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für ein beschlußfähiges Haus nach Beginn der Schul­ferien, will uns meyr als zweifelhaft erscheinen.

* Im Abgeordnetenhause hat der Centrums­abgeordnete Schwarze eine Novelle zum Wild- schadevgesetze eingebracht, die im Wesentlichen den Centrumsanrrägen über den gleichen Gegenstand aus früheren Sessionen entspricht. Danach sollen ersatz­pflichtig sein 1) bei forstmäßig bewirthschafteten Grund­stücken in selbstständigen Jagdbezirken der Jagdbesitzer, 2) bei Enklaven der Inhaber des umschließenden Jagd­bezirkes, sofern er die Jagd auf der Enklave angepach­tet oder die angebotene Anpachtung abgelehnt hat, 3) bei Grundstücken gemeinschaftlicher Jagdbezirke und bei landwirthschaftlich benutzten Grundstücken selbstständiger Jagdbezirke die Jagdbesitzer des betreffenden Bezirkes, sowie die Besitzer der benachbarten Jagdbezirke nach einem von den Ortspolizei-Behörden zu bestimmenden festen Verhältniß. — Wilde Kaninchen sollen dem freien Thierfang unterliegen. - ■ <

* Die Heilanstalten für Geisteskranke, so'schreibt man der ,Köln. Volksztg.', „bedürfen vor allen anderen Anstalten der staatlichen Beaufsichtigung und auch da, wo dieselben Eigenthum religiöser Genossen­schaften sind, kann es nur von Nutzen sein, wenn Staat und Kirche gemeinsam Oberaufsicht führen. Darum soll aber auch verlangt werden, daß in den Anstalten, welche Privaten, Kommunen oder dem Staate gehören, Aerzte und Geistliche Hand in Hand gehen, das dient nur zum Wohle der Anstalt und der Kranken. Ich war selbst zweimal geisteskrank und jedesmal in der­selben Anstalt untergebracht. Im Allgemeinen kann ich derselben meine Anerkennung nicht versagen. Ich habe auch das Glück gehabt, vollständig geheilt zu werden. Diese Anstalt war provinziales Institut. Wenn dort der Priester, ein sehr ruhiger und kluger Herr, nicht so viel Freiheit zum gedeihlichen Wirken gehabt härte, meine Heilung wäre nicht vollständig erfolgt. Zu ihm hatte ich ein größeres Vertrauen, und bei sehr vielen Kranken ist das von großer Bedeutung; einen Tadel der Aerzte oder Mißtrauen gegen dieselben soll das nicht einscyließen. Der fraglichen Anstalt stehen vierAerzte vor; jeden Tag ist zweimal ärztliche Visite, Morgens werden die Kranken von je zwei Aerzten und Nachmittags von einem Arzte besucht; außerdem hält der Oberwärter bezw. die Oberwärterin mehrere regel­mäßige und unregelmäßige Revisionen ab. Man sollte nun glauben, Rohheiten der Wärter kämen hier nicht vor. Das ist aber Täuschung: Trotzdem die Vor­schriften für gute Behandlung der Kranken strenge sind, werden sie wie überall mitunter übertreten." (Der Ver­fasser schilderte dann mehrere Fälle von argen Miß­handlungen Kranker, deren Augenzeuge er war und fährt fort:) „Daß auch Schimpfereien, welche für manchen Kranken gar nicht taugen, nicht selten sind seitens der Wärter, muß ich noch hinzufügen. Klagen über schlechte Kost, schlechte Luft kamen vor, wie überall, wo unzufriedene Charaktere, zu denen namentlich viele Geisteskranke zählen, vorhanden sind. Der Prozeß Mellage hat so viel Staub aufgewirbelt, als ob ein Pulvermagazin in die Luft gesprengt worden sei. Daß die Uebelstände in der Anstalt Mariaberg aufgedeckt wurden, war nöthig, besonders auch zum Wohle aller Alexianer - Anstalten, weil die Anstalt sich geweigert hatte, ein ausreichendes Aerzte-Kollegium anzustellen, aber das Geschrei der Gegner von geistlichen Genossen­schaften dürfte bald verstummen, wenn das Material gesammelt und veröffentlicht würde, welches aus An­stalten andern Ursprunges zusammenzutragen wäre."

