ihre Verluste sind unbekannt. Mehr als 100 Leichen sind bereits aufgefunden.______________________________
Stadl, Provinz und Uachbargebiet.
v Fulda, 30. Januar.
* Als Vorsteher der hiesigen Niederlassung der barmherzigen Brüder wurde der vor Kurzem von hier nach Essen berufene Bruder Emmer an ernannt; derselbe hat vorgestern, am 28. d. M., fem Amt übernommen. „ \
* Heute (Mittwoch) Abend, 7 Uhr, findet eine Bürgerausschußsitzung statt auf deren Tagesordnung mehrere das Publikum interesfirende Gegenstände stehen: Verlegung der städtischen Bureaux ins Stadtschloß, Besetzung der Sparkaffenkontroleurs-Stelle, Bestellung eines geprüften Zeichenlehrers für die Realschule und Anderes.
* Ueber den von Herrn Oberbürgermeister Dr. Antoni gestern Abend im kath. kaufmännischen Verein gehaltenen Vortrag ging uns ein Bericht zu, den wir der vorgerückten Stunde wegen erst im morgigen Blatte zum Abdruck bringen können.
* Wie man uns mittheilt, treibt sich seit Kurzem in hiesiger Stadt und Umgegend ein Mensch herum, der den Namen Robert Bitter von Mittelkalbach angibt. Derselbe hat in letzter Zeit verschiedene hiesige Geschäfte unter falscher Angabe um Geldbeträge (meist um 5 M.) angepumpt. Anzeige gegen ihn ist bereits gemacht und wäre es wünschenswerth, wenn die betreffenden Geschäfte ihre Forderungen an denselben der Polizei anzeigten.
△ Vor Kurzem starb in Mentone der k. k. österreichische Polizeirath Stchling aus Wim. Derselbe war zur Zeit des Oberbürgermeisters Mackenroth Stadtexpedient in Fulda. Durch Empfehlungen des Prinzen von Hanau kam Stehling nach Oesterreich und brachte es durch Fleiß und Intelligenz zum Polizeirath und Ritter hoher Orden. Der Verblichene, welcher hier noch manche Freunde besitzt, mit denen er bis an sein Lebensende korrespondirte, nahm immer großen Antheil an den Geschicken seiner ehemaligen Heimath. — In Wiesbaden starb vor wenigen Tagen Oberstlieutenant Karl v. Holbach. Derselbe stand früher hier in Fulda beim 3. Bataillon des 88. Jnf.- Regiments, welches bis zum Beginn des Feldzuges von 1870/71 hier in Garnison lag.
* In der Budgetkommission des Landtages wurde die Errichtung einer Laudwirthschaftskammer für den Regierungsbezirk Kassel beschlossen. Die Ablehnung dieser Einrichtung in Hannover und Westfalen, in der Rheinprovinz und Nassau wird erwartet, während die übrigen Provinzen sich vermuthlich für die Landwirth- schaftskammern erklären werden.
* Von den hessische« Abgeordneten zum preußische« Landtage sind bislang folgende in Kommissionen gewählt worden: Freiherr Rabe von Pappenheim (Hofgeismar-Wolfhagen) in die Kommission für das Unterrichtswesen, Zimmermann (Schlüchtern-Gelnhausen) in die Kommission für das Justizwesen und Junghenn (Hanau) in die Kommission für das Gemeindewesen. Der Landrath Dr. Lotz (Melsungen), welcher der genannten Körperschaft bekanntlich für Leer-Weener angehört, sitzt in der Petitionskommission als Schriftführer.
* Eine für die Bahnmeister der Staatsbahnen wichtige Einrichtung wird mit dem 1. April d. I. ins Leben treten. Als Assistenten und Vertreter der größeren Betriebs-Inspektionen sollen denselben etatsmäßig anzustellende Bahningenieure mit mittlerer Vorbildung zugetheilt werden. Der Minister hat nun die Direktionen der Staatsbahnen veranlaßt, sorgfältig zu erwägen, inwieweit bei der Besetzung dieser Bahningenieurstellen tüchtige und gut vorgebildete Bahnmeister zu berücksichtigen sind.
