ScrmsLcrg, öen 19. Hktober 1895.
22. Jahrgang
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.Die Schul allhie hat bey dem ersten Apt Sturmio so sehr zugenommen / daß bey derselben in einem Jahr 600 vornehmer von Adel und Ritterstands Söhne / studierens halber sich beysammen befunden haben / und umbs Jahr 838 unter dem Apt Rabans allhie auf die 270 gelehrte Mönch gewesen seynd. Dahero die- selbige Kloster Schule so berühmt worden / daß man von allen Orthen die studierende Jugend gen Fulda I geschickt.
Anno 1103 ist die Statt Fulda durch ein gäheS auff dem Marck entstandenes Feuer meistentheils ab- gebronnen. Der Abt Marquardus so Anno 1164 gestorben / hat Fulda mit einer Mawren umbgeben / und sie allererst zu einer rechten Statt gemacht. Anno 1237 haben die Juden bey Fulda in der Christnacht in der Ziegelmühl 5 Knäblein umbgebracht / deßwegen von den Bürgern auch viel Juden zu Fulda seynd getödet /und viel in die Gefängniß geschleppt worden. Deßgleichen Judenschlacht ist geschehen Anno 1349 unter dem Abt Henrico von Hohenburg. Der neun und viertzigste Abt Marquardus II. ist Anno 1288 durch Zaubercy und geärtzte Handschuch / so ihme eine Weibsperson gegeben / umbkommen: Etliche sagen / es sehe durch ein köstlich Kleynod geschehen. Anno 1330 hat sich die Auffruhr der Bürger zu Fulda erhebt / und seynd im Jahr 1331 darauff gar in die alte Statt oder Abtey gefallen / des Abts Schloß / sampt dem Vesten Thurn zu Boden geworffen / und den Parthoff angezündet / und sonsten da übel gehauset / darauff eine schwere Sttaaff erfolget / dann der Abt Henricus VI. etlichen die Köpff abschlagen lassen / und an der enthaupten Häuser steinerne Köpff lassen machen / | welche noch anno 1543 zu sehen gewesen. Anno 1525 haben sich die Bawren umb Fulda versamblet / und den andern Oster-Feyer-Tag die Statt und Schloß eingenommen und übel mit den Klöstern gehauset. Darauff ist Landgraf Philips aus Hessen hieher kommen / hat die Schuldigen hinrichten lassen / und dem Abt und dem Adel / als ob sie zum Theil es mit den Bawren gehalten / zum Theil auch ihnen Hülff geleistet hatten / eine schwere Straff auferlegt / und wurde die Statt getheilet / und behielt der Landgraff den halben Theil zum Unterpfand / und ließ ihm die Bürger schwören. Und als die von Fulda dem Landgraffen nicht zuhielten / hat er anno 1526 die Statt Hünfeld / wie auch Fulda selbsten / sampt dem Schloß eingenommen: Es ward aber die Sach vertragen / daß er dem Abbt die eingenommene Ort wieder gab. Anno 1576 ist der 67. Abbt Balthasar von Dermbach / zugenannt Gravel / ein Heß abgesetzt worden: und wurde hernach dieses Länd- lein auff Befehlg Kayser Rudolphs/von dem Groß- maister des Teutschen Ordens regieret / welcher zum ersten Statthalter Johann von Gleichen des Teutschen Ordens Rittern nach Fulda gesetzet hat. Anno 1602 wurde endlich die Strittigkeit zwischen obgedachtem abgesetzten Abt Balthasarn und seinen Widersachern auffgehebt und er vom Kayser wieder in seine Abbtey und Land eingesetzt / und dem Gegcntheil ein schwere Straff aufferlegt / da dann gleich im folgenden Jahr von ihme die Relgions-Enderung angefangen / und auch zu Fulda anno 1604 die sProtestirende außgeschafft. In der Hauptkirchen oder dem Münster / einem sehr alten Fränkischen Werk / ruhet der H. Bonifacius, so im Junio anno 755 von den ungläubigen Friesen umbgebracht worden / wie auch Kayser Conradus I. und weiset man zu gewissen Jahrs Zeiten des besagten H. Bonifacii etliche (dann nicht alles von ihme mehr vorhanden ist) und anderer Märtyrer und Heiliger Leute / köstlich eingemachte Reliquien. Item drey Bücher des H. Bonifacii, nemlich das gantze Rewe Testament / die vier Evangelia (welche er und zwar mit solchen Buchstaben / so der Zeit unbekannt seynd / mit eigener Hand abgeschrieben haben soll) und etliche geschriebene Sachen seiner Glaubensbekenntniß und der Lehre von der H. Dreyfaltigkeit / welches letzte Buch durchstochen ist / dieweil er sich desselben zu seiner Beschützuug / als er von den Friesen angegriffen worden/gebraucht hat: Und diese Bücher werden in der Sacristey auffbehalten.