* Was ttt Berlin möglich ist, lehrt eine Zuschrift der protestantisch-tonservativeu .Kreuzzeitung', der ein „Graf v. K.........." (KönigSmarck?) schreibt,

er sei am 29. Juni (Peter und Paul) wider Willen Zeuge eines „unangenehmen Schauspiels" in der Aus­stellung „Italien in Berlin" gewesen. Darge- stellt wurde eine Hochzeit aus dem Jahre 1848, natürlich von den zweifelhaften (oder vielmehr nichi

sich auf ihrem Gesichte. Sie flüsterte ein paar Worte und einen Namen, den aber weder das Mädchen, noch Poldl verstanden, dann fielen die Lider wieder herab und der vorherige Zustand trat ein.

Die Beiden fuhren mit ihrer Schutzbefohlenen so schnell, als die Umstände es erlaubten, zu Thal. Nach längerer Fahrt erreichten sie St. Martin, und ein paar Minuten später hielt das Fuhrwerk vor dem Gasthause „zum Sand." Eine Frau in den mittleren Jahren trat heraus. Voll Staunen blickte diese auf den Burschen und Stasi. Ehe sie jedoch eine Frage stellen konnte, flog das Mädchen auf sie zu.

„Mutter! Mutter!" hastete sie mit gedämpfter Stimme, „ein großes Unglück ist geschehen. Eine ver­irrte Kugel hat die Dame getroffen, welche verwundet auf dem Wagen liegt. Wo ist der Vater? Er muß helfen! Allem Anscheine nach sitzt die Kugel im Arme!"

Die Frau überwand ihren Schrecken und eilte, nachdem sie einen flüchtigen Blick auf das bleiche Ge­sicht der mit einem Teppich zugedeckten Dame ge­worfen, ins Haus. Nach Verfluß von ein paar Se­kunden kam sie mit einem hochgewachsenen Manne heraus. Er war ungefähr 40 Jahre von herkulischer Gestalt, das Haupt umrahmt von schwarzen Haaren,

zweifelhaften) Elementen beiderlei Geschlechts, die dort überhaupt ihr Unwesen treiben.

Der Graf K. erzählt bann weiter: Dabei war in einem Musikpavillon ein Altar errichtet, in dessen Tuch ein goldenes Kreuz eingestickt war. Auf dem Altar stehen zwei Leuchter mit Kerzen, ein Buch von der Gestalt einer Bibel und ein Kreuz mit dem Bilde unseres Erlösers daran. Ja, nicht einmal das I. N. R. I. hat man an dem Kreuze vergessen. Nach diesem Orte bewegt sich nun der ganze „Hochzeitszug" und unterLarm undGejohle des mehr oder minder bezechten Publikums geht die sogenannte Trau-Ceremonie vor sich. Ein Tanz, bei dem die Priester in stilgerechtem Talare den Reigen eröffnen, schließt die „Feier." Fürwahr, man braucht nicht Katholik oder sonderlich prüde zu sein, um derartige Vorkommnisse nicht (dieses „nicht" entspringt wohl nur einem Versehen des Schreibers) als Blasphemie schlimm st er Art bezeichnen zu müssen. An der wunderbarsten Stelle der Schiller'schen Königinnen-Tragödie nahm man Anstoß, weil die unglückliche schottische Königin auf dem Todeswege ein Kruzifix in der Hand trägt, und derartiges läßt man in des Reiches Residenz vor Tausenden zu! Hoffen wir, daß die Berliner Polizei- oder Censurbehörde über diese ©eenen nicht unterrichtet war, und daß diese Hinweisung genügen wird, den Darstellern gründlich das Handwerk zu legen.