* Gersfeld (Rhön), 29. Jan. Die Feier des Geburtstages S. M. des Kaisers wurde hier in üblicher Weise begangen. Am Vorabend fand Zapfenstreich, am folgenden Morgen Reveille, fovann Gottesdienst in den Kirchen beider Konfessionen statt. Viele Gebäude zeigten Flaggenschmuck. Nachmittags fand im Gasthof zur Krone ein Festessen statt, bei welchem Herr Landrath von Mareard das Hoch auf S. Maj. ausbrachte. Ein im Saale des Herrn Lukas vom Kriegerverein veranstalteter Ball beschloß die Feier. — In der Straskammersitzung zu Fulda am letzten Freitag kam der bekannte Kuhdiebstahl von Schmalnau zum Austrag. Der Thäter erhielt zwei Jahre Zuchthaus zudiktirt.
* Kassel, 28. Jan. Der von dem hiesigen Stadtrath im Einverständniß mit dem Bürgerausschuß an das Gesummt - Staatsministerium gerichteten Petition gegen Einführung des Dreiklassenwahlsystems in dem Entwurf einer Städte-Ordnung für die Provinz Hessen- Nassau haben sich ferner angeschlossen die Stadtvertretungen von Amöneburg, Fritzlar, Kirchhain, Melsungen , Rinteln, Schlüchtern, Wanfried, Wolfhagen und Ziegenhain.
* Eschwege, 26. Januar. Nach einer amtlichen Mitcheilung ist in der Gemeinde Rodebach im hiesigen Kreise unter dem Rindvieh die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. In Folge dessen wird für die Amtsgerichtsbezirke Abterode und Bischhaufen die Ab
haltung aller Vieh- und Pferdemärkte, sowie derMuf- trieb von Vieh über die Dorfgrenze untersagt.
* Rosenthal, 28. Jan. Erfroren aufgefunden wurde am Sonnabend in der Nähe des Forsthauses eine männliche Person.
* Aus der Rhön, 26. Jan. Der Verband zur Förderung der Zucht und Ausfuhr des einfarbig roth- gelben Frankenviehs hat vor einigen Tagen zu Oberelsbach eine Wanderversammlung abgehalten. Herr Kreisthierarzt Zippelius referierte dabei über „Die Viehzucht." Die sich anschließende Debatte führte zu folgender, von Herrn v. Bodeck vorgeschlagenen und von der Versammlung, die aus ca. 300 Teilnehmern bestand, einstimmig gefaßten Resolution: Die Versammlung beschließt einstimmig, es ist dringliches Interesse für alle unterfränkischen kleinen und mittleren Viehzüchter, nur das einfarbig rothgelbe Frankenvieh zu züchten und erklärt die Simmenthaler Reinzucht als Hochgebirgsraffe für die unterfränkischen Verhältnisse als ungeeignet.
* Neustadt a S., 28. Jan. In der Nacht vom Freitag auf Samstag übernachteten in der Leber'schen Gastwirthschaft zu Wülfershausen drei Handwerksburschen, verschwanden aber am Samstag frühzeitig und ganz stillschweigend, was natürlich dem Gastwirth, Herrn Leber auffiel. Sofort kontrollirte der Letztere seine Gaststube und fand, daß aus seiner Schänke 1 Krug mit Schnaps und ca. 10 Cigarren abhanden gekommen waren. Daraufhin hielt er Haussuchung, und siehe im oberen Zimmer fehlten ungefähr 7 Pfund Wurst, 2 Hemdenkragen und 1 gebrauchte Hose Sofort erstattete Herr Leber Anzeige, worauf der Polizeidiener und Herr Leber die drei Diebe per Schlitten zu suchen begannen, welche ja auch bei dem frisch gefallenen Schnee leicht zu finden waren und nun gings nach Hollstadt zu. Kurz vor Hollstadt wurden die Ausreißer eingeholt. Der eine Bursche hielt gleich um Erlaubniß zum Mitfahren an, was ihm auch gestattet wurde, aber auch gleich die Verhaftung zur Folge hatte. Jetzt wollte einer von den Dreien Reißaus nehmen, was ihm aber nicht gelang, da zwei nachfahrende Getreidebauern aus Kleinbardorf der Polizei und dem Wirthe Hilfe leisteten, und so konnten diese Gauner trotz Widersetzen nach Hollstadt gebracht werden. Von hier aus wurde der Eine per Schlitten, die beiden Anderen unter Mithilfe des Hollstadter Polizeidieners und zweier Ortsnachbarn in die hiesige Frohnveste verbracht. Bei der hier vorgenommenen Visitation wurden in den Stiefelschäften des Einen noch ca. 2 Pfund Wurst vorgefunden.
