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Mission des Kasseler Stadtkreises wird Folgendes ver­öffentlicht: Eine Verlängerung der Frist zur Abgabe der Steuererklärung und Vermögensanzeige über den 1. März hinaus ist bestimmungsmäßig unzulässig. Mit Rücksicht auf die erstmalige Veranlagung der Ergänzungssteuer, durch welche die rechtzeitige Fertigstellung der gesummten Veranlagung wesentlich erschwert wird, ist in diesem Jahre die Verlängerung der Frist über den 10. Februar hinaus nur beim Vorliegen besonders zwingender Gründe zu erwarten. Wer bis zum 10. Februar die Inventur und Bilanz für das letzte Geschäftsjahr nicht hat fertig stellen können, hat der Durchschnittsberechnung des gewerb­lichen Einkommens diejenigen letzten drei Jahre zu Grunde zu legen, für welche fertige Abschlüsse vor­liegen. Der Kopf der Steuererklärung und eventuell auch der Vermvgensanzeige ist von dem Steuerpflich­tigen dem Vordruck gemäß auszufüllen; auch empfiehlt es sich, bei einem nach Mitte Oktober vorgenonimenen Wohnungswechsel die alte und die neue Wohnung an­zugeben. Die Erklärungen sind zu unterschreiben. Die Formulare für die Steuererklärung und event. auch die Vermögensanzeige müssen gemäß § 24 Abs. 1 des Einkommensteuer-Gesetzes und § 26 Abs. 5 des Er- gänznngssteuer-Gesetzes benutzt werden. Erklärungen, welche nicht auf dem Formular abgegeben sind, werden als ungesetzlich zurückgewiesen. Die Beanstandungen sind an den Vorsitzenden der Veranlagungskommission zurückzureichen. Obwohl die vorstehenden Bestimmungen bereits wiederholt zur öffentlichen Kenntniß gebracht sind, laufen täglich Anträge und Steuererklärungen ein, welche diese einfachsten Bestimmungen mißachten.

* Weyhers, 7. Jan. Herr Gendarm Hohmeyer dahier tritt mit dem 1. Februar in den städtischen Steuer-Erhebedienst zu Hannover ein. Der Halre- stell. Vorsteher zu Lütter, Herr Hahn, ist vvm kommenden Ersten ab als Stationsvorsteher in Mittelsinn (Elrn- Genieinden) und der dortige Stationsvorsteher, Herr Stock, vom gleichen Tage ab nach Lütter versetzt worden.

* Gersfeld (Rhön), 8. Jan. Dem Vernehmen nach ist für die nächste Sommerperiode unter Einleg­ung je eines vierten Zugpaares auf jeder der beiden Rhönbahnen folgender Fahrplan in Aussicht genommen:

Strecke Fulda-Gersfeld.

Die rechtsseiligen Ziffern werden von unten nach oben gelesen. 6.20, 9.37, 1.10, 5.20, *9.04 ab Gersfeld an 8.37,12.56, 4.44 8 54 6.43, 11, 2.08, 6.43, *10.22 an Fulda ab 7.05, 12.00, 3.21, 7.30

Strecke Fulda-Tann.

6.54,12.01, 2.38, 7.07 ab Fulda an 6.45,11.17, 2.55, 6.38, *10.15 8.33, 1.04, 4.08, 8.44 ab Hilders an 5.14, 9.46, 1.54, 5.13 *8.45 9.02, 1.22, 4.34, 9.13 an Tann ab 4 40, 9.12, 1.32, 4.43,' *8.11

*) nur Sonn- und Feiertags.