So der Einsender. Wir können uns indessen mit dieser „Hoffnung" nicht zusrieden geben, sondern er­warten Aufklärung darüber, wie eine Darstellung von so empörender Gemeinheit überhaupt möglich war. Zu solchen öffentlichen Aufführungen bedarf es doch der polizeilichen Genehmigung.

* Merzig, 28. Juni. Die ,Merz. Vztg.' schreibt: Vorgestern wurde in der Saar bei Ballern die Leiche eines Mannes aufgefunden. Dem Vernehmen nach ist es diejenige eines Pfleglings der hiesigen Provinzial-Jrrenaustalt, des früheren Bier­brauers Spiegel aus der Saarbrücker Gegend. Ob Unglück oder Selbstmord vorliegt, ist noch nicht fest- gestellt. Dies ist seit stark einem halben Jahre der zweite Fall, daß ein Pflegling hiesiger Anstalt außer­halb derselben auf unnatürliche Weise um's Leben gekommen ist. In dem ersten Falle handelte es sich offenbar um ein Unglück: Ein Pflegling war in Begleitung eines Wärters au8gegangen und mit diesem in einem Tanzlokale eingekehrt. Nachdem der Pfleg­ling sich einmal entfernt hatte und später der Wärter nach ihm suchte, sand er ihn am Fuße der Kellertreppe mit zerschmetterter Hirnschale tobt liegen. — Solche Fälle sind beherzigenswerth für die vielen „Kloster- stürmer", welche bei der gegenwärtig betriebenen Hetze gegen die Alexianerbrüder in Mariaberg nicht daran zu denken scheinen, daß im Allgemeinen jeder Insasse einer Irrenanstalt in seiner Art unberechenbar und schwer zu beaufsichtigen und zu behandeln ist.

Ausland.

* Pest, 1. Juli. Der Kaiser genehmigte das Jnkraftreten der Kirchengesetze vom 1. Oktober und die darauf bezüglichen Ausführungs-Verordnungen, welche bereits morgen veröffentlicht werden. In letztem wird den Standesbeamten zur Pflicht gemacht, die Parteien darauf aufmerksam zu machen, daß mit der Eheschließung vor dem Standesamt und mit der Ein­tragung der Geburten in die Staatsmatrikel die Pflichten gegen die Kirche noch nicht erfüllt sind.

* Paris, 1. Juli. Der ftanzösische Admiral Menard ist auf der Rückfahrt von Kiel in Cher­bourg eingetroffen und dort von einem Journalisten über die Aufnahme der Franzosen in Kiel ausgefragt worden. Er äußerte sich darüber folgendermaßen: „Es war eine heikle Sendung. Wenn ich sie glücklich vollzogen habe, so geschah es dank meinen Offizieren und Matrosen, aber auch dank den Deutschen, deren Höflichkeit weder unzureichend noch übertrieben war, und die mir meine Aufgabe erleichtert haben. Wir haben alle Zwischenfälle vermieden. Man hat behauptet, Kaiser Wilhelm habe sich auf dem Marine- akademie-Balle gegen mich besonders kalt gezeigt. Das ist unrichtig. An jenem Abend hat Kaiser Wilhelm sich nur mit zwei Admiralen unterhalten, dem Oester­reicher, der Erzherzog ist, und dem Engländer, der in

mit ungemein gutmütigen Zügen, auf denen sich augenblicklich eine unverkennbare Bestürzung wieder­spiegelte. lieber einem rothen Wams trug er einen kurzen Rock, einen breit gestickten Leibgurt, schwarze Beinkleider, die das nackte Knie freiließen, und fieber» fchuhe mit Schnallen; bis tief auf die Brust herab wallte ein mächtiger schwarzer Bart — es war Andreas Hofer, der Sandwirth von Pasieier.

