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genußreicher Abend in Aussicht, auf den wir ganz be­sonders Hinweisen. Am 21. Februar wird voraus­sichtlich der letzte Museumsabend dieser Saison fem, und wollen wir noch darauf Hinweisen, daß der Herr Oberbürgermeister Dr. Antoni einen interessanten Vor­trag aus der Geschichte Fuldas halten wird, während als Einleitung und Schluß vom evangelischen Krrchen- chor unter Leitung des Herrn Musikdirektor Leber Liedervorträge stattfinden werden.

7 In der vorgestrigen Monatsversammlung des hiesiqen Gartenbauvereins waren 37 Mitglieder an­wesend Nach Verlesung des Protokolls der letzten Monatsversammlung erhielt Herr Brertenborn »en. das Wort zu seinem Vortrage: „Aus alter Zeit". Redner wies nach, wie schon in frühester Zeit tn Nieder- und Oberhessen der Weinbau gehegt und ge­pflegt wurde. Man kann annehmen, daß etwa um 747 von Fritzlar aus der Anbau der Weinberge vorge­schritten ist und daß auch Fulda in alter Zeit seine verschiedenen Weinberge gehabt hat, während jetzt keine Spur hiervon mehr vorhanden ist und Obst- und Gemüsegärten, sowie sonstige Ländereien an deren Stelle getreten sind. Die Anwesenden folgten mit großem Interesse dem sehr spannenden Vortrage und wurde dem Redner bei der Beendigung des Vortrages stürmischer Beifall gezollt. Herr Pfeiffer wird in der nächsten Versammlung über die hier empfohlenen Obst­sorten Vortrag halten. Von dem Kunst- und Handels- gärtner Herrn Breitenborn jun. waren im Interesse des Vereins 100 verschiedene Sorten an Saatkartoffeln zur Verloosung statt der Blumen geliefert worden, und haben die meisten anwesenden Mitglieder je drei verschiedene Kartoffel-Sorten erhalten. Nach ersolgter Aufnahme von 7 neuen Mitgliedern und Anmeldung von 3 Mitgliedern wurde die Versammlung geschlossen.

jfleg Im Monat Januar 1895 wurden von den Metzgern und Privaten in der Stadt Fulda ge­schlachtet: 40 Ochsen, 5 Bullen, 10 Stiere, 66 Kühe, 51 Kalbinnen, 195 Kälber, 612 Schweine, 43 Hammel und Schafe, sowie 0 Ziegen im Gesammt-Gewichte von 95,079 Kilogramm. Außerdem wurden in demselben Monat Januar 9764 Kilogramm Fleisch und Fleisch- waaren dahier eingebracht, so daß der Gesammtverbrauch in hiesiger Stadt pro Monat Januar 1895 104,843 Kilogramm beträgt.

* Die Ziehung der 2. Klasse 192. Königlich preußischer Klassen - Lotterie wird am 11. ds. Mts., Morgens 8 Uhr, im Ziehungssaale des Lotterie-Ge­bäudes in Berlin anfangen. Die Erneuerungsloose sowie die Freiloose zu dieser Klasse sind nach den §§ 5, 6 und 13 des Lotterieplanes, unter Vorlegung der bezüglichen Loose aus der 1. Klasse, bis zum 7. ds. Mts., Abends 6 Uhr, bei Verlust des Anrechts einzu­lösen.

* Das Reichspostamt hat in Folge einer Anregung der Handelskammern angeordnet, daß die Postkarten bei ihrer Ankunft allgemein, und zwar in der unteren linken Ecke der Vorderseite mit dem Ankunfts-Stempel zu versehen sind.

* Der Gesammtvorstand der Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalt Hessen-Nassau hat in seiner letzten Sitzung nachstehenden Beschluß gefaßt: „Die Ausleihung von Kapitalien der Ver­sicherungsanstalt gegen Ausstellung einfacher Schuld­urkunden nur innerhalb des Bezirks der Versicherungs­anstalt statlfinden zu lassen und dabei im Allgemeinen und bis auf Weiteres folgende Ausleihebedingungen zu beobachten: 1. Die Kapitalien sind beiderseits kündbar; 2. der Zinsfuß wird festgesetzt a) bei den großen Städten unter gleichzeitiger Vereinbarung eines Liefe­rungskurses für das Darlehn auf 3'/z pCt., b) bei Kreisen, kleinen Städten u. Landgemeinden auf 33/t pCt. unter pari-Zahlung des Darlehns, c) bei Kreisen zur Unterstützung des Baues von Kleinbahnen und zur Ueberweisung an Kreissparkassen zwecks Hebung des Kreditverkehrs auf dem Lande zu 31/» pCt. unter gleich­zeitiger xari-Zahlung; 3. die Darlehen sind mit min­destens 1la pCt. zu amortisiren."