Oie 4 neuen Züge sind reine Personenzüge ohne Beförderung voll Güterwagen. Sämmtliche Züge halten auf allen Zivischenstativnen. — Unter dankbarer An­erkennung des von der Königlichen Eisenbahnverwaltung durch Einlegung je eines vierten Zugpaares gezeigten Entgegenkommens glauben wir, schreibt das ,Gersf. Krbl.', annehmen zu dürfen, daß dieser Fahrplanent­wurf den Wünschen und Bedürfnissen allen Interessenten Rechnung trägt, soweit dies ohne Einstellung von zwei weiteren Zugparks und Personalen möglich ist.

v. Hilders, 7. Jan. Zu einem rechten Freudentag gesta.iete sich für uns der hl. Drei-König-Tag, als am Nachmutag bekannt wurde, daß die Köiiigl. Regierung unseren geliebten Herrn Pfarrer wiederum zuin Lokal- schulwspektor für die Schulen unserer Pfarrei eingesetzt habe. Damit ist ein wunder Fleck aus der Welt ge­schaffen worden, der schon seit den Krekelertagen von 1888 uns peinlichst berührt hatte. Wenn je ein Geist­licher rücksichtsvoll nach jeder Seite hin und als ein treuer Diener wie der Kirche so dem Staate gegenüber gefunden wird, so darf unser Herr Pfarrer mit in die ersten Reihen versetzt iverden.' Diese Johannisnatur sollte staatsgefährlich und darum untauglich für die Schulivgend sein, die doch ihm gerade als Seelsorger auf das Herz gebunden ist! Wer sollte das für mög- uch gehalten haben! Und doch war es 1888 geschehen, öa’8 „unser Herr abgesetzt" wurde. Erst heute sind alle Bedenken zerstreut worden und wie ein Lauffeuer ver­breitete es sich rasch in unserem Orte: „Habt ihr's fchon gehört, unser Herr Pfarrer ist von der Königl. Regierung wieder zuni Lokalschulinspektor ernannt worden!' Rasch sand sich die tüchtige Musikkapelle unseres Ortes unter der Leitung ihres trefflichen Dirigenten zu einem solennen „Ständchen" ein und die Gemeindeverwaltung trat vollzählig an und noch viele Bürger des Ortes gesellten sich dazu, als es galt, der Freude Ausdruck zu geben. Nach der „offiziellen" Begrüßung sand man sich nach alter deutscher Art noch lange beim Glas Bier zusammen und es wurden aller­hand Erinnerungen und Gedanken ausgetauscht und nur allzu rasch enteilte die Zeit beim Klange der Musik und bei den Reden und Hochs, die alle da „ge­schwungen wurden. Unserem Herrn Landrath gebührt gewn; das besondere Verdienst, daß hier Wandel ge­schaffen wurde. Ihm sei daher auch hier namentlich gedankt. Mochte Aehnliches nun auch in einigen anderen Pfarreien geschehen.

* Auf dem Kreuzberg liegt der Schnee einen Meter hoch und dort hat jeder Verkehr aufgehört. Die Züge aus den Rhönbahnen und die Postwagen haben infolge der Schneemassen mit großen Hindernissen zu kämpfen

und langen stets mit großen Verspätungen am Orte ihrer Bestimmung an.

* Hanau, 8. Jan. Die Nachricht von einem Ver­kauf des hiesigen Hotels „Zum Riesen" für den Be­trag von 142,000 Mk. bestätigt sich nicht. Allerdings schweben, wie die ,Han. Ztg.' erfährt, Verhandlungen, die aber zu einem positiven Resultat noch nicht ge­führt haben.

* Frankfurt, 6. Januar. Zur Eingemeindung Bock en heims berichtet der dortige ,Anz.': Nachdem vorgestern eine Sitzung von Kommissionen der beiden Städte in der Eingemeindungsfrage stattgefunden, rvird nächstens nochmals eine dahingehende Vorlage die diesigen städtischen Körperschaften beschäftigen. Wie man hört, dürfte die Grundlage für die Eingemeindung im Großen und Ganzen der früher zwischen beiden Städten vereinbarte Vertrag bilden, wenn auch in Einzelheiten noch davon abgewichen wird. — Dem Regierungsasseffor Dr. v. Behr zu Stralsund ist die einstweilige Verwaltung der Regierungsrathsstelle bei dem Frankfurter Polizeipräsidium an Stelle des Herrn Regierungsraths Steffens, der nach Fulda berufen wurde, übertragen worden.