* Aus Westfalen, 26. Jan. Herr Pfarrer Kneipp aus Wörishofen will demnächst wieder die beiden Schwester-Provinzen Rheinland-Westfalen besuchen und, wie in einer diesbezüglichen Notiz mitgetheilt wird, nach vorläufigen Festsetzungen der Reihe nach in Münster, Hörde, Bochum, Wattenscheid, Steele, Mülheim a. d. Ruhr und Aachen sprechen. Die verschiedenen Sektionen der Kneippvereine werden genauere Angaben zur rechten Zeit machen; bis dahin sind sonstige Angaben, der Herr Prälat spreche hier oder dort, mit Vorsicht aufzunehmen.
Vermischtes.
* Berti«, 29. Jan. Gestern Nachmittag wurde in der Jungfernheide ein Mann von dem an dem neuen Laboratorium aufgestellten Wachposten erschossen. Der Mann machte sich am Fenster eines nahestehenden Schuppens zu schaffen und ergriff, vom Posten zur Rede gestellt, die Flucht, indem er höhnende Worte gegen denselben ausries. Der Posten und eine Patrouille verfolgten ihn und forderten ihn mehrfach vergeblich zum Stehen auf; endlich gab der Soldat zwei Schüsse ab, welche den Mann soforr tödteten. Der Getödtete heißt Friedrich Müller, ist Soldat gewesen und gehört muthmaßlich dem Arbeiteistande an.
* Ein Fall von Scheintod wird aus Heapbriedge bei Heywood gemeldet. Am vorigen Donnerstag starb dort eine Frau; man nahm ihr das Maß für den Sarg ab und bedeckte ihren Mund mit einem Leinwandstreifen. Acht Stunden später, gerade als zwei Mägde das Zimmer in Ordnung brachten, richiete sie sich plötzlich in die Höhe Die Dienstmädchen flüchteten und stürzten die Treppe hinab, wobei sie sich nicht unerheblich verletzten. Schließlich faßten verschiedene Nachbarn sich ein Herz, gingen in das Todtenzimmer und sanden die arme Fran noch aufrecht sitzend, aber sehr schwach. Bald starb die Frau auch wirklich, uns zwar, wie der Arzt erklärte, an den Folgen des Schreckens während ihres Scheintodes. Ihrem Sohne erzählte sie noch von den gräßlichen Empfindungen, die sie hatte, als man sie gewaschen und zur Beerdigung zurechtgelegt habe.
* Eine merkwürdige Sammlung. In London kam letzter Tage die in ihrer Art einzig dastehende Sammlung des verstorbenen Mr. E. Watcston von 6 Handschriften und 1199 verschiedenen Ausgaben der Nachfolge Christi des Thomas aKempis zur Versteigerung. Die Sammlung erzielte den lächerlich kleinen Preis von 144 Pfd. Sterling. Wahrscheinlich haben allein die 6 Handschriften mehr gekostet.
* Sehr einfach. Junger Mann (zu einem berühmten Dichter): „Bitte sagen Sie mir doch, wie fängt man es an, ein Dichter zu werden?" — Dichter: „Sehr einfach! Sie wissen, die meisten Menschen besteigen einmal in ihrem Leben den Pegasus. Die nun droben b.eiben — das sind die Dichter!"
