußt — nicht Dich — nicht Adelheid! Deine Alles überwuchernde Selbstsucht — ihren Stolz, ihren leidenschaftlichen Trotz habe ich nicht zu brechen verstanden! Und doch habe ich immer das Beste gewollt."
Sie legte den Kopf in die Hände und weinte still vor sich hin.
„Mein Gott, Mamachen!" sagte er gelangweilt, und seine Zuflucht nehmend zu einer Taktik, welche er als Kind ost in Anwendung gebracht, nämlich sich als den leidenden Theil darzustellen. „Mein Gott, was soll daß? Borwürfe? Mir? Trostbedürftig komme ich zu Dir und muß solchen Empfang finden?"
Sie ergriff seine Hand und zog ihn an stch.
„Den Trost findest Du, wenn Du vor Allem daran denkst, ob Dein Thun Gott wohlgefällig ist, wenn Du das Bewußtsein in Dir trägst, das Rechte erwählt zu haben. Ach, warum konnte er mir nicht gelingen, Dir diese Ueberzeugung einzuprägen.
Er stand auf und küßte ihr Stirn und Wangen.
„Mamachen," sagte er leichthin. „Eines will unr heute gar nicht gelingen: einander gegenseitig zu verstehen. Hoffentlich finde ich Dich mit beruhigteren Nerven, wenn ich wieder einmal zu Dir komme."
„Mit beruhigterem Gemüthe, willst Du sagen," erwiderte sie, indem sie ihn umschlang. „In Deiner Hand liegt es, mir diese Beruhigung zu geben. Gott geleite Dich, mein Sohn. Gehst Du fehl, möchte Er doch mir einen Theil der Sühne auferlegen! Geh' jetzt und denke nach über dasjenige, was ich Dir gesagt."
___________^Fortsetzung folgt.)
X Eine geniale Schriftstellerin.
Bei dem gebildeten Theil des Publikums pflegt der Kriminalroman öfters auf das Vorurtheil zu stoßen, als sei er nichts als ein Mittel, die Zeit in fieberhafter, ungesunder Aufregung zu tödten, und somit völlig verwerflich.
Dies mag für die große Masse der Erzeugnisse dieser Gattung zutreffen, durch welche das Behagen am Grausigen und Widerwärtigen künstlich genährt wird, und bei denen das Haschen nach rohen, unsauberen Effekten die Hauptsache bildet.
Dem guten Kriminalroman wird man aber, neben der spannenden Unterhaltung, auch den sittlichen Werth nicht absprechen dürfen. Er führt uns durch die Labyrinthe und Räthsel des Lebens, bis zurück zu der Quelle der Schuld, aus der alles Elend der Gesellschaft, alle menschlichen Irrwege entspringen. Dabei hat er noch den unbestreitbar großen Reiz, daß er uns unwiderstehlich antreibt, den eigenen Scharfsinn zu gebrauchen, und den geheimnißvollen Zusammenhang der Dinge zu ergründen, den fest geschlungenen Knoten zu lösen.
Kein Wunder daher, daß es Viele gibt, denen das Lesen von geistreichen Kriminalromanen eine willkommene Erholung nach schwerer, angestrengter Arbeit ist. Hat doch selbst Fürst Bismarck sich einmal im Reichstag als einen Freund der Gaboriau'schen Romane bekannt. — Alles aber, was die Geschichten dieses berühmten Franzosen auszeichnet, und noch weit mehr, bieten uns die Kriminalromane der Amerikanerin A. K. Green, deren beste Werke gegenwärttg in einer billigen Lieferungsausgabe unter dem Titel: A. K. Green's ausgewählte Kriminal-Romane im Verlag von Robert Lutz in Stuttgart erscheinen.