* Kassel, 7. Jan. Ein bei einem Kaufmann in der Mittelstadt in Stellung gewesenes Dienstmädchen war am Sonnabend, nachdem diese ihrem Dienstherrn den Betrag von über 100 M. aus der Ladenkasse gestohlen hatte, flüchtig geworden. Der Bestohlene benachrichtigte iofort die Polizei, der es gelang, die Diebin auf dem Bahnhof, als sie gerade im Begriffe stand, nach Gießen abzureisen, festzunehmen. Von dem gestohlenen Gelde hatte die ungetreue Person bereits 30 M. für alle möglichen Sachen ansgegeben.

* Volkmarsen, 7. Jan. Heute Nacht gegen 2 Uhr wurden die Bewohner des Dorfes Oberlistingen durch Feuerlärm erschreckt. Es brannte das Haus nebst Scheune des Landwirths Wienes nieder. Es sollen 8 Stück Schweine und 2 Schafe m-tverbrannt sein. Die Entstehungsursache ist bis jetzt »och unbekannt.

* Homberg, 7. Januar. Die Lcwdwirthschaft greift in ihrer gegenwärtigen schwierigen Lage zu allen mög­lichen Mitteln der Selbsthilfe. Der hiesige landwirth- schaftl.Kreisverein beabsichtigt eine Genossenschaftsbäckerel mit Verkaufsstelle am hiesigen Platze zu errichten. Das gemahlene Getreide der Genossen soll hier ver­backen und als Backwaare verkauft werden. Die nicht zum Backen verwendbaren Abfälle als Kleie rc. wer­den von den Genossen zurückgenommen. Es wird da­durch für die Vereinsmitglieder eine Absatzquelle für Getreide geschaffen und eventuell werden höhere Preise für dasselbe erzielt. Zugleich soll dies wohl auch ein Druck sein gegen die Bäckermeister, welche ausländisches Mehl beziehen und cs ablehnen, hiesiges Getreide an­zukaufen.

* Biedenkopf, 5. Jan. Im Gemeiiidewald von Oberweidbach in der Nähe der Zollbuche wurde von einem Manne, der Fichtenäpfel pflücken wollte, ans hoher Fichte die Leiche eines Erhängten gefunden. Die Leiche war schon stark in Verwesung übergegangen, das Gesicht von Raubvögeln zur Unkenntlichkeit zerfressen. Man nimmt an, daß dieselbe schon seit Frühjahr ge­hangen hat, ohne entdeckt worden zu fein. Bis jetzt ist trotz aller Nachforschungen über die Herkunft des Mannes noch nichts Gewisses bekannt geworden. Der Anzug des Mannes schien noch gut gewesen zu sein, auch wurden noch 29 Mark in baarem Gelde bei ihm vorgefunden. Die in der Kleidung gefundenen Papiere ivaren nicht mehr zu entziffern, so daß man nicht weiß, wo die Heimath des uiiglücklichen Mannes ist. Die Leiche ist auf dem Friedhof der Gemeinde Oberweidbach beerdigt worden.

* Schönstadt, 6. Jan. Seit einem halben Jahre ijt hier zweimal der merkwürdige Fall vorge- kommen, daß ein Arbeiter am Tage seines siebzigsten Geburtstages starb, und daß somit der Tag, cm dem der Genuß der Altersrente beginnt, mit demTooes- lage zusammenfiel. Hoffentlich wird es bald daz» kommen, daß der Termin für den Bezug der Alters­rente herabgesetzt werden kann. Nach dieser Richtung hin wäre eine Verbesserung der Altersversicherung sehr wünschenswerth.

* Höchst, 7. Jan. Wie mitgetheilt wird, hat der Kreisausschuß die Gehaltsskala der Lehrer in der Weise geändert, daß das Maximum von 1500 Mk. schon mit dem 28. Dienstjahre erreicht wird. Im Landkreise Wiesbaden wird das Höchstgehalt von 1700 Mk. in derselben Zeit erreicht und im Landkreise Frank­furt steigt das Höchstgehalt bis 1800 Mk. mit ebenso vielen Dienstjahren. Die Lebensmittel und Wohnungen sind in den drei genannten Kreisen im allgemeinen gleich. Warum nun doch ein Unterschied in der Be­soldung gemacht werden soll, ist vielen unbegreiflich.