Des Deutsche» Landmanns Jahrbuch 1896 von Heinrich Freiherr von Schilling. Preis 1 Mark.
Dringend noth neben der praktischen Beschäftigung thut es allen Landwirthen heute, auch sich fortzubilden und zu erfahren, was es neues gibt auf allen Gebieten der Landwirth- schast, — Bodenverbesserung, Saatgut, Viehhaltung, Maschinenkunde u. s. w. Es ist hierbei nicht leicht, immer das Richtige zu finden, denn jeder Landwirth weiß: „Es ist nicht alles Gold, was glänzt" ; neben wenigem Gutem macht sich unendlich viel Falsches, Zufälliges, Schwindelhaftes breit. Es ist daher mit Freuden zu begrüßen, daß ein Mann, wie Freiherr von Schilling, mit seiner großen Erfahrung, erstaunlichem Wissen und gemüthvoller Sprache in einem allgemein verständlich geschriebenen, alle Jahre wiederkehrenden „Jahrbuche" den Landwirthen das vorträgt, was es an wirklich Erprobtem, Praktischem neues zu lernen gibt. Sehr angenehm ist, daß Freiherr von Schilling auch ein ganz vorzüglicher Zeichner ist, der überall da, wo das Wort nicht ausreicht, — Biehrassen, Getreidesorten, Maschinen muß man sehen, da nützt alles Beschreiben nichts — mit dem Bilde dem Berständniß nachhilft. Mit jedem Jahr mehrt sich die Zahl der Landwirthe, die des Deutschen Landmanns Jahrbuch lesen, das nebenbei zugleich den Kalender ersetzt. So sind für das Jahr 1896 allein 10,600 Exemplare für die landwirth- schaftlichen Vereine in Elsaß-Lothringen bestellt — wohl der beste Beweis für die anerkannte Nützlichkeit des Jahrbuches.
Literarisches.
Der Geschäftsmann. Ein Rathgeber bei den schriftlichen Arbeiten des Handwerkers und Kleingewerbetreibenden. Zum Selbstunterricht, sowie zum Gebrauch in Fortbildungsschulen bearbeitet und herausgegeben von I. Wewer. Preis geb. Mk. 1.20. A. Laumann'sche Buchhandlung in Dülmen.