Dieser Mann trat schweigend aus das Gefährte zu. Er nahm die Decke von dem Körper der Verwundeten und schaute sie an; bann ergriff er eine ihrer Hände. Der Schatten auf seinem Gesichte verschwand. „Oeffne die grüne Stube, Mutter Gertrud," wandte er sich an die Frau, „die Verunglückte wird längere Zeit unser Gast fein! Doch eine Gefahr besteht vorerst noch nicht." Die Hilfe Stasi's und Poldl's, die ihm beistehen wollten, zurückweisend, nahm er die Dame behutsam wie ein Kind auf seine Arme und trug sie die Treppe hinaus; hier wurde sie auf ein Bett gelegt. Hofer ent­fernte sich auf eine Minute und kam bann wieder mit einem kleinen Behälter voll chirurgischer Instrumente zurück. In fliegender Hast hatten ihm indessen Poldl und Stasi den Vorfall erzählt. Der Bursche theilte mit, rote er nach dem Schützen gesucht habe, derselbe aber nicht von ihm entdeckt roorben sei.

der Gruppe des Herzogs von Connaught stand. Außer­dem sprach der Kaiser nur mit Fürstlichkeiten und zog sich zeitig zurück. Inzwischen aber wurde ich der Kaiserin vorgestellt, die mit mir 10 Minuten lang auffällig plauderte. Tags darauf wurde ich überdies dem Kaiser vorgestellt. ES ist auch vollständig falsch, baß man auf einem beutschen Kriegsschiffe scherzweise gegen öorüberrubernbe Franzosen Gewehre angelegt habe. So entstehen Sagen! Alle Theflx waren korrekt, unb es hat gar keine Zwischenfälle gegeben."

* London, 1. Juli. Die Mitglieder des zurück- getretenen Ministeriums begaben sich am Samstag Nachmittag nach Windsor, um der Königin ihre A m t s s i e g e l auSzuhändigen, welche die neuen Minister unmittelbar daraus in Empfang nahmen.

* New-Aork, 1. Juli. Die Einnahmen der Vereinigten Staaten beliefen sich im Juni auf 24,001,584Dollars, die Ausgaben auf 31,738,272 Dollars. — Der vormalige Präsident von Brasilien, Marschall Peixoto, ist vorgestern Abend in Divisa, im Staat Minas-Geraes, gestorben. Die Leiche wird zur Beisetzung nach Rio de Janeiro gebracht werden.

K. Aus de» preutz. Uhgeorduelendause.

83. Sitzung vom 1. Juli.

Das Abgeordnetenhaus nahm heute zunächst die Eisen­bahnverstaatlichungs-Vorlagen in zweiter Lesung fast debattelos an und bereitete dann der Vorlage über die Ver­pflegungs-Stationen das Schicksal, das ihr beinahe schon in der zweiten Lesung widerfahren war: das der gänzlichen Ablehnung.

Die Beschlüsse der zweiten Lesung: Heranziehung des Staates zur Tragung der Kosten, so daß diese also zu je einem Drittel von Staat, Provinz und Kreis getragen werden sollten, und Uebertragung der Entscheidung über Einrichtung u. s. w. auf den Provinzial-Landtag, wurden heute vom Regierungstische aus für unannehmbar erklärt, „äußersten Falles" wollte Finanzmini­ster Miguel allerdings die Zustimmung des Provinzial-Land- tages sich gefallen lassen, niemals aber die Heranziehung des Staates zu den Kosten, die Belastung der Steuerzahler mit den Ausgaben einzelner Provinzen.

Der Abg. Frhr. v. Zedlitz (frk.), sonst Ministerialrath und Preßadjutant des Herrn Miguel in Finanzfragen, machte heute seinem Ches Opposition, indem er für den Staatszuschuß eintrat, der in keinem Falle sehr hoch sein werde, da man Stationen, die sich nicht selbst erhalten, doch sehr bald eingehen lassen würde.

