id 4 he
•ei r, b, .
18, 1
d, h.
E i
»a- »er
der
23
•erläge jiw Wulöser Aeltung.
Sonntag, den 27. Januar 1895.
22. Jahrgang
Aus dem Reichstage.
22. Sitzung vom 24. Januar 1895, 1 Uhr.
Die Berathung der Zolltarifnovellc wird fortgesetzt.
Abg. Hitze (Centr.) hofft, daß der Reichstag mit großer Mehrheit einen Beschluß zu Gunsten eines Quebrachoholz- z oll es fassen wird, der für arme Gebirgsgegenden, wie die Eifel, das Siegener- und Sauerland geradezu eine Lebensfrage sei, da die Bevölkerung in diesen Gegenden ohne die Eichen- schälwaldungkn gar nicht bestehen könnte. Es handele sich hier um altangeseffene klein gewerbliche und bürgerliche Betriebe, die des Schutzes gegen die ausländische Konkurrenz dringend bedürfen. Es sei befremdlich, daß die verbündeten Regierunaen in dieser dringenden Frage noch nichts gethan haben. Die kleinen Gerbereien würden durch den Großbetrieb, der sich des billigeren ausländischen Gerbstoffs bediene, aufgesaugt. Das mit Quebracho gegerbte Leder sei schlechter und minder dauerhaft, als das mit Lohe gegerbte, deshalb liege die Erhaltung der Eichenschälwaldungen auch im Jntereffe der Lederindustrie. Jedenfalls aber müsse der Schutz der Landwirthschaft in erster Linie stehen. (Beifall im Centr.)
Abg. Langerhans (freis. Bp) gibt zu, daß mit Que- bracho gegerbtes Sohlleder sehr gegen solches, das mit Lohe gegerbt ist, absteche, dagegen falle Oberleder und überhaupt anderes Leder, das mit Quebracho gegerbt ist, vorzüglich aus, wie man sich an dem von ihm auf den Tisch des Hauses niedergelegten Proben überzeugen könne. Der Preisdruck auf Lohe fei nicht durch die Quebracho-Einfuhr, sondern durch die unrationelle Art, wie die kleinen Leute das Schälen betreiben, verursacht. Der Industrie dürfe der Gerbstoff nicht vertheuert werden.
Abg. Graf Kanitz wendet sich gegen die Handelsverträge, welche die Landwirthschaft schwer geschädigt, der Industrie aber keineswegs den erhofften Nutzen gebracht hätten. Die Vorlage könne der Landwirthschaft nicht viel nützen, auch nicht der Zoll auf Baumwollsamenöl, das zur Margarinesabrikation dient. Ein besonderes Gesetz müsse die Naturbutter vor der Konkurrenz der Margarine schützen.
Abg. Dresler (natl.) b.fürwortet einen Zoll auf Que- brachoholz.
Geh. Rath Henle tritt der von freisinniger Seite geäußerten Befürchtung, daß durch den höheren Zoll auf Baumwollsamenöl Kunstbutter und Kunstschmalz zu stark vertheuert würde, entgegen.
Staatssekretär Frhr. v. Marschall betont gegenüber dem Abg. Grafen Kanitz, daß der Handelsvertrag mit Rußland die Ausfuhr vieler deutscher Jndustrieerzeugnisse wesentlich gehoben habe; bezüglich der Eisenindustrie seien die Erwartungen, die man für diese an den russischen Handelsvertrag knüpfte, sogar noch übertroffen worden. Wenn bei anderen Ausfuhrgegenständen die Erwartungen theilweise sich nicht erfüllt hätten, jo übersehe man ganz, daß auch die Erwartungen, die man in Rußland bezüglich der Ausfuhr von Getreide nach Deutschland gehegt habe, nicht eingetroffen seien. Die wirthschaftliche Noth- lage sei allgemein und keine Folge der Handelsverträge, ja, die Landwirthschaft stehe in den Ländern, mit denen wir Handelsverträge abgeschlossen, noch schlechter wie bei uns. Er versichere, daß über die Bedeutung der Landwirthschaft und die Nothwendigkeit, sie gesund zu erhalten, die verbündeten Regierungen in keiner Weise andere Anschauungen habe, als Graf Kanitz.