Die vorliegende Schrift verfolgt den Zweck, dem Handwerker und Kleingewerbetreibenden bei allen seinen schriftlichen Arbeiten ein zuverlässiger Führer zu sein. Dieselbe hat vor den meisten Erscheinungen ähnlichen Inhalts neben ihrer übersichtlichen und klaren Darstellung den großen Vorzug einer wahrhaft erschöpfenden Behandlung aller einschlägigen Fragen. Nichts ist vergessen, was den Handwerker unserer Tage interessiren kann und muß: neben den gewöhnlichen schriftlichen Arbeiten des Handwerkers weder die für den einfachen Mann so schwierige Arbeitergesetzgebung (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Alters- und Jnvaliditätsversicherung), noch die so wichtige Steuererklärung. Die Buchführung wird in Beispielen und Mustern gelehrt. Ferner unterrichtet das Buch über den Verkehr mit den Behörden, mit dem Gerichte (Zahlungsbefehl und Klage), gibt Auskunft über das Verhältnis des Meisters zu feinen Gesellen und Lehrlingen und umgekehrt, enthält die gesetzlichen Bestimmungen der Gewerbeordnung und des Handelsgesetzbuchs, soweit sie auf Handwerker und Kleingewerbetreibende Bezug haben. Die Eisenbahn- und Postverkehrsbestimmungen, die zu kennen heutzutage für Jedermann nöthig ist, sind in klarer Weise mit vielen Mustern gebracht. Die als Anhang beigefügten Tabellen (über Titulatur, Münzen, Maaße, Gewichte, Zinfenberechnung :c. rc.) sind eine willkommene Beigabe.
Das vortreffliche Buch empfiehlt sich nicht nur allein zum Gebrauch in. Fortbildungsschulen aller Art, sondern wird auch von dem selbstständigen Meister als ein zuverlässiger Führer bei seinen schriftlichen Arbeiten gern gebraucht werden.
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Vermischtes.
+ Berlin, 18. Okt. Während auf der Berliner Ge- wcr6e-Ausstellung 1896 überall gemauert, gefügt, gehämmert wird, bietet die Gartenbau-Ausstellung bereits ein in sich abgeschlossenes Bild dessen, was sie int nächsten Jahre zur Anschauung bringen wird. Es lag in der Natur der Sache, daß, ehe ein sonstiger Spatenstich auf der Ausstellung gethan wurde, die Gärtner an die Arbeit gingen; brauchten sie doch diese lange Zeit, um der Sonne Gelegenheit zu geben, ihre Anpflanzungen sprießen zu lassen. Die herrliche Witterung dieses ganzen Sommers hat. nun weit über alles Hoffen hinaus Gehölze, Strauchwerk und Blumen gedeihen und blühen lassen. Die Blumenbeete, vor allem die Rosen, hatten sich zu entzückender Pracht entwickelt. Auch der Formobstgarten hat überraschende Entwickelung gefunden. Unter der Leitung des Herrn Oekono-
mieraths Späth ist eine Baumschule angelegt worden, die ein Bild der von ihm selbst geleiteten großartigen Anlagen darbietet. Auch vollständig losgelöst von der Gewerbe-Ausstellung würde diese Gartenbau-Ausstellung vom Jahre 1896 weit und breit Aufsehen erregen. Sie wird mitten in dem Getriebe der Jn- dnstrie auch den Freunden der Natur int Jahre 1896 außerordentliche Befriedigung gewähren.
* Der Kellnerfrack scheint nunmehr definitiv auf den Aussterbeetat zu kommen. Seit längerer Zeit schon, so schreibt der ,Berner Bund', beschäftigen sich viele Gaftwirthe mit der Frage, ob nicht der unpraktische „Schwalbenschwanz" durch ein zweckmäßigeres Kleidungsstück ersetzt werden könnte. Der „Deutsche Gastwirthsverbaud" hat seiner Zeit ein Preisausschreiben erlassen und sich jetzt für eine Art Joppe oder Jaquet aus dunkelblauem Tuch nach Art der Steward-Uniform auf Schiffen entschieden. Diese Joppe soll praktisch und geschmackvoll sein; in vielen Städten Deutschlands tragen die Kellner dieselbe bereits. Die Gradabzeichen befinden sich im Kragen. Der Oberkellner trägt drei Sterne, Franz oder Jean zwei, der Piccolo einen Stern.
Oottesdimst-Hrdmmg in Aulda.