Der Reg.-Kommissar v. Trott zu Solz, der besonders das sozialpolitische Moment hervorhob, daß das Scheitern der Vorlage einen Triumpf der Sozialdemokratie bedeuten würde, erwiderte Abg. Sieg (nat.-lib.), daß die Vorlage den Kontrakt­bruch und die Bummelei zu einer ständigen Einrichtung in den östlichen Provinzen machen würde.

Im gleichen Sinne bezeichnete Abg. Gerlich (frk.) die Vorlage als eine „Sanktionirung der Bagabondage" und Abg. Schröder (Pole) die Stationen als „Vorschulen der Sachsen­gängerei".

Die Abgg. Greiß (Centr.), v. Pappenheim (konf.), v. Berg (kons.), Dr. Schilling (kons.), v. Erffa (tont) und Möller cnat. -lib.) befürworteten einen Kompromiß-Antrag v. Erffa, die Kosten zu ’/» der Provinz, zu '/» dem Kreise (nach der Vorlage beiden je zur Hälfte) aufzuerlegen und die Entschei­dung über Errichtung der Stationen dem Provinzial- A u s s ch u s s e (darüber dem Minister des Innern als Beschwerde-Jnstanz) zu übertragen; sie schilderten die große soziale Bedeutung der Stationen, und besonders Abg. v. Erffa (felbst aus Sachsen) griff scharf die Herren aus dem Osten an, welche von ihnen nichts wissen wollen und durch ihren Widerstand sogar die in den mittleren und westlichen Provinzen bestehenden und segens­reich wirkenden Stationen in ihrer Existenz gefährden. Die „Herren aus dem Osten" hatten aber die Mehrheit und lehn­ten das ganze Gesetz ab. Angenommen wurde dafür eine Resolution Zedlitz, wonach die Provinzial-Landtage über die Errichtung von Stationen und über andere Maßnahmen zur Bekämpfung der Bagabondage, insbesondere über Arbeits- Nachweise und Arbeits-Kolonien, gutachtlich gehört werden sollen.

Schließlich wurde noch das Privatbahnverpfändung s- Gesetz in dritter Lesung nach kurzer Debatte unverändert an­genommen.

Dienstag: Centralkreditbank-Borlage (zweite Lesung), Eisenbahnverstq-tlichungs-Vorlagen (dritte Lesung), An- trag Ring, betr. Berliner Biehhof und Gesetz, betr. Entschädi­gung bei Schweineseuchen. ____________________________

Aus Kirche und Schule.

Somborn, 1. Juli. Am 1. Oktober c. soll bahier eine fünfte, durch eine Lehrerin zu besetzende Schulstelle gegründet werben. Um auf bie

Hofer schüttelte, ohne eine Bemerkung an das Ge­hörte zu knüpfen, den Kopf. Von Stasi unb Gertrub unterstützt, schritt er zur Untersuchung, wobei seine Miene einen noch befriedigteren Ausdruck bekam. Die Kugel befand sich zwar noch im Fleische, aber an einer Stelle, baß ihre Entfernung ohne Schwierigkeit gelang. In weniger als zehn Minuten war Alles vorüber unb ein frischer regelrechter Verband auf bie Wunde gelegt. Hofer betrachtete aufmerksam das Stückchen Blei.

„Diese Kugel", sagte er leise, „kam aus keinem Tiroler Stutzen, sondern aus einem bayerischen Rohr. Der Himmel mag wissen, was mit dem traurigen Vor­gänge im Zusammenhang steht."

Während der Operation halte die Dame wieder­holt bie Augen aufgeschlagen unb mit sichtlicher Ver­wirrung um sich geschaut. Nach Beenbigung derselben aber kehrte dos Bewußtsein vollständig zurück. Sie wollte sprechen, doch mit seiner ungemein wohlklingen­den Stimme hinderte sie Andreas Hofer daran.

„Vorerst Stillschweigen unb Gedulb, liebe« Kinb", mahnte er; „Sie sind gut aufgehoben und werden mit GotteS Hilfe bald wieder geheilt fein.“

(Fortsetzung so!qr)