* In der Zeit vom 29. Jan. bis 2. Febr. lvurde von dem Prüfungsrath der Kaiserlichen Ober-Post- direktion in Kassel eine Assistenten-Prüfung abgehalten. Von den Kandidaten haben die Herren: Großberndt (Kassel), Haber (Kassel), Koch (Homberg), Range (Marburg) und Rosenstiel (Gelnhausen) die Prüfung bestanden.

* Gersfeld (Rhön). 5. Febr. Die Molkerei - Ge­nossenschaft zu Fulda beabsichtigt, dahier eine Filiale zu gründen und mit dem Betrieb derselben bereits am 1. Juli d. I. zu beginnen. Der Direktor derselben hat gestern als Bauplatz einen Theil des Ehr. Gaß'schen Gartens angekauft.

* Hanau, 2. Febr. Der Kutscher Damian Kron er, dem heute vor acht Tagen bei dem Unglücksfall am Bahnübergang der Hanau-Friedberger Eisenbahn nächst dem Nordbahnhofe durch eine Lokomotive das Pferd getödtet wurde, hat heute Vormittag aus Verzweif­lung über die Folgen dieses Verlustes auf grauen­hafte Weise in seiner Wohnung Selbstmord be­gangen. Er öffnete sich zunächst die Pulsader, stach sich in die Brust, brachte sich eine tiefe Schnittwunde am Halse bei und erhängte sich schließlich vermittelst seiner Hosenträger am Zimmerofen. Jener Unglücks­fall hatte den Mann ruinirt, eine Entschädigung

seitens des Bahnfiskus konnte er nicht beanspruchen, da das Unglück durch sein eigenes Verschulden herbei­geführt worden wär. Kroner war verheirathet und Vater zweier kleiner Kinder.

* Kafsel, 2. Febr. Ein entsetzlicher Unglücksfall ereignete sich gestern Nachmittag im Einfahrtsgeleise des hiesigen Oberstadt-Bahnhofes. Als der Frankfurter Schnellzug, welcher fahrplanmäßig 3 Uhr 46 Min. hier eintraf, mit vollem Dampfe die Strecke am Tannenwäldchen paffirte, wurde der 60 Jahre alte Streckenarbeiter Gerhold von Niederzwehren von den Puffern der Maschine erfaßt und zu Tode verletzt. Derselbe war auf der Strecke thätig gewesen und hatte im Schneewetter den mit geräuschloser Geschwindigkeit heranbrausenden Zug nicht bemerkt. Der Tod trat alsbald ein. Der Leichnam wurde noch am Nach­mittage in die Wohnung nach Niederzwehren mittelst Tragkorb gebracht. Der Verunglückte hinterläßt drei erwachsene Kinder.

* Kassel, 3. Febr. Bei der entsetzlichen Kata­strophe des Unterganges der „Elbe" hat gutem Ver­nehmen nach auch ein Kasselaner mit Namen Schmidt, welcher Schiffsjunge gewesen, sein Leben einge­büßt. Er war noch im Herbst vorigen Jahres hier bei seiner Mutter, euer bedürftigen Wittwe, zu Be­such und ist deren Kummer über den Verlust des braven Sohnes selbstverständlich ein seh' großer.

* Es dürfte die Katholiken des Reichstagswahl­kreises Kassel-Melsungen, welche bei der letzten Reichs­tagsstichwahl geglaubt haben, dem Professor Hüpeden ihre Stimme geben zu können, interessiren, zu erfahren, was die ,Köln. Volksztg.' in Nr. 71, Abendausgabe vom 31. v. M., über die parlamentarische Thätigkeit des genannten Herrn berichtet. Derselbe verfocht in der Sitzung der Umsturz-Kommission die Nothwendig- keit, Einrichtungen der katholischen Kirche mit starken Ausdrüken zu bekämpfen. Er könne als Lehrer der Jugend und als protestantischer Theologe leicht dazu kommen, z. B. die Inquisition als „Einrichtung der katholischen Kirche" so scharf zu bekämpfen, daß er durch § 66 (des Strafgesetzbuches) betroffen werde*) Aus diesem Geständniß kann man ersehen, in welchem Maße die protestantische Jugend von einem vom Staate angestellten und besoldeten Lehrer gegen eine von demselben Staate anerkannte Religions­gesellschaft oder, was mehr sagen will, gegen die von Jesus Christus gestiftete, nun fast 19 Jahrhunderte alte katholische Kirche aufgehetzt wird. Ist die Wieder­gabe der Worte des Redners genau, so scheint der protestantische Theologe und Prosessor nicht einmal zu wissen, daß die Inquisition mindestens ebensoviel auf Staatsgesetzen — die Ketzerei galt auch als das höchste Staats verbrechen — als auf kirchlichen Anordnungen beruhte und daß gerade der vom heutigen Liberalismus so hochgepriesene Kaiser Friederich IL ein Hauptförderer der Inquisition war, die in ihrem für das Wohl und den Frieden der Christenheit — einzelne Ausschreitungen abgerechnet — höchst wohlthätigen Wesen naturgemäß von denen nicht verstanden werden kann, die außerhalb der Kirche stehend sich selbst ihren Glauben und ihre „Kirche" nach eigenem Gutdünken bilden und demge­mäß in allen Sekten, alten und neuen, ihre Bundes­genossen gegen die heil, katbolische Kirche, oder wie sie lieber sagen gegen Rom sehen. Werden denn den katholischen Wählern des Professors Hüpeden auch An­gesichts dieser neuesten Ergüsse desselben noch immer nicht die Augen aufgehen? lieber das Auftreten des Herrn Hüpeden hat dieselbe Nr. der ,Köln. Volksztg.^ noch folgende Korrespondenz veröffentlicht:

„Der Abgeordnete Hüp. den machte heute seinen konservativen Fraktions-Angehörigen in der Umsturz-Kommision (siehe oben) eine große Freude, indem er sich frischweg als Verfechter der Kampfweife des Evangelischen Bundes aufspielte und dann den Antrag des Centrums, auch die Anpreisung der Gottes­lästerung und der Beschimpfung der christlichen Kirchen unter Strafe zu stellen, scharf bekämpfte, und zwar mit Gründen, welche lediglich den Bedürfnissen des Evangelischen Bundes auf Sch impf­frei heit ihren Ursprung verdankten. Er wurde denn auch von den konservativen Abgg. v Hammerstein, v. Buchka und v. Salifch so gründlich desavouirt, wie es wohl selten einem Fraklions- genossen erblüht. Hr. Hüpeden hätte, wenn er nun ein Mal ohne Schimpffreiheit nicht auskommen zu können glaubt und das Anpreisen von Gotteslästerungen straflos lassen will, doch wenigstens in der Art derBegründung seines Standpunktes berücksichtigen dürfen, daß er mit Unterstützung einer großen Anzahl von Katholiken und selbst unter öffentlicher Befürwortung des katholischen Dechanten gewählt worden ist. Doch nichts davon. Solche Diplomatie ist ihm fern. Seine Rede war der­art, daß der Abg. Rintelen sie als eine echte Kulturkampfs-Rede bezeichnen konnte, ohne Widerspruch zu finden. Abg. Hüpeden hat bekanntlich auch beim Jesuitengesetz sich nicht der Stimmab­gabe enthalten, sondern dagegen gestimmt."

* Bad Orb, 2. Febr. Zn der Nachricht, daß am 16. Januar durch einstimmigen Beschluß des Magi­strates und der überwiegenden Majorität Seitens der Stadtverordneten die Salinenanlage nebst Quellen an eine Berliner Aktiengesellschaft verkauft worden ist, möge Folgendes bemerkt sein: Die Stadt Orb tritt der Gesellschaft mit den salinischen Objekten 'in der Weise bei, daß sie für 75,000 Markt Aktien erhält

*) Wir empfehlen dem Herrn Professor, ehe er die Jugend weiter über die Inquisition belehrt, z. B. die Artikel des Bam­berger Pastoralblattes, Jahrgang 1882, betr. die Inquisition, zu lesen, damit das audiatur et altera pars auch von ihm be­obachtet werde. Die katholischen Eltern aber, deren Kinder etwa den Unterricht des genannten Herrn genießen, mögen sich ein­mal fragen, ob sie nach den gehörten Auslaffungen noch in der Lage sind, ihre Kinder fernerhin diesem Herrn anzuvertrauen, falls derselbe seine Kundgebungen in die Praxis übersetzt.

und 75,000 Mark als eingetragene Hypothek fest an­gelegt werden. Die Gesellschaft verpflichtet sich laut Vertrag zum Weiterbetriebe der Saline und zur An­lage moderner Badeeinrichtungen umfassendster Art, wie auch aus den den städtischen Körperschaften vor­gelegten Plänen und Kostenanschlägen hervorgeht. Die Bürgerschaft begrüßt dieses Projekt, da sie eine Besse­rung ihrer wirthschastlichen Lage erhofft, und um so mehr, als der Besitz der Saline, welche zu bayerischen Zeiten als Eigenthnm des Staates eine großartige Anlage war und der Orber ärmlichen Bevölkerung vielfache Beschäftigung und Verdienst bot, für die Stadt eine Quelle unausgesetzter schwerer Belästigungen und der Grund zu ungeheuren städtischen Defizits war, während die Anlage von Jahr zu Jahr eine größere Ruine wurde. Die Gesellschaft beabsichtigt, bereits im Frühjahre mit umfassenden Bauten zu be- beginnen.

