Wendungen in der Rede des Herrn Regierungsraths Steffens, unseres kommissarischen Landrathes, in weiten Kreisen der hiesigen Bürgerschaft einen s e h r p e i n- lich en Eindruck hinterlassen haben, trotzdem die aus „allen Ständen" bestehende Versammlung diesen Ausführungen Beifall geklatscht haben soll. Die schroffe Kritik einer leicht erklärlichen Zurückhaltung gelegentlich einer Sympathiekundgebung für eine Privatperson, also in einer Sache, die ihrer Natur nach dem freien Ermessen des Einzelnen anheim gestellt sein muß, oder gar Drohungen mit „Vergeltung" wirken bei einer in schweren Kämpfen geprüften Bevölkerung etwas anders, als Herr Steffens wohl vorausgesetzt haben mag. Im Uebrigen verzichten wir darauf, die Rede zu quali- fiziren und weitere Kritik an ihr zu üben. Wir halten es nicht für klug, daß Herr Landrath Steffens sich bei einer solchen Gelegenheit öffentlich in Widerspruch setzt mit der Gesinnung der Mehrzahl der hiesigen Bürgerschaft und der gesammten Landbevölkerung des Kreises. Wir möchten das gute Einvernehmen zwischen Bevölkerung und Landrathsamt nicht stören. Soviel muß jedoch gesagt werden: Wenn Herr Regierungsrath Steffens überhaupt Werth darauf legt, sich das Vertrauen der Kreis-Eingesessenen zu erwerben, so wird ihm das auf dem von ihm eingeschlagenen Wege sicherlich nicht gelingen. Seine beiden Vorgänger Herr Landrath Fliedner und Herr Landrath v. Trott haben durch ihre wohlwollende taktvolle Haltung der katholischen Bevölkerung gegenüber sich das Vertrauen und die Verehrung aller Eingesessenen des Kreises erworben. Es war ihnen daher leicht, bei der konservativen monarchischen Gesinnung und der korrekten politischen Haltung, welche die Bewohner der Stadt und des Kreises Fulda stets unentwegt in schweren Zeiten an den Tag gelegt haben, zum Wohle des Kreises und des Staates segensreich zu wirken, manche Wunde des Kulturkampfes zu heilen und manche Gegensätze auszugleichen. Wir halten die heutige Zeit für sehr ungeeignet zu einem neuen Kulturkämpfe und wünschen, daß ein gutes Einvernehmen zwischen den Behörden und der Bevölkerung Fuldas auch in Zukunft bestehen bleiben möge.
* Vorgestern schied aus unserer Stadt der seitherige Herr Domkaplan August Helfrich, um die ihm kürzlich verliehene Pfarrstelle in Poppenhausen on- zutreten. Herr Helfrich, dessen theologische Studien seiner Zeit durch den Ausbruch des Kulturkampfes unterbrochen worden waren, hatte sich dem Lehrerberuf gewidmet und längere Zeit als Elementarlehrer an verschiedenen Orten unserer Diözese erfolgreich gewirkt. Nach Beendigung des Kulturkampfes trieb ihn aber die Liebe zum Priesterstande zur Fortsetzung der unterbrochenen Studien und am 17. Juni 1888 empfing er im Alter von 36 Jahren die hl. Priesterweihe. Seitdem wirkte er ununterbrochen, erst als Stadtkaplan und seit 6 Jahren als Domkaplan in Fulda und entfaltete eine segensreiche Thätigkeit, sowohl als Seelsorger wie auch als Religionslehrer des Kgl. Realprogymnasiums und der landwirthschaftlichen Winterschule. Als Präses des St. Elisabethen- und des St. Josephs-Vereins, wie als Vorstandsmitglied des St. Vincenz-Vereins wirkte er rastlos zum Wohle der Arbeiter und der Armen. Durch diese seine liebevolle Thätigkeck für das geistige und leibliche Wohl seiner Mitmenschen, wie auch durch seinen liebenswürdigen Charakter, hat er sich in Fulda die Verehrung unv Liebe aller Jener erworben, die Gelegenheit hatten, ihm persönlich näher zu treten, wie dies der Verlauf der am Montag bereits besprochenen Avschiedsfeier im St. Josephsverein bewiesen hat. Möge ihn Gottes Segen in seinem neuen Wirkungskreis begleiten!