Daß eine Frau sich gerade dieser literarischen Spezialität gewidmet hat, darf uns mit Recht Wandernehmen; aber die Verfasserin besitzt hierfür eine ganz ausgesprochene natürliche Begabung und entwickelt in ihrem Fach ein wahres Genie. Ihr Plan ist durchgängig klug und kühn angelegt, und das Geheimniß,
in das er sich hüllt, offenbart sich zuletzt, wenn auch unter noch so räthselhaften Umständen, doch immer auf wahrscheinlichen, wenigstens möglichen Wegen. Die Eharattere, die sie geschaffen hat, sind psychologisch richtig gezeichnet und durchgeführt: es befinden sich höchst mannigfaltige und sympathische Gestalten darunter, für deren Schicksale wir uns erwärmen und deren Eigenart selbst in den leidenschaftlichsten und erschütterndsten Scenen nicht ins Schwanken geräth. Die größte Anerkennung verdient auch die Art und Weise, wie diese gestaltenreichen und verschlungenen Lebensbilder, die sich vor dem Leser aufrollen, einen gerechten und moralisch befriedigenden Abschluß finden. Das böse Prinzip wirkt meist nur aus dem Hintergründe wie der Schatten des Gemäldes; oft entstehen die tragischen Konflikte auch aus den Schwächen und Fehler» der handeluden Personen selbst. Nirgends aber stößt man auf jene Schlüpfrigkeit undSittenlosigkeit, welche andere Schriftsteller als Zuthat bei dem Kriminalroman nicht glauben entbehren zu können.
Und doch weiß uns Frau Green ganz vortrefflich zu fesseln und zu unterhalten. Schon in ihrem ersten berühmten Werke „Schein und Schuld" (the Leavenworth Gase) begegnen'Iwir dem liebenswürdigen Detektiv Gryce, der mit Meisterhand selbst die verwickeltsten Fäden der räthselhaften Vorgänge zu ent- wirren versteht. Wir wünschten wahrlich unserer Polizei und Justiz ebenso thatkräftige, kluge und dabei wohlwollende Beamte. — Bei der Hochachtung und aufrichtiger Freundschaft, die wir für Gryce empfinden, freuen wir uns, daß wir ihn auch in den andern Romanen begrüßen und im Verein mit seinen Gehilfen in Thätigkeit sehen dürfen. Unter letzteren ist besonders der junge Byrd, der in dem fesselnden Buche „Hand und Ring" eine so hervorragende Rolle spielt, die anziehendste Persönlichkeit. Zu den eigentlichen Dektivromaneu der Sammlung zählen außerdem noch „Endlich gefunden"; „Um Millionen"; „Hinter ver- schlossen-» Thüren", in denen sowohl großartig angelegte weiblich- Gestalten, wie Imogen, Luttra Genovefa und Mildred, als auch lebensvolle männliche Charaktere, z. B. die Doktoren Kameron und Molesworth, Craik Mansel, Blake und andere, unser größtes Interesse in Anspruch nehmen.
Bücher etwas anderer Art, weniger auf dem Boden der Wirklichkeit stehend, als aus bet blühenden Phantasie der Verfasserin geschöpft, sind: „Das verlassene Gasthaus"; „Der Tag d r Vergeltung" und die kürzere Erzählung „Das Geheimniß des alt » Hauses." Doch finden wir auch hier dieselbe Verschiedenartigkeit und Originalität der Darstellung, welche die Werke K. A. Greens auszeichnen. Daß sie auch Minder- werthiges geschrieben hat, versteht sich bei ihrer großen Fruchtbarkeit von selbst. Die hier erwähnten Romane aber sind in ihrer Art vorzüglich, und wir können es der Verlagsbuchhandlung von Robert Lutz in Stuttgart nur Dank wissen, daß sie dieselben herausgibt, um sie auf diese Weise einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Die oben erwähnte Ausgabe wird sämmtliche der hier besonders genannten Romane und Erzählungen umfassen und in 35 Lieferungen ä 30 Pfg., die zusammen 7 Bände bilden werden, erscheinen.
Eigenthümlich ist, daß Deutschland seit Temme keinen namhaften Schriftsteller auf diesem Gebiet hervorgebracht hat, während Frankreich, England und Amerika hervorragende Meister genannte» Faches aufweisen, worunter Frau Green die bedeutendste ist.