* Frankenberg, 2. Febr. Am Sonntag kam es im nahe betegenen Löhlbach zu einem Streite, bei dem das Messer wieder einmal eine traurige Rolle gespielt hat. Der Landmann Müller erhielt derartige Stiche, daß in Folge dessen nach 48 Stunden der Tod ein­trat, wahrscheinlich in Folge des starken Blutverlustes. Heute fand die amtliche Obduktion der Leiche statt und gleichzeitig Feststellung des Thatbestandes durch das zuständige Amtsgericht Rosenthal. Da der eigentliche Thäter noch immer nicht ermittelt ist, so sind mehrere bei dem Streite Betheiligte in das Amtsgerichts - Ge- sängniß eingeliefert worden.

* Schmillinghausen, 5. Febr. Herr Forstaufseher Flamme hier ist, als er in seiner Scheune einem Marder nachstellte, so unglücklich zu Falle gekommen, daß er sich einen Arm-, sowie einen schweren Bein­bruch zugezogen hat. Die Theilnahme ist hier eine allgemeine.

* Grünberg (Hessen), 2. Febr. Durch das schwere Geschick, welches den Nordd. Lloyd-Dampfer „Elbe" getroffen, kam auch der von hier gebürtige, bei der „Elbe" als Aufwäscher angestellte Oskar Menzel um's Leben.

* Vom EichSfeld, 2. Febr. In dem Postamt zu Uder bei Heiligenstadt wurde in vorvergangener Nacht ein Einbruch verübt. Als der Postverwalter heute früh aufgestanden war, fand er die $ büren und Schränke offen und die Postkasse leer. Es sind 950 Mark (800 Mark Kourant und 150 Mark Papiergeld) gestohlen. Bis jetzt fehlt jede Spur von dem Einbrecher.

vermischtes.

* Fürth, 4. Febr. Der bei dem Untergang der „Elbe" gerettete Passagier Eugen Schlegel aus Fürth ist nach einem bei seinen hiesigen Verwandten eingegangenen Telegramm in Folge der ausgehaltenen Strapazen gestorben.

* Ein Vertrauensbruch schlimmster Art ist in der Stadt Kremmen von dem Direktor und Verwalter des Bürgerhospitals begangen worden. Er hat sämmtliche Fonds der Anstalt in Höhe von 30,000 Mk. unterschlagen und ist damit geflüchtet.

* Bremen, 4. Febr. Wie Bösmann's telegr. Bureau von heute Mittag aus Lowestoft meldet, sind eine Leiche und ein Postsack von der „Eibe" aus der See gefischt und eingebracht worden. _ .

* Lowestoft, 4. Febr. Heute wurde die Leiche des Heizers Friedrich Ernst aus Magdeburg, lvwie einige von den Post­säcken der „Eibe" durch ein Fischerboot ans Land gebracht.

* Rom, 3. Febr. Der Major im Generalstabe Carlo degli Oddi, an welchem bereits seit zwei Tagen Zeichen von Geistesgestörtheit bemerkbar waren, ging heute, nachdem er von einem Fenster des Kriegsministeriums aus „Mörder, Diebe" gerufen hatte, nach dem Quirinal und drang bis zur Thüre eines Saales vor, in welchem der König eben dem Prä­sekten der Provinz Secco Audienz ertheilte. Der Irrsinnige öffnete die Thür und rief „Mörder, Diebe" hinein. Er wurde festgenommen und nach seiner Wohnung gebracht._____________

Weiteste Wost.

Berlin, 5. Feb. Die Geschäftsordnmrgskommission des Reichstags berieth die Anträge auf Verstärkung der Disziplinargewalt des Präsidenten. Das Resultat der langen Debatte war, daß alle Anträge mit 7 gegen 7 Stimmen abgelehnt wurden. Münd­lichen Bericht ans Plenum wird Abg. Träger erstatten.

Marktberichts

Frankfurt, 4. Februar. Der heutige Viehmarkt war mit 352 Ochsen, 19 Bullen, 416 Kühen, Stieren und Rindern, 180 Kälbern, 266 Hammeln, 836 Schweinen befahren Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qualität 70—71 Mark, II Qualität 62— 66 Mark. Bullen I. Qualität 56—58 Mark, II. Qualität 53—55 Mark. Kühe, Rinder und Stiere I. Qualität 62—64 Mark, II. Qualität 50—53 Mark. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber I. Qualität 70—73 Pfg, II. Qualität 60—65 Pfg , Hämmel I. Qualität 62—64 Pfg., II. Qualität 56—60 Pfg., Schweine I. Qualität 57—58 Pfg., II. Qualität 55—56 Pfg. Alles per 1 » Kilo Schlachtgewicht.

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