* Zu Lokalschulinspektoren wurden bestellt die Herren Pfarrer Kräh zu Amöneburg und Hüber zu Großentaft.
* Definitiv «»gestellt sind die bisher provisorisch bestellten Lehrer Schick zu Rüdigheim, Kr Kirchhain, als Lehrer an der kath. Schule daselbst. Will zu Wüstensachsen, Kr. Gersfeld, als Lehrer an der kath. Schule daselbst, Menz zu Buchenrod, Kr. Fulda, als Lehrer an der kath. Schule daselbst, Reinhardt zu Eichenau, Kr. Fulda, als Lehrer an der kath. Schule daselbst, die bisher provisorisch bestellte Lehrerin Ritzel zu Neustadt, Kr. Kirchhain, als Lehrerin an der kath. Schule daselbst.
* Personal-Chronik. Ernannt: der diätarische Gerichtsschreibergehilfe Wiederhold in Schmalkalden zum etatsmäßigen Gerichtsfchreibergehilfen bei dem Amtsgericht in Wetter; der Unteroffizier Max Ewald Bernhard Meinert zum Auffeher bei der König!. Strafanstalt in Ziegenhain. Beauftragt: der Bautechniker Hal eck mit der probeweifen Bersehung der Bauschreiberstelle bei der Wasserbauinspektion in Kassel. Versetzt: die Bauschreiber Woll er von Kassel nach Breslau und Leonhardi von Koblenz nach Hofgeismar; der Gerichtsschreiber, Sekretär Volk em er in.Birstein an das Amtsgericht in Hersfeld. Gestorben: der Kr.eisbote Herber in Hünfeld.
* Die Erneuerung der Loose zur Kgl. preußische» Klaffenlotterie hat bis zum 16. d. M., Abends 6 Uhr, zu geschehen. Die Ziehung der 4. Klasse beginnt am 20. April und endigt am 13. Mai.
* Jagdkalender. Im April dürfen geschoffen werden: Auer-, Birk- und Fasanen-Hähne, Trappen, wilde
Schwäne, Schnepfen, Sumpf- und Waffervögel exklusive Gänse und Fischreiher. Schon- und Hegezeit dagegen haben: Auer-, Birk- und Fasanen-Hennen, Haselwild, Wachteln, Rebhühner, Dachse, Elchwild, Hasen, männliches und weibliches Roth- und Damwild, Rehböcke, weibliches Rehwild, Rehkälber, Spießböcke.
* Wechsel mit den Früchten im Garten. Die hohe Bedeutung des Fruchtwechsels auf dem Acker ist bekannt, weniger die Nothwendigkeit desselben für den Garten. Wo man andauernd Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen) baut, gehen die Erträge trotz bester Düngung zurück. Stets wechsele man mit Tief- und Flachwurzeln ab. Sehr empfehlenswerth ist folgender Wechsel: 1) Krautartige Gemüscarten, als Kohl, Salat 2C., 2) Erbsen, Rohnen, Gurken, Zwiebeln, 3) Möhren, Rüben, Sellerie rc.
* Unter der Bezeichnung frische Matjeshäriuge werden häufig, zumal in den Frühjahrs-Monaten und zu Beginn der Fangzeit, nicht kürzlich gefangene, sondern aus dem vorigen Jahre stammende ältere Häringe verkauft, die durch entsprechende Vorbereitung, insbesondere Einlegen von Milch und Sardellenlake, aufge- srischt worden sind. Bei diesen ist die Linse im Auge undurchsichtig, bei den neuen Häringen dagegen durchsichtig. Ter Verkauf der aufgefrischten Häringe ist nur unter entsprechender Bezeichnung, z. B. als „konservirte Häringe", zulässig, als „neue oder frische Matjeshäringe" aber nach dem Nahrungsmittel-Gesetz evenruell auch als Betrug strasbar.