Abg. Barth (fr. Brgg.) spricht sich gegen einen Qurbrachozoll aus. Die ganze Produktion der Eichenschälwaldungen betrage etwa 6 Millionen; man könnte daran denken, die Leute, welche sich hiervon ernähren, zu entschädigen. Redner erklärt sich dann weiter insbesondere gegen einen höheren Zoll auf Baumwollsamenöl, der die Speiscfettindustrie allzu schwer treffen und sie deshalb zwingen würde, den Zoll auf die Konsumenten abzuwälzen. Diese Zollpolitik sei veiderblich, während der Freihandel die wirthschaftlich Schwachen stark mache.
Abg Fusangel (Centr.): Der Freihandel h.be, bis er 1879 in Deutschland die Herrschaft hatte, nicht die Schwachen stark gemacht, sondern viele tausend Existenzen vernichtet. Aus diesem Grunde habe es das Centrum für seine Pflicht gehalten, das gioße Werk der deutschen Schutzzollgesetzgebung zu unterstützen, weil die Interessen der nationalen Arbeit auf allen Gebieten der menschlichen Erwerbsthätigkeit wirksam geschützt werden müßten. Zur gegenwärtigen Vorlage rühme das Centrum die gleiche Stellung ein, behalte sich aber eine gründliche Prüfung der Einzelheiten vor, insbesondere nach der Richtung, ob ob keine berechtigten Interessen verletzt würden. Doch bestärkt ihn die Haltung des Redners der äußersten Rechten einerseits und dec Sozialdemokraten andererseits in der Auffassung, daß die Vorlage denjenigen Parteien, welche nicht eine einseitige Jnteressenpolitik, sondern eine Politik des Ausgleichs der Wirth- schaftlichen Gegensätze für ersprießlich halten, als brauchbare Grundlage für eine Verständigung dienen könne. Schwere Bedenken habe das Centrum jedoch gegen die Aufhebung der Zollfreiheit von Holz für die Sägewerke in den Grenzdistrikten, weil dadurch die dortige Landwirthschaft und die kleinen Leute vollständig ruinirt werden würden. Lieber solle man gesetzlich festlegen, daß nur die jetzt bestehenden Werke die Zollsreiheit genießen sollen, und die Holzeinfuhr kontingentiren. Was die Zollerhöhung auf Honig angehe, so würde dadurch, wie er dem Abg. Möller bemerke, die Lebkuchen gewiß nicht vertheuert werden; sie sei gerechtfertigt, weil sich der künstliche Honig von dem natürlichen chemisch nicht unterscheiden lasse, wie ein ihm vorliegender Bescheid der Berliner Polizeiverwaltung bestätige. Bei der Zollerhöhung aus Baumwollsamenöl handle es sich nur um eine andere Klassifikation desselben. Bei Einführung des Zolltarifs habe man angenommen, daß das Baumwollsamenöl nur als Schmieröl Verwendung finden könne, inzwischen aber sei es durch die Technik mittels mehrfacher Reinigung zu Speiseöl verarbeitet worden und müsse also auch demgeniäß verzollt werden. Abg. Möller meinte, es sei wirthschaftlich bedenklich, wenn man einen einzelnen Industriezweig in dieser Weise belaste; hoffentlich werde Möller denselben Standpunkt vertreten, wenn die Verb. Regierungen nächstens durch die Tabaksteuer einen anderen Industriezweig viel schwerer belasten wolle. Gegenüber den Abgg. Wurm und Barth betone er, daß sich die Ber- theuerung der Margarine durch die Zollerhöhung aus Baumwollsamenöl auf etwa '/-> Pfennig pro Pfund und für Kunstschmalz auf l1/« Pfennig stellen würde; diese Bertheuerung würde von der Produktion getragen werden. Gras Kanitz halte diese Zollerhöhung für unwesentlich für die Landwirthschaft und er