Sonntag, 20. Oktober. Dom. Um 6’/», 6, 61/« und 71/« Uhr hl. Messen, 6 Uhr hl. Messe und Kornrnnnion der Schulkinder in der Marienkapelle, 9 U. Amt mit Predigt, 11 Uhr Christenlehre, l1/« Uhr Nachmittagsandacht für die Jugend, danach Christenlehre, 4 Uhr Sakraments-Bruderschaft und Predigt, 7 Uhr Andacht in der Marienkapelle. — Ttadtpfarrkirche. 51/« Uhr hl. Messe mit Predigt, 6 Uhr hl. Messe und Kommunion des Vereins der christlichen Mütter, 7 Uhr hl. Meffe, 8 Uhr hl. Messe mit Predigt und Kommunion der Schulkinder, 91/» Uhr Hochamt mit Predigt, 11 Uhr hl. Meffe, 11 und 1 Uhr Christenlehre, 2 Uhr Predigt u. Andacht für den Verein christl. Mütter, 3 Uhr Bruderschaft vom hochwürdigsten Gute, 71/. Uhr Rosenkranzandacht. — MichaelSkirche. 10 Uhr Gottesdienst. — Pfarrkirche $am hl. Geiste. 8 Uhr Amt mit Predigt, 5 Uhr Rosenkranzandacht. — Dienstmädchen-Kongregattou. Nachmittags-Andacht in der Kapelle des Mutterhauses um 31/« Uhr. — Frauenberg. 5 Uhr hl. Messe, 6l/i Uhr hl. Messe mit Rosenkranzandacht, 8 Uhr Hochamt, 2 Uhr Fünf-Wunden-Bruder- chast. Montag, 21. Okt. 8 Uhr Jahrgedächtniß für den verst. P. Custos Dämafus. Mittwoch, 23. Okt. Fest des hl. Johann Kapistran. Bollk. Abl.
Eine alte Beschreibung Fuldas.
In dem im Jahre 1658 erschienenen Werke: „Abra- hami Saurii Stätte-Buch" wird unsere Stadt Fulda und ihre Umgebung wie folgt beschrieben:
Fulda ist die Hauptstatt deß Ländleins/so man die Buchen nennet/und zwischen Thüringen / Frankenland / Wetteraw und Hessen gelegen ist / die alten Historici nenneten diese Gegend Buchoniam oder Buchoniam Sylvam / anzuzeigen / daß es vor Zeiten ein lauter Buchen Wald / und ein unerbawetes Land gewesen / jetzund aber ist der Wald ziemlich geleutert / und das Land mit Stätten / Dörffern und Schlössern wohl erbawet / hat viel gute Fischreiche Wasser / als fürnemblich die Fulda / daher die Statt ihren Nahmen hat / die Huna / die Werra und Olster / viel kleine Bächlein / See / Brunnen / Aecker / Wiesen und Gärten / und eineu geschlachten Boden / fast zu allerley Früchten / so in Teutschland zu wachsen pflegen / ausgenommen / daß es keinen Weinwachs hat / doch wird der Wein auß dem Frankenland / Wetteraw und Rheinstrom umb ein leidlich Geld zugesühret. Ihre Nahrung stehet mehrer- theils in dem Ackerbau» / Viehzucht / Wollen und Leinen Tuchkauff. Die Einwohner haben eine langsame / faule und mit Hoch und Niederländischem Teutsch ver- menegte Spraach. Der Statt Fulda Anfang rühret von S. Bonifacio / Erzbischoffen zu Maintz her / welcher sie under Kayser Constantino VI. umb das Jahr Christi 744 soll erbawet haben. Das Stifft daselbst ist under dem ersten Apt Sturmio / welcher Anno 750 von obengenanntem S. Bonifacio im neundten Jahr dcs Kaysers Constantini Capronymi aufgeführet / das Münster aber / welches ein sehr altes Fränkisch Werk ist / Anno 755 undter Pipino Koenig in Franckreich erbawet worden. Etliche sagen / es sehe von mehrgemeltem S. Bonifacio under Kayser Carolo Magno gestifftct / und nachmahls allererst zur Statt worden. Andere melden / Marquardus I. der 19. Apt hab Fulda / da es noch ein Dorff