* Bon der Rhön, 3. April. Da die früher in unserer Gegend als Hausindustrie blühende Barchent- uud Leinen-Weberei, welche unseren Kleinbauern und Handarbeitern eine lohnende Winter-Beschäftigung bot, durch den Wettbewerb der Maschincu-Weberei sehr in Rückgang gcrathen ift, so bemüht man sich jetzt, die Teppichknüpferei hier als Hausindustrie einzuführen. Zur Unterstützung der armen Handweber des Vogelsberges hat sich das Großherzogl. Hess. Mini- steiium mit dem General-Kommando des 11. Armeekorps wegen Uebertragung von Lieferungen für die Truppentheile in Verbindung gesetzt und die unterstellten Behörden angewiesen, bei Vergebung von Artikeln der Leinen - Industrie für Anstalten des Staates diejenigen Firmen, welche solcke Handweber beschäftigen, mehr als bisher zu berücksichtigen. Die Handweber der Rhön schöpfen hieraus die Hoffnung, daß eine ähnliche Maßnahme auch zu ihren Gunsten getroffen werden möge, was wir ihnen von Herzen gönnen würden.
* Kassel, 4. April. Der Provinzialsteuerdirektor Geheimrath Peine wurde von einem schweren Bier- wageu, dessen Pferde scheuten und durchgingen, überfahren und so schwer verletzt, daß der Tod auf der Stelle eintrat.
* Dem Steuereinnehmer Schreck zu Rotenburg a. F. wurde der Rothe Adlerorden vierter Klasse verliehen.
* Fritzlar, 3. April. Ein imposanter Leichenzug, wie ein solcher selten in Fritzlar zu sehen ist, bewegte sich gestern Nachmittag 4 Uhr durch die Straßen der Stadt nach dem Friedhöfe. Es galt dem R-ktor der hiesigen Präparandenanstalt, Herrn Peter Pyroth, die letzte Ehre zu erweisen. Eröffnet wurde der Zug durch die Kinder sämmtlicher katholischen Schulen in Begleitung ihrer Lehrer und Lehrerinnen. Dann folgte das Trompeterkorps der hiesigen Artillerie-Abtheilung. An diese reihten sich die Zöglinge der Präparanden- Anstalt an, ferner die katholische Geistlichkeit und dann der von den Mitgliedern der Kriegerkameradschoft ge- > tragene Sarg Dem Sarge folgten nach den Angehörigen die Kriegerkameradschaft und die Liedertafel mit ihren Fahnen, welchen Vereinen der Verstorbene als Ehrenmitglied angehörte. Ueberaus zahlreich war i das weitere Gefolge. Das Seminar von Fulda hatte ; eine Deputation mit prachtvoller Fahne zum Begräbnisse gefandt. Als sich der Zug vom Trauerhause in Bewegung setzt«', sangen die Präparanden das ergreifende Miserere. Beim Einsenken des Sarges in die Gruft spielte die Musik einen Choral. Nach der Einiegnung, , die in Vertretung des Herrn Dechanten Kreisler durch Herrn Rektor Kramer geschah, sangen die Präpa- : randen das Grablied: „Hier unten ist Friede im j dunkeln Haus, da schlummert der Müde, da ruht er : aus." Nach diesem spielte die Musik noch den Choral: „Wie sie so sanft ruh'n," womit die Trauer- i feier ihren Abschluß fand. Für die Beliebtheit, deren i sich der Verstorbene in allen Schichten der Bevölkerung i der Stadt Fritzlar und auch außerhalb zu erfreuen ■ hatte, sprachen am deutlichsten die außergewöhnliche ; starke Betheiligung am Leichenbegängnisse, sowie ferner die Kranzspenden, die so zahlreich waren, daß sie von einer Anzahl Schulmädchen dem Sarge nachgetragen werden mußten. Das Seminar zu Montabaur war vertreten durch Herrn Seminarlehrer Vollmar, welcher namens dieser Anstalt einen kostbaren Kranz am Sarge niederlegte; dasgleiche geschah seitens der Vertretung des Seminars zu Fulda. Der so jäh seinem Wirkungskreis und seiner Familie durch den unerbittlichen Tod entrissene Herr Rektor Pyroth war gegen Jedermann, ob hoch oder niedrig, arm oder reich und ohne Unterschied der Konfession ein wahrer echter Menschenfreund, dem sich die Achtung und Liebe Aller zuwandte. Seinem Beruf wie seiner Familie ist er zu früh entrissen worden. Er ruhe in Frieden!