* Redlich reiugedracht. Toni: „Du, Michel, der Hirsebauer, der hat Dich mit der Kuh, die er Dir unlängst verkauft hat, gehörig betrogen!" — Michel: „Dös macht nix! I hab' ihm gestern a Pferd verkauft, mit dem is er tüchtig angeschmiert, — da hab' ich's wieder redlich reingebracht!"
* Studeuteuscherz. Erster Student: „Dieses Notizbuch ist gleichsam mein Tagebuch, in welchem ich alle angenehmen Erinnerungen ausgezeichnet habe!" — Zweiter: „Ich sehe da nichts als Zahlen!" — Erster: „Nun ja, die Geldbeträge, die ich von zu Hause bekommen habe!"
* Die Zerstreutheit des Marschalls Mac Maho« wurde am Napoleonischen Hose durch folgendes Stückchen markirt. ES geschah vor einer Parade vor einem kriegerisch dreinblickenden Schwarzen. „Sie sind Neger?" fragte der Marschall. Der Neger antwortete: „Ja." — „Ihr Vater?" — „Auch Neger." — „Gut, fahren Sie so fort."
* Druckfehler. (Aus einem Zeitungsbericht über das Jubiläum eines Gutsherrn.) . . Und dann erhob der Guts- Verwalter das Glas und rief mit kräftiger Stimme: Der Herr Graf und die Frau Gräfin und die ganze gräßliche Familie — sie lebe hoch!"
vkiikSk floß.
Berlin, 29. Jan. Der Landwirthschafts- minifter entwickelte heute im Abgeordnetenhause in fast 21/<ftünbiger Rede fein Programm, welches die Konfervativen durchweg enttäuschte. Der Minister kündigte eine Reform des Branntwein- und Zuckersteuer-Gesetzes an, ferner einen Entwurf betreffend Einführung des Anerbenrechts. Bezüglich des Anttages Kanitz sagte er, die Regierung wolle noch keine bestimmte Erklärung abgeben, sondern diese und ähnliche Vorschläge sorgfältigst prüfen, namentlich auf ihre Ausführbarkeit, und darauf, ob sie mit den Handelsverträgen vereinbar seien, welche die Regierung zu halten verpflichtet und entschlossen sei. Mit Fleiß und Sparsamkeit werde die Landwirthschaft unter Selbsthilfe über die Krisis hinauskommen. Die Erfolge v. Schorlemer's mit dem Westfälischen Bauern-Verein bewiesen, wie viel man mit sogen, kleinen Mitteln erreichen könne. (Beifall links und im Centrum; die Konservativen schwiegen.) Auch Hohenlohe war am Ministertische anwesend. __________________________________
Literarisches.
Die ernste hl. Fastenzeit mit nachfolgendem Osterfestkreis, die jeder fromme Christ besonders der Betrachtung des bitteren Leidens und Sterbens Jesu Christi, sowie seiner Verherrlichung weihen soll, sieht wieder vor der Thüre. Als willkommene Anleitung, wie solche Betrachtungen nützlich anzustellen sind, erschien soeben im Verlage der Fuldaer Aktiendruckerei in Fulda ein Merkchen: „Passion und Ostern" von L. C. Businger, das wir allen Katholiken anf's Wärmste empfehlen können. Ter hochw. Verfasser, durch sein herrliches Volksbuch „Leben Jesu" wohl in den meisten Familien ein guter Bekannter, führt uns in vorliegender Schrift zunächst in 14 Stationen auf dem Leidenswege des Herrn bis zur Vollendung des schmerzlichen Kreuzes opfers, um uns dann, in den folgenden 14 Stationen der Verherrlichung, die erhabenen Triumphe des Welterlösers zu schildern. Möge dieses Schriftchen recht vielen Seelen steter Begleiter werden. Der niedrige Preis von nur 40 Pfg., bei hübscher Ausstattung, ermöglicht weiteste Verbreitung.