gewesen / umbmawret / und eine Statt darauß gemacht. Es ist kaum ein Orth zufinden / da es mehr Stifft / Kirchen / Klösten / Klausen und Cellen giebt / dann eben in der Statt Fulda / und auff ein halbe Meil Wegs herumb. Das Kloster ist Benedictiner Ordens / hat vor Zeiten viel gelehrterLeuthe geben / als Vrbanum Maurum, Strabam, Adrianum und andere / die auch von ihren hinterlassenen Schrifften berühmt sind / Mentz / Frisingen / Halberstatt / haben offtermahls ihre Bischoffe aus diesen Apten erwehlet. Die Aptey ist groß / mächtig / reich / und wohl manchem Bistumb zu vergleichen / und hat viel Lehen hin und wieder zu verleyhen. Die Aept zu Fulda werden Fürsten des Reichs und Ertz-Cantzler der Römischen Kayserin genannt / und sind von Bäpsten und Kaysern dermassen gefreyet/daß sie ausserhalb des Bäpstischen Römischen Stuls keinem Bischoff noch Ertzbischoff dürffen unterworffen seyn / sondern für sich selbst Herren sind. Er fitzet auff den Reichstägen zu des Kaysers Füssen. Es hat vor Zeiten eine herrliche und stattliche Biblioteck oder Liberay zu Fulda gehabt/darin viel alte Bücher / auch eins Theils auf Pergament / mehrer- theils auff Birkene Rinden geschrieben / zu sehen gewesen / ist aber in dem Bawrekrieg von dem unsinnigen Pöbel jämmerlich zerstrewet / zerrissen und verwüstet worden. Diesen Büchermördern und Kirchenräubern aber ist ihr wolverdienter Lohn worden / sind entweder in dem Streit umbkommen / oder gefangen / und in den Schloßgraben geworffen / zum theil Hungers gestorben / zum theil mit dem Schwert gerichtet worden. Anno 1546 in dem Schmalkaldischen Krieg kam Hertzog Johann Friedrich Churfürst mit seinem Kriegsvolk dahin / und brandschatzet den Apt umb 30000 Gulden / die Knecht wollten die Statt noch darzu geplündert haben / ward aber durch der Einwohner Fleiß und Vorsorg verhütet.
Die Zahl und Ordnung der Aepte von Fulda / und die fürnehmste Händel hat Casparus Bruschius in Monasteriis Germaniae beschrieben / biß auff Herrn Wollfgang von Usiigheim / welcher der 66. in der Ordnung gewesen / und Anno 1558 zu Franckfurt gestorben / also tobt gen Fulda geführt / und denzweyten Tag Meyens daselbst begraben worden. Nach ihm ward gleich den 2. Tag Wollfgang Schutzbar erwehlet / welchem gefolget Wolffgang Melchling Deutscher von Fließheim / so Anno 1565 umb Martini gestorben. Georg Schenk von Schweinßberg / welcher nur zwölff Wochen nach seiner Wahl gelebt hat / Wilhelm Raum Fürst von Hennenberg / und letztlich Balthasar von Drambach / so Anno 1570 zum Apt erhöhet / aber etlicher gesuchten Newerungen halben von der Ritter- schafft und Cappittel entsetzet / und wird bis zu Auß- trag der Sachen heutiges Tags das Stifft / durch den Teutschen Herrn als Sequestern administrirt und verwaltet.
Die Lvkvmvbilfabrik von Heinrich Lanz in Mannheim hat in diefem Jahre die Zahl 5000 der von ihr angefertigten Lokomobilen überschritten. Obwohl sie nicht die älteste Lokomobil- fabrik Deutschlands ist, hat sie doch zuerst diese hohe Zahl erreicht und damit die Anerkennung der Gediegenheit, der Vollkommenheit und der Vorzüge ihrer Fabrikate gesunden.