* Warburg, 3. April. Ein Landwirth in unserer Umgegend fand beim Pflügen eine unkrepirte Granate, welche vermuihlich bei dem im vorigen Jahre abgehaltenen Artillerie-Uebungsschießen liegen geblieben war. Die Neugier veranlaßte den Finder, dieselbe mit nach Hause zu nehmen; aber anstatt dieselbe gegen eine Belohnung an den Oitsvorstcmd abzuliefern, wie solches vorgeschrieben, machte er sich mit derselben zu schaffen, um deren Mechanismus kennen zu lernen. Plötzlich explodirte dieselbe unter furchtbarem Krachen itnd riß dem Vorwitzigen drei Finger der linken Hand, i Daumen, Zeige- und Mittelfinger weg.
* Eisenach, 4. April. Bel der heutigen Reichstags ersatzwahl erhielten in 57 Orlen Cassel- maun (freis. Volkspartei) 2520, Rösicke (Bund der Lcudwirthe) 1360, Reimann (Antisemit) 1447, Er kels (nat.-lib.) 1593, Pütz old (Sozialist) 2100 Stimmen. 79 Orte fehlen noch.
* Bon», 3. April. Der Fabrikbesitzer Franz Guillaume, Inhaber der Firma Franz Anton Mehlem, machte anläßlich des Geburtstages des Fürsten Bismarck eine Stiftung von 50,000 Mk. für seine Arbeiter. Das läßt man sich gefallen!
* Hage», 2. April. In vergangener Nacht wurde hier ein Concert Unternehmer aus Bochum, welcher in einem hiesigen Restaurationslokul mit einer Damen- Gesellschaft Conccrte veranstaltete, im Streite mit drei jungen Burschen durch einen Messerstich in die Brust so schwer verletzt, daß er bald darauf seinen Geist aufgab. Die drei Burschen wurden verhaftet und sehen der verdienten Strafe entgegen.
* Würzburg, 4. April. Nach dem ,J.' ließ gestern der Hofbuchhäudler Herr Leo Wörl dahier am Gericht seinen Konkurs ansagen. Die Passiven sollen über 400,000 Mark betragen.
Vermischtes.
* Breslau, 4. April. Wie die Abendblätter melden, hat der Mörder Sodczyk im Twarger Walde einen Förster angeschossen. Das ist binnen Kurzem der vierie Fall, daß Sodczyk einen Mordanschlag ansfuhrte. Tie Regiera g hat die Belohnung aus die Ergreifung des Mörders auf 5000 $!?. erhöht.
* Heiteres zum Bismarckscste. Der im B ringe der .Pfälzischen Presse' erscheinende .Kaiserslauterer Stadtanzeiger' (Verleger Emil Thieme in Ka seislautcrn) bringt in seiner Nr. 68 vom 21. März ein Akrostichon, dem die Redaktion genannten Blattes folgende & ilen vorauslckickt: „In der vorigen Woche brachte das hiesige demokratische Blatt einige unwürdige Hetzartikel gegen den Fürsten Bismarck, die angeblich aus Lehrerkreisen stammten. Bon einem Schulmann geht uns nun folgendes Gedicht zu, von dem man sagen kann: facit indignaiio vei sum, qnalemcumque potest (zu deutsch: Es macht die Entrüstung den Vers, wie immer sie kann.) (Folgt das Gedicht, das wir aber uns sparen wollen.) Der Verleger Emil Thieme mag wohl stillvergnügt geschmunzelt haben, als er die Bismarck- Hymne mit ihren Ausfällen gegen die Römlinge und D magogen gelesen. Aber bitterböse Falten muß sein Antlitz ge^ei,t haben, als ihn ..theilnahmsvolle" Freunde darauf anfmerkiam machten, daß er durch Abdruck des fu'minanten Ged chtes in den von oben nach unten zu lesenden A> faiigsbuchstaben eine Selbst- kritik verüble, der selbst seme schlimmsten G gner nichts din- znfügen können. Die Ansangsbuchstaben ergaben nämlich: „Emil Threme ist der größte Esel in Kaiserslautern." — Ja, ja, Herr Thieme, wenn solch' ein Fest aus den I. Apiil fällt!