„Kreuz und Schwert". Inhalt des Februarhestes: Gelegentlich des Jahreswechsels — Aus dem Afrika-Verein deutscher Katholiken. — Von Sansibar zum Kilimandscharo (Fortsetzung). — Ghella und Milo (Fortsetzung). — Amtliche Mittheilungen über Deutsch-Afrika. — Aus der apostol. Präfektur Kamerun. — Zwei Briefe vom Viktoria-See. — Aus der apostol. Präfeftur Togo. — Mukanga-Maria. — Einige Vorbemerkungen für unsere neuen Leser. — Kleine Nachrichten. — Eingegangene Gaben. — Sprachrohr. — Illustration: Eingang in em Negerdorf. (Münster i. W., W. Helmes. Halbjährlich 75, portofrei 90 Pfg., durch die Post und den Buchhandel zu beziehen.) ;
In Nr. 3 der „Gefiederten Welt", Wochenschrift für BogeUiebhaber, -Züchter und -Händler, herausgegeben von Dr. Karl Ruß (Magdeburg, Creutz'sche Verlagsbuchhandlung (Preis vierteljährlich 1 Mk. 50 Pfg.s) wird Anleitung zur Haltung und Pflege des Wasserschmätzers und Eisvogels im Käfig gegeben, die bekanntlich recht schwierig ist, ferner die Schilderung der absonderlichen Honigfresser fortgesetzt, ebenso das Lebensbild des heimischen Goldregenpfeifers im Freileben und als Stubenvogel weiter fortgeführt. Eine neue Anleitung, insbesondere für Kanarienzüchter wichtig, beginnt in dem Artikel: „Beiträge zur Reiorm des Kanariengesanges". Es folgen Briefliche Mit- theilungen, Bereinsnachrickten, Anfragen und Auskunft, Bücher» und Schristenschau. Die Abbildung zeigt australische Blattschweiffittiche.
WarktöerichLe.
Frankfurta.M.,28.Jan. (Getreidemarktbericht, mit- getheilt von Joseph Strauß, Agent, welcher sich bei An» und Verkänsen bestens empfiehlt ) Weizen ab unserer Umgegend 12.50—12.75 Mk., Wetterauer und Kurhess. frei hier 13 bis 13 25 Mk., fremde Sorten (Red-winter, Kansas, La Plata) je nach Qualität und Herkunft, 14.0(1—15.00, ruf). Sorten 13.50 bis 15.50 Mk, Roggen hiesiger ca. 11.50—00.00 Mk., russischer 12 00—00.00 Mk., Braugerste, Franken und Wetterau 13—15 Mk. Pfälzer u. Ried 15.25—15.75 Mk., Futtergerste 9—9.50 Mk., Hafer russ. 12.75—14 Mk., Hafer, hies. neuer 10.25—13 Mk, Mais (Donau) 11.75 Mk., Malzkeime 7 Mk., Roqgenkleie 7 M Wrizenkleie 5.50—6 Mk , getr. Biertreber 8.50—8.75 Mk., Spelzenspreu per Ctr. 1 Mk., Torfstreu per Ctr. 1 Mk., Haferhülsen per Ctr. 1 Mk., Milchbrod und Brodmehl im Verband 37.o0 bis 39 50 Mk., Nordd. u. westfäl. Weizenm hl Nr. 00 18.50—19.50 Mk., hiesiges Weizenmehl Nr. 0 23—24 Mk., Roggenmehl Nr 0/1 17 50—18.50 Mk. Die Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig auch loco auswärtiger Stationen, bei mindestens 10,000 Kilo.
Marktverlauf ruhig, Tendenz nicht herauszufind.n, aus- würtiqe Kourse dominiren; Wcizenpreise stramm; Roggen still; Gerste unverändert; Hafer träge; Futterstoffe matt, Spelzen- fpreu nur zu einem Kours gehandelt Mk. 1 pr. Ctr., Käufer treffen hier einen guten Markt; Mehlmarkt wie zuletzt.
Der Dampfer „Illinois" der „Red Star Linie" in Ant- werpen ist laut Telegramm am 25. Januar wohlbehalten m Philadelphia angekommen.
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