warte von den Regierungen ein Margarinegesetz. Wenn dieses den Zweck habe, die Uebervortheilung des Publikums durch Margarine anstatt Naturbutter vollständig zu beseitigen, so werde das Centrum die Hand dazu bieten. Aber es sei nicht gewillt, dem armen Manne die Margarine zu vertheuern; sei es doch ohnehin schon schlimm genug, daß so viele Mitbürger infolge der wirtschaftlichen Nothlage dieses Buttersurrogat genießen müssen. Redner empfiehlt schließlich einen Zoll auf Quebracho- holz, erstens um die Besitzer von Schälwaldungcn in ihrem Verzweiflungskampfe gegen die exotischen Gerbstoffe zu unterstützen, zweitens um die kleinen und mittleren Gerbereien vor der Aufsaugung durch die Großbetriebe zu schützen. Die Preise für Lohe seien von 10 Mark auf 4,50—4,70 Mark gesunken, wovon noch über 2 Mark auf Arbeitslöhne zu rechnen feien. Abg. Wurm, der den Besitzern von Eichenschälwaldungen vorgeworfen, daß sie zu bequem lebten, solle doch einmal nach dem Sauerland Hinreisen und sich ansehen, welches kümmerliche Dasein die Leute bei der härtesten Arbeit fristen. Da beim Gerben mit Eichenlohe 18—20 Monate, mit Quebracho nur 5—9 Monate nöthig seien, so stelle sich das mit Lohe gegerbte Leder theurer, sei aber viel haltbarer und darum aus die Dauer doch billiger als das mit Quebracho gegerbte Leder. Letzteres müsse mit Thran und Traubenzucker aufgeputzt werden, damit es ein Ansehen bekomme. Der von der rechten Seite vorgeschlagene Zoll von 10 Mark für Quebrachoholz sei wegen seiner Höhe unannehmbar, denn die Lederindustrie müsse exportfähig erhalten werden; ein Zoll von 4—6 Mark würde wohl ausreichend sein. Zur Schadloshaltung der Lederindustrie empfehle sich vielleicht eine Ausfuhrvergütung für mit Quebrachoholz gegerbtes Leder Die Allgemeinheit habe ein großes Interesse daran, die Schälwaldungen und kleinen Gerbereien im Kampfe gegen die Aufsaugung durch den Großbetrieb zu unterstützen. Wir wollen — um mit Herrn Barth zu sprechen — die wirthschaftlich Schwachen wieder stark machen! (Bravo! im Centrum.)
Abg. Frhr. v. Stumm tritt ebensalls für den Quebracho- zoll ein, der die Lederindustrie nicht schädigen werde, und stellt fest, daß kein Eisenindustrieller den Handelsvertrag mit Rußland missen möchte.
Abg. Dr. Hammacher (nl.) tritt gleichfalls für die Handelsverträge ein und empfiehlt die Vorlage.
Abg. Witzlsperger (Ctr.), auf der Tribüne fast gar nicht verständlich, bekämpft im Interesse der in den Sägewerken der Grenzdistrikte beschäftigten Arbeiter die Aufhebung der Zollfreiheit von Holz für diese Werke.
Nach einigen belanglosen Bemerkungen der Abgg. Möller, Graf Kanitz und Wurm wird die Debatte geschlossen Die Vorlage wird an eine Kommission von 21 Mitgliedern verwiesen.
Freitag 2 Uhr: Binn enschifffahrts-u. Flößereivorlage.
Die Tochter des Hauses.
12 Erzählung von C. Borges.
Nachdruck verboten.