Vermischtes.
* Die Preisliste des Postzeitungsamtes zu Berlin für 1896 enthält 11179 Zeitungen. Davon erscheinen 8004 in deutscher und 3175 in fremder Sprache Bon den Zeitungen in deutscher Sprache kommen auf Oesterreich-Ungarn 526, die Schweiz 276, Amerika 93, Rußland 23 und auf Belgien, Frankreich, Italien, Bulgarien, die Türkei, China, Brasilien und Persien 20 Stück. Das Deutsche Reich zählt 1884 Verlagsorte mit 8187 Zeitungen. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Verlagsorte im Reich um 389 und die der Zeitungen um 2570 vermehrt. In Berlin erscheinen 808 Zeitungen, gegen 389 vor 15 Jahren. Im Jahre 1895 war die Bewegung auf dem Gebiete der Presse wieder sehr lebhaft. Neu hinzugetreten sind 732 in deutscher und 257 in fremder Sprache, gelöscht 641, beziehungswe se 107. Unter den gelöschten waren 133 erst im Laufe des Jahres entstanden. Die in der Zeitungspreisliste ausgeführten Bezugspreise der Zeitungen bewegen sich zwischen 1 Mk. 60 Pfg. und 100 Mk. und darüber für die Jahreslieferung. Zu den letzten gehören 17 Zeitungen; die theuerste ,New-Uork Maritime Register', kostet 523 Mk. 45 Pfg.
* Die Sucht nach Fremdwörter» hat schon manchem Ge- lehrtsein-Wollenden einen Streich gespielt. In der letzten Wochenrundschau schreibt z. B. Arthur Levysohn vom ,Berliner Tageblatt' Folgendes: „Der Kaiser genießt inzwischen seine Osterferien auf einer Reise im Mittelmeer, und dieser Umstand gewährt wenigstens die glückliche Bürgschaft, daß für den Augenblick ein Kataklysma von denjenigen nicht besorgt wird, die auf der Hochwacht der Ereignisse stehen, und bereit erhöhter Stavbpunkt ihnen einen genaueren Ueberblick über tue Dinge, bie sich vorbereite», gestattet, als ihn die Anderen besitzen, die sich in den Thälern und Engpäffen des gewöhnlichen bürgerlichen Lebens mit dem ruhelosen Kampf ums Dasein abmühen." — Wenn Herr Arthur Levysohn ein Fremdwörterbuch nachschlägt, wird er finden, daß Kataklysma nicht dasselbe bedeutet, wie das ivm wohl dunkel vorschwebende Wort Katakiysmus, nämlich Ueberschwemmung oder eine ähnliche Katastrophe, sondern ein etwas gewaltthätiges hygienisches Mittel (Klystier).
* Fritzchen (im zoologischen Garten): „Mutter, ich will auch 'mal auf dem Kameel reiten." — Mutter (zu ihrem Manne): „Vater, nimm doch den Jungen ei« bischen Huckpack, damit er still ist!"
* Das böse Latein Im Gerichtssaal. Richter (zu einem : traßenhändler, der ohne Gewerbeschein hausirt und Unkenntniß des Gesetzes vorschütz:): „Sie haben also bona fide gehandelt?" Hausirer: „Nee, mit Streichhölzern!"
Für bie Fürstliche Brauerei Köstritz ist bas laufenbe Ja ir insofern wichtig, al» bieselbe in biesem Jahre bie 200- jäh ige Jubelfeier ihres Bestehens feiert. Das Köstritzer Schwarzbier hat während dieser 200 Jahre manchen Kranken und Genesung Suchenden erquickt und wird heute mehr denn je von Aerzten und Professoren: Blutarmen, Re'onvaleszenten, »ährenden Müttern zum täglichen Gebrauch verordnet und wird in bett meisten Krankenhäusern unb Spitälern ständig geführt. Die Bezugsquellen ersehen bie verehrten Leser unserer Zeitung aus bet» Jnseratentheil.