Man schreibt der ,Eis. Tagespost': Das Eff'en- bahnkomitee für die projeklirte Eisenbahnlinie Hohen­eiche-Netra-Ifta-Creuzburg-Hörschel hielt kürzlich wieder eine fast vollzählig besuchte Sitzung in Netra ab. Nach geschehener Begrüßung durch den Vor­sitzenden Kantor Hesse wurde das Protokoll der letzten Versammlung, soivie eine Denkschrift verlesen und diese dann einer speziellen Besprechung unterzogen. Vom stellvertretenden Vorsitzenden Krümmel wurde die Frage aufgeworfen, ob man sich für eine Sekundäi- oder eine Bollbahn entscheiden solle, im elfteren Falle

würden bann seitens der Kreisverwaltung Unter­stützungen sicher zu erwarten stehen. Auf der anderen Seite sprachen aber so gewichtige Gründe gegen eine Sekundärbahn, daß eine solche nicht weiter in Betracht kommen konnte. Die Denkschrift soll dem Eisenbahn- Minister, der Handels- und Gewerbekammer in Kassel, dem Landrath von Keudell in E s ch w e g e, dem west- stüdtischen Bezirksvereine in Eisenach, sowie der Großherzogi. Bezirksdirektion und dem Oberbürger­meister zu Eisenach, dem Großhcrzoglichen Staals- ministerium zu Weimar, dem Landgrafen Alexander von Hessen und dem Rittmeister von Milchling auf Hohenhaus übersandt werden.

* Vom westlichen Eichsfelde, 6. Jan., schreibt man der in Heiligenstadt erscheinenden Mchsfeldia': Ter „Bund der Landwirthe" scheint zu ahnen, daß im Jahre 1895 wiederum Reichsragswahlen bevor­flehen, und sucht sich bei Zeiten darauf einzurichten. In der vergangenen Woche hat er in hiesiger Gegend mehrere Agitationsversammlungen abgehalten, so in Arenshausen und Gerbershausen. Zu den Versamm­lungen wurde vom Gemeindediener mit der Schelle ein» geladen. Als Redner traten auf Herr Reichstags- Kandidat Lorenz ans Geismar, Herr von Christen aus Werlershaufen und ein Wander-Redner des „Bundes". Eine Anzahl Bauern fallen als Mitglieder sich laben gewinnen lassen, Andere bemerkten, sie wollten sich das Ding nochmals überlegen. Und das war sicher das Klügste. Denn auf dem Eichsfelde hat der „Bund der Landwirthe" weiter keinen Zweck, als die Bauern vor den Wahlkarren des abgehausten Kulturkämpfer- tbums zu spannen. „Vielleicht geht's so!" dachten die Leute, weiche stets gegen das (Zentrum Sturm liefen, und hängten das Interesse für die Landwirihschaft als Fahne beraus Darunter sammelten sich dann erprobte Kulturkämpser, sämmtliche Freimaurer und Ritter des Evangelischen Bundes mir den Herren Gouvernemen- ralen und deren Gefolgschaft, und als ihren Schild- 1) alter gewannen sie einen Katholiken. Wir sind zwar von einer richtigen Handhabung der Parität weit ert= fernt — wollten wir z. B. einen katholischen Land­rath für das Eichsfeld beanspruchen, so würden gewisse Leute über unsere „Anmaßung" außer sich geratben, nicht einmal einen katholischen Schulinspektor kann man in Worbis finden, — aber in gewissen Fällen sind Katholiken eine gesuchte Waare, wenn man sie nämlich für feine Zwecke brauchen kann. Herr Lorenz foll in Arenshausen u. A. wieder über das Klebegesetz ge­klagt haben. Ob er auch dabei bemerkt hat, daß gerade die Leute, welche jetzt im Bund der Landwirthe das große Wort führen, auf Befehl Bismarck's das Klebe- gefetz fo gemacht haben, wie es jetzt leider ist? Hätte man die Anträge des Cenirums beim Klebegesetz angenommen, so würde fein Bauer und Gutsbesitzer darüber iu klagen gehabt haben, und ebenso wenig die Handwerker.