Die Freifrau, die die letzten neckischen Worte ihres Vetters nicht vergessen hatte, begrüßte sie mit kühler Zurückhaltung. Doch kaum hatte sie einige Lieder mit ihr gesungen, so vergaß sie selbst, daß es ja nur die arme Gouvernante war, und plauderte mit ihr in ihrer ungezwungenen, herzgewinnenden Weise. — Der Schloßherr saß schweigend in seinem Armstuhl; das Buch war längst seinen Händen entfallen; seine Augen hingen unverwandt an den jugendlich frischen Zügen der Gouvernante, zu der er sich unwiderstehlich hingezogen fühlte. Nur Olga Rosen blickte finster drein. Anfänglich hatte sie dem Gesänge geduldig zugehört, jedoch, da sie roenig Verständlich dafür hatte, gähnte sie bald und zog sich schmollend mit einem Buche zurück.
Barbara sang, begleitete die Lieder der Freifrau, plauderte, lachte und scherzte so heiter und unbefangen, daß sie selbst ihre Stellung wieder vergaß und auch von Niemanden daran erinnert wurde.
Als der Oberst sich am Abend zur Ruhe legte, spiegelte ihm ein neckischer Traum immer wieder die dunkelbraunen Augensterne vor, der ihn in eine neue Welt — eine Welt voll von Glück und Liebe versetzte. —
Für Olga Rosen war die Bitte der Gräfin Wert- felbt zur unerträglichen Qual geworden. Selbst wenig Sinn für Gesang und Musik, wollte sie wohl geduldig ein einzelnes Lied anhören, aber mehrere Abende hintereinander den verschiedensten Hebungen beiwohnen zu müssen war doch mehr, wie sie ertragen konnte. — Als Graf Udo von Eckernstein erschien, wurde die Sache noch schlimmer. Er war ein leidenschaftlicher Musikfreund, der über einen ganzen Schatz von Balladen, Liedern und Arien zu verfügen hatte. Zwar versuchte Olga, ihn durch feurige Unterhaltung zu fesseln. Sie redete von Politik, von Jagden, Hunden und Pferden — alles vergeblich! Sobald Barbara kam, griff er zu den Noten, wählte die schönsten Lieder, da seine Stimme mit der ihrigen so gut harmonirte.
Nach kaum drei Tagen war der stolze Graf Fräulein Nordens ganz ergebener Sklave. Die Freifrau erzitterte bei dieser Entdeckung. Was würden die hochgeborenen, gräflichen Eltern sagen, wenn der einzige Sohn Udo die schlichte Erzieherin als Gattin heimzuführen gedachte.
Es gereichte ihr daher zur großen Beruhigung, daß Barbara ihn in keiner Weise zu seinen Huldigungen ermuthigte und gleichmäßig kühl und zurückhaltend
gegend ihn blieb. Aber sie beobachtete ihn scharf. Kein Wort, welches er an die Erzieherin richtete, kein Blick entging ihr, ja, sie verfolgte jede seiner Bewegungen mit gespannter, ungeteilter Aufmerksamkeit, daß sie sogar ihren Vetter Arthur darüber vergaß, dessen Blicke leidenschaftlich und bewundernd an dem jüngen Mädchen hingen. — Es war ihr eine Erleichterung, als Olga ihr plötzlich erklärte, zurückkehren zu müffen. Die junge Dame fühlte sich zu wenig heimisch in diesem musikalischen Kreise, und es war so schwer gewesen, für ihre Unterhaltung zu sorgen.
Endlich war der lang erwartete Festtag herbeigekommen. Barbara stand allein in ihrem Zimmer; die kleine Eveline, die sonst so gern bei der Toilette geholfen hatte, lag in glühender Fieberhitze in ihrem Bettchen. „Eine heftige Erkältung — sie leidet häufig daran —, die bei ihrer schwächlichen Gesundheit oft ungewöhnlich stark auftritt", erklärte die Freifrau, und beunruhigte sich durchaus nicht. Auch der sonst so muntere kleine Alex war heute ungewöhnlich still gewesen, klagte über Müdigkeit und schlief bereits fest und ruhig.