AllSMg aus den Krglfferu des Stau-rsanlts Fulda
vom 29. März bis 4. April 1895.
Aufgebote.
2. April. Maschinenschlosser Johann Joseph Knips und Barbara Binder, beide von vier.
Eheschließungen.
29. März. Fibrika, beiter Alois Wiedemann von Waal, Bezirksaml Kaufbeuren, Kör igr. Bayern, und Barbara Tackln Ulmicher von hier. 4. April. Schn machermeist.r Johann Friedrich Müller von Beesedan, Saalkreis, und Sophie Heenes von hier.
Geburten.
24. März. Auguste, T. des Schlossers Johann Adam Schleicher!. 27. Joseph, S. des Schmieds a B. I Hann Georg Muller. 28. B riua Josevdo, T. des Schlossers Johann Adam Hillenbrand 29. Anna Katharina, unehel. T einer Einheimischen. 29. Eliiabetha, T. des Fabrikarbeiteis Jos>ph Gutberlet. 29. Mana Josepha, T. des Hofmeisters Ignaz Brune zu Domäne Ziehers. 29. Johann Friedrich Wilhelm, S. des Lokomotivheiz rs Johann Friedrich Pauly. 30. B rbara, T. des Schuhmachers Peter Geog Heil. 30. Joseph Leonard, S des Taglödners Johannes Hochhaus. 31. Wilhelm Robert, S. des Lokomotiv- herzers Augustin Sauer. 2. April. Theodor Karl Anton, S. des Kaufmannes Johann Karl Anton Arnd. 3 Joieph Martin, S. des Schlossers Johann Adam Pappert. 3. Dina und Rosa, Zwillingskmder des Kaufmannes Daniel Nußbaum.
Stcrbefälle.
29. März. Katharina geb. H eg- l, Ehefrau des Lieutenants a.D. Hermann v. Konarsky, 49I. 23T. 30. Wilwlm Johannes, S des Eisendrehers Johann Georg Hosmann, 9 M. 8T. I. April. Josephine, T. des Taglöhners Hein ich Weber von Horas, 3 I. t l T. 1. Franz Joseph Joeckel, Müller von Hosenfeld, >>8J 10 M. 2. Barbara Engel, Privalin, leb. St., 67 I. 8 M. !0 T. 2. Maria Anna geb. Kramm, Wwe. des Schrcmermelsters Johann Gallus Hohmann, 79 I. 7 M 27 T. 2. Johannes Manns, Kaufmann, leb. St., 53 I. 3 M. 21 T. 3. Heinrich Konrad, S des Schneiders Konrad Lachmann, 10 M. 15 T. 3. Friedrich Wilhelm, S. des Taqlöhners Georg Witzel, 1 I. 3. Maria Katharina geb. Schwarz, Ehefrau des Fuhrmannes Valentin Ulmicher, 76 I. 4 M. 2 T.
Für die Ludwigskirche in Berlin gingen weiter ein: (Transport 165,80 Mk.) Anläßlich der Bismarck-Feier im dl. N. gespendet: von A. K. 1 M., von C. R. 3 M , von J. K. 1 M., von A. S. 1 M., von C. K. 1 M., von J. R. 10 M.. von H. B. 10 M., von R. 8.10 M., von E. K. 1 M, von W. 8. 1 M., v. F. 8.1 M. Summa 205,80 Mk.
Die Unterstützung dieses edlen Werkes fei unseren Lesern hiermit wiederholt anf's Wärmste empfohlen. Unsere Expedition ist zur Annahme und Beförderung der Gaben gern bereit.