Vermischtes.

* Turin, 8. Jan. Bei den Hebungen der Artillerie in der ehemaligen Citadelle platzte eine Granate, wodurch zwei Soldaten getöbtet und zwei verletzt wurden.

* Foix, 6. Jan. In Orln, Kanton Aix les Therwes, ging eine Schneelawine nieder, wodurch 4 Häuser und 12 Scheuern zerstört, 15 Personen getöbtet. 8 verwundet wurden; anch zahl­reiches Vieh ist verschüttet worden.

* Die Kaiserloge im Reichstag. Daß der Kaiser, wenn er es wünscht, den Verbandlungen des Reichstages beiwohnt, ist tei der Ei, richtung des großen Sitzungssaales angenommen worden. Auch war schon im Bauprogramm die Anlage einer Kaiserloge gewünscht worden. Die große Kaiierloge im Sitzungs­saale ist also nicht allein für die Mitglieder des Königlichen H uses, s nbern auch für den Kaiser Höft bestimmt. Die Eir- richtung ist so getroffen, daß der Kaiser schon von dem Vorraum, der der Loge vorgelegt ist, den Verhandlungen folgen kann, ohne gesehen zu werden. Ob allerdings der Monarch zum Beiwohnen der Verhandlungen je im H-use erscheinen wird, ist kaum anzu- nehmeu, hat doch Kaiser Wilhelm I. sich stets von ihnen fern gebet teil. Daß von diesem Brauche abgewichen wird, ist un­wahrscheinlich, mögen auch die kaiserliche Loge und die beiden Vorränme im Reibstagshause noch so opulent ausgestattet sein.

Marktöerichst.

Franksurt a. M., 7. Jan. (Getreidemarktbericht, mit« getheilt von Joseph Strauß, Agent, welcher sich bei Au- und Verkäufen bestens empfiehlt) Weizen ab nuferer Umgegend 12,50—12.75 Mk, Wetterauer und Kur Hess frei hier ea. 13 bis 13.25 Mk., fremde Sorten (Bed-winter, Kansas, La Plata) je nach Qualität und Herkunft, 14X1 —15.00, russ. Sorten 13.50 bis 15.50 Mk, Roggen hiesiger 11.75 Mk, russischer 12 00 bis 12.25 Mk., Braugerste, Franken und Wetterau 13.00—15 Mk., Pfälzer u. Ried 15.25—15.75 Mk., Braugerste, ungarische, 00 bis 00 Mi.. Futtergerste 9—9.50 Mk., Hafer russ. 12.75-14 Mk., Hafer, hies. neuer 10.25—13Mk., Mais(Donau)12.25—00.00 Mk., Malzkeime 7 Mk, Roggenkleie 7 M., Weizenkbie 5.50—6Mk., getr. Biertreber 9 Mk., Spelzenspreu per Ctr. 1 Mk., Torfftreu per Ctr. 1 Mk., Haferhülsen per Ctr. 1 Mk., Müchbrod und Brod- mehl im Verband 3V.50—39.50Mk., Nordd. u. wcstsal. Weizenm hl Nr. 00 18.50—19.50 Mk., hiesige- Weizenmehl Nr. 0 23—24 Mk., Roggenmehl Nr. 0/1 17 50—18.50 Mk. Die Preise verstehen sich per 100 Kilo ab hier, häufig auch loeo auswärtiger Stationen, bei mindestens 10,000 Kilo.

Weizen ohne ausgesprochene Tende-z; Roggenpreise stramm ; Gerste verlassen; Hafer matt; Futterstoffe ruhig, nur Mais (mixed) ä Mk. 12.— per Februar - März übrig. Mehlmarkt: Preise zu Gunsten der Verkäufer.

Henneberg-Seide

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