Barbara vermißte ihr Schwesterchen und konnte sich nicht so leicht über deren Zustand beruhigen. Noch vor wenigen Minuten hatte sie vor dem Bettchen gestanden, doch halb wachend, halb schlafend hatte sich das glühende Köpfchen in den weichen Kissen umhergewälzt und dann über Kopf- und Halsschmerz geklagt.
„Ich will sofort zurückkehren, wie der Gesang beendet ist und nicht bis zum Abendessen bleiben," dachte sie, als sic in ihr Zimmer zurückkehrte.
Auch die Freifrau betrat das Schlafzimmer.
„Sie hat sich erkältet — sie ist bann immer sehr unruhig," dachte sie, dann ging sie zu Alex, der ruhig, zwar mit fieberhaft glühenden Wangen, in seinem Bettchen lag und schlief.
Gerade, als Barbara ihr Zimmer verlassen wollte, kam Gretchen und brachte einen prachtvollen Zweig frischer, weißer Rosenknospen mit dunkelgrünen Blättern und Orangenblüthen.
„Herr Oberst Dornburg schickt diese Blumen mit der Bitte, sie an diesem Festabend zu fragen. — Die gnädige Frau hat ganz dieselben bekommen," berichtete sie.
Eine freudige Röthe färbte Barbara's Wangen.
„O, wie schön, wie herrlich, Gretchen. Gewiß, ich will sie gern tragen; woher hat er sie bekommen? Sie sind doch nicht von hier, aus dem Treibhaus?"
„O nein! Sie wurden soeben mit einem reitenden Boten von der Station gebracht; er hat sie aus der Residenz kommen lassen," versicherte das Mädchen. „Darf ich Ihnen helfen? Die gnädige Frau ist schon fertig, und der Wagen steht schon vor der Thür."
Mit geschickten Fingern waren die Blumen bald geordnet und Barbara eilte die Treppe hinunter. In der Halle stand Graf Eckernstein. Seine Augen hingen voll Bewunderung an der lieblichen Gestalt, die flüchtig und leicht wie eine Gazelle an ihm vorbei huschte, ohne den dargebotenen Arm zu bemerken. — Oberst Dornburg, dem der Blick nicht entgangen war, konnte sich eines spöttischen Lächelns nicht erwehren, doch Barbara kam auf ihn zu und reichte ihm mit leuchtenden Augen die Hand.
„O, Oberst Dornburg, wie danke ich Ihnen für die schönen Blumen; ich freute mich, daß Sie meiner gedachten."
Es lag so viel bezaubernde Anrnuth in diesen wenigen Worten, daß Arthur's Herz höher schlug.
„Ich freue mich, daß sie Ihnen gefallen. Meine Cousine ist auch mit den ihrigen zufrieden, und das macht mich stolz auf meine Wahl. — Da Sie und Eveline die einzigen Damen sind, die heute fingen, so glaubte ich auch, dieselben Blumen geben zu dürfen."
Ein dankerfüllter Blick lohnte ihn tausendfach; er führte Barbara zu dem Wagen, in dem die Freifrau bereits wartete. Selbst der finstere Schloßherr hatte sich überwunden und sein Arbeitszimmer verlassen, um an der bevorstehenden Festlichkeit Theil zu nehmen.
Der Empfangssaal der Gräfin Wertfeld war dicht gedrängt fton Gästen. Von Nah und Fern waren Freunde und Verwandte herbeigeeilt, um dem jungen Brautpaare ihre Glück- und Segenswünsche darzubringen.
Barbara schien zerstreut. Die Gedanken jagten sich in ihrem Hirn, und schmerzlich zuckte es um ihre Mundwinkel, als sie der kleinen Eveline gedachte, die sie in glühender Fieberhitze verlassen hatte.
Das wohl einftubirte Quartett war eine ber ersten Aufführungen, und der Erfolg ein großartiger. Die wohlgeschulten Stimmen harmonirten so vortrefflich, daß selbst der Freiherr laut seinen Beifall äußerte — eine Anerkennung, die seitens des finsteren Sonderlings noch nicht gezollt war. Nach Schluß des Quartetts